DE3248418C2 - - Google Patents
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- DE3248418C2 DE3248418C2 DE3248418A DE3248418A DE3248418C2 DE 3248418 C2 DE3248418 C2 DE 3248418C2 DE 3248418 A DE3248418 A DE 3248418A DE 3248418 A DE3248418 A DE 3248418A DE 3248418 C2 DE3248418 C2 DE 3248418C2
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- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
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- G01R31/317—Testing of digital circuits
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Description
Die Erfindung betrifft einen Logikanalysator gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1.
Ein derartiger Logikanalysator ist aus einem Artikel mit
dem Titel "Neue Generation bei Logikanalysatoren" in
Elektronik 22/1981, S. 24 bekannt. Er weist zwei Kursoren
auf, die das Messen von Zeitdifferenzen ermöglichen. Beim
erfindungsgemäßen Gerät wird der Kursor dagegen zu einem
anderen Zweck verwendet. Um diesen Zweck zu erläutern, werden
nun spezielle Verfahren dargestellt, wie sie mit Logikanalysatoren
ausgeführt werden.
Logikanalysatoren speichern in einem Eingangssignalspeicher
aufeinanderfolgende Zustände eines Eingangssignales, typischerweise
eines Mehrkanal-Eingangssignales. Mit einem bestimmten
Takt weist das Eingangssignal z. B. den Zustand
"0 1 0 1 1 0 0 0" auf, mit dem nächsten Takt z. B. den Zustand
"1 0 0 1 0 1 0 0". Diese Zustände werden unter aufeinanderfolgenden
Adressen gespeichert. Die Zustände können
auf zwei verschiedene Arten angezeigt werden, und zwar entweder
in zeitlicher Folge als Wellenzüge oder als Zustände
gemäß der im Beispiel aufgeführten binären Form oder auch
in oktaler oder hexadezimaler Form. Die Anzeigeart der Wellenzugdarstellung
wird im Folgenden "timing mode" genannt,
die andere Darstellungsart wird als Zustandsanzeige (state
display mode) bezeichnet.
Logikanalysatoren ermöglichen es, das gespeicherte Eingangssignal
während der Zustandsanzeige auf einen Suchzustand
abzusuchen. Der Suchzustand kann ein in Form eines Binärwortes
definierter Zustand (s. obige Beispiele) sein, oder
es kann auch ein Glitch-Signal sein. Weiterhin ist es möglich,
daß der Suchzustand ein logisches Bezugssignal ist,
das in einem anderen Speicher als dem Speicher für die Eingangssignale
gespeichert ist. In allen Fällen ist die Suche
nach Übereinstimmungen mit herkömmlichen Logikanalysatoren
unhandlich, da keine zusammenfassende Darstellung über die
Suchergebnisse geliefert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Logikanalysator
anzugeben, der für den Vergleich zwischen den Zuständen
eines Eingangssignales und einem Suchzustand eine übersichtliche
Darstellung gibt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Logikanalysator
mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen sind Gegenstand
der Unteransprüche.
Der erfindungsgemäße Logikanalysator zeichnet sich dadurch
aus, daß er der Position eines Kursors die jeweilige Adresse
des Eingangssignalspeichers zuordnet, unter der derjenige
Zustand des Eingangssignales abgespeichert ist, der an der
Position des Kursors gerade dargestellt wird. Außerdem zählt
der erfindungsgemäße Logikanalysator die Gesamtzahl von
Übereinstimmungen zwischen den Zuständen des Eingangssignales
und dem Suchzustand zwischen der Anfangs- und der Endadresse
des Eingabespeichers, und er ermittelt die aktuelle
Zahl von Übereinstimmungen von der Anfangsadresse bis zu
derjenigen Adresse, die der aktuellen Kursorposition zugeordnet
ist. Beide Zahlen werden auf der Anzeigevorrichtung
dargestellt. Die Bedienperson erkennt also jederzeit,
wieviele Übereinstimmungen insgesamt im gespeicherten Eingangssignal
vorliegen und wieviele Übereinstimmungen bis
zur aktuellen Kursorposition bereits aufgetreten sind.
Als Suchzustand kann ein Wort, ein Glitch-Signal oder ein
Referenzsignal dienen, das aus mehreren unter verschiedenen
Adressen im Eingangssignalspeicher gespeicherten Zuständen
zusammengesetzt ist. Der Suchzustand kann entweder über
eine Tastatur eingegeben oder auf andere Art und Weise eingelesen
werden. Die Darstellung von Gesamtzahl und aktueller
Zahl von Übereinstimmungen kann sowohl in der timing
mode wie in der Zustandsanzeige erfolgen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von durch Figuren
veranschaulichten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 ein Blockdiagramm eines Logikanalysators;
Fig. 2 ein Diagramm betreffend den Inhalt des Schreib/Lese-Speichers
im Blockdiagramm von Fig. 1;
Fig. 3 eine Darstellung der Anzeige einer Wortsuche in
der timing mode;
Fig. 4A-E Flußdiagramme zum Erläutern der Funktion
eines Logikanalysators;
Fig. 5 eine Darstellung entsprechend der von Fig. 3,
jedoch mit einer Kursorstellung an einem gesuchten
Wort;
Fig. 6 eine Anzeige während der Glitch-Signalfunktion
in der timing mode;
Fig. 7 eine Anzeige während der Wortsuchfunktion in
einer Zustandsanzeige;
Fig. 8 eine Anzeige während der Glitch-Signalfunktion
in der Zustandsanzeige;
Fig. 9 eine Anzeige wie in Fig. 8, jedoch mit hexadezimaler
statt binärer Notation;
Fig. 10 eine Anzeige während der Wortvergleichsfunktion
in der Zustandsanzeige; und
Fig. 11 eine Anzeige während einer Mustervergleichsfunktion
in der Zustandsanzeige.
Eine Sonde 10 des in Fig. 1 in einem Blockdiagramm dargestellten
Logikanalysators weist acht Spitzen zum Erfassen
eines logischen Acht-Kanal-Eingangssignals an einer
zu messenden Schaltung auf. Die acht Signale der Sonde 10
werden einem Vergleicher/Glitch-Detektor 12 zugeführt.
Der Vergleicher wandelt die Pegel der logischen Eingangssignale
in einen für jeden Block in Fig. 1 geeigneten
logischen Pegel, z. B. den TTL-Pegel, um. Die umgewandelten
Signale werden einem Datenspeicher 14 aus Hochgeschwindigkeits-RAMs
oder dergleichen und einer Triggerschaltung
16 zugeführt, die eine Worterkennungsschaltung
zum Erkennen eines vorgegebenen Wortes und einen Zähler
aufweist. Der Glitch-Detektor innerhalb vom Block 12 ermittelt
Glitch-Signale innerhalb der logischen Eingangssignale.
Ermittelte Glitch-Signale werden in eine Glitch-Signal-Speicherschaltung
18 gegeben, die Hochgeschwindigkeit-RAMs
Der Glitch-Detektor kann eine herkömmliche
Schaltung mit Halteschaltungen, Toren usw. sein. Die
Blöcke 14, 16 und 18 sind mit einem Bus 20 verbunden, der
Daten, Adreß- und Steuerleitungen aufweist. Eine Start/Stop-Steuerschaltung
22 steuert die Speicherschaltungen 14
und 18 an, so daß diese auf einen Befehl vom Bus 20 hin
beginnen, Daten zu erfassen und die Erfassung auf ein
Ausgangssignal von der Triggerschaltung 16 hin beenden.
Eine Zentraleinheit (CPU) 24, z. B. ein Z80A-Mikroprozessor,
dient als Steuereinrichtung. Der Z80A-Mikroprozessor ist in
den Veröffentlichungen von Zilog "Z80/Z80A CPU Technical
Manual" und "Z8400, Z80 CPU Product Specification" beschrieben.
Ein Festwertspeicher (ROM) 26 dient als Speicherschaltung
für Firmware zum Speichern von Daten-Steuerfolgen
für die Zentraleinheit 24. Ein RAM 28 dient als
vorübergehender Speicher für die Zentraleinheit 24. Er
weist einen Anzeige-RAM-Bereich auf. Der ROM 26 und der
RAM 28 sind mit dem Bus 20 verbunden. Mit dem Bus 20 ist
auch ein Tastenfeld 30 verbunden, das eine Mehrzahl von
Tasten zum Steuern einer Kursorposition, zum Eingeben einer
Suchgröße während einer Suchfunktion und für andere Steuer-
und Eingabeoperationen aufweist. Das Tastenfeld 30 dient
also als Eingabeeinrichtung und Kursorsteuerung. eine mit
dem Bus 20 verbundene Anzeigesteuerschaltung 32 steuert
die auf einer Anzeigevorrichtung 34 dargestellten Daten,
die eine abgerasterte Kathodenstrahlröhre (CRT) sein kann.
Die Schaltung 32 erzeugt ein Intensitätssignal und horizontale
und vertikale Abtastsignale abhängig von den im
Anzeige-RAM-Bereich im RAM 28 gespeicherten Daten. Ein
Taktpulsgenerator 26 gibt Taktpulse an die Blöcke 14, 16
und 18, wobei die Taktfrequenz in Übereinstimmung mit
Befehlen vom Bus 20 gesteuert wird. Die Taktfrequenz für
die Blöcke 24, 26, 28 und 30 ist z. B. auf 4 MHz festgelegt,
wenn die Zentraleinheit 24 ein Z80A-Mikroprozessor
ist, wie oben angegeben.
Um logische Eingangssignale zu speichern, legt eine Bedienperson
die Taktfrequenz, ein Triggerwort und eine Taktzahl
für eine Triggerverzögerung über das Tastenfeld 30
fest. Diese Daten werden in einem ersten Bereich des RAM 28,
wie in Fig. 2 dargestellt, über den Bus 20 und die Zentraleinheit
24 gespeichert. Sie dienen dazu, die Triggerschaltung
16 und den Taktpulsgenerator 36 voreinzustellen.
Wenn vom Tastenfeld 30 ein Lese-Startbefehl über den
Bus 20 und die Zentraleinheit 24 an die Start/Stop-Steuerschaltung
22 gegeben wird, sorgt die Schaltung 22 dafür,
daß die Datenspeicherschaltung 14 und die Glitch-Signal-Speicherschaltung
18 in Schreibfunktion versetzt werden
und zu schreiben beginnen. Wie oben beschrieben, werden
die Daten- und Glitch-Signal-Komponenten der logischen
Eingangssignale der Sonde 10 über den Block 12 sequentiell
in unterschiedlichen Adressen der Speicherschaltungen 14
und 18 einander entsprechend gespeichert. Die Adressen der
Speicherschaltungen 14 und 18 werden durch ein Adreßsignal
aus einem nicht dargestellten Adreßgenerator bestimmt.
Es soll darauf hingewiesen werden, daß die festgelegten
Adressen der Speicherschaltungen 14 und 18 bei
jedem Taktimpuls einander entsprechen. Nachdem die Worterkennungsschaltung
in der Triggerschaltung 16 das Triggerwort
innerhalb der Daten der logischen Eingangssignale
erkannt hat, zählt der Zähler die vorbestimmte Zahl von
Takten und erzeugt ein Ausgangssignal. Auf dieses Ausgangssignal
hin beendet die Start/Stop-Steuerschaltung 22
das Schreiben der Speicherschaltungen 14 und 18. Die
Schaltungen 14 und 18 beendigen daher das Speichern des
zu messenden logischen Signals.
Wenn daraufhin ein Anzeigebefehl über das Tastenfeld 30
in der Suchfunktion oder der Glitch-Signal-Funktion eingegeben
wird, überträgt die Zentraleinheit 24 den Inhalt
der Speicher 14 und 18 in einen zweiten bzw. dritten Bereich
des RAM 28, abhängig von der Firmware des ROM 26.
Die Auswahl der Anzeigefunktionen, also timing mode oder
Zustandsanzeige, und des Anzeigebereichs erfolgt über das
Tastenfeld 30. Durch den Anzeigebereich wird ein anzuzeigender
Teil aus dem gespeicherten zu messenden logischen
Signal ausgewählt. Die Information über die gewählte Anzeigefunktion
und den Anzeigebereich wird im ersten Bereich
des RAM 28 über den Bus 20 und die Zentraleinheit 24
gespeichert. Wenn man annimmt, daß die timing mode als
Anzeigefunktion ausgewählt ist, wandelt die Zentraleinheit
24 die Dateninformation im zweiten Bereich des RAM 28
entsprechend dem ausgewählten Anzeigebereich in FONT-Information
logischer Wellenzüge um und wandelt die Glitch-Signal-Information
aus dem dritten Bereich in ATTRIBUT-Information
um und speichert die FONT- und ATTRIBUT-Information
im Anzeige-RAM-Bereich des RAM 28 abhängig von
der Firmware des ROM 26. Die Anzeigesteuerschaltung 32
ist von herkömmlichem Typ und weist einen ROM zum Speichern
unterschiedlicher Muster logischer Wellenformen und
Zeichen (alphanumerischer Muster), ein Schieberegister zum
Umwandeln des parallelen Ausgangssignals vom ROM in ein
serielles Signal zum Erzeugen eines Intensitätssignals
und Vertikal- und Horizontal-Abtastgeneratoren auf. Die
Anzeigesteuerschaltung 32 liest den Inhalt des Anzeige-
RAM-Bereichs des RAM 28 wiederholt, um auf der Kathodenstrahlröhre
34 logische Wellenformen darzustellen, wie
z. B. in Fig. 3.
"A 0" bis "A 7" an der linken Seite der Fig. 3 bedeuten die
Kanalnummer verschiedener logischer Signale und entsprechen
den einzelnen Spitzen der Sonde 10. Diese Kanalnummern
werden entsprechend den logischen Wellenformen unter der
Steuerung der Firmware des ROM 26 darstellt. Umrahmte
Zeichen in den Figuren bedeuten, daß die Schwarz-Weiß-Darstellung
dieses Zeichens umgekehrt ist. Die Umkehrung wird
durch die ATTRIBUT-Information, wie sie im Anzeige-RAM-Bereich
des RAM 28 gespeichert ist, gesteuert. In einem
aus gekreuzten Teilen und einem weißen Teil bestehenden
Balkendiagramm, das in Fig. 3 oben rechts dargestellt ist,
entspricht die Länge des Balkens allen gespeicherten, zu
messenden logischen Signalen, also der Kapazität des zweiten
und des dritten Bereichs im RAM 28, während der weiße
Teil dem gerade dargestellten Anzeigebereich entspricht.
Aus dem Balkendiagramm kann eine Beziehung zwischen dem
ganzen logischen Signal und dem gerade angezeigten Teil
nach einer Methode ermittelt werden, wie sie z. B. in der
DE 30 29 839 A1 angegeben ist.
Mit "C" und sieben schwarzen Quadraten, die senkrecht in
der Mitte von Fig. 3 eingezeichnet sind, ist ein Kursor
bezeichnet, dessen Position durch das Tastenfeld 30 gesteuert
wird. Wenn über das Tastenfeld 30 die Adresse der
Kursor-Position in bezug auf den dargestellten Wellenzug
festgelegt ist, wird die Kursor-Positionsinformation im
ersten Bereich des RAM 28 über den Bus 20 und die Zentraleinheit
24 gesteuert. Die Zentraleinheit 24 speichert
FONT- und ATTRIBUT-Information für den Kursor in entsprechenden
Adressen des Anzeige-RAM-Bereich des RAM 28,
abhängig von der Kursor-Positionsinformation unter Steuerung
der Firmware des ROM 26. Da die Anzeigesteuerschaltung
32 den Inhalt des Anzeige-RAM-Bereichs wiederholt
liest, wird der Kursor auf der Kathodenstrahlröhre 34 dargestellt.
Das auf der rechten Seite von Fig. 3 angegebene
Kursor-Wort "10110001" bezeichnet den logischen Pegel jedes
logischen Signals in den acht Kanälen bei der vorliegenden
Kursor-Position. Dieses Wort ist nützlich, um sich des
Kursor-Wortes zu vergewissern, wenn die Kanalzahl der dargestellten
Wellenzüge groß ist oder die Pulsbreite, also
der Abstand zwischen einer ansteigenden und fallenden
Flanke eng ist. Das Kursor-Wort wird mit Hilfe der Zentraleinheit
24 abhängig von der Firmware des ROM 26 dargestellt,
wie im folgenden beschrieben wird. Zunächst liest
die Zentraleinheit 24 die Daten bei der Kursorposition
aus den im zweiten Bereich des RAM 28 gespeicherten Daten
auf die Kursor-Positionsinformation hin, die im ersten Bereich
des RAM 28 gespeichert ist. Aus den ausgelesenen
Daten ermittelt die Zentraleinheit 24 die Werte "1" und "0"
und speichert FONT-Information der Worte (1 und 0) im Anzeige-RAM-Bereich
des RAM 28, um diese auf der Kathodenstrahlröhre
34 gleichzeitig mit anderen Informationen anzuzeigen.
Wenn der Kursor über Eingabe am Tastenfeld 30 bewegt wird,
ändert sich die Kursor-Positionsinformation im ersten Bereich
des RAM 28 und die obige Operation wird wiederholt.
Wenn der Kursor über das Tastenfeld 30 von den dargestellten
Wellenzügen nach außen bewegt wird, wenn er zuvor ganz
am Ende der Wellenzüge stand, werden die Wellenzüge bewegt,
und der Kursor bleibt am Ende der angezeigten Wellenzüge
stehen, wodurch im Effekt der Kursor bewegt wird. Wenn der
Kursor sich z. B. weiter nach rechts bewegen soll, nachdem
er ganz an das rechte Ende der dargestellten Wellenzüge
geführt worden ist, bewegen sich diese Wellenzüge nach
links, d. h. die dargestellten Wellenzüge werden in Übereinstimmung
mit dem Kursor-Bewegungswert gelöscht und
neue Wellenzüge erscheinen vom rechten Ende her. In diesem
Fall bewegt sich der weiße Teil im Balkendiagramm. Diese
Funktion wird im allgemeinen als scroll mode bezeichnet.
In der scroll mode wird der dargestellte Fensterbereich
durch den Kursor festgelegt und die Zentraleinheit 24
liest alle logischen Signale eines neuen angezeigten Bereiches
aus dem zweiten und dem dritten Bereich des
RAM 28, um die oben beschriebene Anzeigefunktion zu wiederholen.
Es ist jedoch zweckmäßig, die Wellenzuginformation
im Anzeige-RAM-Bereich des RAM 28 um eine bestimmte
Zahl von Adressen zu verschieben, die dem Wert der Kursorbewegung
entsprechen, die neue Wellenzug-Information entsprechend
dem durch das Verschieben im zweiten und dritten
Bereich des RAM 28 verlorenen Wertes zu verschieben (die
Endteile der Wellenzug-Information werden beim Verschieben
gelöscht) und die neue Wellenzuginformation im Anzeige-RAM-Bereich
unter Steuerung der Zentraleinheit 24 zu
speichern.
Im folgenden wird eine Suchfunktion gemäß obiger Beschreibung
diskutiert. Wenn die Suchfunktion für ein Wort über
das Tastenfeld 30 gewählt sit, zeigt die Zentraleinheit 24
"SRCH" (was Suchfunktion bedeutet) am oberen linken Teil
des Anzeigeschirms an, indem von den im Anzeige-RAM-Bereich
gespeicherten Werten abhängig von der Firmware des
ROM 26 gemacht wird. Wenn die Suchgröße ein Wort
ist, wird "WD", was Wort bedeutet, unter "SRCH" angezeigt.
Das Suchwort wird über das Tastenfeld 30 eingegeben und im
ersten Bereich des RAM 28 über den Bus 20 und die Zentraleinheit
24 gespeichert. Im Ausführungsbeispiel ist das
Suchwort "01011000". Es ist in Zeicheninformation (FONT-
und ATTRIBUT-Information) umgewandelt und im Anzeige-RAM-Bereich
für die Anzeige, wie in Fig. 3 dargestellt, gespeichert.
Die folgenden Funktionen werden unter Bezugnahme auf die
Flußdiagramme der Fig. 4A-4E beschrieben. Die Funktionen
werden durch die Zentraleinheit 24 unter Steuerung der
Firmware des ROM 26 gesteuert. Die Zentraleinheit 24 zählt
die Gesamtzahl der ausgewählten Größe (oder Teile bzw.
Worte, die von einem logischen Bezugssignal unterschiedlich
sind), die im zweiten oder dritten Bereich des RAM 28 in
einem Schritt 50 gespeichert sind, der in Fig. 10 genauer
dargestellt ist. Die dargestellte Funktion ist die Wort-Suchfunktion,
jedoch sei hier darauf hingewiesen, daß die
Flußdiagramme von Fig. 4A-Fig. 4E entsprechend auch für
die Glitch-Signal-Suche und Vergleichsfunktionen gelten.
Gemäß dem Flußdiagramm von Fig. 4C löscht die Zentraleinheit
24 in einem Schritt 52 einen vierten Bereich des
RAM 28 und setzt eine Speicheradresse des ersten Bereiches,
um die Gesamtzahl in einem Schritt 54 auf 0 zu setzen. In
einem Schritt 56 vergleicht die Zentraleinheit 24 das in
dem ersten Bereich des RAM 28 gespeicherte Suchwort mit
der Dateninformation, die in jeder Adresse des zweiten
Bereiches gespeichert ist. In einer entsprechenden Adresse
des vierten Bereiches wird "1" gespeichert, wenn die Dateninformation
mit dem Suchwort übereinstimmt. Wenn die Dateninformation
und das Suchwort voneinander unterschiedlich
sind, werden die Daten im vierten Bereich nicht geändert,
d. h. "0" bleibt in der entsprechenden Adresse des vierten
Bereiches stehen. Die Zentraleinheit 24 zählt die Gesamtzahl
des Vorkommens des Suchwortes im zweiten Bereich, indem
in einem Schritt 56 um eins höher gezählt wird, wenn
die Dateninformation mit dem Suchwort übereinstimmt. Die
gezählte Gesamtzahl wird im ersten Bereich des RAM 28 gespeichert.
In der Darstellung der Fig. 4C bedeutet "S.R."
die Suchgröße (Wort oder Glitch-Signal) oder das logische
Bezugssignal. Im dargestellten Beispiel ist die Gesamtzahl
zweihundert und sie ist als "200" auf der Kathodenstrahlröhre
34 dargestellt, indem sie in Zeicheninformation
umgewandelt wird, die in einem Schritt 58 im Anzeige-RAM-Bereich
gespeichert werden sol.
Gemäß dem Ablauf in Fig. 4A beurteilt die Zentraleinheit 24
in einem Schritt 60, ob die Gesamtzahl null ist oder nicht.
Ist dies der Fall, so folgt der Schritt 84 von Fig. 4B. Ist
dies nicht der Fall, so folgt der Schritt 64. In einem
Schritt 62 zeigt die Zentraleinheit 24 "0" auf der Kathodenstrahlröhre
34 als Suchzahl an, entsprechend der Anzahl des
in den Adressen des zweiten Bereiches des RAM 28 in oder
vor der Kursor-Positionsadresse gespeicherten Suchwortes.
Die Kursor-Positionsadressen können vor der Kursor-Positionsinformation
im ersten Bereich erhalten werden. Im
Schritt 64 setzt die Zentraleinheit 24 die Suchzahl auf
null und setzt außerdem einen Zeiger auf null. Die Zentraleinheit
24 beurteilt in einem Schritt 66, ob die Zeigerposition
mit der Kursorposition übereinstimmt. Ist dies
der Fall, so folgt Schritt 74 von Fig. 4B, andernfalls
folgt Schritt 68. Im Schritt 68 beurteilt die Zentraleinheit
24, ob der Inhalt im vierten Bereich des RAM 28,
die der Zeigerposition entspricht, eins ist oder nicht.
Wenn der Zeigerinhalt "1" ist, d. h. wenn die Dateninformation
unter der Zeigerposition das Suchwort ist, folgt
ein Schritt 70. Wenn der Zeigerinhalt nicht "1", d. h.
wenn die Dateninformation unter der Zeigeradresse sich
vom Suchwort unterscheidet, folgt ein Schritt 72. In
einem Schritt 70 addiert die Zentraleinheit 24 eins zur
Suchzahl und es folgt ein Schritt 72. Im Schritt 72 erhöht
die Zentraleinheit 24 die Zeigerposition um eins
und kehrt zum Schritt 66 zurück. Mit anderen Worten, die
Zentraleinheit 24 zählt die Suchzahl in oder vor der
Kursorposition, indem "1" im vierten Bereich des RAM 28
in den Schritten 66-72 gezählt wird.
Gemäß Fig. 4B beurteilt die Zentraleinheit 24 in einem
Schritt 74, ob die in den Schritten 66-72 gezählte Suchzahl
null ist oder nicht. Ist dies der Fall, so folgt ein
Schritt 76, andernfalls ein Schritt 78. Im Schritt 76
zeigt die Zentraleinheit 24 "↓1" (Zustandsanzeige) oder
"→1" (timing mode) auf der Kathodenstrahlröhre 34 an,
welche Anzeige bedeutet, daß das erste Suchwort sich hinter
der Kursorposition befindet. Nach dem Schritt 76 endet
diese Funktion. Im Schritt 78 beurteilt die Zentraleinheit 24,
ob die Dateninformation unter der Kursorposition das Suchwort
(S.R.) ist und geht danach zum Schritt 80 oder 82.
Wenn die Daten unter der Kursorposition (das Kursor-Wort)
mit dem Suchwort übereinstimmen, zeigt die Zentraleinheit 24
die Suchzahl auf der Kathodenstrahlröhre 34 in einem
Schritt 80 an und geht zu einem Schritt 84 über. Wenn sich
das Kursor-Wort vom Suchwort unterscheidet, zeigt die Zentraleinheit
24 "↑(Suchzahl)" (Zustandsanzeige) oder
"← (Suchzahl)" (timing mode) auf der Kathodenstrahlröhre 34
in einem Schritt 82 an und geht danach zum Schritt 84 über.
Diese Anzeige gibt an, daß sich das Suchwort mit der angegebenen
Suchzahl vor der Kursor-Position befindet. In der
Ausführung von Fig. 3 stehen 113 Suchworte vor dem Kursor
und das 114. Suchwort steht hinter dem Kursor. "←113"
zeigt an, daß sich das 113. Suchwort vor dem Kursor befindet.
Die entsprechende Zeicheninformation ist im Anzeige-RAM-Bereich
durch die Zentraleinheit 24 gespeichert. Wenn
die Kursorposition mit der Position des 114. Suchwortes
übereinstimmt, indem der Kursor schrittweise über die
Tastatur 30 nach rechts bewegt wird, zeigt die Kathodenstrahlröhre
24 die Anzeige gemäß Fig. 5, in der "SRCH=114/200"
angibt, daß die Kursorposition dem 114. von 200
Suchworten entspricht. Es soll darauf hingewiesen werden,
daß der Pfeil gelöscht ist, weil die Zentraleinheit 24
die Suchworte in oder vor der Kursorposition zählt und
nun feststellt, daß die Kursorposition auf einem Suchwort
steht. Nach der Ermittlung wechselt die Zentraleinheit
24 die ATTRIBUT-Information der Zeicheninformation
des im Anzeige-RAM-Bereich gespeicherten Kursorwortes, um
schwarz und weiß in der Anzeige des Kursorwortes zu vertauschen.
Diese Umkehrfunktion wird wie folgt gesteuert.
Die Zentraleinheit 24 beurteilt in einem Schritt 84 gemäß
Fig. 4B, ob die vorliegende Funktion die timing mode ist
oder nicht. Wenn die timing mode gewählt ist, folgt der
Schritt 86 gemäß Fig. 4D. Wenn die timing mode nicht gewählt
ist, also die Zustandsmode gewählt ist, folgt der
Schritt 88 gemäß Fig. 4E. Nach den Schritten 86 oder 88
endet die Funktion.
Die Umkehrfunktion in der timing mode wird nun anhand der
Fig. 4D erläutert. In einem Schritt 90 beurteilt die Zentraleinheit
24, ob der Code im vierten Bereich des RAM 28
bei der Kursor-Position "1" ist oder nicht. Wenn der
Code "1" ist, d. h. wenn die Daten unter der Kursor-Position
dem Suchwort entsprechen, folgt ein Schritt 92. Wenn
nicht, d. h. wenn das Kursor-Wort nicht mit dem Suchwort
übereinstimmt, folgt ein Schritt 94, in dem die Zentraleinheit
24 das Kursor-Wort anzeigt, indem sie die Dateninformation
im zweiten Bereich unter der Kursor-Position liest
und einen Normalcode als ATTRIBUT ausgibt. Das Kursor-Wort
wird daher noranl angezeigt, wie dies in Fig. 3 dargestellt
ist. Nach dem Schritt 94 kehrt die Zentraleinheit 24
zu der Folge von Fig. 4B zurück. In einem Schritt 92 beurteilt
die Zentraleinheit, ob die vorliegende Funktion
die Glitch-Signalsuche ist oder nicht. Wenn die Glitch-Signalsuche
gewählt ist, führt die Zentraleinheit 24 einen
Schritt 96 und kehrt zur Hauptroutine zurück. Wenn die
Wortsuchfunktion gewählt ist, gibt die Zentraleinheit 24
einen Umkehrcode als ATTRIBUT aus, um die Anzeige des
Kursor-Wortes in einem Schritt 98 umzukehren, wie dies
in Fig. 5 dargestellt ist. Nach einem Schritt 98 kehrt
die Zentraleinheit 24 zur Hauptroutine zurück.
Die Messung des logischen Signals wird aufgrund der Beziehung
zwischen der Kursor-Position und der Gesamtzahl
eines Suchwortes im gespeicherten logischen Signal sehr
einfach. Darüberhinaus steht die Suchfunktion auch in der
timing mode zur Verfügung, so daß die Meßmöglichkeiten
weiter verbessert sind.
Wenn sich das Suchwort nach der Kursor-Position, also auf
dessen rechter Seite befindet, ist die Anzeige z. B.
"SRCH=→113/200. Um das Suchwort mit dem Pfeil darzustellen,
wenn das Kursor-Wort nicht das Suchwort ist,
ist es zweckmäßig, den Pfeil "←" darzustellen, wenn der
Kursor nach rechts bewegt wird und den Pfeil "→" darzustellen,
wenn der Kursor nach links bewegt wird, da die
Kursor-Bewegung beurteilt werden kann. Das Suchwort kann
automatisch ermittelt werden (automatische Suchfunktion),
indem der Kursor schrittweise bewegt wird und automatisch
unter Steuerung der Firmware des ROM 26 angehalten wird,
wenn die Kursor-Position auf einem Suchwort steht. Für
diese automatische Suchfunktion zählt der Zähler die
Niederfrequenz-Taktpulse, um schrittweise die Kursor-Positionsinformation
im ersten Bereich des RAM 28 zu erneuern
und die Zentraleinheit 24 stoppt den Zähler, um zu
zählen, wenn das Kursor-Wort mit dem Suchwort übereinstimmt.
Das nächste Suchwort kann nach dem Wiederstarten der Zähloperation
bestimmt werden.
Bei der beispielshaften Anzeige von Fig. 6 ist die Suchgröße
das Glitch-Signal in der timing-mode. In der Anzeige
sind die Glitch-Signale als schwarze dicke Linien in den
logischen Wellenzügen eingezeichnet, indem die Glitch-Signalinformation
im dritten Bereich des RAM 28 in ATTRIBUT-Information
umgewandelt wird und im Anzeige-RAM-Bereich
unter Steuerung der Zentraleinheit 24 gespeichert wird.
Wenn der Glitch-Suchbefehl über das Tastenfeld 30 eingegeben
wird, speichert die Zentraleinheit 24 die Zeicheninformation
"GLITCH" im Anzeige-RAM-Bereich und zeigt sie
auf der Kathodenstrahlröhre, abhängig von der Firmware
des ROM 26 an. Entsprechend wie in der Wortsuchfunktion
zählt die Zentraleinheit 24 in Übereinstimmung mit den
Schritten 52-58 der Fig. 4C die Gesamtzahl der Glitch-Signale,
die im dritten Bereich des RAM 28 gespeichert
sind, zählt eine Anzahl von Glitch-Signalen (Suchzahl) in
oder vor der Kursor-Position, abhängig von den Schritten
60-72 von Fig. 4A und speichert diese gezählten
Werte als Zeicheninformation im Anzeige-RAM-Bereich, um
sie auf der Kathodenstrahlröhre 34 anzuzeigen. In der
Glitch-Signal-Suchfunktion werden die Glitch-Signale im
Schritt 56 als einziges Signal auch dann gezählt, wenn
Glitch-Signale unter derselben Adresse in einer Mehrzahl
von Kanälen vorhanden sind, d. h. wenn sich eine Mehrzahl
von Glitch-Signalen am gleichen zeitlichen Punkt auf der
Anzeige befindet. Die Flußdiagramme der Fig. 4A-4E sind
auf die Glitch-Signal-Suchfunktion direkt anwendbar, wenn
das Wort "SUCHWORT" in der obigen Beschreibung in "Glitch"
geändert wird. In der Glitch-Signal-Suchfunktion folgt ein
Schritt 96 nach dem Schritt 92. Es soll darauf hingewiesen
werden, daß der Schritt 96 folgt, wenn das logische Eingangssignal
in der Kursor-Position mindestens einen Glitch
enthält. Nachdem die Zentraleinheit 24 "1" im vierten
Bereich 28 unter der Kursor-Position ermittelt, liest sie
den Inhalt im 3. Bereich unter der Kursor-Position aus,
welches die Glitch-Signal-Information zum Überprüfen ist,
ob jeder Kanal das Glitch-Signal enthält. Wenn der gewählte
Kanal das Glitch-Signal aufweist, gibt die Zentraleinheit
24 den Umkehrcode als ATTRIBUT zum Kursor-Wort ab
oder gibt andererseits den Normalcode als ATTRIBUT aus.
Daher wird die Kursor-Wort-Anzeige nur für denjenigen Kanal
umgedreht, der ein Glitch-Signal enthält. Im Beispiel von
Fig. 6 ist die Gesamtzahl der Glitch-Signale einhundertundneunundachtzig
und die Glitch-Signale in den Kanälen 4 und
7 unter der Kursor-Position sind die 135. Wie oben beschrieben,
wird nur derjenige Kanalwert im Kursor-Wort
umgekehrt, der ein Glitch-Signal enthält, jedoch können
alle Daten umgekehrt sein. Die Umkehrung ist in den Figuren
durch Rechtecke um die Zeichen angedeutet.
Bei der Anzeige gemäß Fig. 7 handelt es sich um eine, bei
der die Suchgröße ein Wort in der Zustandsanzeige ist. Ein
Unterschied zu der anhand der Fig. 3 und 5 erläuterten
Funktion ist derjenige, daß die logischen Signale nur mit
Ziffern "1" und "0" dargestellt sind. Zu diesem Zweck
wandelt die Zentraleinheit 24 die durch das Tastenfeld 30
angegebenen Daten im zweiten Bereich in Zeicheninformation
um, die im Anzeige-RAM-Bereich gespeichert werden soll. In
der Anzeige von Fig. 7 bedeuten "A 0" bis "A 7" in der dritten
Zeile die Kanalzahlen und die Anzeigen darunter geben
die Daten in jedem Kanal an. "0, 1, 2 . . . 11, 12"
bedeuten Adreßzahlen im zweiten Speicherbereich des
RAM 28 und sind untereinander an der linken Seite der Anzeige
angeordnet. Diese Kanalzahlen und Adreßzahlen werden
gemäß der Firmware des ROM 26 angezeigt. Der vom
Tastenfeld 30 gesteuerte Kursor ist mit drei Linien unter
der Adreßnummer "8" dargestellt. Eine Anzeige "SRCH=↑2/200"
am oberen Ende zeigt an, daß die Gesamtzahl des
Suchwortes 200 ist und daß das zweite Suchwort sich vor
der Kursor-Position in der Adresse "8" befindet. Wenn
"SRCH=↓3/200" dargestellt wird, ist das dritte Wort nach
der Kursor-Position angeordnet. Da die Daten unter den
Adressen 2 und 5 Suchworte sind, wird die Anzeige umgekehrt.
Diese Umkehrung wird unter Steuerung der ATTRIBUT-Information
entsprechend den Adressen des Suchwortes durchgeführt,
die durch Vergleich der Daten im zweiten Bereich
des RAM 28 mit dem Suchwort ermittelt sind. Diese Anzeigeart
ist dieselbe, wie die oben unter Bezugnahme auf die
Fig. 4A-4C mit Ausnahme des Schrittes 84 beschriebene
Wortsuchfunktion in der timing mode.
Auf den Schritt 84 folgt ein Schritt 88, wenn die timing
mode nicht gewählt ist. Der Schritt 88 wird genauer anhand
der Fig. 4E beschrieben. In einem Schritt 100 setzt die
Zentraleinheit 24 den Zeiger auf die Adresse des vierten
Bereichs des RAM 28, die der ersten ausgewählten Anzeigeadresse
im zweiten Bereich entspricht, d. h. der Adresse 0
im Fall von Fig. 7. Die Zentraleinheit 24 beurteilt, ob
der Zeigerinhalt, also der Inhalt im vierten Bereich unter
der Zeigerposition, eins ist oder nicht. Dies erfolgt in
einem Schritt 102. Wenn die Dateninformation im zweiten
Bereich in der ersten Anzeigeadresse dem Suchwort entspricht,
ist der Zeigerinhalt "1" und es folgt ein
Schritt 104. Wenn der Zeigerinhalt nicht "1" ist, folgt
ein Schritt 106, in dem die Zentraleinheit 24 den Normalcode
als ATTRIBUT-Information erzeugt, um die ausgewählte
erste Zeile der Zustandstabelle in normaler Anzeige darzustellen.
Nach dem Schritt 106 folgt ein Schritt 112. Im
Schritt 104 beurteilt die Zentraleinheit 24, ob die Wortsuchfunktion
gewählt ist oder nicht. Ist dies der Fall,
erzeugt die Zentraleinheit 24 den Umkehrcode als ATTRIBUT-Information,
um die Anzeige der ausgewählten Zeile in einem
Schritt 108 umzudrehen, da die ausgewählte Zeile das Suchwort
enthält. Nach dem Schritt 108 folgt der Schritt 112.
Wenn die Wortsuchfunktion nicht gewählt ist, d. h. wenn
die Glitch-Signal-Suchfunktion oder die Vergleichsfunktion
gewählt ist, folgt der Schritt 112 auf den Schritt 110. Im
Schritt 112 beurteilt die Zentraleinheit 24, ob die Zeigerposition
mit der ersten Adresse plus 12 übereinstimmt oder
nicht. Wenn nämlich nur 13 Zeilen (Daten) gleichzeitig in
der Zustandsanzeige dargestellt sind, überprüft die Zentraleinheit
24, ob die Zeigeradresse mit der letzten Zeile
der Zustandsanzeige übereinstimmt. Dies erfolgt im
Schritt 112. Wenn die Zeigeradresse die letzte Zeile ist,
kehrt die Zentraleinheit 24 zur Hauptroutine zurück. Wenn
die Zeigeradresse vor der letzten Zeile liegt, erhöht die
Zentraleinheit 24 die Zeigeradresse um eins und kehrt zum
Schritt 102 zurück. Dadurch steuert die Zentraleinheit 24
die Anzeige der Statustabelle über die Schritte 100-114
und kehrt nur die Anzeige der Suchworte um wie dies in
Fig. 7 dargestellt ist.
Das Anzeigebeispiel einer Kathodenstrahlröhre 34 gemäß
Fig. 8 betrifft das Glitch-Signal als Bezugsgröße in der
Zustandsanzeige. Da die Funktion der Suche im wesentlichen
mit der gemäß Fig. 6 übereinstimmt und die Funktion der
Zustandsanzeige im wesentlichen mit der von Fig. 7 übereinstimmt,
werden nur Unterschiede erläutert. Die Anzeige
gemäß Fig. 8 wird die Schritte der Fig. 4A, 4B, 4C
und 4E erhalten. Im Schritt 104 von Fig. 4E folgt der
Schritt 110, da die Glitch-Signal-Suchfunktion gewählt
ist. Dieser Schritt 110 ähnelt dem Schritt 96 und die
Zentraleinheit 24 liest die Werte in jedem Kanal des dritten
Bereiches des RAM 28 in jeder Adresse, die mindestens
ein Glitch-Signal enthält. Wenn der gewählte Kanal kein
Glitch-Signal enthält, gibt die Zentraleinheit 24 den
Normalcode als ATTRIBUT-Information aus, um die normale
Zustandstabelle anzuzeigen. Wenn der gewählte Kanal ein
Glitch-Signal aufweist, gibt die Zentraleinheit 24 den
Umkehrcode als ATTRIBUT-Information ab, um die Zustandstabelle
umgekehrt darzustellen. Dadurch werden nur diejenigen
Kanaldaten, die ein Glitch-Signal aufweisen, unter
jeder Adresse umgekehrt dargestellt. Die Anzeige von
Fig. 8 zeigt an, daß die Gesamtzahl der Glitch-Signale
124 ist. Das 73. Glitch-Signal liegt in der Kursor-Position
mit der Adresse "104". Umgekehrte Daten beinhalten
die Glitch-Signale.
Die Zustandsanzeige unterscheidet sich von der timing mode,
da erstere gemäß dem Stand der Technik das Glitch-Signal
nicht anzeigen konnte. Es ist daher nützlich, die Daten,
die das Glitch-Signal enthalten, in der Zustandsanzeige
umzukehren. Es können auch alle Daten unter einer Adresse,
die ein Zustandssignal aufweist, umgekehrt werden.
Fig. 9 zeigt eine weitere Anzeige auf einer Kathodenstrahlröhre
34, wobei die Bezugsgröße das Glitch-Signal in der
Zustandsanzeige ist. Diese Anzeige ist der von Fig. 8 ähnlich,
jedoch sind die Daten hexadezimal dargestellt. Die
Zentraleinheit 24 teilt die im zweiten Bereich des RAM 28
gespeicherten Daten in zwei Gruppen. Die eine besteht aus
den Kanälen 0-3 und die andere aus den Kanälen 4-7.
Die Zentraleinheit wandelt die getrennten Daten in die
hexadezimale Notation in Übereinstimmung mit der Firmware
des ROM 26 um. Die Anzeige "H" in der dritten Zeile bezeichnet
die hexadezimale Notation.
Die oben anhand der timing mode beschriebene Scroll-Funktion
ist auch in der Zustandsanzeige verwendbar. Wenn der
Kursor über das Tastenfeld 30 angewiesen wird, sich außerhalb
der Anzeige zu bewegen, nachdem der Kursor ganz am
oberen oder unteren Ende der Anzeige angeordnet war, wird
die Anzeige verschoben, wobei der Kursor am unteren oder
oberen Ende der Anzeige festgehalten wird, so daß der
Kursor im Endeffekt bewegt wird. Wenn der Kursor sich
z. B. nach oben bewegen soll, nachdem er schon ganz oben
an der Anzeige angeordnet ist, werden die angezeigten
Daten nach unten bewegt, wobei die Daten, die dem Wert
der Kursorbewegung entsprechen, am unteren Ende der Anzeige
gelöscht werden und neue Daten, die in ihrer Anzahl
den gelöschten entsprechen, erscheinen vom oberen
Ende der Anzeige her. In der Scroll-Funktion ist der
Anzeigebereich durch den Kursor fstgelegt und die Zentraleinheit
24 kann alle logischen Signale eines neuen
Anzeigebereiches aus dem dritten und vierten Bereich des
RAM 28 lesen, um die oben beschriebene Anzeigefunktion zu
wiederholen. Es ist jedoch wirkungsvoll, die Dateninformation
(logische Signale) im Anzeige-RAM-Bereich des RAM 28
um diejenige Zahl von Adressen zu verschieben, die dem
Wert der Kursor-Verschiebung entsprechen, neue Dateninformation
aus dem zweiten und dritten Bereich des RAM 28
zu lesen, die dem durch die Verschiebung verloren gegangenen
Wert entspricht (der Endteil der Dateninformation
ist durch die Verschiebung gelöscht) und neue Dateninformation
im Anzeige-RAM-Bereich unter Steuerung der Zentraleinheit
24 zu speichern.
In einer Vergleichsfunktion werden
logische Eingangssignale durch eine Sonde 10 ermittelt
und in einer Datenspeicherschaltung 14 gespeichert, wie
dies oben beschrieben wurde. Wenn ein Übertragsbefehl
über das Tastenfeld 30 eingegeben wird, überträgt die
Zentraleinheit 24 den Inhalt der Speicherschaltung 14 in
den zweiten Bereich des RAM 28 abhängig von der Firmware
des ROMs 26. Dieser zweite Speicherbereich ist ein erster
Speicher (Bezugssignalspeicher) und die in diesem ersten
Speicher gespeicherten Signale sind logische Bezugssignale.
In diesem Fall ist es z. B. zweckmäßig, daß die Sonde 10
logische Signale von einem Bezugsgerät bezieht.
Ähnlich der oben beschriebenen Funktion werden logische
Signale aus einem zu messenden Gerät in der Speicherschaltung
14 gespeichert. Auf einen Anzeigebefehl vom
Tastenfeld 30 hin überträgt die Zentraleinheit 24 den
Inhalt der Speicherschaltung 14 in einen dritten Bereich
des RAM 28 unter Steuerung der Firmware des ROM 26. Der
dritte Bereich ist ein zweiter Speicher (Eingangssignalspeicher)
und das logische Signal, das in diesem zweiten
Speicher gespeichert ist, ist das logische Eingangssignal.
Wenn die Anzeigefunktion und ein Anzeigebereich
(ein Teil der gespeicherten logischen Daten, die dargestellt
werden sollen) über das Tastenfeld 30 ausgewählt
sind, zeigt die Kathodenstrahlröhre 34 den Inhalt des
zweiten und/oder dritten Bereichs des RAM 28 in Übereinstimmung
mit den oben anhand der Fig. 7-9 beschriebenen
Prozessen an.
In Fig. 10 ist die Anzeige sowohl des Inhalts des zweiten
wie auch des dritten Bereiches dargestellt. "1" und "0" in
der linken Hälfte der Kathodenstrahlröhre 34 sind logische
Zustände in ausgewählten Adressen im dritten Bereich des
RAM 28. "ACQ" in der dritten Zeile der linken Hälfte bedeutet
die erfaßten logischen Eingangssignale und eine
Anzeige "CH=0 1 2 3 4 5 6 7" unter der dritten Zeile
zeigt die Kanalnummer für jedes logische Signal an, die
jeweils einer Spitze der Probe 10 entspricht. Die Anzeige
unter der Nummer eines Kanals ist also dessen Inhalt.
Diese Anzeige "ACQ" und die Kanalzahlen werden über den
Anzeige-RAM-Bereich durch die Zentraleinheit 24 unter
Steuerung der Firmware des ROM 26 angezeigt. "123, 124 . . .
134, 135" an der linken Seite der Anzeige geben
die Adressen des dritten Bereichs des RAM 28 an. Diese
Zahlen werden von der Zentraleinheit 24 abhängig von dem
Anzeigebereichcode im ersten Bereich des RAM 28 unter
Steuerung der Firmware des ROM 26 dargestellt.
Der Inhalt des zweiten Bereichs des RAM 28, der den ausgewählten
Adressen im dritten Bereich entspricht, wird
ähnlich in der rechten Hälfte der Anzeige dargestellt.
"REF" in der ersten Zeile der rechten Hälfte der Anzeige
bedeutet das logische Bezugssignal und "CH=0 1 2 3 4 5 6 7"
unter der ersten Zeile bedeutet die Kanalzahlen.
Diese Anzeigen sind durch im Anzeige-RAM-Bereich des
RAM 28 gespeicherte FONT-Information bewirkt.
Die Zentraleinheit 24 vergleicht alle Inhalte des zweiten
und des dritten Bereichs des RAM 28 unter der Steuerung
durch die Firmware des ROM 26. Diese Vergleichsfunktion
wird zwischen den Adressen 0 und 255 gemäß dem Schritt 50
des Flußdiagramms von Fig. 4C durchgeführt. In einem
Schritt 56 speichert die Zentraleinheit 24 "1" in der entsprechenden
Adresse des vierten Bereichs des RAM 28, wenn
die Dateninformation der erfaßten logischen Signale unter
der ausgewählten Adresse des dritten Bereichs sich vom
logischen Bezugssignal unter der entsprechenden Adresse
im zweiten Bereich unterscheiden. In dieser Funktion bedeutet
"S.R." in den Schritten 56, 58 und 78, daß die Daten
vom logischen Bezugssignal unterschiedlich sind. Die Zentraleinheit
24 zählt die Gesamtzahl unterschiedlicher
Teile (Worte) zwischen dem erfaßten Eingangssignal und
dem Bezugssignal. Dies erfolgt in den Schritten 52-56
und die Anzeige der Gesamtzahl erfolgt durch Schritt 58
auf der Kathodenstrahlröhre 34. Im Beispiel von Fig. 10
ist die Gesamtzahl 225. Die Suchzahl wird in den Schritten
60-72 gezählt, wobei die Suchzahl die Zahl unterschiedlicher
Teile in oder vor der Kursor-Position ist.
Diese Suchzahl wird gemäß den Schritten 74-82 von
Fig. 10 dargestellt. Bei diesem Beispiel ist die Suchzahl
103 und "CMPR=↑103/225" wird dargestellt. "CMPR"
bedeutet die Vergleichsfunktion und "↑103/225" bedeutet,
daß die Gesamtzahl unterschiedlicher Teile 225 ist und der
103. unterschiedliche Teil in einer oberen (↑) vorhergehenden
Adresse (129) in bezug auf die Kursor-Position (130)
gespeichert ist. Der Pfeil wird angezeigt, da das Eingabesignal
und das Bezugssignal in der Adresse 130 übereinstimmen.
Wenn der Kursor in die Adressen 129 oder 131
gestellt wird, zeigt die Anzeige "103/225" bzw. "104/225"
an. Die Gesamtzahl und die Suchzahl können direkt in
Font-Information umgewandelt werden und im Anzeige-RAM-Bereich
gespeichert werden, anstatt sie im ersten Bereich
des RAM 28 zu speichern.
Unterschiedliche Teile (Worte) in den dargestellten Daten
werden gemäß der Schritte 100-114, ähnlich wie in der
Glitch-Signal-Suchfunktion umgekehrt. Im Schritt 110 erhält
die Zentraleinheit 24 ein exklusives ODER von jedem
Kanal des Eingangssignals und des logischen Signals, wenn
Teile unterschiedlich sind, nachdem die Zentraleinheit 24
den unterschiedlichen Teil unter Bezugnahme auf den vierten
Bereich des RAM 28 ermittelt hat. Das Ergebnis des
exklusiven ODER ist "1" bei einem Kanal, der unterschiedliche
logische Signale beinhaltet und ist "0" für einen
Kanal, bei dem das Eingangssignal und das Bezugssignal
gleich sind. Gemäß dieser exklusiven ODER-Funktion steuert
die Zentraleinheit 24 die ATTRIBUT-Information der Zustandsanzeige,
so daß unterschiedliche Teile in jedem Kanal
in der Anzeige umgekehrt werden. Dadurch wird die Anzeige
gemäß Fig. 10 erhalten.
Wenn die Kursor-Position über das Tastenfeld 30 verändert
wird, wechselt die Kursor-Positionsinformation im ersten
Bereich des RAM 28 und die Zentraleinheit 24 zählt die
Suchnummer unter Zuhilfenahme des vierten Bereichs von
RAM 28, um die Beziehung zwischen der Gesamtzahl unterschiedlicher
Teile und der Kursor-Position zu erhalten.
Wenn der Kursor vom unteren Ende nach oben bewegt wird
und die Adresse 130 erreicht, kann die Beziehung als
"CMPR=↓104/225" dargestellt werden. Dies bedeutet, daß
der 104. unterschiedliche Teil unter dem Kursor liegt.
Eine Anzeige "CMPR WDO=0-255" in der zweiten Zeile
von Fig. 10 gibt an, daß die Daten zwischen den Adressen
0 und 255 verglichen werden. Anders ausgedrückt, "CMPR WDO"
bedeutet Vergleichsfenster und "0-255" bedeutet den
Adreßbereich. Die Adressen werden über das Tastenfeld 30
ausgewählt und im ersten Bereich des RAM 28 gespeichert.
Die Gesamtzahl unterschiedlicher Teile liegt innerhalb
dieses Vergleichsbereichs. Wenn die Zentraleinheit 24
abhängig von der Firmware im ROM 26 beurteilt, daß die
Adressen der dargestellten Daten sich innerhalb des Vergleichbereiches
bewegen, wird ein Zeichen "C" an der linken
Seite der Adreßnummer dargestellt. "C" wird als FONT-Information
im Anzeige-RAM-Bereich des RAM 28 gespeichert.
Es ist daher einfach, den Vergleichsbereich zu bestimmen.
Gemäß der obigen Beschreibung zählt die Zentraleinheit 24
die unterschiedlichen Teile des logischen Signals, wie es
im zweiten und dritten Bereich des RAM 24 gespeichert ist
und erhält eine Beziehung zwischen der Gesamtzahl und der
Kursor-Position. Die Zentraleinheit 24 kann aber auch
gleiche Teile zählen und eine Beziehung zwischen der Gesamtzahl
gleicher Teile und der Kursor-Position ermitteln.
Darüberhinaus kann die Anzeige gleicher Teile in der
Schwarz-Weiß-Darstellung umgekehrt werden. In diesem Fall
wird die Zähloperation freigegeben, wenn der Ausgang der
Vergleichsfunktion, einer exklusiven ODER-Funktion, in der
Zentraleinheit 24 für alle Kanäle null ist. Die anderen
Operationen entsprechen den oben beschriebenen.
In der Ausführungsform von Fig. 10 wird ein Vergleich für
jede Adresse und jeden Kanal durchgeführt. Der Vergleich
kann jedoch auch so durchgeführt werden, daß die Daten in
einer Mehrzahl von Adressen im logischen Bezugssignal als
ein Muster angesehen werden und eine Mustersuchfunktion
durchgeführt wird. Diese Funktion wird anhand der Fig. 1 und
11 beschrieben. Zunächst werden die Daten aus den gewünschten
Adressen aus dem logischen Bezugssignal über das
Tastenfeld 30 ausgewählt. Beim Ausführungsbeispiel sind
die Adressen 39, 45 und 41 in dieser Reihenfolge ausgewählt.
Zum Auswählen der Adressen können die logischen
Bezugssignale in der Scroll-Funktion alle angezeigt werden
und die über das Tastenfeld 30 ausgewählten Adressen können
in Schwarz-Weiß-Umkehrung dargestellt werden. Die ausgewählten
Adressen werden im ersten Speicherbereich des
RAM 28 gespeichert und auf der Kathodenstrahlröhre 34 wie
in der rechten Hälfte von Fig. 11 in Übereinstimmung mit
den Daten dieser Adressen dargestellt. Danach kann die
Adreßordnung verändert werden. Die Daten der drei
Adressen werden als ein einziges Bezugsmuster betrachtet.
Die Zentraleinheit 24 vergleicht unter Steuerung der
Firmware des ROM 26 die Daten der Adresse 39 im zweiten
Bereich (Bezugssignal) des RAM 28 mit den Daten jeder
Adresse im dritten Bereich (Eingangssignal). Wenn die
Zentraleinheit 24 ermittelt, daß die Daten im dritten
Bereich denen unter der Adresse 39 im zweiten Bereich
entsprechen, vergleicht die Zentraleinheit 24 die Daten
unter der nächsten Adresse des dritten Bereichs mit den
Daten unter der Adresse 45 im zweiten Bereich. Wenn diese
Daten miteinander übereinstimmen, vergleicht die Zentraleinheit
24 die Daten in der übernächsten Adresse des dritten
Bereichs mit den Daten unter der Adresse 41 des zweiten
Bereichs. Wenn die Daten in der übernächsten Adresse des
dritten Bereichs mit denen der Adresse 41 des zweiten
Bereichs übereinstimmen, wird das Bezugsmuster im dritten
Bereich ermittelt, woraufhin die Zentraleinheit 24 um
eins höher zählt und den Bezugsmusterteil des erfaßten
logischen Eingangssignals umgekehrt. Wenn die Daten unter
der nächsten Adresse im dritten Bereich von denen in der
Adresse 39 des zweiten Bereichs unterschiedlich sind oder
wenn die Daten in der übernächsten Adresse des dritten
Bereichs sich von denen in der Adresse 41 des zweiten Bereichs
unterscheiden, fährt die Zentraleinheit 24 fort,
die unter der Adresse 39 im zweiten Bereich gespeicherten
Daten im dritten Bereich zu finden, und sie führt dann die
obige Funktion wieder aus. So kann die Zentraleinheit 24
ein Bezugsmuster im vierten Bereich suchen und die Gesamtzahl
der übereinstimmenden Muster zählen. Darüberhinaus
zählt die Zentraleinheit 24 die übereinstimmenden Muster
in oder vor der Kursor-Position, zeigt "CMPR PATER=13/13"
in der ersten Zeile von Fig. 11, die derjenigen von Fig. 10
entspricht, an und kehrt die Anzeige des zugehörigen
Musters um. "CMPR PATER" zeigt die Vergleichsmusterfunktion
an und "13/13" zeigt an, daß die Gesamtzahl
der Bezugsmuster 13 ist und die Kursor-Position, im
Beispiel die Adresse 203, auf dem dreizehnten Referenzmuster
steht. Wenn die Kursor-Position die Adresse 205
ist, kann die Anzeige "↑13/13" sein. Da das Vergleichsfenster
zwischen den Adressen 0 und 206 in diesem Beispiel
liegt, wird das Zeichen "C" nicht an der linken
Seite der Adresse 207, 208 und 209 angezeigt.
Gemäß obiger Beschreibung zeigt die Zentraleinheit 24
den Zusammenhang zwischen der Gesamtzahl von Referenzmustern
im logischen Eingangssignal und der Kursor-Position
an und kehrt die Anzeige des Eingangssignals um,
wenn es dem Bezugsmuster entspricht. Es kann jedoch auch
der Zusammenhang zwischen der Gesamtzahl derjenigen
Muster des logischen Eingangssignals, die unterschiedlich
sind vom Bezugsmuster, und der Kursor-Position angezeigt
werden. Die Adreßzahl des Bezugsmusters kann jede beliebige
Zahl einschließlich drei sein.
Wie oben beschrieben, kann der Logikanalysator
den Zusammenhang zwischen der Gesamtzahl einer
vorgegebenen Bezugsgröße (Suchwort oder Glitch-Signal), die in
den in einem Speicher gespeicherten Eingangssignalen enthalten
sind und der Kursor-Position auf einer Anzeigevorrichtung
ermitteln, so daß die Suchfunktion sehr brauchbar
ist. Da die Wort- und die Glitch-Signal-Suchfunktion in
der timing mode und der Zustandsanzeige ausgeführt werden
können, ist die Messung bequemer als bisher. Darüberhinaus
vergleicht der Logikanalysator ein
logisches Eingangssignal mit einem logischen Bezugssignal,
zählt die Gesamtzahl wahlweise entweder gleicher oder
unterschiedlicher Teile und ermittelt die Beziehung zwischen
der Gesamtzahl und der Kursor-Position.
Das angegebene Ausführungsbeispiel kann in vielfältiger
Weise abgehandelt werden. Zum Beispiel kann die in Zusammenhang
mit den Fig. 3 und 5 beschriebene automatische
Suchfunktion auch in der Zustandsanzeige verwendet werden.
In diesem Fall kann die Umkehrtechnik bei der Anzeige angewandt
werden, wenn die vorgegebene Bezugsgröße oder der
unterschieliche (oder wahlweise derselbe) Teil festgestellt
wird. Es kann aber auch eine Intensitätsmodulation
oder ein Unterstreichen zum Anzeigen der gewünschten Teile
genutzt werden. In der Vergleichsfunktion kann das logische
Bezugssignal durch Eingeben über das Tastenfeld oder durch
Abändern eines Teils des Signals, das von der Sonde erhalten
ist, über das Tastenfeld, anstatt über die Sonde ermittelte
Signale verwenden. Die Anzeigevorrichtung kann
statt einer Kathodenstrahlröhre eine flache Anzeige wie
eine Flüssigkristall- oder Plasmaanzeige oder ein X-Y-Plotter
sein. Die Zustandstabelle kann in oktaler oder
hexadezimaler Notation angezeigt sein, indem das logische
Eingangssignal in Gruppen mit jeweils drei bzw. vier Kanälen
geteilt wird. Die Zahl der Sondenspitzen, also die
Kanalzahl,kann jede gewünschte Zahl sein. Die Adressen
des Eingangs- oder des Bezugssignals können einen unterdrückten
Zwischenbereich aufweisen, wenn sie angezeigt und
miteinander verglichen werden. Wenn die Adressen des logischen
Bezugssignals um z. B. +50 unterdrückt sind, werden
die logischen Eingangssignale in den Adressen 0-205 und
die logischen Bezugssignale in den Adressen 50-255 angezeigt
und miteinander verglichen. Es kann der Fall auftreten,
daß die Daten in einer Adresse des logischen Eingangssignals
zwei Bezugsmustern beim Vergleich eines
Bezugsmusters mit dem Eingangssignal gleich ist, wenn
die Daten unter der ersten Adresse des Bezugsmusters
mit denen unter der letzten Adresse übereinstimmen. Es
besteht jedoch dann kein Problem, wenn das Bezugsmuster
nur dann ermittelt wird, wenn der Kursor auf die erste
Adresse des Bezugsmusters gesetzt ist.
Claims (10)
1. Logikanalysator mit
- - einem Eingangssignalspeicher zum Speichern der aufeinanderfolgenden Zustände eines Eingangssignales unter aufeinanderfolgenden Adressen,
- - einer Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen des gespeicherten Eingangssignales und
- - einem Kursorsteuerungsmittel zum Steuern der Position eines Kursors auf der Anzeigevorrichtung, wobei die Position des Kursors jeweils einer Adresse des Eingangsspeichers zugeordnet ist.
gekennzeichnet durch
- - eine Eingabevorrichtung (30) zum Eingeben eines Suchzustandes und
- - ein Mittel (24) zum Durchsuchen der Zustände des Eingangssignales auf den Suchzustand hin und zum Zählen der Gesamtzahl ermittelter Übereinstimmung von der Anfangsadresse bis zur Endadresse und zum Zählen der aktuellen Zahl von Übereinstimmungen von der Anfangsadresse bis zur Adresse, die der aktuellen Kursorposition zugeordnet ist, und zum Darstellen der Gesamtzahl und der aktuellen Zahl auf der Anzeigevorrichtung.
2. Logikanalysator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Suchzustand jeweils einem
unter einer einzigen Adresse im Eingangssignalspeicher
gespeicherten Zustand zugeordnet ist.
3. Logikanalysator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Suchzustand ein Wort ist.
4. Logikanalysator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Suchzustand ein Glitch-
Signal ist.
5. Logikanalysator nach Anspruch 4, gekennzeichnet
durch einen Glitch-Detektor (12) zum Ermitteln von
im Eingangssignal enthaltenen Glitch-Signalen.
6. Logikanalysator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Suchzustand mehreren unter
verschiedenen Adressen im Eingangssignalspeicher gespeicherten
Zuständen zugeordnet ist.
7. Logikanalysator nach Anspruch 6, gekennzeichnet
durch einen Speicher (28) zum Speichern des Suchzustandes.
8. Logikanalysator nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Eingabevorrichtung
(30) ein Tastenfeld ist.
9. Logikanalysator nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung
(34) das Eingangssignal entweder als Signalfolge-
Wellenzug oder als Zustand
anzeigt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP21411581A JPS58113863A (ja) | 1981-12-28 | 1981-12-28 | ロジツク・アナライザ |
| JP423682A JPS58122463A (ja) | 1982-01-13 | 1982-01-13 | ロジツク・アナライザ |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3248418A1 DE3248418A1 (de) | 1983-07-14 |
| DE3248418C2 true DE3248418C2 (de) | 1990-05-31 |
Family
ID=26337974
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823248418 Granted DE3248418A1 (de) | 1981-12-28 | 1982-12-28 | Logischer analysator |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4623984A (de) |
| DE (1) | DE3248418A1 (de) |
| FR (1) | FR2519147B1 (de) |
| GB (1) | GB2114306B (de) |
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