DE3247368C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Reinigen der
die Anodenblöcke tragenden Anodenstangen für elektrolyti
sche Aluminiumschmelzbäder, bestehend aus zwei von den ent
gegengesetzten Seiten gegen die Anodenstange anstellbaren
rotierenden Reinigungsbürsten, die jeweils in einer zur
Anodenstange hin offenen Absaughaube einer Absaugvorrichtung
angeordnet sind.
Die bei der Aluminiumgewinnung verwendeten Kohleanoden wer
den bekanntlich an Anodenstangen angeordnet, die an ihrem
unteren Ende Metallnippel zur Halterung des Anodenblocks
aufweisen. Da sich die Kohleanoden im Betrieb verbrauchen,
ist es erforderlich, die Restanoden in bestimmten Zeitab
ständen von den Anodenstangen bzw. ihren Metallnippeln zu
entfernen. Außerdem werden aus Wirtschaftlichkeitsgründen
die aus Aluminium bestehenden Anodenstangen wieder aufge
arbeitet. Dabei werden die verschmutzten Kontaktflächen der
Anodenstangen abgeschliffen, was mit Hilfe von Metallbür
sten od. dgl. geschieht.
Mit der älteren deutschen Patentanmeldung P 31 42 849.5 (veröffentlicht als DE-OS 31 42 849)
ist eine Anodenstangenreinigungsmaschine vorgeschlagen wor
den, die mit zwei Reinigungsbürsten ausgerüstet ist, die
mittels eines zwischen ihnen angeordneten Anstellzylinders
von den entgegengesetzten Seiten her gegen die Anodenstange
anstellbar sind. Die beiden Reinigungsbürsten werden wäh
rend des Reinigungsvorgangs mit gleicher Anpreßkraft gegen
die Anodenstangenflächen gedrückt, wobei zugleich ver
schleißbedingte Durchmesserverkleinerungen der rotieren
den Bürsten selbsttätig ausgeglichen werden. Um bei der
Anodenstangenreinigungsmaschine nach der vorgenannten Pa
tentanmeldung den beim Reinigungsvorgang anfallenden
Schmutz abzusaugen, sind die rotierenden Stahlbürsten in
Absaughauben angeordnet, die jeweils an eine Absauglei
tung angeschlossen sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, bei einer solchen Anodenstangenrei
nigungsmaschine, die Absaugvorrichtung
so auszubilden, daß eine wirksame Schmutzabsaugung auch
bei dem unvermeidlichen Verschleiß der rotierenden Bür
sten gewährleistet bleibt.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Einrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1.
In den Ansprüchen 2 bis 11 sind Ausbildungen
der Einrichtung nach Anspruch 1 angegeben.
Dadurch, daß die Absaughauben und die Reinigungsbürsten in
Richtung auf die Anodenstange und in Gegenrichtung relativ
zueinander beweglich sind, ist es möglich, den Abstand der
Absaughauben von der in der Reinigungsposition befindlichen
Anodenstange unabhängig von dem Verschleißzustand der Bür
sten stets konstant zu halten, wodurch eine wirksame
Schmutzabsaugung auch bei stärkerer Abnutzung der Bürsten
noch gewährleistet bleibt. Die Anstellvorrichtungen be
wirken dabei eine selbsttätige Nachführung der Absaughau
ben in Anpassung an die sich verschleißenden und dabei in
ihrem Durchmesser kleiner werdenden Bürsten. Für die An
stellvorrichtungen können einfache Federvorrichtungen od.
dgl. Verwendung finden.
Vorzugsweise sind die Absaughauben mit sich gegen die Ano
denstange abstützenden Anschlagorganen od. dgl. versehen,
die aus Stützrollen, Stützleisten u. dgl. bestehen können
und die sicherstellen, daß die von der angesaugten Luft
durchströmten Spaltöffnungen zwischen Anodenstange und Ab
saughauben stets einen im wesentlichen konstanten Quer
schnitt haben, so daß auch die für die wirksame Schmutz
absaugung erforderlichen Luftströmungsgeschwindigkeiten
stets im wesentlichen konstant bleiben. Die Anschlagor
gane werden zweckmäßig von Gehäuseteilen gebildet, welche
jeweils die Umfangswand der Absaughauben auf deren offe
nen Seite bis zur Anodenstange hin verlängern.
Es empfiehlt sich, die Absaughauben an Stangenführungen zu
führen, die zweckmäßig an den Bürstenträgern befestigt sind,
wobei sich die Anstell- bzw. Federvorrichtungen gegen die
Bürstenträger abstützen können. Bei einer bevorzugten Aus
führungsform der Erfindung sind die Reinigungsbürsten
nebst ihrem Antrieb und den Absaughauben an Pendelarmen
angeordnet, die in Gelenken mit zur Bürstendrehachse pa
rallelen Gelenkachsen an einem heb- und senkbaren sowie
quer verfahrbaren Schlitten aufgehängt sind, wobei an den
von den Antriebswellen der Bürsten durchgriffenen Gehäuse
teilen Konsolen od. dgl. befestigt sind, welche die Absaug
hauben hintergreifen und die Führungen für die Absaughau
ben tragen. Mit Hilfe des quer zur Anodenstange beweglichen
Schlittens lassen sich die beiden Reinigungsbürsten von ei
ner Ruheposition, in der auch ein leichtes Auswechseln der
Bürsten möglich ist, in die Bearbeitungsposition bringen,
in der sie an den gegenüberliegenden Anodenstangenflächen
anliegen. Während der Reinigungsarbeit werden die Bürsten
in Längsrichtung an der Anodenstange entlanggeführt, was
mit Hilfe eines Hubschlittens geschehen kann.
Die Absaughauben weisen zweckmäßig einen von einem umfangs
seitigen Doppelmantel gebildeten Absaugkanal mit Ansaug
öffnungen an der der Anodenstange zugeordneten offenen
Haubenseite und mit an der Rückseite liegenden Absaug
stutzen od. dgl. auf. Vorzugsweise sind die Ansaugöffnun
gen innenseitig an den die Anschlagorgane der Absaughau
ben bildenden Gehäusevorsprüngen angeordnet.
Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit dem in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher er
läutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Reinigungseinrichtung in
einer Stirnansicht;
Fig. 2 ebenfalls in Seitenansicht und in größerem Maß
stab die beiden Reinigungsbürsten nebst zuge
ordneter Schmutzabsaugvorrichtung der Einrich
tung nach Fig. 1;
Fig. 3 in Seitenansicht, teilweise im Längsschnitt,
eine einzelne Reinigungsbürste nebst Absaug
haube;
Fig. 4 eine der beiden Absaughauben der Einrichtung
nach den Fig. 1 bis 3 im Schnitt.
Die dargestellte Reinigungseinrichtung weist einen auf ei
nem Boden oder Fundament 10 stehenden Maschinenrahmen 11
mit zwei vertikalen Ständern 12 auf, die mit Vertikalfüh
rungen 13 für einen Hubschlitten 14 versehen sind. Letz
terer besteht aus zwei Schlittenteilen 15 und 16, die sich
jeweils in einem Ständer 12 führen und die über Querträger
17 und 18 verbunden sind. Zwischen den beiden Ständern 12
ist im unteren Bereich des Maschinenrahmens 11 an einem
Querträger 19 eine Hubvorrichtung 20 in einem Gelenk 21
gelagert, deren teleskopartig ausfahrbarer Teil im Gelenk
22 an dem unteren Querträger 18 des Hubschlittens 14 an
geschlossen ist. Die Hubvorrichtung 20 besteht z. B. aus
einem hydraulischen oder pneumatischen Schubkolbengetrie
be oder aus einer von einem Motor 23 angetriebenen Spin
del od. dgl. Mit Hilfe der Hubvorrichtung 20 ist daher der
Hubschlitten 14 im Maschinenrahmen 11 heb- und senkbar,
wobei er sich an den beiden Ständern 12 führt.
Der Hubschlitten 14 weist an seinem oberen Querträger 17
eine aus zwei parallelen Führungsschienen bestehende Quer
führung 24 für einen Schlitten 25 auf, der somit zwischen
den beiden Ständern 12 in Horizontalrichtung quer verfahr
bar ist. Die Querbewegung des Schlittens 25 erfolgt mit
tels eines zwischen dem Querträger 17 und dem Schlitten
25 gelenkig eingeschalteten Druckmittelzylinder 26.
An der Unterseite des Schlittens 25 sind in Gelenken 27
zwei Pendelarme 28 angeschlossen, die an ihren unteren En
den jeweils eine aus einer Stahlbürste bestehende rotie
rende Reinigungsbürste 29 tragen. Die beiden Reinigungsbür
sten 29 drehen sich um eine horizontale Achse, die paral
lel zur Gelenkachse der Gelenke 27 verläuft. An jedem Pen
delarm 28 ist ferner eine die Reinigungsbürste 29 teilwei
se umschließende Absaughaube 30 zum Absaugen des beim Rei
nigungsvorgang anfallenden Schmutzes angeordnet. Die bei
den Pendelarme 28 sind unterhalb der Drehachsen der Reini
gungsbürsten 29 über eine Werkzeug-Anstellvorrichtung 31
verbunden, die aus einem Druckzylinder 32 besteht, der in
einem Gelenk 33 an dem einen Pendelarm 28 angeschlossen
ist und dessen Kolbenstange 34 über ein Gelenk 35 mit dem
anderen Pendelarm 28 verbunden ist. Zwischen den beiden
Pendelarmen 28 und dem gemeinsamen Schlitten 25 sind sich
kreuzende Dämpfungszylinder 36 gelenkig eingeschaltet, wel
che die sich beim Reinigungsvorgang einstellenden Schwin
gungen dämpfen.
In Fig. 1 ist eine in der Bearbeitungsposition befindliche
Anodenstange 37 dargestellt, die in üblicher Weise aus
Aluminium gefertigt ist und ein Rechteckprofil hat. Die
Anodenstange 37 trägt an ihrem unteren Ende Metallnippel
38, an welchen nach Wiederaufarbeitung der Anodenstange
der Anodenblock befestigt wird. Die Anodenstange 37 befin
det sich in hängender Position. Sie ist an ihrem oberen
Ende z. B. an einer Transporteinrichtung hängend angeschlos
sen, mit deren Hilfe die Anodenstange in die Reinigungs
einrichtung gebracht und nach der Wiederaufarbeitung aus
der Reinigungseinrichtung herausgeführt wird. Zur Ausrich
tung der Anodenstange 37 in der Bearbeitungsposition sind
im unteren Bereich der beiden Ständer 12 Positioniervor
richtungen 39 vorgesehen. Diese bestehen aus Positionier
hebeln 40, die mit Hilfe von Stellschrauben 41 od. dgl. von
der Seite her gegen die äußeren Nippel 38 anstellbar sind
und auf diese Weise die Anodenstange 37 in der Bearbeitungs
position ausrichten und seitlich abstützen.
Gemäß Fig. 3 ist jede Reinigungsbürste 29 am Ende einer An
triebswelle 42 gelagert, die von einem Motor 43 über eine
Kupplung 44 angetrieben wird. Der Motor 43 ist an dem Pen
delarm 28 angeflanscht, der ein die Kupplung 44 und die
Welle 42 aufnehmendes Gehäuseteil 45 mit den Wellenlagern
46 trägt. An den Gehäuseteilen 45 greift der Anstellzylin
der 32 in den Gelenken 33 bzw. 35 an. An den Gehäuseteilen
45 sind Konsolen 47, z. B. Winkelkonsolen od. dgl., befestigt,
welche die Absaughauben 30 hintergreifen (Fig. 2). Mit den
beiden Konsolen 47 sind jeweils zwei parallele Stangenfüh
rungen 48 verbunden, an denen sich die Absaughauben 30 in
Richtung auf die Anodenstange 37 und in Gegenrichtung füh
ren. Die Absaughauben 30 weisen an ihrer Ober- und Unter
seite jeweils ein festes Führungsrohr 49 auf. Die Führungs
rohre 49 führen sich auf den Stangenführungen 48. Die
Führungen können nach Art von Gleitführungen oder Kugel
buchsenführungen od. dgl. ausgeführt sein. Jeder Absaug
haube ist eine nachgiebige Anstellvorrichtung in Gestalt
von Federvorrichtungen 50 zugeordnet, die zwischen den
Konsolen 47 und den Führungsrohren 49 angeordnet sind und
aus die Führungsstangen 48 umschließenden Schraubenfedern
bestehen. Die Federvorrichtungen 50 drücken die Absaughau
ben 30 in Richtung auf die Anodenstange 37.
Die beiden Absaughauben 30 bestehen jeweils umfangsseitig
aus einem Doppelmantel, zwischen dessen Außenmantel 51 und
Innenmantel 52 sich ein Absaugkanal 53 befindet. Der die
Reinigungsbürste 29 aufnehmende Innenraum 54 der Absaughau
ben 30 wird zu beiden Seiten von jeweils einer Seitenplat
te 55 verschlossen, die vorzugsweise mittels Schrauben lös
bar an dem den Haubenumfang bildenden Doppelmantel 51, 52
befestigt ist (Fig. 2). Das von dem Doppelmantel 51, 52 ge
bildete Haubengehäuse ragt an der der Anodenstange 37 zuge
wandten Seite über die Seitenplatten 55 vor, wobei diese
vorragenden Gehäuseteile 56 Anschlagorgane bilden, mit de
nen sich die Absaughauben 30 unter der Wirkung der Feder
vorrichtung 50 gegen die Anodenstange 37 abstützen. An den
Enden dieser Anschlagorgane 56 sind Stützelemente 57 in Ge
stalt von Stützleisten, Stützrollen oder Stützwulsten od.
dgl. befestigt, die sich gegen die Anodenstange 37 abstüt
zen.
An den die Anschläge 56 bildenden vorspringenden Gehäuse
teilen der Absaughauben 30 sind innenseitig Ansaugkanäle
58 angeordnet, über die beim Reinigungsvorgang die Luft mit
den von den Reinigungsbürsten 29 gelösten Schmutzpartikeln
angesaugt wird. Die schmutzbeladene Luft durchströmt die
Absaugkanäle 53 gemäß Fig. 4 in Pfeilrichtung und gelangt
an der Rückseite der Absaughauben 30 über einen Absaug
stutzen 59 in die zu einem Staubabscheider führende Absaug
leitung 60. Eine an dem Innenmantel 52 mittig vor dem Ab
saugstutzen 59 angeordnete Leitplatte 61 dient der Umlei
tung der Luftströmungen in den Absaugstutzen 59.
Nachdem eine Anodenstange 37 von dem (nicht dargestellten)
Hängeförderer in die Reinigungseinrichtung gebracht und in
diese ausgerichtet worden ist, wird der Schlitten 25 mit
den an ihm hängenden, durch den Anstellzylinder 32 zurück
geschwenkten Reinigungsbürsten 29 entlang der Querführung
24 in die Bearbeitungsposition gefahren. Anschließend wird
der Anstellzylinder 32 in Einschubrichtung beaufschlagt,
wodurch die Reinigungsbüsten 29 von den beiden gegenüber
liegenden Seiten her gegen die Anodenstange 37 geschwenkt
werden. Zugleich drücken die Federvorrichtungen 50 die Ab
saughauben 30 mit ihren vorspringenden Anschlagorganen 26
und den daran angeordneten Stützelementen 57 gegen die Ano
denstange 37. Während der Reinigungsarbeit wird der Hub
schlitten 14 in Aufwärtsrichtung oder auch in Abwärtsrich
tung mit kontinuierlicher Hubgeschwindigkeit gefahren, wo
durch die Anodenstange 37 an ihren beiden gegenüberliegen
den Seiten von den rotierenden Reinigungsbürsten 29 abge
schliffen wird. Der unter einer vorbestimmten Druckbeauf
schlagung stehende Anstellzylinder 32 drückt die rotieren
den Reinigungsbürsten 29 unabhängig von ihrem verschleiß
bedingten Durchmesser mit konstanter Kraft gegen die zu
reinigenden Anodenstangenflächen. Der beim Reinigungsvor
gang anfallende Schmutz wird über die Absaugkanäle 53 der
Absaughauben 30 abgesaugt. Dadurch, daß die Absaughauben
30 relativ zu den Reinigungsbürsten 29 in Richtung auf die
Anodenstangen und in Gegenrichtung beweglich gelagert sind
und von den Federvorrichtungen 50 in Kontakt mit der Ano
denstange 37 gehalten werden, wird der Abstand der Absaug
hauben 30 von der in der Reinigungsposition befindlichen
Anodenstange 37 unabhängig vom Verschleißzustand der Bür
sten 29 konstant gehalten. Dementsprechend werden auch die
Spaltöffnungen, über die von außen die Luft zu den Ansaug
öffnungen 58 hin angesaugt werden, konstant gehalten, so daß
die Schmutzabsaugung bei im wesentlichen konstanten Luft
strömungsgeschwindigkeiten erfolgt. Die Stützelemente 57 er
strecken sich nicht über die gesamte Breite der Absaughau
ben 30. Infolgedessen sind zwischen den Stützelementen 57
Spaltöffnungen vorhanden, durch die Luft von außen in die
Absaughauben 30 und von hier über die Ansaugöffnungen 58
in die Absaugkanäle 53 eintreten kann. Die Federvorrich
tungen 50 bewirken eine selbsttätige Nachführung der Ab
saughauben 30 bei zunehmendem Verschleiß der Reinigungs
bürsten 29.
Sobald der Reinigungsvorgang beendet ist, werden die Reini
gungsbürsten 29 durch Druckbeaufschlagung des Anstellzylin
ders 32 in Ausschubrichtung von der Anodenstange 37 zurück
gestellt, worauf der Schlitten 25 mit den Reinigungsbürsten
mit Hilfe des Schlittenzylinders 26 in die Ruheposition zu
rückgefahren wird. Die gereinigte Anodenstange 37 kann dann
mit Hilfe der vorgenannten Transporteinrichtung aus der
Reinigungseinrichtung herausgeführt werden.
Claims (11)
1. Einrichtung zum Reinigen der die Anodenblöcke tragen
den Anodenstangen für elektrolytische Aluminium
schmelzbäder, bestehend aus zwei von den entgegenge
setzten Seiten gegen die Anodenstange anstellbaren
rotierenden Reinigungsbürsten, die jeweils in einer
zur Anodenstange hin offenen Absaughaube einer Absaug
vorrichtung angeordnet sind, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Absaughauben (30)
gegenüber den Reinigungsbürsten (29) in Richtung auf
die Anodenstange (37) und in Gegenrichtung beweglich
gelagert sind und unter der Wirkung einer sie in
Richtung auf die Anodenstange anstellenden Anstell
vorrichtung (50) stehen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Anstellvorrichtung
(50) aus Federvorrichtungen besteht.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Absaughauben
(30) mit sich gegen die Anodenstange (37) abstützenden
Anschlagorganen (56) versehen sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Anschlagorgane (56)
Stützelemente (57) in Form von Stützleisten oder Stützrol
len aufweisen.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anschlagorgane
(56) von Gehäuseteilen gebildet sind, welche jeweils
die Umfangswand der Absaughaube (30) auf deren offenen
Seite bis etwa zur Anodenstange (37) hin verlängern.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß die Ab
saughauben (30) an Stangenführungen (48) geführt sind.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Stangenführungen
(48) an den Bürstenträgern befestigt sind, und daß
sich die Anstell- oder Federvorrichtungen (50) gegen
die Bürstenträger abstützen.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß die
Reinigungsbürsten (29) nebst ihrem Antrieb (43) und
den Absaughauben (30) an Pendelarmen (28) angeordnet
sind, die in Gelenken (27) mit zur Bürstendrehachse
parallelen Gelenkachsen an einem heb- und senkbaren
sowie quer verfahrbaren Schlitten (25) aufgehängt
sind, wobei an den von den Antriebswellen (42) der
Reinigungsbürsten (29) durchgriffenen Gehäuseteilen
(45) Konsolen (47) befestigt sind, welche die
Absaughauben (30) hintergreifen und die Führungen (48)
für die Absaughauben tragen.
9. Einrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, daß an den Absaughauben
(30) auf gegenüberliegenden Seiten auf den Stangenfüh
rungen (48) geführte Führungsrohre (49) befe
stigt sind.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß die Ab
saughauben (30) einen von einem umfangsseitigen Doppel
mantel (51, 52) gebildeten Absaugkanal (53) mit Ansaug
öffnungen (58) an der der Anodenstange zugeordneten
Haubenseite und mit an der gegenüberliegenden Hauben
seite liegendem Absaugstutzen (59) aufweist.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Ansaugöffnungen
(58) innenseitig an den die Anschlagorgane (56) bil
denden Gehäusevorsprüngen der Absaughauben angeordnet
sind.
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Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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