DE3247645C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Schäumgerät für Reinigungsflüssig
keiten nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Vorrichtungen zum Vermischen einer Flüssigkeit mit Luft und an
schließendem Verschäumen sind vorzugsweise aus der Feuerlösch
technik bekannt. Die DE-OS 25 19 784 beschreibt zum Beispiel
die Ausbildung einer Düse, die zur Erzeugung von Löschschaum
Verwendung findet. Aus dieser Druckschrift ist auch bekannt,
eine unter Druck stehende Löschflüssigkeit unter Zuführung von
Luft zu versprühen und dann das entstandene Flüssigkeits-Luft
gemisch an einem Drahtgitter zu verschäumen.
Derartige Verschäumvorrichtungen weisen jedoch den Nachteil
auf, daß die zu verschäumende Flüssigkeit unter hohem Druck
(bis 70 bar) zugeführt werden muß, um eine ausreichende
Sogwirkung auszuüben. Ist der Flüssigkeitsdruck zu gering, so
wird zu wenig Luft angesaugt mit der Folge, daß ein zu nasser
Schaum entsteht.
Die Verwendung einer unter hohem Druck stehenden Flüssigkeit
bedingt den Einsatz von Pumpen oder Kompressoren hoher An
triebsleistung. Die Pumpen bzw. Kompressoren werden damit
entsprechend schwer und unhandlich und bedingen einen hohen
Energieverbrauch. Diese Eigenschaften sind bei Löschgeräten, die
schon von der Aufgabenstellung her eine hohe Förderleistung und
eine entsprechende Reichweite des Löschmittelschaumstrahls auf
weisen müssen, nicht weiter störend. An Schaumreinigungsgeräte
sind jedoch andere Ansprüche zu stellen. Diese Geräte sollen
handlich, leicht und billig sein. Diese Anforderungen können
jedoch mit schweren Pumpen oder Kompressoren hoher Kapazität
und Förderleistung, die die benötigten hohen Drücke erzeugen
können, nicht erfüllt werden. Die zum Teil im Handel befindli
chen Hochdruckreiniger sind daher für ihre Aufgabe nur bedingt
geeignet.
Alternativ zu Pumpen mit hohem Austrittsdruck können bei
Schaumlöschern auch Druckflaschen verwendet werden. Bei ständig
im Gebrauch befindlichen Schaumreinigungsgeräten ist diese
Lösung jedoch zu teuer. Eine andere Alternative - den Anschluß
des Schäumgerätes an ein Preßluftnetz - beeinträchtigt die
Handhabbarkeit und schränkt überdies den Einsatzbereich des
Schäumgerätes auf Gebäude ein, in denen ein solches Preßluft
netz vorhanden ist. Dies trifft in der Regel jedoch nur für
größere Werksanlagen zu und nicht auf kleinere Betriebe, wie
zum Beispiel Einzelhandelsgeschäfte oder Metzgereien.
Ein zusätzlicher Nachteil bei der Verwendung von Hochdruckrei
nigern besteht darin, daß durch den hohen Schaumdruck die zu
reinigenden Gegenstände beschädigt werden können. Ein hoher
Flüssigkeits- bzw. Schaumdruck ist daher bei Schaumreini
gungsgeräten grundsätzlich nicht erwünscht.
Die Aufgabe der Erfindung besteht demgemäß darin, ein Schäum
gerät für Reinigungsflüssigkeiten zu schaffen, das die genann
ten Nachteile vermeidet, wobei insbesondere auf den Einsatz
einer Hochdruckpumpe oder anderer, hohen Druck liefernder Mit
tel verzichtet werden soll. Dadurch soll einerseits ein Schutz
der zu reinigenden Gegenstände und andererseits eine leichte,
handliche und billige Ausführung erreicht werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Schäumgerät der
eingangs genannten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des
Patentanspruches 1 gelöst. Bei dieser Ausgestaltung dient die
erste Mischkammer dazu, eine Verschäumung des unter relativ
geringem Druck stehenden Flüssigkeit-Luftgemisches vorzunehmen.
Diese Mischkammer kann auf bekannte Weise ausgebildet sein und
zum Beispiel zum Verschäumen dienende Gitter oder Siebe
enthalten. Bei diesem Verschäumvorgang sinkt der ohnehin schon
niedrige Flüssigkeitsdruck auf einen sehr geringen Wert. Der
entstehende Schaum weist noch relativ nasse Eigenschaften auf
und würde rasch ablaufen. Daher ist der ersten Mischkammer eine
zweite Mischkammer nachgeschaltet, die in vorteilhafter
Ausgestaltung einen wesentlich geringeren Durchmesser als die
erste Mischkammer aufweisen kann und eine Trocknung des Schaums
bewirkt. Nunmehr steht ein Schaum mit den gewünschten
Niederdruckeigenschaften zur Verfügung, wobei natürlich dafür
gesorgt sein muß, daß der Restdruck des Schaums ausreicht, um
diesen über die Düse auszubringen. Die erfindungsgemäße Ausbil
dung weist daher den Vorteil auf, daß trotz der Verwendung
eines niedrigen Flüssigkeitsdruckes ein ausreichend trockener
Schaum erzielt wird und daß der erzeugte Schaum noch ausrei
chenden Druck besitzt, um zum Beispiel eine Decke einschäumen
zu können. Weiter besteht die Möglichkeit, das Schäumgerät
transportabel zum Beispiel auf einem Wagen anzubringen, wobei
die Abmessungen dieses Schäumgerätes so gewählt sein können,
daß eine Reinigung auch unter beengten Raumverhältnissen, zum
Beispiel im Innenbereich von Maschinen und Geräten, möglich
ist. Zur Energieversorgung ist ein Netzanschluß ausreichend.
Zusätzliche Anschlüsse, wie zum Beispiel eine Preßluftleitung,
müssen nicht vorgesehen werden.
Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung können in einfacher
Weise eine Flüssigkeits- bzw. eine Luftpumpe relativ geringer
Förderleistung verwendet werden die leicht, handlich,
transportabel und billig sind und die mit Netzspannung
betrieben werden können. Diese beiden Pumpen laufen
gleichzeitig und können nebeneinander angebracht sein oder auch
in einem Gerät vereinigt werden. Mögliche Ausführungsformen
sind zum Beispiel:
- - eine Elektromagnetpumpe und eine Membranluftpumpe mit Motor oder sogenannte elektromagnetische Schwinganker pumpen,
- - eine kombinierte elektromagnetische Flüssigkeits- und Luftpumpe,
- - eine Motorpumpe, bei der auf der einen Seite des Motors die Flüssigkeitspumpe und auf der anderen Seite die Luftpumpe angebracht ist.
In vorteilhafter Ausgestaltung besteht die Mischvorrichtung aus
einer Düse, der die unter Druck stehende Reinigungsflüssigkeit
zugeführt wird und die diese Reinigungsflüssigkeit in einem
Sprühkegel zerstäubt. Diesem Sprühkegel wird dann die unter
geringem Druck stehende Luft zugeführt. Da die Luft nicht wie
bei der bekannten DE-OS 25 19 784 angesaugt wird, sondern
selbst unter Druck steht, ist dabei nur ein mittlerer Flüssig
keitsdruck erforderlich. Es kann auch vorgesehen werden, hinter
der zweiten Mischkammer weitere Mischkammern, die nach
demselben Prinzip wie die zweite Mischkammer arbeiten und
gleich oder ähnlich wie diese ausgebildet sein können, vorzu
sehen. Mit dieser Maßnahme läßt sich ein noch festerer Schaum
erzielen. Es dürfen jedoch nur so viele Mischkammern vorgesehen
werden, daß noch genügend Druck vorhanden ist, um den erzeug
ten Schaum über die Austrittsdüse auszubringen. Die Mischkam
mern selbst können dabei in an sich bekannter Weise als Filter,
insbesondere mit einem oder mehreren Gittern, ausgebildet sein.
An ein Schaumreinigungsgerät nach den Merkmalen des
Oberbegriffes werden je nach Einsatzort unterschiedliche Anfor
derungen gestellt. Einerseits soll die Möglichkeit bestehen,
die Decken von Räumen einzuschäumen; dies erfordert ein relativ
langes Schaumrohr. Andererseits muß aber auch die Möglichkeit
bestehen, im Innenbereich von Maschinen und Geräten zu arbei
ten, was ein kurzes Schaumrohr voraussetzt. Es ist deshalb
günstig, das Schaumrohr in relativ kurzer Ausführung herzustel
len und durch eine Schnellkupplung mit dem Austrittsmundstück
zu verbinden. Wird ein langes Schaumrohr benötigt, so kann
dieses Austrittsmundstück vom Schaumrohr abgenommen und ein
ebenfalls mit Schnellkupplung versehenes Verlängerungsstück
zwischen Schaumrohr und Austrittsmundstück eingefügt werden.
Bei dieser Ausgestaltung ist es möglich, durch einfache und
preisgünstige Maßnahmen mehreren unterschiedlichen Anforderungen
gerecht zu werden. Außerdem ist es möglich, dieses Verlänge
rungsstück mit einer oder mehreren Mischkammern, die ebenso
ausgeführt sind wie die zweite Mischkammer, zu versehen.
In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist das
Schaumrohr und/oder das Verlängerungsstück aus Kunststoff an
gefertigt. Da in der Reinigungsflüssigkeit Chemikalien Verwen
dung finden, die sowohl im sauren als auch im alkalischen
Bereich liegen, bietet der Einsatz von Kunststoff den Vorteil,
daß nicht mehrere, den jeweiligen Reinigungsflüssigkeiten
angepaßte Schaumrohre hergestellt bzw. bevorratet werden
müssen. Durch die Verwendung von Kunststoff wird auch ein
geringes Gewicht des Schaumrohrs erreicht. Bei der Verwendung
von durchsichtigem Kunststoff kann überdies die Schaumbildung
beobachtet werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt, das im folgenden erläutert wird.
Es zeigen:
Fig. 1 die prinzipielle Anordnung der einzelnen Teile eines
erfindungsgemäßen Schäumgeräts,
Fig. 2 die Einzelheiten des Schaumrohrs sowie der Verschäum
einrichtungen.
In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßes Schäumgerät als Ganzes mit
1 bezeichnet, wobei die Pumpen, Vorratsbehälter etc. in nicht
näher gezeigter Weise an einem Transportwagen 2 befestigt sind.
Dieser Transportwagen ist nur gestrichelt gezeichnet und kann
zum Beispiel durch Rollen 3, 3′ fahrbar sein.
Dieser Transportwagen trägt in der gezeigten Ausführungsform
einen Motor 4, der zum Beispiel ein Elektromotor sein kann und
über einen Netzstecker 5 sowie ein Netzkabel 6 mit elektrischer
Energie versorgt wird. Die beiden Enden 7 und 7′ der Motorachse
sind mit zwei Pumpen verbunden und treiben diese an, wobei die
Flüssigkeitspumpe mit 8 und die Luftpumpe mit 9 bezeichnet
sind. Auf diese Weise ist es möglich, mit nur einem Motor beide
Pumpen
gleichzeitig zu betreiben. Es kann jedoch auch vorgesehen wer
den, jeder Pumpe ein eigenes Antriebsaggregat zuzuordnen. Die
Luftpumpe 9 saugt über einen Kanal 10 Außenluft in Richtung
des Pfeiles A an. Diese Luft wird mit geringem Druck von weni
ger als 0,5 bar in Richtung des Pfeiles B in den Luftschlauch
11 gefördert. In ähnlicher Weise saugt die Förderpumpe 8 aus
einem Vorratsbehälter 12 über ein Schlauchstück 13 Reinigungs
flüssigkeit in Richtung des Pfeiles C an und fördert diese in
Richtung des Pfeiles D unter mittlerem Druck (< 5 bar) in den
Flüssigkeitsschlauch 14. Die einzelnen Schlauchstücke können
dabei über Schnellkupplungen 15 bis 15′′ an den zugeordneten
Pumpengehäusen befestigt sein.
Diese Ausführungsform der Pumpen und Schläuche sowie ihre Anord
nung auf einem fahrbaren Wagen bildet eine transportable und leicht
zerlegbare Lösung, wobei nur ein geringer Energieverbrauch nötig
ist und außer dem Netzkabel keine weiteren Anschlüsse erforderlich
sind. Durch ein in der Flüssigkeits-Förderleitung 14 vorgesehenes
Druck- und Mengenregulierventil 17 ist es überdies möglich, den
Förderdruck bzw. die Förderleistung der Flüssigkeitspumpe 8 der
jeweils verwendeten Reinigungsflüssigkeit anzupassen.
Die Förderschläuche 11 bzw. 14 werden bis kurz vor das eigent
liche Schaumrohr getrennt geführt und können zum Beispiel mit
Schellen 16, 16′ aneinander befestigt sein. An seinem der Flüs
sigkeitspumpe abgewandten Ende weist der Flüssigkeitsförder
schlauch 14 ein Flüssigkeitsventil 18 auf, das mit einem Hand
griff 19 betätigt werden kann und den Austritt von Reinigungs
flüssigkeit in das Schaumrohr ermöglicht. Der Luftschlauch 11
ist dabei so über den Handgriff 19 des Flüssigkeitsventils 18
geführt, daß ein ungewolltes Öffnen dieses Flüssigkeitsventils
nicht möglich ist. Die beiden Förderschläuche 11 und 14 können
auch mit weiteren Schnellkupplungen 20, 20′ versehen sein, die
ein rasches Zerlegen des Schäumgeräts zulassen. Die beiden För
derschläuche enden dann in dem eigentlichen Schaumrohr 21, in
dem die Vermischung der Reinigungsflüssigkeit mit der Luft sowie
deren Verschäumung stattfindet und das im weiteren genauer be
schrieben ist. Auf dieses Schaumrohr ist eine Austrittsdüse 22
aufgesetzt, die ebenfalls mit einer Schnellkupplung 23 versehen
sein kann.
Das Schaumrohr 21 ist in der Fig. 2 im Detail dargestellt. Der
Luftschlauch 11 und der Flüssigkeitsschlauch 14 sind bis zu
einem Punkt kurz vor dem Flüssigkeitsventil 18 parallel geführt
und durch eine Schelle 16 aneinander befestigt. Beide Schläuche
weisen Schnellverschlüsse oder auch Verschlüsse anderer Bauart
20, 20′ auf. Das Flüssigkeitsventil 18 ist zur Betätigung mit
einem Handgriff 19 versehen, wobei der Luftschlauch 11 so über
diesen Handgriff geführt ist, daß ein ungewolltes Öffnen nicht
möglich ist.
Die unter mittlerem Druck stehende Reinigungsflüssigkeit wird
nach dem Passieren des Flüssigkeitsventils 18 über eine Düse
24 ausgebracht. Dem dabei entstehenden Sprühkegel 25 wird die
unter niedrigem Druck stehende Luft durch die Öffnung 26 zuge
führt. Das entstehende Flüssigkeits-Luftgemisch wird anschließend
in einer Mischkammer 27 zum erstenmal verschäumt. Bei dieser Aus
bildung ist es möglich, ohne hohen Flüssigkeits- bzw. Luftdruck
zu arbeiten. Während des Mischens und Verschäumens in der Misch
kammer 27, die einen im Verhältnis zum Schaumrohr 21 großen
Durchmesser aufweist und in bekannter Weise als Filter, zum Bei
spiel mit einem oder mit mehreren Gittern, ausgeführt sein
kann, fällt der Flüssigkeitsdruck sehr stark ab. Es bildet sich
ein verhältnismäßig nasser Schaum, der ohne zusätzliche Maßnah
men rasch ablaufen würde. Aus diesem Grund ist der ersten Misch
kammer 27 eine zweite Mischkammer 28 nachgeschaltet, die umgekehrt
arbeitet wie die Mischkammer 27, also einen im Verhältnis zur
ersten Mischkammer kleinen Durchmesser besitzt und in ähnlicher Weise
wie die erste Mischkammer, zum Beispiel mit Gittern oder Sieben,
vorzugsweise aus Kunststoff, ausgeführt sein kann. Mit Hilfe die
ser zweiten Mischkammer 28 wird ein verhältnismäßig trockener
Schaum erzielt.
Um einen noch trockeneren Schaum zu erzielen, können hinter der
zweiten Mischkammer 28 noch weitere Mischkammern mit kleinem
Durchmesser, die in gleicher oder ähnlicher Weise wie die zweite
Mischkammer ausgeführt sind, nachgeschaltet werden. Dieses Prin
zip kann so oft wiederholt werden, als noch genügend Druck vor
handen ist, um den Schaum über die Austrittsdüse auszubringen.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Mischkammer 28 zum
Beispiel eine weitere, in gleicher Weise ausgeführte Mischkammer
29 nachgeschaltet.
Um das relativ kurze Schaumrohr auch für Zwecke, bei denen ein
langes Schaumrohr benötigt wird, wie zum Beispiel dem Einschäu
men einer Decke, einsetzen zu können, ist das der Düse abgewandte
Ende des Schaumrohrs 21 mit einer Schnellkupplung 30 versehen.
Wird nur ein kurzes Schaumrohr gewünscht, so wird auf diese
Schnellkupplung 30 der korrespondierende Teil 23 des Austritts
mundstücks 22 aufgesetzt. Zur Verlängerung des Schaumrohrs kann
dann, wie in der Fig. 2 dargestellt, ein Verlängerungsstück 31
eingefügt werden. Dieses Verlängerungsstück 31 kann ebenfalls
mit Mischkammern, die nach dem Prinzip der zweiten Mischkammer
28 arbeiten, versehen sein. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
ist eine Mischkammer 32 vorgesehen.
Da als Reinigungsflüssigkeiten Chemikalien sowohl sauren als
auch alkalischen Charakters verwendet werden, ist es zweckmäßig,
das Schaumrohr 21 und/oder das Verlängerungsstück 31 aus Kunst
stoff herzustellen. Dadurch wird zugleich eine Gewichtseinsparung
erzielt. Bei Verwendung von durchsichtigem Kunststoff können, da
das Vermischen und Verschäumen im Schaumrohr selbst geschieht,
diese Vorgänge auch beobachtet werden.
Claims (7)
1. Schäumgerät für Reinigungsflüssigkeiten, mit einer Pumpe
zur Förderung der Reinigungsflüssigkeit und einer Luftpumpe so
wie mit einem Schaumrohr und einer Mischvorrichtung zum Ver
schäumen der Reinigungsflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verschäumung im Schaumrohr (21) erfolgt, daß hinter der
Mischvorrichtung eine erste Mischkammer (27) und eine zweite
Mischkammer (28) angeordnet sind, und daß die Luft mit einem
Druck < als 0,5 bar und die Reinigungsflüssigkeit mit einem
Druck < als 5 bar gefördert wird.
2. Schäumgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Mischkammer (27) einen großen Durchmesser und die
zweite Mischkammer (28) einen im Verhältnis zum Durchmesser der
ersten Mischkammer (27) kleinen Durchmesser aufweist.
3. Schäumgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Mischvorrichtung aus einer Düse (24) besteht, die die Rei
nigungsflüssigkeit zerstäubt und die Luft dem entstehenden
Sprühkegel (25) zugeführt wird.
4. Schäumgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der zweiten Mischkammer
(28) eine oder mehrere weitere Mischkammern (29, 32) angeordnet
sind, die ebenso ausgeführt sind wie die zweite Mischkammer
(28).
5. Schäumgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischkammern (27, 28, 29, 32)
als Filter, insbesondere mit einem oder mehreren Gittern, aus
gebildet sind.
6. Schäumgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens eine der weiteren Mischkammern (32) in einem Ver
längerungsstück (31) angeordnet ist.
7. Schäumgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaumrohr (21) und/
oder das Verlängerungsstück (31) aus Kunststoff, insbesondere
aus durchsichtigem Kunststoff, hergestellt sind.
Priority Applications (1)
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3247645A1 DE3247645A1 (de) | 1984-07-05 |
| DE3247645C2 true DE3247645C2 (de) | 1988-09-29 |
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ID=6181514
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823247645 Granted DE3247645A1 (de) | 1982-12-23 | 1982-12-23 | Schaeumgeraet fuer reinigungsfluessigkeiten |
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|---|---|
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| DE29611370U1 (de) * | 1996-06-29 | 1996-09-12 | ITEC Ingenieurbüro für Hygiene und Lebensmitteltechnik GmbH, 59269 Beckum | Reinigungsvorrichtung vorzugsweise für Handschuhe |
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- 1982-12-23 DE DE19823247645 patent/DE3247645A1/de active Granted
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |