DE3247128C2 - - Google Patents
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- F24C5/04—Stoves or ranges for liquid fuels with evaporation burners, e.g. dish type wick type
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Die Erfindung betrifft einen Verdampfungsbrenner
für Heizöl mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Pa
tentanspruches 1.
Ein Verdampfungsbrenner dieser Art ist aus dem
JP-GM 6609/1975 bekannt. Dort ist gezeigt, den zwischen
dem Außenzylinder und dem Brennraum des Doppel
zylinders gebildeten äußeren Luftzuführungs
schacht mit einem oberen Ringblech abzu
schließen und unmittelbar darüber eine ring
förmige Frischluftzufuhr vorzusehen, die Frisch
luft von außen, d. h. von außerhalb des Außen
zylinders an die am oberen Austritt des Brenn
raumes des Doppelzylinders stehende Flamme
heranführt. Das verbessert die Verbrennung der
aus dem Brennraum nach oben abströmenden Gase,
hat aber den Nachteil, daß der wärmedurch
lässige Außenzylinder an der Stelle der Frisch
luftzufuhr unterbrochen ist und nicht die an
gestrebte gleichmäßige Temperaturverteilung
aufweist. Zudem endet bei diesem Verdampfungs
brenner der innere Luftzuführungsschacht, der
unter einem quer angeordneten Luftablenkblech
mündet, weit oberhalb des Brennraumes des
Doppelzylinders, so daß bei einer nicht aus
reichend hoch am oberen Austritt des Brennraumes
brennenden Flamme unverbrannte Restgase über
den oberen Teil des inneren Luftzuführungs
schachtes entweichen können.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen gattungs
gemäßen Verdampfungsbrenner zur Verwendung in
Raumheizgeräten so auszubilden, daß eine voll
ständige Nachverbrennung der aus dem Brennraum
abströmenden, nicht vollständig verbrannten Gase
sowie eine weitgehend gleichmäßige Temperatur
verteilung in dem Außenzylinder gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß das - den äußeren Luftzuführungsschacht ab
schließende - Ringblech als Strömungsverteiler
ausgebildet ist, der in einem axialen Abstand
oberhalb des Brennraumes mit seiner inneren
Ringblechkante den Brennraum im wesentlichen
übergreift, daß der von dem Strömungsverteiler
übergriffene Brennraum unter dem Außenbereich
des zugleich als Flammspreizvorrichtung
dienenden Luftablenkbleches endet und daß
der Außenzylinder den Doppelzylinder
und auch die Flammenspreizvorrichtung
umschließt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
sind in den Unteransprüchen genannt. Dabei
sieht eine bevorzugte Ausführungsform vor, daß
Durchtrittsöffnungen in der äußeren Mantelfläche
des Doppelzylinders im Bereich des Strömungs
verteilers vorgesehen sind, die größer als die Durch
trittsöffnungen im mittleren Bereich des äußeren
Luftzuführungsschachtes ausgebildet sind.
Die Vorteile des erfindungsgemäßen Verdampfungs
brenners ergeben sich aus der Verwendung des Strö
mungsverteilers, der am oberen Austritt des Brenn
raumes erneut weitgehend unverbrauchte Ver
brennungsluft zuführt, so daß hier die Nach
verbrennung der bis dahin unvollständig ver
brannten Gase gefördert wird. Da der Brennraum mit
seinem oberen Austritt zugleich auch unterhalb des als
Flammenspreizvorrichtung dienenden Luftablenkbleches
mündet und unter dem Luftablenkblech noch einmal
Luft-Anteile aus dem inneren Luftzuführungsschacht
austreten, findet in diesem Bereich
erneut eine in
tensive Mischung und Verbrennung der aus dem
Brennraum austretenden
unverbrannten Restgase statt.
Diese Nachverbrennung
allein aufgrund der über den äußeren und den
inneren Luftzuführungsschacht zugeführten Luft-
Anteile ermöglicht es, daß der wärmedurchlässige
Außenzylinder des Verdampfungsbrenners sowohl
den Doppelzylinder als auch die Flammenspreiz
vorrichtung ungeteilt umschließt. Somit ist
auch eine weitgehend gleichmäßige Temperatur
verteilung über die gesamte Höhe des Außen
zylinders gewährleistet.
Der mittels des Strömungsverteilers am oberen Aus
tritt des Brennraumes zugeführte Hauptstrom
aus dem äußeren Luftzuführungsschacht muß so
bemessen sein, daß die am oberen Austritt des
Brennraumes vorhandene Flamme nicht
durch eine zu hohe Strömungsgeschwindigkeit
des Hauptstromes ausgeblasen wird. Zur Bemessung
der gewünschten Strömungsgeschwindigkeit sieht
eine zweckmäßige Ausführung der Erfindung vor,
daß der Strömungsverteiler
vertikale Öffnungen für einen Gas
strom aus dem äußeren Luftzuführungsschacht
aufweist.
Im Hinblick auf die gewünschte gleichmäßige
Temperaturverteilung über die gesamte Höhe
des Außenzylinders kann es vorteilhaft sein,
auf der Außenseite des Außenzylinders in Höhe
des Strömungsverteilers einen Wärmereflektor
anzuordnen. Dieser kann aus einer Anzahl
von Metalldrähten gebildet sein, die in Umfangs
richtung den Außenzylinder umgreifen. Im Prinzip sind
Metalldrähte als Wärmereflektoren an Verdampfungs
brennern bereits aus der FR-PS 11 59 689
bekannt. Alternativ kann der Wärmereflektor
auch aus einem flachen Metallstreifen bestehen,
der in Umfangsrichtung den Außenzylinder um
greift.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der
Erfindung anhand der Zeichnungen näher be
schrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch einen
ersten erfindungsgemäßen Ver
dampfungsbrenner,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Strömungs
verteiler gemäß Fig. 1,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch eine
zweite Ausführungsform der Erfin
dung,
Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch eine
dritte Ausführungsform der Erfin
dung,
Fig. 5 im Teilausschnitt die Ausführungs
form nach Fig. 4 mit einem anderen
Wärmereflektor.
Der in Fig. 1 dargestellte Verdampfungsbrenner 10
besitzt einen Ölbehälter 14 zur Aufnahme von
Heizöl 16. Der Docht 22 steht
mit seinem unteren Ende in einem Heizöl-Sammel
raum und kann mittels der Dochtverstellvorrichtung
20, 24 vertikal innerhalb des unteren Basis
gehäuses 18 bewegt werden.
Das obere Ende des Dochtes 22 ragt etwas in
den ringförmigen Brennraum 32 hinein, der
durch den Doppelzylinder 28, 30 gebildet wird.
Der Doppelzylinder umschließt konzentrisch einen in
neren zylindrischen Luftzuführungsschacht 36, über
den ausgehend von der Unterseite des Verdampfungs
brenners Frischluft durch die perforierten
Zwischenbleche 86 hindurch sowohl dem Brenn
raum 32 durch die Durchtrittsöffnungen 34
hindurch als auch einer Flammenspreizvorrichtung
44 zugeführt wird. Die Zuführung zur Flammen
spreizvorrichtung erfolgt über das perforierte
Bodenblech 52 eines an einer Schulterplatte 38 anlie
genden Innentubus 40, der in ein zylindrisches Auf
satzrohrstück 46 übergeht, das unterhalb eines quer
angeordneten und mittels des Bolzens 50 gehalte
nen Luftablenkbleches 48 mündet, das
das wesentliche Teil der
Flammenspreizvorrichtung 44 bildet.
Ein zweiter, äußerer Luftzuführungsschacht 58
ist zwischen dem Doppelzylinder 28, 30 und
einem wärmedurchlässigen, auf einem Aufsatz
gehäuse 56 aufstehenden Außenzylinder 54
gebildet. In diesen Schacht strömt Frischluft
über die Gehäuseöffnungen 80 und 78 ein, wobei
der gewünschte Zuluftstrom durch die Ausbildung
des Ringbleches 60 bemessen werden kann, und
gelangt von dort über Durchtrittsöffnungen 76
in den Brennraum 32 des Doppelzylin
ders 28, 30.
Der äußere Mantel 30 des Doppelzylinders 28, 30
besitzt zum besseren Einströmen der Luft aus dem
äußeren Luftzuführungsschacht in den Brennraum
und zur besseren Verwirbelung und Durchmischung
des Brennstoff-Luft-Gemisches Einkerbungen 82
und 82′ mit Löchern 84 und 84′, die beliebige
Querschnittsformen aufweisen können.
Der äußere Luftzuführungsschacht 58 schließt am
oberen Ende
mit einem Strömungsverteiler 66 ab, der über
Durchtrittsöffnungen 74
einen Strom eines Gemisches aus
Verbrennungsprodukten und Luft aus dem äußeren
Luftzuführungsschacht am oberen Austritt
des Brennraumes 32
zuführt. Die Durchtrittsöffnungen 74 sind dabei
größer als die Durchtrittsöffnungen im
mittleren Bereich 75 des äußeren Luftzuführungs
schachtes 58.
Zur Vergleichmäßigung
des am oberen Austritt des Brennraumes
aus dem äußeren Luftzuführungsschacht zuge
führten Stromes kann der Strömungsverteiler 66,
wie dies Fig. 2 zeigt, mit vertikalen Rund
löchern 70 und mit Durchtrittsöffnungen 69
zwischen radial sich erstreckenden Vor
sprüngen 68 versehen sein.
Die Betriebsweise des in Fig. 1 dargestellten
Verdampfungsbrenners ist im grundsätzlichen
bekannt. Der durch den Docht 22 angesaugte und
über den oberen Dochtrand in den Brennraum 32 des
Doppelzylinders verdampfende Brennstoff wird unter
Zuführung von und Vermischung mit Luft aus
den inneren und äußeren Luftzuführungsschächten
36 und 58 in dem Brennraum des Doppelzylinders
verbrannt. Die Verbrennung ist nicht immer voll
ständig und die unverbrannten Anteile dieses
Luft-Brennstoff-Gemisches gelangen an den
oberen Austritt des Brennraumes.
Hier werden sie einer inten
siven Nachverbrennung unterworfen, die dadurch
erreicht wird, daß einerseits aus dem äußeren
Luftzuführungsschacht 58 von außen nach innen
mittels des Strömungsverteilers 66 unverbrannte
Luft-Brennstoff-Anteile erneut am oberen Austritt des
Brennraumes zugeführt werden und daß andererseits
aus dem inneren Luftzuführungsschacht 36 von innen
nach außen mittels des Luftablenkbleches 48 Frisch
luft der am oberen Austritt des Brennraumes stehenden
Flamme zugeführt wird, wobei das Luftablenkblech zugleich
als Flammenspreizvorrichtung 44 dient und dadurch
die intensive Nachverbrennung fördert.
Im Ergebnis erzeugen die Primärverbrennung im
Brennraum des Doppelzylinders und die Nachver
brennung am oberen Austritt
des Brennraumes eine im wesentlichen gleichmäßige
Wärmeentwicklung über die gesamte Höhe des Ver
dampfungsbrenners, wodurch in dem den Doppel
zylinder und auch die Flammenspreizvorrichtung
ungeteilt umschließenden wärmedurchlässigen Außen
zylinder 54 die gewünschte gleichmäßige Tempe
raturverteilung gewährleistet wird.
Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform des
Strömungsverteilers 66. Dieser schließt mit
einem ringförmigen, aus einem wärmeisolierenden
Material hergestellten Abstandshalter 68 an den
Außenzylinder 54 an und weist zur gleichmäßigen Zufüh
rung der auch über die Durchtrittsöffnungen 74 am
oberen Austritt des Brennraumes
zuströmenden Gase vertikale Öffnungen 90 auf. An
sonsten entsprechen die übrigen Bauteile des
in Fig. 3 dargestellten Verdampfungsbrenners
denjenigen in Fig. 1 und tragen die gleichen
Bezugsziffern.
Fig. 4 zeigt bei sonst gleichem Aufbau des Ver
dampfungsbrenners wie in Fig. 1 dargestellt die
zusätzliche Verwendung eines Wärmereflektors 92,
der aus einer Anzahl von Metalldrähten 94 ge
bildet ist, die in Umfangsrichtung den Außen
zylinder 54 umgreifen und von mehreren Vertikal
stangen 96 getragen werden.
Alternativ zeigt Fig. 5 die Verwendung eines
Wärmereflektors 92, der aus einem Metallstreifen
98 besteht und ebenfalls von Vertikalstangen 96
getragen wird.
Claims (7)
1. Verdampfungsbrenner für Heizöl
mit einem in einen vertikalen ringförmigen Brennraum (32) hineinragenden Docht (22) zum Verdampfen des über diesen zugeführten Brenn stoffes und
mit einem Doppelzylinder (28, 30), der den Brennraum umschließt und in seinen Mantelflächen Durchtrittsöffnungen (34, 76) aufweist, die den Brennraum mit einem inneren Luftzu führungsschacht (36) und einem zwischen dem Doppelzylinder und einem Außenzylinder (54) gebildeten äußeren Luftzuführungsschacht (58) verbinden, wobei der innere Luftzuführungs schacht (36) unterhalb eines quer angeordneten Luftablenkbleches (48) mündet, das sich in einer Höhe oberhalb des Doppelzylinders be findet, und wobei der äußere Luftzuführungsschacht (58) am oberen Ende mit einem Ringblech ab schließt,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Ringblech als Strömungsverteiler (66) ausgebildet ist, der in einem axialen Abstand oberhalb des Brennraumes (32) mit seiner inneren Ringblechkante den Brennraum (32) im wesent lichen übergreift,
daß der von dem Strömungsverteiler (66) übergrif fene Brennraum (32) unter dem Außenbereich des zugleich als Flammenspreizvorrichtung (44) dienenden Luftablenkbleches (48) endet und
daß der Außenzylinder (54) den Doppelzylinder (28, 30) und auch die Flammenspreizvorrichtung (44) umschließt.
mit einem in einen vertikalen ringförmigen Brennraum (32) hineinragenden Docht (22) zum Verdampfen des über diesen zugeführten Brenn stoffes und
mit einem Doppelzylinder (28, 30), der den Brennraum umschließt und in seinen Mantelflächen Durchtrittsöffnungen (34, 76) aufweist, die den Brennraum mit einem inneren Luftzu führungsschacht (36) und einem zwischen dem Doppelzylinder und einem Außenzylinder (54) gebildeten äußeren Luftzuführungsschacht (58) verbinden, wobei der innere Luftzuführungs schacht (36) unterhalb eines quer angeordneten Luftablenkbleches (48) mündet, das sich in einer Höhe oberhalb des Doppelzylinders be findet, und wobei der äußere Luftzuführungsschacht (58) am oberen Ende mit einem Ringblech ab schließt,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Ringblech als Strömungsverteiler (66) ausgebildet ist, der in einem axialen Abstand oberhalb des Brennraumes (32) mit seiner inneren Ringblechkante den Brennraum (32) im wesent lichen übergreift,
daß der von dem Strömungsverteiler (66) übergrif fene Brennraum (32) unter dem Außenbereich des zugleich als Flammenspreizvorrichtung (44) dienenden Luftablenkbleches (48) endet und
daß der Außenzylinder (54) den Doppelzylinder (28, 30) und auch die Flammenspreizvorrichtung (44) umschließt.
2. Verdampfungsbrenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß Durchtrittsöffnungen (74) im
äußeren Mantel (30) des Doppelzylinders
im Bereich des Strömungsverteilers (66) vorge
sehen sind, die größer als die Durchtrittsöffnungen
im mittleren Bereich (75) des äußeren Luftzu
führungsschachtes (58) ausgebildet sind.
3. Verdampfungsbrenner nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Strömungsverteiler (66)
vertikale Öffnungen (70, 90) für einen
Gasstrom aus dem äußeren Luftzuführungsschacht
(58) aufweist.
4. Verdampfungsbrenner nach einem der Ansprüche
1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Strömungsverteiler (66)
an seinem Umfang Vorsprünge (68)
aufweist, die unter Freilassung von Durch
trittsöffnungen (69) für einen Gasstrom aus
dem äußeren Luftzuführungsschacht (58) elastisch
an dem Außenzylinder (54) anliegen.
5. Verdampfungsbrenner nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Außenseite des Außenzylinders (54)
in Höhe des Strömungsverteilers (66) ein
Wärmereflektor (92) angeordnet ist.
6. Verdampfungsbrenner nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wärmereflektor (92) aus einer Anzahl
von Metalldrähten (94) gebildet ist, die in Um
fangsrichtung den Außenzylinder (54) umgreifen.
7. Verdampfungsbrenner nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wärmereflektor (92) aus einem flachen
Metallstreifen (98) besteht, der in Umfangs
richtung den Außenzylinder (54) umgreift.
Applications Claiming Priority (3)
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