DE3247101C2 - Verfahren zum Naßreinigen eines bandförmigen Aufzeichnungsträgers und Vorrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Naßreinigen eines bandförmigen Aufzeichnungsträgers und Vorrichtung zum Durchführen dieses VerfahrensInfo
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Abstract
Bandförmige Aufzeichnungsträger, wie Videobänder, werden mit Geschwindigkeiten bis zu 30 m/min an mit leichtem Druck an ihnen anliegenden Bürsten vorbeigeführt. Diese verlaufen vertikal und befinden sich mit ihrer unteren Hälfte in einem Vorratsbehälter. Dieser ist mit Reinigungsflüssigkeit gefüllt. Diese steigt infolge Kapillarwirkung zwischen den Haaren der Bürste nach oben und gelangt auf die bandförmigen Aufzeichnungsträger. Dadurch werden diese gereinigt. Mit den Abmessungen und der Dichte der Haare der Bürsten läßt sich die pro Zeiteinheit zugeführte Menge an Reinigungsflüssigkeit einstellen. Damit läßt sich auch die Reinigung genau durchführen.
Description
verfahren arbeitet trocken. Damit können die Bürsten
nur lose auf dem Aufzeichnungsträger sitzende Staubpartikel von diesem abstreifen. Um die bei einer Trokkenreinigung
auf dem Aufzeichnungsträger entstehende elektrische Ladung abzuleiten, bestehen die Fasern
der Bürsten aus einem elektrisch leitenden Material Damit können die Pasern härter werden. Es besteht die
Gefahr eines Verkratzens der Oberflächen des Aufzeichn ungsträgers.
Mit einem an sich bekannten Naßreinigungsverfah- to ren wird der Aufzeichnungsträger nicht nur von lose
aufsitzenden Staubpartikeln, sondern auch von fester anhaftendem Schmutz gesäubert und ohne besonderen
Aufwand gleichzeitig dafür gesorgt, daß er sich statisch entlädt Die Schwierigkeit bei einem Naßreinigungsver- is
fahren liegt in der richtigen Bemessung der dem Aufzeichnungsträger zuzuführenden Reinigungsflüssigkeit
Bei zu geringer Zufuhr wird der Aufzeichnungsträger nicht ausreichend gereinigt Bei zu starker Zufuhr bleibt
die Reinigungsflüssigkeit auf dem Aufzeichnungsträger haften. Hiervon ausgehend liegt der Bfindung die Aufgabe
zugrunde, ein Naßreinigungsverfahren so auszubilden,
daß die Reinigungsflüssigkeit in richtiger Bemessung und insbesondere nur das zur Reinigung erforderliche
Minimum an Reinigungsflüssigkeit auf den Aufzeichnungsträger aufgebracht wird. Bei einem Verfahren
der eingangs genannten Gattung ergibt sich die Lösung für diese Aufgabe nach der Erfindung dadurch, daß
die Bürsten mit ihren unteren Enden in einen mit Reinigungsflüssigkeit gefüllten Vorratsbehälter eintauchen
und die Reinigungsflüssigkeit entgegengesetzt zur Schwerkraft durch Kapillarwirkung durch die Bürsten
aus dem Vorratsbehälter transportiert und auf den bewegten Aufzeichnungsträger zu dessen Reinigung und
statischer Entladung abgegeben wird. Die Erfindung beruht somit auf einem Trick. Dieser liegt darin, daß die
Reinigungsflüssigkeit den in verschiedenen Richtungen wirkenden Einflüssen von Schwerkraft und Kapillarwirkung
ausgesetzt wird. Es hat sich gezeigt, daß hiermit gerade die richtige Menge Flüssigkeit zugeleitet wird.
Damit entfällt jedes Abstreifen von überschüssiger Flüssigkeit Abstreiflippen sind nicht erforderlich. Wegen
des Fehlens solcher Abstreiflippen kanu der Aufzeichnungsträger auch nicht durch solche verkratzt
werden.
Gemäß der Erfindung wird die Re:nigungsflüssigkeit
durch Kapillarwirkung an den Aufzeichnungsträger herangeführt. Die Kapillarwirkung läßt sich durch die
Abmessungen, insbesondere die Dicke der Haare der Bürsten und durch deren Dichte beeinflussen. Die pro
Zeiteinheit zugeführte Menge an Reinigungsflüssigkeit hängt weiter von der von der Gesamtheit der Bürstenhaare
eingenommenen Fläche ab. Damit läßt sich die Menge der pro Zeiteinheit zugeführten Reinigungsflüssigkeit
so einsteller., daß nur das zum Reinigen und zum Beseitigen der statischen Aufladung erforderliche Minimum
auf den Aufzeichnungsträger aufgegeben wird. Damit erübrigt sich das Abstreifen. Infolge der niedrigen
Verdunstungstemperatur und der hohen Verdunstungsgeschwindigkeit der Reinigungsflüssigkeit ist diese vor dem Wiedereintritt des Aufzeichnungsträgers in
die Kassette verdunstet Damit lassen sich die Aufzeichnungsträger mit Geschwindigkeiten bis zu 30 m/min erfindungsgemäß
reinigen. Erst bei solchen Geschwindigkeiten wird es möglich, magnetische Aufzeichnungsträger,
wie Videobänder, in vertretbarer Zeit zu reinigen. Bei diesen ist eine hohe Reinigungsgeschwindigkeit besonders
wichtig, da die Videobänder Längen von zirka 300 bis 600 Meter aufweisen.
Die Erfindung sieht auch eine Vorrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens vor. Diese Vorrichtung
ist dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Reinigungsflüssigkeit gefüllter Vorratsbehälter drehbar in dem Gehäuseunterteü
angeordnet ist, daß die Bürsten und zwischen den Bürsten eine Umlenkrolle am Vorratsbehälter und
mit diesem drehbar gehalten sind, und^laß der Vorratsbehälter
zwischen der Abwickelspule und der Aufwikkelspule derart zur Bahn des Aufzeichnungsträgers angeordnet
ist, daß der Aufzeichnungsträger in der Ruhestellung des Vorratsbehälters frei zwischen den Bürsten
durchläuft während er nach einem Drehen des Vorratsbehälters in die Arbeitsstellung an den Bürsten anliegt
Mit dieser Ausbildung wird sichergestellt daß sich die
Bürsten in einer Endstellung des Vorratsbehälters, dessen Betriebsstellung, an Vor- und Rückseite des Aufzeichnungsträgers
anlegen und dieser von den Umlenkrollen so geführt wird, daß er mit leichtem Druck an den
Bürsten vorbeiläuft und diese ihm die richtige Menge Reinigungsflüssigkeit zuführen, wäluv.&d die Bürsten in
der anderen Endstellung, der AuBerbetriehssieiiung. des
Vorratsbehälters nicht am Aufzeichnungsträger anliegen.
In einer zweckmäßigen Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der Vorratsbehälter um seine Mittelachse drehbar
gelagert ist und eine kleine Oberfläche aufweist Die Verdrehbarkeit ermöglicht das Verstellen zwischen der
Betriebs- und der Außerbetriebsstellung. Die kleine Oberfläche des Vorratsbehälters hat den Sinn, daß die in
ihm enthaltene Reinigungsflüssigkeit nur minimal in den umgebenden Luftraum verdunstet und damit verlorengeht
Vorteilhaft weist der Vorratsbehälter die Form eines Ringraumes auf.
Die eben genannte Verdrehbarkeit des Vorratsbehälters ergibt sich konstruktiv dadurch, daß dieser auf seiner
Unterseite eine Nabe aufweist, auf den! Beden des
Gehäuseunterteils ein Stift angeordnet und die Nabe auf diesem gelagert ist Diese Lagerung Nabe au' Stift
ermöglicht auch eine schnelle Montage und ein rasches Auswechseln.
Es wurde ausgeführt daß die Reinigungsflüssigkeit durch Kapillarwirkung von den Bürsten an den Aufzeichnungsträger
herangeführt wird. Konstruktiv ist hierzu vorgesehen, daß die Bürsten mit einem Teil ihrer
Länge in den Vorratsbehälter und damit in die Reinigungsflüssigkeit eintauchen. Zweckmäßig liegt die Ebene
des Aufzeichnungsträgers über dem Vorratsbehälter, und die Bürsten sind so lan?, daß sie mit dem oberen Teil
ihrer Länge am Aufzeichnungsträger anliegen. Der Aufzeichnungsträger läuft damit oberhalb des Vorratsbehälters.
Damit wird auch sichergestellt, daß die Reinigungsflüssigkeit ausschließlich4 durch Kapillarwirkung
urd -iic'it mit sondern gegen die Einwirkung der
Schwerkraft an den Aufzeichnungsträger herangeführt wird. Dies erleichte.i das schon genannte Einstellen der
pro Zeiteinheit zugeführten Menge an Reinigungsflüssigkeit Zweckmäßig stehen die Haare der Bürsten so
dicht daß die Reinigungsflüssigkeit zwischen ihnen infolge Kapillarwirkung hochsteigt
Selbstverständlich muß dafür Sorge getragen werden, daß der Aufzeichnungsträger nicht durch die mechanische
Einwirkung der Haare und durch Staub- und Schmutzpartikel verkratzt wird. Zum Erreichen dieses
Zieles sind die Steife der Haare und die Lage der Bürsten und Umlenkrolien so bemessen, daß die von den
Bürsten zurückgehaltenen Staub- und Schmutzpartikel den Aufzeichnungsträger nicht verkratzen.
5 6
Es ist möglich, daß sich die Bürsten im Laufe der Zeit 56 befindet sich an der mit »AUS« gekennzeichneten
mit Schmutz zusetzen oder sich ihre Haare abnutzen. Stellung. Der Vorratsbehälter 34 ist mit ReinigungsflDs- :
den können. Hierzu sind am Ringraum vertikal verlau· schließlich Ober die Umlenkrollen und wird nicht von
fende U-förmige Führungen angeordnet und die Bür- s den beiden Bürsten 48 und 54 berührt Zum Einleiten
sten sind auswechselbar in diesen gehalten. der Reinigung wird der Vorratsbehälter 34 mit der
dete Reinigungsflüssigkeit eine niedrige Verdampfungs- sich die Griffleiste an der mit »EIN« gekennzeichneten
temperatur und eine hohe Verdampfungsgeschwindig- Stellung befindet Fig.2 zeigt dieses Bild. Die Bürsten
keit aufweist Auch bei der geringen Oberflache des sie io 48 und 54 liegen nun von beiden Seiten am Aufzeich-
enthaltenden Ringraumes verdunstet ständig eine gerin- nungsträger 32 an. Dabei liegen sie mit den Spitzen ihrer
ge Menge Reinigungsflüssigkeit Das heißt, daß die Luft Haare 52 etwas jenseits einer geraden Verbindung zwi-
cberhalb des Ringraumes mit verdampfter Reinigungs- sehen den verschiedenen Umlenkrollen. Dies führt zu
flüssigkeit angereichert ist Dieser Effekt laßt sich zum einer leichten Auswölbung des Aufzeichnungsträgers
nen vorzugsweise transparenten Deckel abgedeckt unteren Hälfte in die Reinigungsflüssigkeit eingetaucht
schlossene Luftraum ist daher besonders reich mit die- zeichnungsträger 32 abgegeben. Dadurch wird dieser
sen Dampfen gesattigt Dies bewirkt wiederum, daß der chemisch gereinigt und angefeuchtet so daß Schmutz
durch diesen Luftraum durchlaufende Aufzeichnungs- gelöst und statische Elektrizität abgeleitet wird.
träger leicht angefeuchtet ist und statische Elektrizität
sofort abgeleitet wird. 25 Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
räthan. Dieses verdampft so schnell, daß sogar eine Vereisung auftritt Durch den Zusatz von 5% Alkohol oder
Wundbenzin läßt sich die Verdampfungsgeschwindigkeit jedoch so weit herabsetzen, daß ein Vereisen nicht 30
mehr auftritt Die bevorzugte Zusammensetzung der
Reinigungsflüssigkeit weist einen Anteil von 95% Tri-
chlortriPuoräthan und 5% Alkohol oder Wundbenzin
auf. ·
Am Beispiel der in der Zeichnung gezeigten Ausfüh- 3s
rungsform wird die Erfindung weiter beschrieben. Da-
DCi ist
Fig. 1 eine Aufsicht auf das Gehäuseunterteil mit sich
in Außerbetriebsstellung befindendem Vorratsbehälter,
Fig.2 eine Aufsicht auf den Gehäuseunterteil mit 40
sich in Betriebsstellung befindendem Vorratsbehälter
und
Fig.3 ein Schnitt entlang der Schnittlinie III-I1I in
Fig. 2.
F i g. 3 zeigt das Gehäuseunterteil 12 mit dem Boden 45
14 und der in sämtlichen Figuren erkennbaren Wand 16.
Auf der Wand 16 stützt sich der vorzugsweise transparente Deckel 18 auf. Die F i g. 1 und 2 zeigen die Aufwikkelspule 20 und die Abwickelspule 22. Die Aufwickelspule 20 wird von einem Antrieb 24 über ein Band 26 50
angetrieben. Fest im Gehäuseunterteil sind zwei Umlenkrollen 28 und 30 angeordnet Über diese läuft der
Aufzeichnungsträger 32. Im Gehäuse befindet sich der
topfförmige Vorratsbehälter 34 für die Reinigungsflüs- ·',
sigkeit Auf seiner Unterseite weist er die Nabe 36 auf. 55
38 gelagert Wie insbesondere Fig.3 zeigt, umschließt
der Vorratsbehälter 34 einen Ringraum 40. Dieser weist -'
eine Ausstülpung 42 auf. Im Ringraum und in der Aus- \'ύ
stalpung befindet sich die Reinigungsflüssigkeit Auf 60 v:·
dem Vorratsbehälter ist weiter eine Umlenkrolle 44 an- *
geordnet In der Ausstülpung 42 befindet sich die Bürste g
48. Wie wird in einer U-förmigen Führung 50 gehalten. ,|f
ste 54 befindet sieh im Ringraum 40. Auch sie ist in einer 85 ρ
sich weiter noch die Griffleiste 56. ψ,
Claims (9)
1. Verfahren zum Naßreinigen eines bandförmi- Bürsten (48, 54) auswechselbar in diesen gehalten
gen Aufzeichnungsträgers unter Verwendung von 5 sind.
an dessen beiden Seiten anliegenden und mit ihren U. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 10, dadurch
Längsachsen senkrecht zu seiner Laufrichtung ver- gekennzeichnet, daß das den Vorratsbehälter (34)
laufenden Bürsten, dadurch gekennzeich- enthaltende Gehäuseunterteil (12) durch einen vornet', daß die Bürsten mit ihren unteren Enden in zugsweise transparenten Deckel (18) abgedeckt isL
einen mit Reinigungsflüssigkeit gefüllten Vorratsbe- io 12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 11, gekennhäiter eintauchen und die Reinigungsflüssigkeit ent- zeichnet durch die Verwendung einer Reinigungsgegengesetzt zur Schwerkraft durch Kapillarwir- flüssigkeit mit einem Anteil von 95% Trichlortrifluokung durch die Bürsten aus dem Vorratsbehälter räthan und 5% Alkohol oder Wundbenzin,
transportiert und auf den bewegten Aufzeichnungs
träger zu dessen Reinigung und statischer Entladung 15
abgegeben wird.
2. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens
nach Anspruch 1 mit einem Gehäuseunterteü, mit Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Naßreinieiner auf diesem angeordneten Abwickel- und einer gen eines bandförmigen Aufzeichnungsträgers unter
auf diesem angeordneten Aufwickelspule für den 20 Verwendung von an dessen beiden Seiten anliegenden
bandförmigen Aufzeichnungsträger, und mit zwi- und mit ihren Längsachsen senkrecht zu seiner Lauischen den beiden Spulen an beiden Seiten des Auf- richtung verlaufenden Bürsten. Die Erfindung betrifft
Zeichnungsträgers anlegbaren Bürsten, dadurch ge- weiter eine Vorrichtung zum Durchführen dieses Verkennzeichnet, daß ein mit Reinigungsflüssigkeit ge- fahrens mit einem Gehäuseunterteil, mit einer auf diefüllter Vorratsbehälter (34) drehbar in dem Gehäu- 25 sem angeordneten Abwickel- und einer auf diesem anseunterteil (12) angeordnet ist, daß die Bürsten (48, geordneten Aufwickelspule für den bandförmigen Auf-54) und zwischen den Bürsten eine Umienkrolle (44) zeichnungsträger, und mit zwischen den beiden Spulen
am Vorratsbehälter (34) und mit diesem drehbar ge- an beiden Seiten des Aufzeichnungsträgers anlegbaren
halten sind, und daß der Vorratsbehälter zwischen Bürsten.
der Abwickelspule (22) und der Aufwickelspule (20) 30 Bandförmige Aufzeichnungsträger bestehen vorwie-
derart zu Bahn des Aufzeichnungsträgers (32) ange- gend aus Kunststoff (Filme, Magnetbänder) und haben
ordnet ist, daß der Aufzeichnungsträger (32) in der daher die Eigenschaft, sich bei Bewegung durch Rei-
Ruhestellung des Vorratsbehälters frei zwischen den bung (Vorführen der Filme, Abspielen der Magnetbän-
Bürsten (48,54) durchläuft, jährend er nach einem der) Statisch aufzuladen. Als Folge dieser statischen
Drehen des Vorratsbehälters (34) in die Arbeitsstel- 35 Aufladung werden Staub und Schmutz aus der Umge-
lüfig an den Bürsten (48,54) anliegt bung vcn den Aufzeichnungsträgern angezogen und in
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn- das Abspielgerät gebracht Dieser Schmutz lagen sich
zeichnet, daß der Vorratsbehälter (34) um seine Mit- an den Führungs- und Wiedergabeteilen des Abspielgetelachse drehbar gelagert ist und eine kleine Ober- rates ab. Dadurch wird der Aufzeichnungsträger verflache aufweist 40 kratzt oder beschädigt Das Abspielgerät wird einem
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch erhöhten Verschleiß ausgesetzt
gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (34) die Bekannt ist eine Reinigungsvorrichtung (DE-PS
Form eines Ringraumes (40) aufweist 25 55 072), die mit einer Tauchreinigung und einem ab-
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn- schließenden Abstreifen der Reinigungsflüssigkeit an eizeichnet, daß der Vorratsbehälter (34) auf seiner Un- 45 ner Abstreiflippe arbeitet Diese Abstreiflippe hat jeterseite eine Nabe (36) aufweist, auf dem Boden (14) doch den Nachteil, daß an ihr zurückgehaltene
des Gehäuseunterteils (12) ein Stift (38) angeordnet Schmutzpartikel durch den von ihr ausgeübten Druck in
und die Nabe (36) auf diesem gelagert ist dem Aufzeichnungskörper Kratzspuren verursachen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 5, dadurch ge- Das Eintauchen des zu reinigenden Aufzeichnungsträkennzeichnet, daß die Bürsten (48,54) mit einem Teil so gers in die Reinigungsflüssigkeit hat den Nachteil, daß
ihrer Länge in den Vorratsbehälter (34) und damit in bei Geschwindigkeiten des Aufzeichnungsirägers von
die Reinigungsflüssigkeit eintauchen. mehr als 5 m/min die Reinigungsflüssigkeit nicht mehr
7. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 6, dadurch ge- vollständig von der Abstreiflippe abgestreift wird. Auf
kennzeichnet, daß die Ebene des Aufzeichnungsträ- dem Aufzeichnungsträger bildet sich ein Flüssigkeitsgers (32) über dem Vorratsbehälter (34) liegt und die 55 TiIm, der unter der Abstreiflippe durchgezogen wird.
Bürsten (48,54) so lang sind, daß sie mit dem oberen Dieser Fliissigkeitsfilm kann vor dem Aufwickeln auf
Teil ihrer Länge am Aufzeichnungsträger (32) anlie- die Spule nicht mehr verdunsten. Damit ist die Reinigen, gungsgeschwindigkeit nach eben begrenzt
8. Vorrichtung nach A.nspruch 2 bis 7, dadurch ge- Bekannt ist weiter ein Verfahren (DE-OS 30 07 841)
kennzeichnet, daß die Haare (52) der Bürsten (48,54) 60 zum Trockenreinigen eines bandförmigen Aufzeichso dicht stehen, daß die Reinigungsflüssigkeit zwi- nungsträgers unter Verwendung von an dessen Seite
sehen ihnen infolge Kapillarwirkung hochsteigt anliegenden und mit ihren Längsachsen senkrecht zu
9. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 8, dadurch ge- seiner Laufrichtung verlaufenden Bürsten. Der Aufkennzeichnet, daß die Steife der Haare (52) und die zeichnungsträger wird durch eine Relativbewegung
Lage der Bürsten (48,54) und Umlenkrollen (44,46) 65 zwischen den Bürsten und ihm gereinigt. Die Bürsten
so bemessen ist, daß die von den Bürsten (48, 54) werden so gedreht, daß sie mit ihren Umfangen entgezurückgehaltenen Staub- und Schmutzpartikel den gen der Bewegungsrichtung des Aufzeichnungsträgers
Aufzeichnungsträger (32) nicht verkratzen. an diesem vorbeigleiten. Dieses bekannte Reinigungs-
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