DE324701C - Klavierplatte - Google Patents
KlavierplatteInfo
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- DE324701C DE324701C DE1919324701D DE324701DD DE324701C DE 324701 C DE324701 C DE 324701C DE 1919324701 D DE1919324701 D DE 1919324701D DE 324701D D DE324701D D DE 324701DD DE 324701 C DE324701 C DE 324701C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/04—Frames; Bridges; Bars
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
Description
- Klavierplatte. Der Zug- der Saiten in Klavieren (Pianinos, Flügeln) üblicher Bauart wird bekanntlich durch einen gußeisernen Rahmen aufgenommen, der sich aus Streben zusammensetzt, die in Richtung des Saitenzuges verlaufen, bei, kreuzsaitigen Instrumenten verschiedene Richtungen besitzen. Die Streben haben hierbei solche Abmessungen, daß nicht nur ihre Druckferstigkeit dem Zuge der Saiten Widerstand bietet, sondern daß auch ihre Knickfestigkeit ein Ausbiegen verhindert. Diese Rahmen sind zwar geeignet, das hinter oder unter ihnen liegende Holzwerk von. Beanspruchungen auf Druck und auf Biegung zu entlasten, werden aber sehr schwer, bieten wegen der auftretenden Gußspannungen leicht Veranlassung zu Brüchen und erfordern wegen der Stärke der Streben Unterbrechungen der Saitenbespannung, die ihren Durchtritt durch die Saitenebene gestatten, und zwingen auch zur Unterbrechung der zwischen den Streben verlaufenden Stege, was in technischer und in klanglicher Beziehung von Nachteil ist.
- Zur Vermeiidung dieser Übelstände wird nach der Erfindung statt des gußeisernen Rahmenwerkes eine verhältnismäßig schwache Blechtafel verwendet, die lediglich den Zug der Saiten durch ihre Druckfestigkeint aufzunehmen vermag, nicht aber ein Ausknicken verhindern würde. Die Ausknickung wird vielmehr dadurch unmöglich gemacht, dä ß die Platte mit dein dahinter oder darunter liegenden Holzwerk, welches den Resonanzboden trägt, durch Schrauben, Bolzen o. dgl. genügend fest vereinigt ist, so daß dieses durch seinen Widerstand gegen Biegung die Platte an der Ausknickung oder Ausbeulung hindert, ohne selbst in Richtung dies Saitenzuges beansprucht zu werden.
- Der-Unterschied zwischen der alten Anordnun- und der neuen ist also ähnlich wie der zwischen einer Säule, die. eine Last trägt und durch ihre eigene Stärke am Ausknicken verhindert wird, und einem biegsamen Stabe, der infolge seiner Druckfestigkeit die Last zwar trägt, aber unter ihrer Einwirkung ausknicken würde, wenn ihn nicht seitliche .Abstützungen an dem Ausbiegen hinderten, wobei de seitlichen Abstützungen nur wagerechte, keine senkrechten Kräfte aufzunehmen haben.
- Da die Platte koine Einzelstreben hat, braucht die Saitenbespannung keine das Hindurchtreten dieser Streben durch die Saitenebene gestattenden Unterbrechungen zu erleiden, und ebenso brauchen die Stege, die in Ausschnitten der Platte untergebracht sind, nicht unterbrochen zu werden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH-1 Klavierplatte, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Blechtafel gebildet wird, die durch ihre Druckfestigkeit den Saitenzug aufnimmt, an der Ausknickung aber durch ihre Verbindung mit dem der Bi.egungsbeansp.ruchung widerstehendenTragtverk des Resonanzbodens gehindert wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE324701T | 1919-12-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE324701C true DE324701C (de) | 1920-08-30 |
Family
ID=6181112
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919324701D Expired DE324701C (de) | 1919-12-16 | 1919-12-16 | Klavierplatte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE324701C (de) |
-
1919
- 1919-12-16 DE DE1919324701D patent/DE324701C/de not_active Expired
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