DE3246773C2 - Schlüsselbetätigbares Aufsteckschloß - Google Patents
Schlüsselbetätigbares AufsteckschloßInfo
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- A44B19/26—Sliders
- A44B19/30—Sliders with means for locking in position
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein schlüsselbetätigbares Schloß zur Sicherung insbesondere der Grifflasche eines Reißverschlusses, zum Beispiel an Taschen, Koffern oder dergleichen, mit einem Dorn zum Durchtritt durch die Öffnung der Grifflasche und schlägt zur Erzielung einer vereinfachten, besseren Bauform vor, daß der Dorn (7) am freien Ende einer Schwinge (8) sitzt, welche eine Steuerfläche (17) zum schlüsselbetätigbaren Rückschwenken in eine Öffnungs-Raststellung aufweist.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein schlüsselbetätigbares Aufsteckschloß mit einem Riegelkopf zum Durchtritt
durch die öffnung eines Gegenschließteiles, welcher Riegelkopf in Schließstellung kreuzend liegt zu einem
Gegenschließteil-Einlagerungsmaul des Schloßgehäuses und am freien Ende eines in Schließstellung federbelasteten
Schwenkriegels sitzt, welcher eine Steuerfläche zum schlüsselbetätigten Rückschwenken in die
Offenstellung aufweist und in einer der Schließstellung vorgelagerten Position gehalten ist, in Schließstellung
verrastet und mittels eines Schlüssels aus dieser Schließstellung in die Offenstellung verschwenkbar ist.
Ein Schloß dieser Art ist durch die DE-PS 3 68 322 bekannt. Dort wird der mittels einer Blattfeder in
Schließrichtung belastete Schwenkriegel durch ein besonderes Eingerichteteil, nämlich einen im Gehäuse gelagerten
Sperrhebel, in halb geöffneter Stellung abgestützt. Auf der gleichen Sperrhebelachse sitzt eine Zuhaltung,
welche durch Aufhebung der Abstützung verrastend in eine Nut des Schwenkriegels einfällt. Aufgehoben
wird die Abstützung des Schwenkriegels durch das einfahrende, in Form einer Öse gestaltete Gegenschließteil.
Hierbei muß aber zuerst der mit seinem Riegelkopf in das Einlagerungsmaul ragende Schwenkriegel
zurückgedrängt werden. Dazu ist der Rücken des Kopfes mit einer fallenartigen Schräge versehen Da
Sperrhebel und Zuhaltung ihrerseits ebenfalls noch durch eine besondere Blattfeder belastet sind, ergibt
sich ein verhältnismäßig hoher EingerichteaufwHnd. Außerdem muß zur Einhaltung einer bestimmten Auslösereihenfolge
von Zuhaltung und Sperrhebel eine besondere Schlüsselausgestaltung angewandt werden, die in
Form eines zusätzlichen seitlichen Sperrvorsprunges des nur zum Öffnen des Schlosses benötigten Schlüssels
realisiert ist. Schließlich benötigen die Bewegungsabläure hohe Präzision der Eingerichtteile.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein gattungsgemäßes schlüsselbetätigbares Aufsteckschloß in herstellungstechnisch
einfacherer Weise gleich funktionssicher auszubilden.
Gelöst ist diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung.
Die Unteransprüche sind vorteilhafte Weiterbildungen des Gegenstandes der Erfindung.
Zufolge solcher Ausgestaltung ist ein gattungsgemäßes Aufsteckschloß wesentlich vereinfachten Aufbaues realisiert. Trotzdem liegt die gewünschte Funktionssicherheit vor. Hierzu schlägt die Erfindung vor, daß der in der vorgelagerten Position mit einer Betätigungsfläche aus dem Schloßgehäuse herausragende Schwenkriegel in Schließstellung vollständig in das Schloßgehäuse eintaucht, und der Schwenkriegel in Offenstellung durch eine Raste des Schloßgehäuses am Rückschwenken in die Schließstellung gehindert ist. Das in das Einlagerungsmaul des Schloßgehäuses einfahrende Gegenschließteil braucht den Schwenkriegel nicht mehr erst entgegen Federbeiastung zu verdrängen; es kann vielmehr bedienungsbequem frei eingeführt werden. Anschließend braucht bloß noch der herausragende Schwenkriegel betätigt zu werden. Dieser taucht in das Schloßgehäuse ein. Jede Erfaßbarkeit ist damit ausgeschlossen. Es bedarf zum Öffnen des Schlosses des richtigen Schlüssels. Die den Schwenkriegel in der Offenstellung haltende Raste besteht nicht mehr aus einem komplizierten, vielteiligen Schloßeingerichte, sondern wird von einem ohnehin vorhandenen Bauteil, nämlich dem Gehäuse selbst, gebildet, welche Raste das Rückschwenken in die Schließstellung wirksam hindert, so daß der Schwenkriegel nur unter willensbetonter Verlagerung in die Schließstellung überführt werden kann.
Zufolge solcher Ausgestaltung ist ein gattungsgemäßes Aufsteckschloß wesentlich vereinfachten Aufbaues realisiert. Trotzdem liegt die gewünschte Funktionssicherheit vor. Hierzu schlägt die Erfindung vor, daß der in der vorgelagerten Position mit einer Betätigungsfläche aus dem Schloßgehäuse herausragende Schwenkriegel in Schließstellung vollständig in das Schloßgehäuse eintaucht, und der Schwenkriegel in Offenstellung durch eine Raste des Schloßgehäuses am Rückschwenken in die Schließstellung gehindert ist. Das in das Einlagerungsmaul des Schloßgehäuses einfahrende Gegenschließteil braucht den Schwenkriegel nicht mehr erst entgegen Federbeiastung zu verdrängen; es kann vielmehr bedienungsbequem frei eingeführt werden. Anschließend braucht bloß noch der herausragende Schwenkriegel betätigt zu werden. Dieser taucht in das Schloßgehäuse ein. Jede Erfaßbarkeit ist damit ausgeschlossen. Es bedarf zum Öffnen des Schlosses des richtigen Schlüssels. Die den Schwenkriegel in der Offenstellung haltende Raste besteht nicht mehr aus einem komplizierten, vielteiligen Schloßeingerichte, sondern wird von einem ohnehin vorhandenen Bauteil, nämlich dem Gehäuse selbst, gebildet, welche Raste das Rückschwenken in die Schließstellung wirksam hindert, so daß der Schwenkriegel nur unter willensbetonter Verlagerung in die Schließstellung überführt werden kann.
Baulich erweist es sich weiter als vorteilhaft, daß die Raste der zum Einlagerungsmaul reichenden Durchtrittsöffnung
für den Riegelkopf vorgelagert ist. Verrastung und Durchtrittsbereich liegen unmittelbar benachbart.
Dabei läßt sich die dem Schwenkriegel innewohnende Federungseigenschaft für den Rastsprung
günstigst nutzen. In vorteilhafter Weise sind Schwenkriegel und Schloßgehäuse aus demselben Material gebildet,
also formtechnisch einteilig verbunden. Hierzu wird zweckmäßig auf Kunststoff zurückgegriffen. Die hierbei
nutzbare Rückstellkraft solchen Materiales macht eine besondere Feder zur Belastung des Schwenkriegels verzichtbar.
Es liegt praktisch ein einteiliger Aufbau des Schlosses vor. Diesbezüglich ist es günstig, weiter so
vorzugehen, daß der Schwenkriegel von einem Steg ausgeht, welcher in einem an der dem Einlagerungsmaul
gegenüberliegenden Querseite des Schloßgehäuses angeordneten Klipsschacht einliegt und im Bereich bis
zum Riegelkopf mehrere mäanderartige Ausbiegungen
formt. Über die gewünschte Federbeiastung in Schwenkrichtung des Schwenkriegels hinaus liegt so
auch in radialer Richtung desselben Federung vor, was wiederum der den Riegelkopf in Offenstellung zurückhaltenden
Verrastung zugutekommt. Schließlich erweist es sich als vorteilhaft, daß dip Flanken der Rastvertiefung
für die verrasteie Schließstellung schräg verlaufen und der zugehörige Rastvorsprung auch die Raste bildet.
Insgesamt ist so ein einteiliges Schloß geschaffen, bei dem die in Schwenkrichtung liegende Rastfolge zwischen
dem gehäuseseitig angeformten Schwenkriegel und gehäuseseitigen Gegenrastmittel vom Schloßkörper
selbst gebildet ist, wobei weiter der Schwenkriegel als Schließorgan und Rückholfeder wirkt, die Raststellungen
mitbildet und überdies als Betätigungshandhabe fungiert und schließlich eine Steuerfläche für das schlüsselbetätigbare
Rückschwenken bietet.
Der Gegenstand der Erfindung wird nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten Ausführur.gsbeispieies
näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine mit dem erfindungsgemäßen Aufsteckschloß
ausgerüstete Tasche in perspektivischer Darstellung,
F i g. 2 das Aufsteckschloß in perspektivischer Einzeldarstellung,
F i g. 3 Draufsicht und Seitenansicht des zugehörigen Schlüssels,
F i g. 4 das Aufsteckschloß in Draufsicht, und zwar im En tformungszustand,
F i g. 5 die entsprechende Draufsicht in montiertem Zustand, in Schließstellung,
F i g. 6 die Seitenansicht hierzu, und zwar vom Einlagerungsmaul her gesehen und
F i g. 7 den Schnitt gemäß Linie VII-VII in F i g. 5.
Das in seinem Grundriß rechteckig gestaltete Schloßgehäuse 1 bildet im Bereich seiner einen Querseite 2 ein
senkrecht dazu stehendes Einlagerungsmaul 3 aus. Letzteres dient zur Aufnahme bspw. zweier Grifflaschen 4
eines Reißve Schlusses 5. Das Einlagerungsmaul 3 weist dazu die erforderliche Tiefe auf. Der öffnungsseitige
Maulrand ist bei 3' quergerundet und so trichterförmig erweitert. Die Breite des Einlagerungsmaules 3 entspricht
etwa der Dicke zweier Grifflaschen 4.
Zur Fesselung der eine öffnung 6 aufweisenden Grifflascher, 4 dient ein Riegelkopf 7. Letzterer nimmt
in Sicherungsstellung (F i g. 5) eine kreuzend zum Einlagerungsmaul
3 ausgerichtete Lage ein. in der sein Stirnende T gegen die davor liegende Maulwand 3" tritt
oder in eine Vertiefung d.~rin eintaucht. Der Riegelkopf
7 sitzt an; freien Ende eines im Sinne der Schließstellung unter Federwirkung stehenden Schwenkriegels 8. Letzterer
führt sich in einem Schacht 9 des Schloßgehäuses 1. Der Schacht 9 geht im Bereich des Riegelkopfes 7 in
eine bis in das Einlagerungsmaul 3 reichende Riegelkopf-Durchtrittsöffnung 10 über. Es handelt sich um eine
viereckige fensterförmige Durchbrechung (vergl. Fig. 7). Der Riegelkopf 7 selbst weist entsprechend
Vierkantquerschnitt auf.
Um den Riegelkopf 7 in einer das Einlagerungsmaul 3 freigebenden Bereitschaftsstellung (Offenstellung) zu
halten, ist der Riegelkopf 7 verrastet (vergl. F i g. 5. strichpunktierte Lage des Schwenkriegels 8). Gebildet
wird die entsprechende Raste 11 von einer Schrägflächc
im Schacht 9.
Sie geht vom verbreiterten Bereich des Schachtes 9 auf die querschnitlskleircre Riegelkopf-Durchtritlsöffllung
10 über und bildet so eine Art sehachtseitiger Hinterschneidung,
gegen welche der Riegelkopf 7 mit seiner der Querseite 2 zugewandten Stirnkante 3'" anliegt.
Sie erlaubt es dem Riegelkopf 7 quer aus der von der Durchtrittsöffnung 10 bestimmten bogenförmigen Bewegungsbahn
zu treten.
Der an seinem dem Riegelkopf 7 gegenüberliegenden Ende, also im Bereich der anderen Querseite 12 des
Schloßgehäuses 1 angelenkte Schwenkriegel 8 ragt in der verrasteten Offenstellung mit seiner äußeren Längskante
erkennbar aus dem Schloßgehäuse 1 heraus. Diese, eine Betätigungsfläche 8' bildende Längskante steht
dabei spitzwinklig geneigt zur dortigen Längsseite 13 des Schloßgehäuses vor. Durch Druckausübung in Richtung
des Pfeiles P rutscht die Stirnkante 3'" des Riegelkopfes 7 von der die Raste 11 bildenden Schrägfläche
ab, so daß der Riegelkopf 7, unterstützt durch die Rückstellkraft des Materiales, sperrend in das Einlagerungsmaul
3 fährt, also die Schließstellung bringt.
Das Öffnen des Schlosses geschieht mit Hilfe eines Schlüssels 44, dessen zugehöriger Sohlüsselkanal 15 in
Bezug auf den Schwenkriegel 8 so pitciert ist, daß der
Schlüsselbart 16 mit einer in seinen Scnwenkbereich ragenden Steuerfläche 17 des Schwenkriegels 8 zusammenwirkt.
Auf diese Weise wird das Rückschwenksn in die vorgelagerte, rastierte Offenstellung bewirkt. Der
Schlüssu 14 liegt etwa auf halber Höhe zwischen dem Riegelkopf 7 und dem schwenkriegelseitigen Anlenkbereich
18.
Gebildet ist der Anlenkbereich durch einen biegeelastischen Materialabschnittlappen, welcher von einem
Steg 19 ausgeht. Der eine Gehäusewand bildende Steg 19 erstreckt sich parallel zum schachteinwärts gerichteten
Riegelkopf 7 und ist dem eigentlichen Schloßgehäuse 1 materialeinstückig angeformt. Die Entformungsgrundstellung
ist F ig. 4 entriehmbar. Der Steg 19 läßt sich klappmesserartig in eine Formschluß-Verbindungsstellung
in das Schloßgehäuseinnere einbiegen. Die Formschluß-Verbindung entsteht aufgrund eines
Schwalbenschwanzeingriffes zwischen Steg 19 und Schloßgehäuse 1 (vergl. Fig. 7). Das Schloßgehäuse
weir* dazu einen hinterschnittenen, sich nahezu über die gesamte Querseite 12 des Schloßgehäuses erstreckenden
Klipsschacht 20 auf. Die beidseitig des Steges 19. also symmetrisch vorgesehenen Klipsschultem 21 im
Schacht 20 werden von Klipsnasen 19' übergriffen. Letztere liegen im Bereich des freien Endes des Steges
19 und beginnen hinter dem Anlenkbereich 18.
Die Wurzel 22 des Steges 19 weist eine gegenüber der
Stegbreite reduzierte Materialzone auf. dies im Interesse der Erhöhung der Biegeelastizität. Die Innenseite der
Wurzelwandung umschreibt weitergehend eine kreisförmige Öffnung 23. Letztere kann zum Einziehen eine.
Befestigungskette 24 genutzt werden, mit welcher das
Sciilob an einer Tasche unverlierbar gehalten ist. Die
taschenseitige Befestigungsstelle trägt das Bezugszeichen
25. Es kann sich um eine Nietverbindung handein. Ein entsprechender Niet kann jedoch auch unter Belassung
eines gewissen Spiels die Öffnung 23 unmittelbar durchsetzen, so d; 3 das Schloß in den Bereich der
M) Grifflaschen 4 des Doppclreißverschlusses geschwenkt werden kann.
Die Fcdcrwirkung des Schwcnkriegcls, 8 wird aus der
Rückstellkraft des Materialcs gewonnen und aus einer maanclcrartigcn Formgebung des stegseitigen Endab-
b*i Schnitts des Schwenlocgels 8. Wie ersichtlich, verlauf',
der die Anlenkstelle 18 bildende Mntcriallappcn als quer zur lungeren Schwcnkriegelersircckungsrichtung
liegenden Kehre .-/. die in eine Gegenkehre b übergeht.
Dadurch wird der Schwenkriegel in radialer Richtung zum Anlenkbereich 18 federelastisch. so daß der Dorn 8
aus dem Bereich der die Raste 11 bildenden Schrägfläche
ohne Riegelkopfverformung ausweichen kann.
Einer Überbeanspruchung des Schwenkriegels, bspw. bei Herbeiführung der rastengesicherten Schließstellung
durch Druck auf seine Betätigungsfläche 8'. ist in einfacher Weise dadurch entgegengewirkt, daß der anlenkseitige
Bereich des Schachtes dort eine Abstützfiäche 26 bildet, die sich in unmittelbarer Nähe der dortigen
Kehrenwandung erstreckt.
Wie F i g. 5 entnehmbar, ist auch die Schließstellung des Schwenkriegels 8 als Raststellung ausgebildet. Als
Rastvorsprung 27 ist die Raste II, d.h. die schloßeinwärts weisende Randzone der Durchtrittsöffnung 10
herangezogen. Die passende Rastvertiefung 28 befindet sich am schwenkriegelseitigen Fuß des Riegelkopfes 7.
Sie ist als Quernut des Riegelkopfes 7 realisiert. Die ridiiKcn uci r\äSivci'iicfüfig £□ uiVcTgicrcn HaCn 5üS-wärts.
d. h. in Richtung der Querseite 2 des Schloßgehäuses 1. Die dem Stirnende T des Riegelkopfes 7 näherliegende
Flanke 7" hat einen Steigungswinkel von ca. 60\ die andere Flanke einen solchen von ca. 45°.
Letztere verläuft parallel zur der Durchtrittsöffnung 10 vorgelagerten, rastbildcndcn Schrägfläche, gegen die
sie sich gemäß F i g. 5 in Offenstellung anlegt. In dieser rastgesicherten Offenstellung hintergreift die dem
Stirnende T näherliegende Flanke 7" die maulseitige Randkante 10' der Randzone der Durchtrittsöffnung 10.
Die Funktionsweise ist kurz zusammengefaßt wie folgt: Zur Herbeiführung der Schließbereitschaftsstellung
(Offenstellung) wird mit Hilfe des Schlüssels 14 über die Steuerfläche 17 der Schwenkriegel 8 um den
Anlenkbereich 18 schwenkend ausgesteuert. Das geschieht unter Überwindung der auch die Schließstellung
definierenden Raste 11. Dabei tritt der Riegelkopf 7 aus
durch die die Ras'e 11 bildende Schrägfläche an einem
Rückschwenken in die Schließstellung gehindert. Die Grifflaschen 4 können jetzt in das Einlagerungsmaul 3
geführt werden. Durch besondere Bemessung der Maultiefe !aßt sich die deckungsgleiche Ausrichtung der Öffnungen
6 der Grifflaschen 4 in Bezug auf den Riegelkopfweg sicherstellen. Der Schwenkriegel 8 wird eingedrückt.
Der Riegelkopf 7 tritt gegen die Fläche 3". Die Grifflaschen sind gefesselt. Die Verschlußschieber lassen
sich nicht mehr betätigen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
60
Claims (5)
1. Schlüsselbetätigbares Aufsteckschloß mit einem Riegelkopf zum Durchtritt durch die Öffnung eines
Gegenschließteiles, welcher Riegelkopf in Schließstellung kreuzend liegt zu einem Gegenschließteil-Einlagerungsmaul
des Schloßgehäuses und am freien Ende eines in Schließstellung federbelasteten Schwenkriegels sitzt, welcher eine Steuerfläche zum
schlüsselbetätigten Rückschwenken in die Offenstellung aufweist und in einer der Schließstellung vorgelagerten
Position gehalten ist, in Schließstellung verrastet und mittels eines Schlüssels aus dieser Stellung
in die Offenstellung verschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der in der vorgelagerten
Position mit einer Betätigungsfläche (8') aus dem Schloßgehäuse (1) herausragende
Schwenkriegel (8) in Schließstellung vollständig in das SchloBsähäuse (1) eintaucht und der Schwenkriegel
(8) in Offenstellung durch eine Raste (11) des Schloßgehäuses (1) am Rückschwenken in die
Schließstellung gehindert ist.
2. Aufsteckschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Raste (11) der zum Einlagerungsmaul
(3) reichenden Durchtrittsöffnung (10) für den Riegelkopf (7) vorgelagert ist.
3. Aufsteckschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Schwenkriegel (8) und Schloßgehäuse
(1) aus demselben Material bestehen.
4. Aufsteckschloß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwer'.criegel (8) von einem
Steg (19) ausgeht, welcher in einem an der dem Einlagerungsmaul (3) gegenüber! Agenden Querseite
(12) des Schloßgehäuses (1) angeordneten Klipsschacht (20) einiiegt und im Bereich bis zum Riegeikopf
(7) mehrere mäanderartige Ausbiegungen (Kehre a. Gegenkehre b) formt.
5. Aufsteckschloß nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flanken der Rastvertiefung
(28) für die verrastete Schließstellung schräg verlaufen und der zugehörige Rastvorsprung
(27) auch die Raste (11) bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3246773A DE3246773C2 (de) | 1982-12-17 | 1982-12-17 | Schlüsselbetätigbares Aufsteckschloß |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3246773A DE3246773C2 (de) | 1982-12-17 | 1982-12-17 | Schlüsselbetätigbares Aufsteckschloß |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3246773A1 DE3246773A1 (de) | 1984-06-20 |
| DE3246773C2 true DE3246773C2 (de) | 1986-03-13 |
Family
ID=6180967
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3246773A Expired DE3246773C2 (de) | 1982-12-17 | 1982-12-17 | Schlüsselbetätigbares Aufsteckschloß |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3246773C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2562940B1 (fr) * | 1984-04-17 | 1988-10-14 | Delsey Soc | Serrure pour fermeture a glissiere |
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Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE368322C (de) * | 1923-02-05 | Paul Richert | Vorhaengeschloss | |
| GB324130A (en) * | 1928-10-25 | 1930-01-23 | George Worrall | Improvements in or relating to padlocks and the like |
| DE820399C (de) * | 1948-10-07 | 1951-11-08 | Paul Jagusch | Aufsteckschloss |
-
1982
- 1982-12-17 DE DE3246773A patent/DE3246773C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE3246773A1 (de) | 1984-06-20 |
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