DE3246342C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kopfstütze für Kraftfahrzeug
sitze mit einem Kopfpolsterträger, an welchem zu dessen Neige
verstellung mindestens eine Schelle aus Kunststoff befestigt
ist, die aus einem innenseitig im wesentlichen kreiszylin
drischen schlitzrohrförmigen Bereich und aus zwei sich an
diesen Bereich, dem Schlitz benachbart, stoffschlüssig an
schließenden, einander im wesentlichen parallelen Befestigungs
schenkeln besteht, welche mittels eines sie durchsetzenden
Befestigungselements, wie Schraube, Niet od. dgl., aneinander
angenähert, verbunden sind, wobei der schlitzrohrförmige
Bereich von einem im wesentlichen kreiszylindrischen am Kraft
fahrzeugsitz mindestens mittelbar angebrachten, Halteteil
durchsetzt ist, wobei der Kunststoffschelle mindestens ein
Metallbauteil - insbesondere Stahlbauteil - zugeordnet ist,
welches sich mindestens teilweise entlang der Querschnittskon
tur der Kunststoffschelle erstreckt.
Die vorerwähnte Kopfstütze für Kraftfahrzeugsitze ist
Gegenstand eines eigenen älteren Patents
(DE-PS 31 20 892). Die ältere Kopfstütze enthält eine Kunststoff
schelle, in welche, deren Querschnittskontur im wesentlichen
folgend, eine Schelle aus bandförmigem Metall, insbesondere
aus Federstahl, eingelagert ist. Beide Befestigungsschenkel
der Metallschelle sind gemeinsam von dem Befestigungselement,
zum Beispiel von einer Schraube, durchsetzt. Im übrigen bildet
die Kunststoffschelle in ihrem Schlitzrohrbereich zwischen der
Metallschelle und dem kreiszylindrischen Halteteil eine im
Verhältnis zur Gesamtwandstärke ihres Schlitzrohrbereichs nur
eine sehr geringe Dicke aufweisende, mit ihr einstückig
und stoffschlüssig verbundene Gleitschicht.
Mit der Kopfstütze des älteren Patents wird die
Aufgabe gelöst, daß deren Neigeverstellanordnung, von welcher
die Kunststoffschelle ein wesentliches Teil bildet, auch bei
in der Praxis gelegentlich vorkommenden extrem hohen Tem
peraturen mit großer Sicherheit den Wert der einmal eingestell
ten Reibungshemmung zwischen der Kunststoffschelle und dem
kreiszylindrischen Halteteil im wesentlichen unverändert
beibehält. Bei der Kunststoffschelle gemäß dem älteren Patent
(DE-PS 31 20 892) dient deren weitaus größter Volumenan
teil im wesentlichen nur der Übertragung eines sich zwischen
dem Kopfpolsterträger und dem kreiszylindrischen Halteteil ein
stellenden Kraftflusses. Die Ringspannung zur Erzielung der
Reibungshemmung zwischen dem schlitzrohrförmigen Bereich
und dem kreiszylindrischen Halteteil wird indes allein von
der als Bandschelle ausgebildeten Metallschelle übertragen.
Die vorliegende Erfindung befaßt sich nun allgemein
mit dem Problem, die von dem Befestigungselement (wie bei
spielsweise der Schraube oder dem Niet) aufgebrachte und auf
die Befestigungsschenkel wirkende Zuhaltekraft so in die
Neigeverstellanordnung einzuleiten, daß diese Zuhaltekraft
auch bei relativ großen Temperaturschwankungen, insbesondere
bei extrem hohen Innentemperaturen, im wesentlichen gleich
bleibend und unabhängig vom Werkstoffverhalten der Kunststoff
schelle auf deren Befestigungsschenkel übertragbar ist. Ent
sprechend der Erfindung wurde dieses Problem dadurch gelöst,
daß an oder benachbart der Außenseite eines jeden Befestigungs
schenkels, d. h. dem Befestigungsschenkel und/oder
der außenseitig an ihn angrenzenden Wand des Kopfpolster
trägers zugeordnet, ein im Hinblick auf die maximale Haltekraft des Be
festigungselements starres plattenförmiges Bauteil vorgesehen
ist, welches mit seinem unteren Bereich im wesentlichen bis zum
freien Ende des Befestigungsschenkels reicht und mit seinem
oberen Bereich eine parallel zur Längsachse des Befestigungs
elements ausgerichtete, an die innere Kreiskontur des schlitz
rohrförmigen Bereichs gelegte Tangente entweder berührt oder
schneidet und bis an die benachbarten Längskanten des Befes
tigungsschenkels reicht oder diese übergreift.
Entsprechend der Erfindung sind starre, an die äußeren
Druckaufnahmeflächen der Befestigungsschenkel angepaßte
plattenförmige Bauteile vorgesehen, welche die Befestigungs
schenkel bis zum schlitzrohrförmigen Bereich der Kunststoff
schelle hin nach Art von parallelgeführten Schraubstockbacken
zwischen sich einklemmen. Diese starren plattenförmigen Bau
teile sind besonders vorteilhaft den Befestigungsschenkeln der
Kunststoffschelle selbst zugeordnet. Hierbei ist es zweck
mäßig, daß das übliche Volumen der Kunststoff-Befestigungs
schenkel durch das Volumen der plattenförmigen Bauteile,
welche zweckmäßig aus relativ dickem starrem Stahlblech be
stehen, ersetzt ist. Eine Alternative kann auch darin be
stehen, daß die in ihrer Funktion etwa parallelgeführten
Schraubstockbacken gleichenden starren plattenförmigen Bau
teile den beiden an die Kunststoffschelle angrenzenden Wänden
des Kopfpolsterträgers zugeordnet, insbesondere in diese Wände
eingelassen oder in diese eingelagert sind. Auch läßt es die
Erfindung zu, daß in vorbeschriebener Weise sowohl der Kunst
stoffschelle als auch den angrenzenden Wänden des Kopfpolster
trägers starre plattenförmige Bauteile zugeordnet sind.
Mit der Erfindung ist es gelungen, die Zuhaltekraft
des Befestigungselements, beispielsweise einer beidseitig
mit Unterlegscheiben versehenen Schraubanordnung, gleichmäßig
auf die äußere Druckfläche eines jeden Befestigungsschenkels -
und zwar mit der kleinstmöglichen Flächenpressung - zu über
tragen. Hierbei ist zugleich sichergestellt, daß die starren
plattenförmigen Bauteile die Befestigungsschenkel stabili
sierend einfassen. Außerdem ist es wichtig, daß die starren
plattenförmigen Bauteile in irgendeiner Form relativ zu den
Befestigungsschenkeln, d. h. in oder an den Befestigungs
schenkeln selbst oder in oder an den angrenzenden Wänden des
Kopfpolsterträgers arretiert beziehungsweise lagefixiert sind.
Die erfindungsgemäße Anordnung hat sich auch dann bewährt,
wenn die Kunststoff-Befestigungsschenkel, werkstoffbedingt bei
extrem hohen Innentemperaturen, ihre Festigkeitseigenschaften
verändern.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind aus den Unteransprüchen
ersicht
lich.
In den Zeichnungen sind bevorzugte Ausführungsbeispiele
entsprechend der Erfindung näher dargestellt, es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Kopfstütze für Kraft
fahrzeugsitze, teilweise in Schnittansicht, aus welcher ins
besondere eine Neigeverstellanordnung mit einer Kunststoff
schelle ersichtlich ist,
Fig. 2-4 Schnittdarstellungen unterschiedlicher Aus
führungsformen einer Kunststoffschelle mit zugeordneten star
ren plattenförmigen Bauteilen, jedoch ohne Befestigungs
element,
Fig. 5 eine Seitenansicht einer Kunststoffschelle mit
zugehörigen plattenförmigen Bauteilen sowie mit eingesetztem
Befestigungselement und
Fig. 6-8 in teilweiser Anlehnung an Fig. 1 dargestellte
untere Bereiche des Kopfpolsterträgers mit eingesetzter Kunst
stoffschelle (ohne Befestigungselement), wobei den Wänden des
Kopfpolsterträgers jeweils die starren plattenförmigen Bau
teile zugeordnet sind.
In Fig. 1 ist eine Kopfstütze für Kraftfahrzeugsitze
insgesamt mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet. Die Kopfstütze
10 ist mittels zweier Kopfpolstertragstangen, von denen ledig
lich eine Kopfpolstertragstange 11 (im unteren Bereich abge
brochen dargestellt) gezeigt ist, in einer nicht dargestellten
Lehne eines Kraftfahrzeugsitzes befestigt. Über eine besondere
Halterung 12 ist mit jeder Kopfpolstertragstange 11 ein kreis
zylindrisches Halteteil 13 verbunden, welches entlang seiner
Axialrichtung, d. h. etwa quer zur Fahrtrichtung x, von einer
Stirnseite her in den schlitzrohrförmigen Bereich 14 einer
Kunststoffschelle 16 eingesteckt ist, die wiederum Bestand
teil der insgesamt mit 15 bezeichneten Neigeverstellanordnung
bildet. Die Kunststoffschelle 16 ist ein Spritzgußteil.
An den schlitzrohrförmigen Bereich 14 der Kunststoff
schelle 16 schließen sich benachbart einem Schlitz 17 Kunst
stoff-Befestigungsschenkel 18 und 19 an. In jedem aus Fig.
1 ersichtlichen Befestigungsschenkel 18, 19 durch Umspritzung
eingelagert ist ein gestrichelt dargestelltes plattenförmiges
Bauteil 20, welches dem Ausführungsbeispiel der noch näher
zu beschreibenen Fig. 3 entspricht.
Eine Schraubanordnung 21 durchsetzt mit einem Schraub
bolzenschaft 22 in aus Fig. 1 nicht im einzelnen ersichtlichen
Öffnungen 23 (s. z. B. Fig. 2) die Kunststoff-Befestigungsschen
kel 18, 19. Die plattenförmigen Bauteile 20 sind mit den Öffnun
gen 23 analogen Öffnungen 24 versehen. Zugleich durchsetzt
der Schraubbolzenschaft 22 die vordere bzw. rückwärtige Wand
25, 26 einer Haltekammer 27 innerhalb eines ebenfalls aus
Kunststoff gebildeten Kopfpolsterträgers 28. Die Haltekammer
27 ist bis auf ihre der Kopfpolstertragstange 11 zugewandten
unteren Öffnung allseitig geschlossen. Auch ist aus Fig.
1 ersichtlich, daß die Haltekammer 27 an einer oberen Begren
zungswand 29 ihren Abschluß findet. Die Kunststoffschelle
16 ist satt innerhalb der Haltekammer 27 aufgenommen, jedoch
sind die Seitenwände 25, 26 begrenzt nachgiebig, so daß ein
zusammendrückendes Verspannen der Befestigungsschenkel 18, 19
mittels der Schraubanordnung 21 möglich ist, um eine hinrei
chende Reibungshemmung zwischen der Innenmantelfläche 30 des
schlitzrohrförmigen Bereichs 14 (s. Fig. 2 ff.) und der äußeren
Mantelfläche 31 des kreiszylindrischen Halteteils 13 zu er
zielen.
Zu erwähnen bleibt noch, daß der Kopfpolsterträger 28
insgesamt von einer Polsterung (mit Bezug) 32 umgeben ist.
Aus den Fig. 2-8 ist im einzelnen zu ersehen, wie
die plattenförmigen Bauteile 20 ausgebildet sind.
Bei den Ausführungsformen entsprechend den Fig. 2-5
sind die plattenförmigen Bauteile 20 der Kunststoffschelle
16 unmittelbar zugeordnet. Bei den in Fig. 6-8 gezeigten
Ausführungsbeispielen sind die plattenförmigen Bauteile 20
zwar auch benachbart der Außenseite AS eines jeden Befes
tigungsschenkels 18, 19 der Kunststoffschelle 16 vorgesehen,
jedoch sind die plattenförmigen Bauteile 20 unmittelbar den
Wänden 25, 26 des Kopfpolsterträgers 28 zugeordnet.
Alle plattenförmigen Bauteile 20 sind starr. "Starr" bedeutet
in diesem Zusammenhang, daß sich die plattenförmigen Bauteile
20 unter Anwendung des die maximale Haltekraft der Schrauban
ordnung 21 aufzubringenden Drehmoments nicht bzw. im wesent
lichen nicht verformen. Die Starrheit der plattenförmigen
Bauteile 20 wird außer durch werkstoffspezifische Eigen
schaften (z. B. bei Verwendung von Stahl) durch die Stärke s
oder aber durch eine entsprechende Profilierung erreicht.
Weiterhin besitzen alle plattenförmigen Bauteile 20 das gemein
same Merkmal, wonach jedes plattenförmige Bauteil 20 mit
seinem unteren Bereich U im wesentlichen bis zum
freien Ende E des zugeordneten Kunststoff-Befestigungs
schenkels 18, 19 reicht. Die Bestimmung im wesent
lichen umfaßt in diesem Zusammenhang auch die Ausführungs
formen entsprechend den Fig. 2 und 5, bei denen die unteren
Bereiche U der plattenförmigen Bauteile 20 zwar die freien
Enden E der Befestigungsschenkel 18 oder 19 fast erreichen,
aber nicht überdecken.
Schließlich ist allen plattenförmigen Bauteilen 20 das Merkmal
gemeinsam, daß diese jeweils mit ihrem oberen Bereich O eine
parallel zur Längsachse a des Schraubbolzenschaftes 22 ausge
richtete und an die innere Kreiskontur des schlitzrohrförmigen
Bereichs 14 gelegte Tangente T entweder im wesentlichen be
rührt (Fig. 2-4) oder schneidet (Fig. 5-8). Falls der obere
Bereich O die Tangente T schneidet, ist der die Tangente T in
Richtung auf den schlitzrohrförmigen Bereich 14 überragende
Teil des oberen Bereichs O verhältnismäßig gering. Ebenso ist
der Abstand des oberen Bereiches O bei den Ausführungsformen
entsprechend den Fig. 2-4 von der Tangente T relativ gering.
Bei allen Ausführungsformen entsprechend den Fig. 2-8 soll
erreicht werden, daß bei einem zusammenpressenden Verspannen
der Kunststoff-Befestigungsschenkel 18, 19 mittels der Schraub
anordnung 21 die starren plattenförmigen Bauteile 20 im wesent
lichen ("im wesentlichen" im Hinblick auf die Ausführungs
formen entsprechend den Fig. 4 und 8) wie parallel geführte
Backen eines Schraubstocks wirken.
Zu erwähnen bleibt auch noch, daß sämtliche plattenför
mige Bauteile 20 in Anpassung an die Befestigungsschenkel
18, 19 eine im wesentlichen rechteckige Grundform aufweisen.
Lediglich aus Fig. 5 ist die jeweilige dem Betrachter
zugewandte Längskante LP des plattenförmigen Bauteils 20 sowie
auch die im wesentlichen gestrichelt dargestellte Längskante
LB des jeweiligen Befestigungsschenkels 18 bzw. 19 zu ersehen.
Jede Längskante LP der insgesamt dargestellten plattenförmigen
Bauteile 20 reicht nun bis oder nahezu bis zur benachbarten
Längskante LB des zugehörigen Befestigungsschenkels 18, 19
oder aber übergreift die Längskante LB, wie aus Fig. 5 er
sichtlich ist. Das kreiszylindrische Halteteil 13 ist außen
seitig mit einer Stahlhülse 38 armiert.
Den Ausführungsformen entsprechend den Fig. 2-4 bzw.
entsprechend den Fig. 6-8 ist es gemeinsam, daß das jeweili
ge starre plattenförmige Bauteil 20 einen Querschnittsbereich
des Befestigungsschenkels 18, 19 (Fig. 2-4) bzw. der Kopf
polsterträger-Wand 25, 26 (Fig. 6-8) ausfüllt. Lediglich beim
Ausführungsbeispiel entsprechend der Fig. 5 sind die platten
förmigen Bauteile 20 außen an den Außenseiten AS der Schenkel
18, 19 angeordnet. Beim Ausführungsbeispiel entsprechend Fig.
5 weist jedes plattenförmige Bauteil 20 zwei die Befestigungs
schenkel 18, 19 übergreifende seitliche Schenkel 33 auf. Das
plattenförmige Bauteil 20 gemäß Fig. 5 bildet daher mit seinen
beiden seitlichen Profilschenkeln 33 insgesamt einen etwa
U-förmigen Profilquerschnitt und übergreift bzw. umschließt so
mit seinen beiden Profilschenkeln 33 den zugehörigen Befes
tigungsschenkel 18, 19 an seinen diametral gegenüberliegenden
Seitenflächen F mindestens teilweise.
Den Ausführungsformen entsprechend den Fig. 2 und 3
sowie 6 und 7 ist zu entnehmen, daß das jeweilige starre
plattenförmige Bauteil 20 gänzlich (Fig. 2 und 6) oder teil
weise (bis auf die unteren Stirnflächen: vgl. Fig. 3 und
7) durch Umspritzung im Befestigungsschenkel 18, 19 bzw. in
der Kopfpolsterträger-Wand 25, 26 gehalten ist. In Halteausneh
mungen 34, 35 sind die plattenförmigen Bauteile 20 in zugehö
rigen Befestigungsschenkeln 18, 19 (Fig. 4) bzw. die zugehöri
gen Kopfpolsterträger-Wände 25, 26 (Fig. 8) eingelassen. Eine
Verbindung zweier zu jeder Neigeverstellanord
nung 15 zählender plattenförmiger Bauteile 20 mittels eines
bügelförmigen Abschnitts 36, 37 zu einem einstückigen Bauteil ist bei den Ausfüh
rungsformen der Fig. 4 und 8 vorgesehen.
Wichtig ist es, daß jedes große Anlagenflächen bildende
plattenförmige Bauteil 20 - im Unterschied zu einer relativ
geringflächigen Unterlegscheibe 39 - entweder bezüglich der
Wände 25, 26 oder vorzugsweise bezüglich der Schenkel 18, 19
lagefixiert ist.
Claims (6)
1. Kopfstütze für Kraftfahrzeugsitze mit einem Kopfpol
sterträger, an welchem zu dessen Neigeverstellung mindestens
eine Schelle aus Kunststoff befestigt ist, die aus einem
innenseitig im wesentlichen kreiszylindrischen schlitzrohr
förmigen Bereich und aus zwei sich an diesen Bereich, dem
Schlitz benachbart, stoffschlüssig anschließenden, einander im
wesentlichen parallelen Befestigungsschenkeln besteht, welche
mittels eines sie durchsetzenden Befestigungselements, wie
Schraube, Niet od. dgl., aneinander angenähert, verbunden
sind, wobei der schlitzrohrförmige Bereich von einem im wesent
lichen kreiszylindrischen, am Kraftfahrzeugsitz mindestens
mittelbar angebrachten Halteteil durchsetzt ist, wobei der
Kunststoffschelle mindestens ein Metallbauteil - insbesondere
Stahlbauteil - zugeordnet ist, welches sich mindestens teil
weise entlang der Querschnittskontur der Kunststoffschelle
erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß an oder benachbart der
Außenseite (AS) eines jeden Befestigungsschenkels (18, 19), d. h.
dem Befestigungsschenkel (18, 19) und/oder der
außenseitig an ihn angrenzenden Wand (25, 26) des Kopfpolster
trägers (28) zugeordnet, ein im Hinblick auf die maximale Haltekraft des
Befestigungselements (21) starres plattenförmiges Bauteil (20)
vorgesehen ist, welches mit seinem unteren Bereich (U) im wesent
bis zum freien Ende (E) des Befestigungsschenkels (18, 19)
reicht und mit seinem oberen Bereich (O) eine parallel zur
Längsachse (a) des Befestigungselements (21) ausgerichtete, an
die innere Kreiskontur des schlitzrohrförmigen Bereichs (14)
gelegte Tangente (T) entweder berührt oder schneidet und bis
an die benachbarten Längskanten (LB) des Befestigungsschenkels
(18, 19) reicht oder diese übergreift.
2. Kopfstütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das starre plattenförmige Bauteil (20) einen Querschnitts
bereich des Befestigungsschenkels (18, 19) bzw. der Kopfpolster
träger-Wand (25, 26) ausfüllt.
3. Kopfstütze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das starre plattenförmige Bauteil (20) in eine Halteaus
nehmung (34, 35) des Befestigungsschenkels (18, 19) bzw. der
Kopfpolsterträger-Wand (25, 26) eingelassen ist.
4. Kopfstütze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das starre plattenförmige Bauteil (20) ganz oder teilweise
durch Umspritzung im Befestigungsschenkel (18, 19) bzw. in der
Kopfpolsterträger-Wand (25, 26) gehalten ist.
5. Kopfstütze nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch
gekennzeichnet, daß die dem schlitzrohrförmigen Bereich (14)
abgewandten unteren Bereiche (U) der den beiden Befestigungs
schenkeln (18, 19) der Schelle (16) zugeordneten starren
plattenförmigen Bauteile (20) über einen bügelförmigen Abschnitt
(36, 37) zu einem einstückigen Bauteil verbunden sind.
6. Kopfstütze nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch
gekennzeichnet, daß jedes starre plattenförmige Bauteil (20)
einen rinnen- bzw. U-förmigen Profilquerschnitt aufweist
und mit seinen beiden Profilschenkeln (33) den zugehörigen Be
festigungsschenkel (18, 19) an seinen diamentral gegenüber
liegenden Seitenflächen (F) mindestens teilweise übergreift
bzw. umschließt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823246342 DE3246342A1 (de) | 1982-12-15 | 1982-12-15 | Kopfstuetze fuer kraftfahrzeugsitze |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19823246342 DE3246342A1 (de) | 1982-12-15 | 1982-12-15 | Kopfstuetze fuer kraftfahrzeugsitze |
Publications (2)
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| DE3246342A1 DE3246342A1 (de) | 1984-06-20 |
| DE3246342C2 true DE3246342C2 (de) | 1992-04-23 |
Family
ID=6180678
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823246342 Granted DE3246342A1 (de) | 1982-12-15 | 1982-12-15 | Kopfstuetze fuer kraftfahrzeugsitze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3246342A1 (de) |
Families Citing this family (3)
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|---|---|---|---|---|
| DE4117348A1 (de) * | 1990-06-16 | 1991-12-19 | Eugen Otto Butz | Kopfstuetze fuer kraftfahrzeugsitze |
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Family Cites Families (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE3120892A1 (de) * | 1981-05-26 | 1982-12-16 | Eugen Otto 4010 Hilden Butz | "kopfstuetze fuer kraftfahrzeugsitze" |
-
1982
- 1982-12-15 DE DE19823246342 patent/DE3246342A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3246342A1 (de) | 1984-06-20 |
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