DE324770C - Eiserner Dichtungs- und Fuehrungsring an Artilleriegeschossen - Google Patents

Eiserner Dichtungs- und Fuehrungsring an Artilleriegeschossen

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DE324770C
DE324770C DE1918324770D DE324770DD DE324770C DE 324770 C DE324770 C DE 324770C DE 1918324770 D DE1918324770 D DE 1918324770D DE 324770D D DE324770D D DE 324770DD DE 324770 C DE324770 C DE 324770C
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ring
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Dr-Ing Hubert Jezler
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B14/00Projectiles or missiles characterised by arrangements for guiding or sealing them inside barrels, or for lubricating or cleaning barrels
    • F42B14/02Driving bands; Rotating bands

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Particle Accelerators (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Eiserner Dichtungs- und-Führungsring an Artilleriegeschossen. Die vorliegende Erfindung bezweckt die Einführung eines eisernen Dichtungs- und Führungsringes bei Artilleriegeschossen an Stelle des bis heute angewendeten Kupferringes, ohne daß durch die Verwendung des härteren Eisens an Stelle des weicheren Kupfers die Abnutzung des Geschützrohres eine größere und die Dichtung eine schlechtere werden soll. An und für sich ist die Verwendung von Eisen zur Herstellung derartiger Ringe bereits bekannt.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig. i einen Achsialschnitt durch den Dichtungs- und Führungsring und durch die Pulverkammer eines Artilleriegeschosses vor dem Schuß, Fig.2 eine äußere Ansicht des hinteren Teiles des nämlichen Artilleriegeschosses vor dem Schuß, Fig.3 einen Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. i, Fig. 4., 5 und b einen Achsialschnitt durch den hinteren Teil des Artilleriegeschosses, eine äußere Ansicht desselben und einen Querschnitt nach der Linie C-D der Fig. d. des nämlichen Artilleriegeschosses nach dein Schuß, Fig: 7 einen Querschnitt durch ein anderes Ausführungsbeispiel des Eiihrtrngsringes, Fig. 8 einen Querschnitt, teils Ansicht eines Geschosses, reit einem weiteren Ausführungsbeispiel des Führungringes gemäß vorliegender Erfindung, Fig. 9 diesen Ring in einer Herstellungsphase.
  • Der im Profil flache Ring i (Fig. i bis 6), zweckmäßig aus ganz weichem Eisen, zeigt nach innen vorspringende Randrippen 2 und 3. Diese Rippen dienen zur Befestigung des Ringes am Geschoßmantel in schwalbenschwanzförmigen Nuten. Anstatt beide Ränder des Ringes in schwalbenschwanzförmigen Nuten des Geschoßmantels eingreifen zu lassen, kann auch nur ein Rand des Ringes eine nach innen vorspringende Rippe haben, wie Fig. 7 zeigt. Der Ring ist nur an den Rändern mit dem Geschoßmantel direkt verbunden; innerhalb der Ränder ist zwischen Ring und Geschoßmantel ein gewölbeförmiger Hohlraum frei gelassen, indem der mittlere Teil des Ringes flach ausgebaucht ist und eine flache Nut des Geschoßmantels überdeckt. Dieser Hohlraum ist mit Weichmetall ausgefüllt, z. B. mit Blei oder einer Blei-Zink-Ii.upfer-Alunrinium-Legierung und, was wichtig ist, in der Weise, daß zwischen Nutbegrenzungsmäntel und Füllungsmetall einerseits und Füllungsmetall und Führungsring anderseits eine metallische Verbindung-stattfindet. Dies wird -am besten erreiclit:-.ivetin man die nutenförmige Vertiefung des Geschoßmantels und den inneren Teil des Führungsringes, z. B. nach vorherigem Beizen, in das geschmolzene Füllungsmetall taucht und so die betreffenden Oberflächen mit diesem :Metall überzieht und dann den Ring einpreßt und in warmem Zustande die Nut zwischen Ring und Mantel mit Füllungs--netall ausfüllt, so daß eine absolut sichere metallische Verbindung zwischen Geschoßmantel, Füllmasse und Ring stattfindet. Je nach der Zugfestigkeit des Füllmetalles kann auf diese Weise der Ring jedem auftretenden Schub des bewegten Geschosses standhalten, ohne die Gefahr des Abstreifens befürchten zu müssen. Durch diese Art der Verbindung kann der Ring auch mit nur einem vorspringenden Rand sicher genug befestigt werden, wie dies die Ausführungsform nach Fig.7 zeigt. Innerhalb der Nuten für die vorspringenden Ränder wird der Geschoßmantel und gegebenenfalls die innere Seite des Führungsringes auf irgendeine Weise mit Rippen (Fig. i) versehen, damit der Führungsring, welcher durch das Einpressen der Felder an diesen Eindruckstellen den Geschoßmantel berührt, besser gegen den Schub in der Richtung der Geschoßachse gesichert ist. Ferner wird durch die Rippung der Nut ein zu großer Druck unter den Eindruckstellen der Felder vermieden, wegen des leichteren Eindrückens des weichen Eisenringes in die gerippte Oberfläche. Das Volumen des Füllungsmetalles des ringförmigen Hohlraumes ist so gewählt, daß durch das Einpressen der Felder bei 5 (Fig.6), wodurch das Weichmetall in die den Zügen entsprechenden Räume 6 (Fig.6) gepreßt wird, diese vollständig ausgefüllt werden. ohne daß der Eisenring durch zu starke Dehnung zwischen den Eindruckstellen 5 der Felder reißen kann. Der innere Durchmesser des mittleren Teiles des Ringes i und "der entsprechende Durchmesser des Geschoßmantels sind so gewählt, daß der Eisenring i durch das Einpressen der Felder kräftig gegen die gerippte Nut des Geschoßmantels gepreßt wird, um einen sicheren Schutz gegen das Abreißen durch den Längsschub zu bieten.
  • Bei der Ausführungsform nach F ig. 8 und 9 ist z der eiserne Dichtungs- und Führungsring; der vordere Rand 2 dieses Ringes, d. h. der in der Schußrichtung vorn liegende Rand, hängt zusammen mit einem parallel unter dem Dichtungsring liegenden Grundring 7, welcher in eine Nut 8 des Geschoßmantels 9 eingreift und die Verbindung des Dichtungsringes und dieses Geschoßmantels vermittelt. Dieser Grundring bildet auch die mit den Rippen 4 versehene Begrenzung nach innen der unter dem Dichtungs- und Führungsring befindlichen Nut, welche mit Weichmetall io ausgefüllt ist.
  • Diese Bauart des Erfindungsgegenstandes erlaubt eine leichtere Herstellung, indem der Ring i mit dem Grundring 7 in der Form nach Fig. 2 als ein Fassonstrick direkt mit den Rippen d gezogen oder gewalzt werden kann, worauf dann der Ring i nur in Richtung des Pfeiles der Fig. 9 umgebogen zu werden braucht. Der 1?ührungs- und Dichtungsring kann auch anstatt aus einem Teil aus mehreren Bogenstricken zusammengesetzt sein.
  • Die Haupterrungenschaft der beschriebenen 1LC:nstruktionen besteht in der unbedingten Regelfähigkeit des Druckes des Führungsringes auf die Wandung des Geschützlaufes und des Widerstandes, welchen das Geschoß den heraustreibenden Pulvergasen entgegensetzt. Es liegt auf der Hand, daß dieser GeschoßwiderStand in der Hauptsache abhängig ist von der Dicke 7 (Fig. 3) des Führungsringes und namentlich von der Härte, Zähigkeit und Volumen des Füllungsmaterials und ferner vom Durchmesser und von der Oberflächenbeschaffenheit der flachen Nut d.°s Geschoßmantels. Durch die richtige Wahl dieser Faktoren ist es möglich, den Gesamtwiderstand des Eisenführungsringes demjenigen eines Kupferführungsringes analog zu machen.
  • Um den Eisenring gegen Rosten zu schützen und um ein Festsitzen oder Anfressen des Ringes im Geschützrohr zu vermeiden, kann der Ring mit einer dünnen, ihn schützenden Metallschicht überzogen werden.

Claims (2)

  1. PATENT-AN SPALTcHE: i. Eiserner Dichtungs- und Führungsring an Artilleriegeschossen, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (i) wenigstens an seinem vorderen Rand eine nach innen vorspringende Randrippe hat, welche in den Geschoßmantel eingreift, und daß sich zwischen Ring und Geschoßmantel ein- flacher ringförmiger Hohlraum befindet, welcher mit Weichmetall ausgefüllt ist, unter metallischer Verbindung zwischen dem dem Ring gegenüberliegenden' Geschoßmantel und dein Weichmetall einerseits, sowie dem Weichmetall und dem Führungsring anderseits.
  2. 2. Dichtungs- und Führungsring nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festhalten des Ringes im Geschoßmantel ein in letzteren eingreifender Grundring (7) dient, mit welchem der Dichtungsring mit seinem vorderen Rand zusammenhängt und welcher den mit Weichmetall (io) ausgefüllten Hohlraum nach innen begrenzt. 3. Dichtungs- und. Führungsring nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Durchmesser im mittleren Teil des Führungsringes und der entsprechende Durchmesser der gegenüberliegenden Begrenzungswand des Hohlraumes so bemessen sind, daß der Führungsring durch das Einpressen der Felder bei diesen Eindruckstellen mit der Begrenzungswand in Berührung kommt. d.. Dichtungs- und Führungsring nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der. mittlere Teil des Führungsringes flach gebaucht ist. 5. Dichtungs- und Führungsring nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die eine der durch das Einpressen der Felder des Geschützrohres miteinander in Berührung kommenden Wandungen des mit Weichmetall ausgefüllten Raumes mit Rippen (4) versehen ist, um eine erhöhte Sicherung gegen den Längsschub des Ringes zu erzielen. 6. Dichtungs- und Führungsring nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Weichmetallfüllung (io) eine Blei-Zink-Kupfer-Aluminium-Legierung ist.
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DE1678497B1 (de) * 1963-08-12 1970-05-21 Haut Rhin Manufacture Machines Geschosskoerper,insbesondere fuer automatische Waffen kleinen Kalibers,wie Schnellfeuerwaffen

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