DE3246872C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen digitalen Gleitkomma-Differentialanalysator
(im folgenden als DGKDA bezeichnet) mit
den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1.
Der Differentialanalysator (DDA) ist ein Rechengerät, das speziell so aufgebaut
ist, daß in Rechenoperationen zu verarbeitende Variable
in Inkremente umgewandelt werden, womit sowohl
eine Vereinfachung des Hardware-Aufbaus als auch eine
exakte und schnelle Lösung von Differentialgleichungen
und/oder Erzeugung von komplexen Kurven oder gekrümmten
Flächen erreicht wird.
Der bislang in der Praxis eingesetzte DDA benutzt
eine Festkommaarithmetik, die in "Elektronic Computer
Handbook", herausgegeben durch Information Processing
Society of Japan, 8. Ausgabe, Seiten 8 bis 37 beschrieben
ist. Bei Verwendung der Festkommaarithmetik müssen jedoch
alle in einer Recheneinheit wie etwa einem Integrator zu
verarbeitenden Variablen maßstabskonvertiert werden.
Die Maßstabskonvertierung ist eine
sehr komplexe Arbeit, die im Normalfall die eines Analogrechners
ist. Da ferner eine Vielzahl der Variablen zur Verwendung
als Maßstabskonvertierungskoeffizient vorher anzugeben ist,
enthält das Resultat der Rechenoperation einen erheblichen
Fehler, wenn der vorhergesagte Wert nicht korrekt ist.
Ferner ist bei einer Festkommaarithmetik der dynamische
Bereich der Variablen zu eng, als daß das System auf
eine herkömmliche wissenschaftliche und technische Berechnung
angewandt werden könnte.
Zur Lösung dieser Probleme wurde ein digitaler Gleitkomma-
Differentialanalysator
der eingangs genannten Art vorgeschlagen (vgl. japanische Patentanmeldung,
Offenlegungsnummer 57-39 472 und entsprechende ältere deutsche Patentanmeldung
P 31 32 611.0-53. Der vorgeschlagene
DGKDA hat weder eine Datenverarbeitungsfunktion
noch Additions-, Subtraktions-, Multiplikations- und Divisionsfunktionen,
sondern primär eine Funktion der numerischen
Integration.
Bei Verwendung des Gerätes wird daher der DGKDA mit
einem Rechner zu einem DGKDA-System verbunden. Der Rechner
berechnet Anfangswerte für den DGKDA, setzt die Anfangswerte
im DGKDA, beginnt und beendigt die Rechenoperation
des DGKDA, liest Rechenoperationsergebnisse aus dem DGKDA
ein und nimmt Daten von einer externen Vorrichtung an bzw.
gibt Daten auf diese externe Vorrichtung aus. Für die Anfangswerte,
die Gleitkommaaddition, -subtraktion, -multiplikation
und -division sind Gleitkommazahlen erforderlich,
weshalb der Rechner solche Rechenoperationsfunktionen haben
muß.
Wenn der DGKDA diese Rechenoperationsfunktionen hat,
kann der Rechner ein billiger Mikrorechner ohne die Gleitkomma-
Rechenoperationsfunktionen sein. Dementsprechend läßt
sich dann ein billiges DGKDA-System aufbauen.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines DGKDA,
bei welchem eine Gleitkommarechenoperation von Gleitkommazahlen
zulässig ist, damit auf diese Weise ein billiges
und schnell arbeitendes DGKDA-System erstellt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die kennzeichnenden Merkmale des
Patentanspruchs 1 vorgesehen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun in Verbindung mit der
Zeichnung im einzelnen beschrieben. Auf dieser zeigt
Fig. 1 den Aufbau eines DGKDA-Systems,
Fig. 2A und 2B Datenformate einer bei der Rechenoperation des
DGKDA verwendeten Gleitkommazahl,
Fig. 3 eine Einheit für eine algebraische Operation,
Fig. 4A und 4B eine Schaltung einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen
DGKDA, welche die Additions-, Subtraktions-,
Multiplikations- und Divisionsoperationen
für die Konstanten durchführt,
Fig. 5 bis 7 jeweils den Bit-Aufbau von Steuerbefehlen für die
Schaltung nach Fig. 4A, 4B.
Vor Erläuterung der Erfindung wird zunächst die Arbeitsmethode
eines herkömmlichen DGKDA erläutert, der
in erster Linie für die
Lösung von Differentialgleichungen und für die Durchführung
von Integrationsoperationen entwickelt ist. Eine solche
Integrationsoperation wird im folgenden erläutert.
Die bei den Operationen des DGKDA verwendeten Variablen
sind Gleitkommazahlen, die eines der in den Figuren 2A
und 2B gezeigten Datenformate haben.
Die Variable im Datenformat der Fig. 2A umfaßt eine
m-Bit-Mantisse M, welche ein Bit in der Einerstelle (2⁰) eines
Ganzzahlabschnitts zur Darstellung eines Vorzeichens
(S) und (m-1) Bits von einer ersten Stelle (2-¹) bis zu
einer (m-1)-ten Stelle (2-m+1) in einem Bruchabschnitt enthält,
und einen (m1-m+1)-Bit-Exponenten E von einer m-ten
Stelle (2-m ) bis zu einer m1-ten Stelle (2-m1) im Bruchabschnitt.
Demgegenüber umfaßt die Variable im Datenformat der
Fig. 2B eine n-Bit-Mantisse M, welche ein Bit in der Einerstelle
eines Ganzzahlabschnitts zur Darstellung eines Vorzeichens
(S) und(n-1) Bits von einer ersten Stelle bis zu
einer (n-1)-ten Stelle in einem Bruchbereich enthält, und
einen (m1-m+1)-Bit-Exponenten E von einer n-ten Stelle bis
zu einer (m1-m+n)-ten Stelle im Bruchabschnitt. Die Variablen, die
zum Datenformat der Fig. 2A gehören, sind ein Integrand Y,
ein Integrationsresiduum R und eine Summe SDY aus Eingangsvariablen,
die nicht durch Inkremente dargestellt werden.
Demgegenüber sind die Variablen, die zum in Fig. 2B gezeigten
Datenformat gehören, ein Inkrement Δ Y einer Eingangsvariablen,
ein Inkrement Δ X einer unabhängigen Integrationsvariablen
und ein Inkrement Δ Z einer Ausgangsvariablen,
solche also, die durch Inkremente dargestellt werden. Im
folgenden wird Δ X als erstes Inkrement, Δ Y als zweites Inkrement
und Δ Z als drittes Inkrement bezeichnet werden.
Die Integrationsoperation in den Operationszyklen (im
folgenden als Iterationen bezeichnet) des DGKDA wird in
den folgenden drei Hauptoperationsphasen durchgeführt.
Die j-ten zweiten Inkremente Δ Y i, j in den i-ten Iterationen,
wo j = 1 ∼ 1 (1 : Anzahl der Eingänge), werden
zur Berechnung eines Gesamtinkrementes SDY i gleitkommaaddiert.
Der Inhalt (Y i-₁) eines Registers Y des Integrators
zur eine Iteration früher liegenden Periode und das Gesamtinkrement
SDY i werden gleitkommaaddiert, und ihre Summe
wird im Register Y als Inhalt desselben in der i-ten Iteration
geladen. Das heißt, es wird die folgende Iteration
ausgeführt.
Y i : = Y i-₁ + SDY i (2)
Y i und ein Inhalt (R i-₁) eines Registers R werden zur
Erzeugung einer Summe R i addiert, und es werden n Bits
höherer Ordnung (wobei n eine ganze Zahl nicht kleiner als
2 ist) einschließlich eines Überlaufs als Δ Z i
herausgezogen,
Δ Z i von der Summe R i abgezogen und die Differenz
im Register R geladen. Das heißt, es wird folgende Operation
durchgeführt
R i : R i-₁ + Y i · Δ X i -Δ Z i (3)
Wenn Δ X i null ist, wird die Operation der Gleichung (3)
nicht durchgeführt und null als Wert für Δ Z i ausgegeben.
Der Wert Δ Z i stellt das dritte Inkrement in der i-ten
Iteration dar. Die Funktionen der Register Y und R werden
in Verbindung mit den Figuren 4A und 4B im einzelnen
erläutert.
Eine Recheneinheit, die die folgende algebraische Operation
als ein Beispiel einer Kombination von Rechenoperationen
ausführt, ist in Fig. 3 gezeigt.
H : = (A · B + C)/D + E (F + G) (4)
Zur Ausführung der Operation der Gleichung (4) mit
der Schaltung der Fig. 3 werden Konstanten A, B, C, D, E,
F, G und H (H = H₀ = 0) in Recheneinheiten 110, 111, 112,
113, 114, 115, 116 bzw. 117 gesetzt.
In einem Rechenblock A 1, welcher die Recheneinheiten
110 und 111 enthält, wird die Multiplikation A · B ausgeführt,
und in der Recheneinheit 112 wird das Produkt A · B zur Konstanten
C addiert. Als Ergebnis wird (A · B + C) im Register
Y der Recheneinheit 112 gespeichert, und in einem Rechenblock
A 2, welcher die Recheneinheit 113 und einen Inverter
11 enthält, wird die Division (A · B + C)/D ausgeführt und
der entsprechende Quotient im Register Y anstelle von
(A · B + C) gespeichert.
Die Multiplikation E · F wird durch die Recheneinheiten
114 und 115, die Multiplikation E · G durch die Recheneinheiten
114 und 116 ausgeführt.
Die Operationsergebnisse (A · B + C)/D, E · F und E · G
werden zum Anfangswert (H₀ = 0) der Recheneinheit 117
addiert, womit die Operation der Gleichung (4) vollständig
ist, und das entsprechende Ergebnis wird im Register Y der
Recheneinheit 117 gespeichert.
Fig. 1 zeigt eine Konfiguration des
DGKDA-Systems, das einen Mikrorechner verwendet. In Fig. 1
sind ein Mikrorechner 101 ohne Gleitkomma-Rechenoperationsfunktion
und ein DGKDA 102 zu einem DGKDA-System 103 kombiniert.
Der Mikrorechner erhält als Eingang Daten von
einer externen Vorrichtung 104 und gibt als Ausgang Daten
an diese ab, beides über einen gemeinsamen Bus 105, und
steuert die Rechenoperationen im DGKDA 102.
Die Fig. 4A und 4B zeigen Blockschaltbilder des
DGKDA.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 5 bis 7 wird die
Arbeitsweise des DGKDA der Fig. 4A und 4B erläutert.
Jede Iteration eines DGKDA 1201 wird in drei Phasen
ausgeführt, nämlich den durch die Gleichungen (1)-(3)
dargestellten Phasen P, Y und I. Fig. 4A zeigt das Blockschaltbild
des DGKDA, das in erster Linie die Phase P
ausführt, und Fig. 4B dasjenige, das in erster Linie die
Phasen Y und I ausführt.
In den Fig. 4A und 4B überträgt ein Mikrorechner
1200 über eine gemeinsame Busleitung 1202 und Multiplexer
1209, 1210 bzw. 1213 Anfangswerte auf einen Δ Z-Speicher
1204 des DGKDA, der das dritte Inkrement Δ Z i speichert,
einen Y-Speicher 1205, der das Operationsergebnis der
Gleichung (2) (den Inhalt des Registers Y) speichert, und
einen R-Speicher 1206, der das Operationsergebnis der
Gleichung (3) (den Inhalt des Registers R) speichert, und
er überträgt ferner einen Operationssteuerbefehl der DGKDA
auf einen Steuerspeicher 1203.
Der Mikrorechner 1200 überträgt ferner einen bestimmten
Wert auf einen Befehlszähler 1224, der eine Adresse
des Steuerspeichers 1203 spezifiziert, und startet und
stoppt eine Steuereinheit 1207, welche eine Folge von
Schrittaktsignalen erzeugt, die zur Ausführung der Operationen
des DGKDA notwendig sind.
Die Operationen des DGKDA werden entsprechend den
durch die Steuereinheit 1207 erzeugten Schrittaktsignalen
durch Ausführung des Operationssteuerbefehls durchgeführt,
der aus der durch den Befehlszähler spezifizierten
Adresse PC des Steuerspeichers 1203 ausgelesen wurde.
Der in der durch den Befehlszähler 1224 spezifizierten
Adresse PC gespeicherte Befehl weist eine Bit-Konfiguration
zur Spezifikation einer in der Operation in einer
bestimmten Iteration (beispielsweise der i-ten Iteration)
verwendeten Art von Recheneinheit und einer zugehörigen
Operationsweise auf.
Fig. 5 zeigt ein Beispiel des Bit-Aufbaus des Operationssteuerbefehls.
In Fig. 5 bezeichnet EL den Typ der für die Ausführung
der gewünschten Operation verwendeten Recheneinheit,
Δ X A bezeichnet eine Adresse des Δ Z-Speichers 1204, in welchem
das erste Inkrement Δ X i des DGKDA gespeichert ist,
P X bezeichnet ein Vorzeichen von Δ X i , Δ Y A ₁, Δ Y A ₂ und Δ Y A ₃
(die Anzahl der Eingänge 3 im vorliegenden Beispiel)
bezeichnen Adressen des Δ Z-Speichers 1204, in welchem
Δ Y i, ₁, Δ Y i, ₂ bzw. Δ Y i, ₃ der Gleichung (1) gespeichert sind,
und P₁, P₂ und P₃ bezeichnen Ein-Bit-Kennzeichen zur Steuerung
der Vorzeichen von Δ Y i, ₁, Δ Y i, ₂ bzw. Δ Y i, ₃. Wenn die
Kennzeichen P x , P₁, P₂ und P₃ "0" sind, bezeichnet dies
das positive Vorzeichen, und wenn sie "1" sind, das negative
Vorzeichen.
Die Arbeitsweise der Schaltung der Fig. 4A und 4B
wird nun
unter Bezugnahme auf den die Bit-Konfiguration der Fig. 5
aufweisenden Operationssteuerbefehl (im folgenden einfach
Befehl genannt) in weiteren Einzelheiten beschrieben.
Die durch die Gleichungen (1) und (2) dargestellten
Operationen in den Phasen P und Y werden in all den Recheneinheiten
des DGKDA durchgeführt. Die Operationen in diesen Phasen
werden auf die folgende Weise durchgeführt.
Zunächst wird der Befehl aus der durch den Befehlszähler
1224 spezifizierten Adresse PC des Steuerspeichers
1203 ausgelesen. Der ausgelesene Befehl wird dann durch
einen Dekodierer 1214 dekodiert, und dekodierte Signale
der betreffenden Befehlsfelder werden auf die zugehörigen
Schaltungen übertragen.
Das dekodierte Signal (EL) des Felds EL, welches den
Typ der zu verwendenden Recheneinheit angibt, wird auf die
Steuereinheit 1207 übertragen, welche darauf mit der Erzeugung
eines für die Durchführung der Phasen P, Y und I
notwendigen Taktsignals antwortet und dieses auf die zugehörigen
Schaltungen gibt. Beispielsweise wird ein Freigabesignal
EN auf die Anschlüsse E des Δ Z-Speichers 1204,
des Y-Speichers 1205 und des R-Speichers 1206 gegeben. In
Fig. 4A, 4B sind Verbindungsleitungen zwischen der Steuereinheit
1207 und diesen Speichern zur Vereinfachung weggelassen.
In der Phase P werden die dekodierten Signale ( Δ Y A ₁),
( Δ Y A ₂), ( Δ Y A ₃) und ( Δ X A ) der Adressen Δ Y A ₁- Δ Y A ₃ und
Δ X A des ausgelesenen Befehls einem Adressenanschluß des
Δ Z-Speichers 1204 über den Multiplexer 1226 zugeführt, so
daß Δ Y i,j (j = 1, 2, 3) und Δ X i sequentiell aus der spezifizierten
Adresse ausgelesen und im Δ Y-Register 1215 und
im Δ X-Register 1216 gesetzt werden.
Die auf das Δ Y-Register 1215 gegebenen Δ Y i,j und der
Inhalt (SDY i,₀ = 0) des SDY-Registers 1218, welches durch
das Startsignal EL für die Recheneinheiten, gezeigt in
Fig. 5, vor der i-ten Iteration rückgesetzt worden ist,
werden zur Durchführung der Gleitkommaoperation
SDY i,j : = SDY i, ₀ + Δ Y i,j (5)
auf einen Gleitkommaaddierer FADD 1217 gegeben, und das Ergebnis
der Operation wird im SDY-Register 1218 als SDY i, ₁
gesetzt.
Nach der Operation der Gleichung (5) werden die im
Δ Y-Register 1215 gesetzten Δ Y i, ₂ und der Inhalt (SDY i, ₁ =
Δ Y i, ₁) des SDY-Registers 1218 dem FADD 1217 zur Durchführung
der Operation
SDY i, ₂ : = SDY i, ₁ + Δ Y i2 = Δ Y i, ₁ + Δ Y i, ₂ (6)
gegeben und das Ergebnis der Operation wird im SDY-Register
1218 als SDY i, ₂ gesetzt.
Durch Wiederholung obiger Operation wird die Summation
SDY i der zweiten Inkremente der drei Eingänge in
Gleichung (1) im SDY-Register 1218 erzeugt.
In obiger Operation entsprechen das SDY-Register 1218
und der FADD 1217 Akkumulatoren.
Wenn dekodierte Signale (P 1), (P 2) und (P 3) des
Vorzeichenbits nur das negative Vorzeichen anzeigen, werden
das Zweierkomplement des negativen Inkrements und
SDY i, ₁ im FADD 1217 addiert. Beispielsweise wird, wenn
Δ Y i, ₂ negativ ist, die folgende Operation durchgeführt:
SDY j, ₁-Δ Y i,2 = Δ Y i, ₁-Δ Y i, ₂ (7)
Das dekodierte Signal (P x ) des Vorzeichenbits P x des
Befehls wird in einem Latch 1225 gesetzt.
In der nachfolgenden Phase Y wird die Operation der
Gleichung (2) ausgeführt. Zunächst wird der Wert Y -₁ des
Y-Registers 1219 zu einer eine Iteration davorliegenden
Periode auf den Y-Speicher 1205 ausgelesen. Das Auslesen
wird durch Aufgeben des Ausgangssignals PC des Befehlszählers
1224 auf den Adressenanschluß A des Y-Speichers 1205
und durch das von der Steuereinheit 1207 kommende Freigabesignal
EN bewirkt, und das gelesene Y i-₁ wird im Y-Register
1219 gesetzt.
Die Gleitkommaaddition des in der Phase P erzeugten
Inhalts SDY des SDY-Registers und von Y i-₁ des Y-Registers
1219 wird im FADD 1220 mit Akkumulator zur Erzeugung von
Y i in der i-ten Iteration durchgeführt. Das Y i wird dann
über die Multiplexer 1211 und 1210 aus dem Akkumulator des
FADD 1220 in die Adresse PC des Y-Speichers 1205 geschrieben.
Die oben beschriebenen Operationen in den Phasen P
und Y sind, wie oben beschrieben, für alle Recheneinheiten
des DGKDA gleich. Demgegenüber unterscheidet sich die Erzeugung
des dritten Inkrements Δ Z i in der Phase I von Recheneinheit
zu Recheneinheit.
Die Operationen des Integrators und des Addierers
in der Phase I und die Operation des digitalen
Servo in der Phase I werden nun unter Bezugnahme
auf Fig. 4B beschrieben.
In der Phase I des Integrators wird die Operation der
Gleichung (3) unabhängig vom Wert des ersten Inkrements
Δ X i ausgeführt.
Zunächst wird das Residuum R i-₁ des integrierten Werts
zu einer eine Iteration davorliegende Periode aus der Adresse
PC des R-Speichers 1206 nach den gleichen Vorgängen
wie für den Y-Speicher ausgelesen und im R-Register 1224
gesetzt. Der in der Phase Y i erhaltene, im Akkumulator
des FADD 1220 gespeicherte Inhalt Y i wird mit dem Inhalt
Δ X i des X-Registers 1216 aus Fig. 4A im Multiplizierer
1221 multipliziert. Die Ausgangsgröße Y i · Δ X i des Multiplizierers
1221 wird mittels des FADD 1222 zum Inhalt R i-₁
des R-Registers 1224 addiert. Das entsprechende Ergebnis
wird aus dem FADD 1222 auf den Dekodierer 1223 gegeben,
um so das dritte Inkrement Δ Z i , welches eine n-Bit-Mantisse
(n ≧ 1), wie sie im Datenformat der Fig. 2B gezeigt
ist, hat, mit dem Dekodierer 1223
zu erzeugen. Das dritte Inkrement
Δ Z i wird über den Multiplexer 1212 und den Multiplexer
1209 der Fig. 4A in die Adresse PC des Δ Z-Speichers 1204
geschrieben. Die Schreibadresse PC für das Schreiben in
den Δ Z-Speicher 1204 wird über den Multiplexer 1226 vom
Befehlszähler 1224 auf den Adressenanschluß A gegeben.
Das Residuum R i, welches dem mit dem FADD 1222 der
Fig. 4B erhaltenen integrierten Wert weniger dem dritten
Inkrement Δ Z i entspricht, wird mittels einer Normierungsschaltung
1227 solchermaßen normiert, daß der Absolutwert
der Mantisse von R i nicht kleiner als 0,5 ist. Der
normierte Wert von R i wird über den Multiplexer 1213 in
die Adresse PC des R-Speichers 1206 geschrieben.
In der Phase I des Addierers werden die Multiplikation
von Y i und Δ X i mit dem Multipliziere 1221 und die Addition
dieses Produkts zu R i-₁ in den gleichen Vorgängen
wie in der Phase I des Integrators durchgeführt. Im Addierer
wird eine Adresse des Δ Z-Speichers 1204, in welcher
die Zahl 1,0 für Δ X A gespeichert ist, durch einen in Fig. 5
gezeigten und im Steuerspeicher 1203 gespeicherten Befehl
gesetzt, und der Mikrorechner 1200 setzt vor der Operation
in dem oben beschriebenen Vorgang den Inhalt der
dem Addierer entsprechenden Adresse in R-Speicher auf
null. Dementsprechend ist das Operationsergebnis (Y i · Δ X i +
R i-₁) durch den FADD 1222 Y i .
Dann wird Y i vom FADD 1222 auf den Dekodierer 1223 gegeben.
Der Dekodierer 1223 erzeugt das dritte Inkrement Δ Z i ,
welches die n Bits höherer Ordnung der Mantisse Y Mi von
Y i als die n Bits höherer Ordnung
der Mantisse Δ Z Mi des dritten Inkrements Δ Z i und den Exponenten
Y Ei von Y i als den Exponenten Δ Z Ei von Δ Z i enthält. Das dritte InkrementΔ Z i wird über den Multiplexer
1212 und den Multiplexer 1209 der Fig. 4A in die Adresse
PC des Δ Z-Speichers 1204 geschrieben.
Der Dekodierer 1223 gibt ferner Daten, bei denen die
n Bits höherer Ordnung von Y Mi auf null geändert sind,
Daten der Stellen (n+1) bis (m+1) höher Ordnung von Y Mi
und Y Ei auf die Normierungsschaltung 1227, welche diese
Daten normiert. Die normierten Daten werden über die Multiplexer
1211 und 1210 aus der Normierungsschaltung 1227
in die Adresse PC des Y-Speichers 1205 geschrieben.
Die Digitalservo-Δ Z-Erzeugungsschaltung 1208 erhält
das in der vorangehenden Phase Y gewonnene Y i , das aus dem
Y-Speicher ausgelesene und im Y-Register 1219 gespeicherte
Y i-₁ und den Exponenten Δ Z Ei-₁ des dritten Inkrements in
der eine Interation früher liegenden Periode, welcher aus
dem R-Speicher 1206 ausgelesen und im R-Register 1224 gespeichert
war, und führt zur Erzeugung des dritten Inkrements
Δ Z i die folgenden Operationen durch:
Der Wert {0, +1, -1} von Δ Z Mi wird durch {"00", "01",
"11"} durch die beiden Bits höherer Ordnung von Δ Z Mi dargestellt.
Das durch die Digitalservo-Δ Z-Erzeugungsschaltung
1208 erzeugte Δ Z i wird über den Multiplexer 1212 und den
Multiplexer 1209 der Fig. 4A in die Adresse PC des Δ Z-
Speichers 1204 geschrieben. Der Exponent Δ Z Ei von Δ Z i wird
über den Multiplexer 1213 in die Adresse PC des R-Speichers
1206 geschrieben.
Der oben im einzelnen
beschriebene DGKDA hat nicht für jede Recheneinheit eine eigene
Rechenschaltung, sondern er führt die verschiedenen Operationen
durch Änderung des Befehls im Steuerspeicher 1203
aus. Der in Fig. 5 gezeigte Befehl dient dabei zur Durchführung
einer Multiplikation, der Befehl nach
Fig. 6 für eine Division und der Befehl nach
Fig. 7 für eine Division mit negativem Divisor.
Claims (3)
1. Digitaler Gleitkomma-Differentialanalysator mit
einer ersten Speichereinrichtung (1205) für die Speicherung des Wertes Y eines Integranden in Gleitkomma-Form mit einer Mantisse und einem Exponenten;
einer zweiten Speichereinrichtung (1204) für die Speicherung eines ersten Inkrements Δ X i , eines zweiten Inkrements Δ Y i und eines dritten Inkrements Δ Z i , das ein Inkrement einer quantisierten Ausgabe des integrierten Wertes des Integranden ist, wobei die Inkremente Δ X i , Δ Y i und Δ Z i in Gleitkomma-Form mit einer Mantisse und einem Exponenten vorliegen:
einer dritten Speichereinrichtung (1206) zur Speicherung eines Wertes R, der sich durch Subtraktion des Wertes der quantisierten Ausgabe von dem integrierten Wert ergibt und der in Gleitkomma-Form mit einer Mantisse und einem Exponenten gespeichert wird;
einer ersten Rechenoperations-Einrichtung (1215, 1217, 1218, 1219, 1220), in die von der zweiten Speichereinrichtung (1204) vorgegebene Werte der zweiten Inkremente ( Δ Y i, 1 bis Δ Y i,l ) eingegeben werden, die daraus nach der Gleichung ein Gesamtinkrement erzeugt, die das Gesamtinkrement und den Wert des Integranden (Y i-₁) addiert, daraus einen neuen Wert des Integranden (Y i ) erzeugt und diesen neuen Wert an die erste Speichereinrichtung (1205) ausgibt;
einer zweiten Rechenoperations-Einrichtung (1222, 1223), in die von der zweiten Speichereinrichtung (1204) ein vorgegebener Wert eines ersten Inkrements ( Δ X i ) eingegeben wird, die den neuen Wert des Integranden (Y i ) von der ersten Rechenoperations- Einrichtung (1215, 1217, 1218, 1219, 1220) mit dem vorgegebenen Wert multipliziert, das Ergebnis der Multiplikation (Y i × Δ X i ) und den in der dritten Speichereinrichtung (1206) gespeicherten Wert (R i-₁) eines Residuums des integrierten Werts addiert, das Ergebnis der Addition (R i-1 + Y i × Δ X i ) quantisiert und als das dritte Inkrement ( Δ Z i ) an die zweite Speichereinrichtung (1204) ausgibt; und
einer dritten Rechenoperations-Einrichtung (1227), die das von der zweiten Rechenoperations-Einrichtung (1222, 1223) an die zweite Speichereinrichtung (1204) ausgegebene dritte Inkrement ( Δ Z i ) vom von der zweiten Rechenoperations-Einrichtung (1222, 1223) erhaltenen Ergebnis der Addition subtrahiert und das Ergebnis der Subtraktion (R i-1 + Y i × Δ X i - Δ Z i ) an die dritte Speichereinrichtung (1206) ausgibt; gekennzeichnet durch
eine vierte Rechenoperations-Einrichtung (1208), die das von der zweiten Rechenoperations-Einrichtung (1222, 1223) erhaltene dritte Inkrement ( Δ Z i ) an die zweite Speichereinrichtung (1204) ausgibt,
wobei sie in Abhängigkeit von dem von der ersten Rechenoperations- Einrichtung (1215, 1217, 1218, 1219, 1220) erhaltenen neuen Wert des Integranden (Y i ) die Mantisse ( Δ Z Mi ) des dritten Inkrements ( Δ Z i ) folgendermaßen festsetzt:Δ Z Mi : =0, wenn Y i = 0
Δ Z Mi : =+1, wenn Y i < 0
Δ Z Mi : =-1, wenn Y i < 0und wobei sie in Abhängigkeit von dem neuen Wert des Integranden (Y i ) und dem Wert des Integranden (Y i-1) vor der Addition durch die erste Rechenoperations-Einrichtung den Exponenten ( Δ Z Ei ) des dritten Inkrements ( Δ Z i ) folgendermaßen festgesetzt:Δ Z Ei : = Δ Z Ei-₁, wenn Y i = 0
Δ Z Ei : = Δ Z Ei-₁-1, wenn Y i und Y i-₁ entgegengesetzte Vorzeichen
Δ Z Ei : = Δ Z Ei-₁+1, wenn Y i und Y i-₁ gleiche Vorzeichen und Δ Z Ei : = Δ Z Ei-1 -1₁, wenn Y i und Y i-₁ gleiche Vorzeichen und wobei Δ Z Ei-₁ der Wert des Exponenten des aus der zweiten Speichereinrichtung (1204) ausgelesenen dritten Inkrements ( Δ Z i ) ist, wobei die zweiten, dritten und vierten Rechenoperations-Einrichtungen (1222, 1223; 1227; 1208) auch dann arbeiten, wenn der Wert des aus der zweiten Speichereinrichtung (1204) ausgelesenen ersten Inkrements ( Δ X i ) Null ist.
einer ersten Speichereinrichtung (1205) für die Speicherung des Wertes Y eines Integranden in Gleitkomma-Form mit einer Mantisse und einem Exponenten;
einer zweiten Speichereinrichtung (1204) für die Speicherung eines ersten Inkrements Δ X i , eines zweiten Inkrements Δ Y i und eines dritten Inkrements Δ Z i , das ein Inkrement einer quantisierten Ausgabe des integrierten Wertes des Integranden ist, wobei die Inkremente Δ X i , Δ Y i und Δ Z i in Gleitkomma-Form mit einer Mantisse und einem Exponenten vorliegen:
einer dritten Speichereinrichtung (1206) zur Speicherung eines Wertes R, der sich durch Subtraktion des Wertes der quantisierten Ausgabe von dem integrierten Wert ergibt und der in Gleitkomma-Form mit einer Mantisse und einem Exponenten gespeichert wird;
einer ersten Rechenoperations-Einrichtung (1215, 1217, 1218, 1219, 1220), in die von der zweiten Speichereinrichtung (1204) vorgegebene Werte der zweiten Inkremente ( Δ Y i, 1 bis Δ Y i,l ) eingegeben werden, die daraus nach der Gleichung ein Gesamtinkrement erzeugt, die das Gesamtinkrement und den Wert des Integranden (Y i-₁) addiert, daraus einen neuen Wert des Integranden (Y i ) erzeugt und diesen neuen Wert an die erste Speichereinrichtung (1205) ausgibt;
einer zweiten Rechenoperations-Einrichtung (1222, 1223), in die von der zweiten Speichereinrichtung (1204) ein vorgegebener Wert eines ersten Inkrements ( Δ X i ) eingegeben wird, die den neuen Wert des Integranden (Y i ) von der ersten Rechenoperations- Einrichtung (1215, 1217, 1218, 1219, 1220) mit dem vorgegebenen Wert multipliziert, das Ergebnis der Multiplikation (Y i × Δ X i ) und den in der dritten Speichereinrichtung (1206) gespeicherten Wert (R i-₁) eines Residuums des integrierten Werts addiert, das Ergebnis der Addition (R i-1 + Y i × Δ X i ) quantisiert und als das dritte Inkrement ( Δ Z i ) an die zweite Speichereinrichtung (1204) ausgibt; und
einer dritten Rechenoperations-Einrichtung (1227), die das von der zweiten Rechenoperations-Einrichtung (1222, 1223) an die zweite Speichereinrichtung (1204) ausgegebene dritte Inkrement ( Δ Z i ) vom von der zweiten Rechenoperations-Einrichtung (1222, 1223) erhaltenen Ergebnis der Addition subtrahiert und das Ergebnis der Subtraktion (R i-1 + Y i × Δ X i - Δ Z i ) an die dritte Speichereinrichtung (1206) ausgibt; gekennzeichnet durch
eine vierte Rechenoperations-Einrichtung (1208), die das von der zweiten Rechenoperations-Einrichtung (1222, 1223) erhaltene dritte Inkrement ( Δ Z i ) an die zweite Speichereinrichtung (1204) ausgibt,
wobei sie in Abhängigkeit von dem von der ersten Rechenoperations- Einrichtung (1215, 1217, 1218, 1219, 1220) erhaltenen neuen Wert des Integranden (Y i ) die Mantisse ( Δ Z Mi ) des dritten Inkrements ( Δ Z i ) folgendermaßen festsetzt:Δ Z Mi : =0, wenn Y i = 0
Δ Z Mi : =+1, wenn Y i < 0
Δ Z Mi : =-1, wenn Y i < 0und wobei sie in Abhängigkeit von dem neuen Wert des Integranden (Y i ) und dem Wert des Integranden (Y i-1) vor der Addition durch die erste Rechenoperations-Einrichtung den Exponenten ( Δ Z Ei ) des dritten Inkrements ( Δ Z i ) folgendermaßen festgesetzt:Δ Z Ei : = Δ Z Ei-₁, wenn Y i = 0
Δ Z Ei : = Δ Z Ei-₁-1, wenn Y i und Y i-₁ entgegengesetzte Vorzeichen
Δ Z Ei : = Δ Z Ei-₁+1, wenn Y i und Y i-₁ gleiche Vorzeichen und Δ Z Ei : = Δ Z Ei-1 -1₁, wenn Y i und Y i-₁ gleiche Vorzeichen und wobei Δ Z Ei-₁ der Wert des Exponenten des aus der zweiten Speichereinrichtung (1204) ausgelesenen dritten Inkrements ( Δ Z i ) ist, wobei die zweiten, dritten und vierten Rechenoperations-Einrichtungen (1222, 1223; 1227; 1208) auch dann arbeiten, wenn der Wert des aus der zweiten Speichereinrichtung (1204) ausgelesenen ersten Inkrements ( Δ X i ) Null ist.
2. Digitaler Differentialanalysator nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
eine Steuereinrichtung (1207, 1224, 1203, 1214),
die eine erste Konstante (B), eine zweite Konstante (A) und eine Zahl 0,0 (C) in Adressen 1, 2 bzw. 3 der ersten Speichereinrichtung (1205) speichert,
die eine Zahl 0,0 in einer Adresse 1 der dritten Speichereinrichtung (1206) speichert,
die den Inhalt der ersten Speichereinrichtung (1205) in ihrer Adresse 1 als einen Wert des Integranden und den Inhalt der zweiten Speichereinrichtung (1204) in einer darin vorhandenen Adresse 2 als ein zweites Inkrement ( Δ Y i ) liest,
die die ersten bis vierten Rechenoperations-Einrichtungen (1215, 1217, 1218, 1219, 1220; 1222, 1223; 1227; 1208) betreibt,
die das durch diese Operationen erhaltene dritte Inkrement ( Δ Z i ) in einer Adresse 1 der zweiten Speichereinrichtung (1204) speichert,
die die erste Rechenoperations-Einrichtung (1215, 1217, 1218, 1219, 1220) veranlaßt, die Additionsoperation unter Verwendung dieses dritten Inkrements als eines zweiten Inkrements ( Δ Y i ) durchzuführen, und
die das Ergebnis dieser Additionsoperation in einer Adresse 4 der ersten Speichereinrichtung (1205) speichert.
die eine erste Konstante (B), eine zweite Konstante (A) und eine Zahl 0,0 (C) in Adressen 1, 2 bzw. 3 der ersten Speichereinrichtung (1205) speichert,
die eine Zahl 0,0 in einer Adresse 1 der dritten Speichereinrichtung (1206) speichert,
die den Inhalt der ersten Speichereinrichtung (1205) in ihrer Adresse 1 als einen Wert des Integranden und den Inhalt der zweiten Speichereinrichtung (1204) in einer darin vorhandenen Adresse 2 als ein zweites Inkrement ( Δ Y i ) liest,
die die ersten bis vierten Rechenoperations-Einrichtungen (1215, 1217, 1218, 1219, 1220; 1222, 1223; 1227; 1208) betreibt,
die das durch diese Operationen erhaltene dritte Inkrement ( Δ Z i ) in einer Adresse 1 der zweiten Speichereinrichtung (1204) speichert,
die die erste Rechenoperations-Einrichtung (1215, 1217, 1218, 1219, 1220) veranlaßt, die Additionsoperation unter Verwendung dieses dritten Inkrements als eines zweiten Inkrements ( Δ Y i ) durchzuführen, und
die das Ergebnis dieser Additionsoperation in einer Adresse 4 der ersten Speichereinrichtung (1205) speichert.
3. Digitaler Differentialanalysator nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
eine Steuereinrichtung (1207, 1224, 1203, 1214),
die eine erste Konstante (A), eine zweite Konstante (B) und eine Zahl von 0,0 (C) in Adressen 1, 2 bzw. 3 der ersten Speichereinrichtung (1205) speichert,
die eine Zahl von 0,0 in Adressen 1 und 2 der dritten Speichereinrichtung (1206) speichert,
die den Inhalt der ersten Speichereinrichtung (1205) in deren Adresse 1 als einen Wert des Integranden eingibt und ein drittes Inkrement ( Δ Z i ) an die zweite Speichereinrichtung (1204) ausgibt, wobei sie zwei Bits höherer Ordnung der Mantisse des Wertes des Integranden einschließlich eines Vorzeichen-Bits als Mantisse des dritten Inkrements ( Δ Z i ) und den Exponenten des Wertes des Integranden als Exponenten des dritten Inkrementes ( Δ Z i ) nimmt,
die anschließend alle m Bits höherer Ordnung der Mantisse des Wertes des Integranden auf Null setzt,
die anschließend den Wert des Integranden normiert, so daß der Absolutwert der Mantisse des Wertes des Integranden nicht kleiner als 0,5 ist,
die den normierten Wert des Integranden an die erste Speichereinrichtung (1205) eingibt,
die das dritte Inkrement ( Δ Z i ) als ein erstes Inkrement ( Δ X i ) von der zweiten Speichereinrichtung (1204) eingibt,
die ein Teilprodukt der ersten und zweiten Konstanten durch die Operationen der ersten bis vierten Rechenoperations-Einrichtungen (1215, 1217, 1218, 1219, 1220; 1222, 1223; 1227; 1208) als ein drittes Inkrement ( Δ Z i ) erzeugt,
die das Teilprodukt in der zweiten Speichereinrichtung (1204) speichert,
die die erste Rechenoperations-Einrichtung (1215, 1217 1218, 1219, 1220) veranlaßt, die Additionsoperation unter Verwendung dieses dritten Inkrements ( Δ Z i ) als eines zweiten Inkrements ( Δ Y i ) durchzuführen, und
die das Ergebnis dieser Additionsoperation in der ersten Speichereinrichtung (1205) speichert.
die eine erste Konstante (A), eine zweite Konstante (B) und eine Zahl von 0,0 (C) in Adressen 1, 2 bzw. 3 der ersten Speichereinrichtung (1205) speichert,
die eine Zahl von 0,0 in Adressen 1 und 2 der dritten Speichereinrichtung (1206) speichert,
die den Inhalt der ersten Speichereinrichtung (1205) in deren Adresse 1 als einen Wert des Integranden eingibt und ein drittes Inkrement ( Δ Z i ) an die zweite Speichereinrichtung (1204) ausgibt, wobei sie zwei Bits höherer Ordnung der Mantisse des Wertes des Integranden einschließlich eines Vorzeichen-Bits als Mantisse des dritten Inkrements ( Δ Z i ) und den Exponenten des Wertes des Integranden als Exponenten des dritten Inkrementes ( Δ Z i ) nimmt,
die anschließend alle m Bits höherer Ordnung der Mantisse des Wertes des Integranden auf Null setzt,
die anschließend den Wert des Integranden normiert, so daß der Absolutwert der Mantisse des Wertes des Integranden nicht kleiner als 0,5 ist,
die den normierten Wert des Integranden an die erste Speichereinrichtung (1205) eingibt,
die das dritte Inkrement ( Δ Z i ) als ein erstes Inkrement ( Δ X i ) von der zweiten Speichereinrichtung (1204) eingibt,
die ein Teilprodukt der ersten und zweiten Konstanten durch die Operationen der ersten bis vierten Rechenoperations-Einrichtungen (1215, 1217, 1218, 1219, 1220; 1222, 1223; 1227; 1208) als ein drittes Inkrement ( Δ Z i ) erzeugt,
die das Teilprodukt in der zweiten Speichereinrichtung (1204) speichert,
die die erste Rechenoperations-Einrichtung (1215, 1217 1218, 1219, 1220) veranlaßt, die Additionsoperation unter Verwendung dieses dritten Inkrements ( Δ Z i ) als eines zweiten Inkrements ( Δ Y i ) durchzuführen, und
die das Ergebnis dieser Additionsoperation in der ersten Speichereinrichtung (1205) speichert.
Applications Claiming Priority (1)
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| JP56203719A JPS58106638A (ja) | 1981-12-18 | 1981-12-18 | デイジタル微分解析機の演算方式 |
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