DE3249558C2 - - Google Patents

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DE3249558C2
DE3249558C2 DE19823249558 DE3249558A DE3249558C2 DE 3249558 C2 DE3249558 C2 DE 3249558C2 DE 19823249558 DE19823249558 DE 19823249558 DE 3249558 A DE3249558 A DE 3249558A DE 3249558 C2 DE3249558 C2 DE 3249558C2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorschub- und Spannvorrichtung für ein um ein Packstück zu spannendes Umreifungsband, das zunächst mit einem in beide Drehrichtungen antreib­ baren und mit einem mitlaufenden Rad das Umreifungsband zwischen sich aufnehmenden Vorschub- und Zurückziehrad in einer das zu umreifende Packstück mit Abstand um­ schließenden Bandführung vorschiebbar und anschließend bei festgehaltenem,vorderen Bandende mittels einer Dreh­ richtungsumkehrung des Vorschub- und Zurückziehrades durch Zurückziehen in Anlage gegen das Packstück und das mit geringerer Vorschubgeschwindigkeit und größerer Kraft arbeitende Spannrad in Anlage gegen das vom mit­ laufenden Rad abgestützte Umreifungsband bringbar ist und das wirksam gewordene Spannrad einen die Dicke des Umreifungsbandes überschreitenden Abstand zwischen dem Vorschub- und Zurückziehrad und dem mitlaufenden Rad einstellt.
Bei dieser aus der DE-OS 25 37 443 bekannten Vorrichtung wird das Vorschub- und Zurückziehrad und das Spannrad von einem einzigen Motor angetrieben, wobei jedoch zwischen dem Vorschub- und Zurückziehrad und dem Spannrad ein Untersetzungsgetriebe vorgesehen ist, damit das Spann­ rad mit einer kleineren Geschwindigkeit und größeren Kraft dreht. Das Vorschub- und Zurückziehrad und das Spannrad sind zusammen mit dem gemeinsamen Antriebsmotor in einem Schwenkteil gelagert, welches schwenkbar an dem einen Arm eines Schwenkhebels gelagert ist. Das mit beiden angetriebenen Rädern in Wirkverbindung stehende mitlaufende Rad ist ortsfest gelagert. Beim bestimmungs­ gemäßen Gebrauch des Vorschub- und Zurückziehrades und des Spannrades versucht das jeweilige Rad, sich jeweils entgegen der Bewegungsrichtung des Umreifungsbandes auf dem Umreifungsband abzurollen und soll damit die erforderliche Anstellkraft des angetriebenen Rades gegen das vom mitlaufenden Rad abgestützte Umreifungsband bewirken. Da das mitlaufende Rad jedoch leichtgängig gelagert ist, dürfte es schwerfallen, die erforderliche Anstellkraft zu erzielen. Nach dem Zurückziehen des Umreifungsbandes bewirkt die größer werdende Spannung im Umreifungsband ein Verschwenken des Schwenkhebels, an dem der die Räder tragende Schwenkteil gelagert ist, so daß sich das Vorschub- und Zurückziehrad auf dem Umreifungsband abrollt und ein Kippen des Schwenkteiles bewirkt, so daß nunmehr das Spannrad auf dem vom mit­ laufenden Rad abgestützten Umreifungsband zur Anlage kommt. Das angetriebene Spannrad bewirkt dann ein weiteres Schwenken des Schwenkteiles, so daß dann das Vorschub- und Zurückziehrad vom Umreifungsband abhebt. Nach dem Erzielen einer vorbestimmten Spannung im Umreifungsband wird der das Schwenkteil tragende Schwenkteil weiter gekippt und dadurch die Verschlußbildung betätigt. Während der Verschlußbildung ist jedoch das Spannrad weiter in Tätig­ keit, so daß es mit großer Kraft und großem Drehmoment auf das durch die Verschlußbildung festgehaltene Umrei­ fungsband einwirkt und Beschädigungen des Umreifungs­ bandes bewirkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vor­ schub- und Spannvorrichtung der eingangs erläuterten Art zu schaffen, bei der beim Spannen des Umreifungs­ bandes das mit größerer Vorschubgeschwindigkeit arbeitende Vorschub- und Zurückziehrad nicht mehr kraftschlüssig an dem Umreifungsband anliegt, indem beim Spannen des Umreifungsbandes das Umreifungsband vom angetriebenen Vorschub- und Zurückziehrad entfernt wird, wobei die Bewegung zugleich für Schaltvorgänge ausgenutzt werden kann.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das sowohl mit dem Vorschub- und Zurückziehrad als auch mit dem Spannrad zusammenwirkende, mitlaufende Rad an einer federbelasteten Wippe gelagert ist und mit der Feder beim Vorschieben und Zurückziehen des Umreifungs­ bandes gegen das sich am Vorschub- und Zurückziehrad abstützende Umreifungsband kraftschlüssig anliegt und das Spannrad an einem weiteren, in Abzugsrichtung mit einer Feder belasteten Schwenkarm gelagert ist und beim Spannen des Umreifungsbandes mit dem Spannrad durch ein von der Bandspannung abhängiges Schwenken des das Spann­ rad tragenden Schwenkarmes durch die Andrückung des Spannrades über das dazwischen liegende Umreifungsband gegen das mitlaufende Rad und die das mitlaufende Rad tragende Wippe bis gegen einen gestellseitigen Anschlag verschwenkt und das mitlaufende Rad vom Vorschub- und Zurückziehrad abdrückt. Das Räderpaar für das Vorschieben und Zurückziehen des Umreifungsbandes wird somit in ein­ facher Weise von einem angetriebenen Vorschub- und Zurück­ ziehrad und einem mitlaufenden Rad gebildet. Das mit­ laufende Rad ist dabei an einer federbelasteten Wippe gelagert, wobei die Feder das mitlaufende Rad kraft­ schlüssig gegen das angetriebene Vorschub- und Zurück­ ziehrad hält, so daß das dazwischen angeordnete Umrei­ fungsband kraftschlüssig zwischen dem Räderpaar gehalten ist. Beim Spannen des Umreifungsbandes führt das an einem weiteren Schwenkhebel gelagerte Spannrad eine Schwenkbewegung in Richtung auf das mitlaufende Rad aus, wodurch das mitlaufende Rad entgegen der Wirkung der Feder vom Vorschub- und Zurückziehrad begrenzt abgedrückt wird. Beim Spannen des Umreifungsbandes greift somit das angetriebene Vorschub- und Zurückziehrad nicht mehr kraft­ schlüssig an dem Umreifungsband an. Das begrenzte Abdrücken des mitlaufenden Rades erfolgt dabei entgegen der Wirkung der beiden Federn, die einerseits am Schwenkarm des Spann­ rades und andererseits an der Wippe des mitlaufenden Rades angelenkt sind.
Das Vorschub- und Zurückziehrad und das Spannrad können je mit einem eigenen Motor antreibbar sein. Dadurch werden in einfacher Weise die sonst erforderlichen Unter­ setzungsgetriebe zwischen dem Vorschub- und Zurückziehrad und dem Spannrad eingespart. Die Motoren können dabei in einfacher Weise den jeweiligen Verwendungszwecken ange­ paßt sein.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs­ beispiel dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 die Vorschub- und
Spannvorrichtung für ein um ein Pack­ stück zu spannendes Umreifungsband in schematischer Darstellung in der Vor­ schubstellung und
Fig. 2 die Vorschub- und Spannvorrichtung in der Spannstellung.
Die in der Zeichnung dargestellte Vorschub- und Spann­ vorrichtung für ein um ein nicht näher dargestelltes Packstück zu spannendes Umreifungsband 10 weist ein das Umreifungsband 10 kraftschlüssig zwischen sich aufnehmendes Räderpaar 11, 12 auf, mit dem das Umreifungsband 10 in einer das zu umreifende Packstück mit Abstand umschlies­ senden, nicht näher dargestellten Bandführung vorschieb­ bar ist. Durch eine Drehrichtungsumkehrung des Räder­ paares 11, 12 kann anschließend bei festgehaltenem, vorderen Bandende das Umreifungsband durch Zurückziehen in Anlage gegen das Packstück gebracht werden. Nach dem Anlegen des Umreifungsbandes 10 gegen das Packstück kann dann mit einem besonderen, für sich angetriebenen Spann­ rad 13 das Umreifungsband 10 mit der erforderlichen Spannung versehen werden.
Das Spannen des Umreifungsbandes 10 erfolgt mit einem Räderpaar 12, 13, von denen das eine Rad 12 als mit­ laufendes Rad ausgebildet und das Rad 13 mit einem nicht näher dargestellten Motor in Spannrichtung drehbar ist. Das Spannrad 13 ist mit seiner Achse 14 an einem Schwenk­ hebel 15 derart gelagert, daß beim Spannen des Umrei­ fungsbandes 10 das antreibbare Spannrad 13 gegen das sich gegen das mitlaufende Rad 12 abstützende Umreifungs­ band 10 mit entsprechend der anwachsenden Zugspannung im Umreifungsband 10 ansteigender Anpreßkraft anlegt. Hierbei bildet das antreibbare Spannrad 13 zugleich eine Umlenkung für das Umreifungsband 10, weil der vom antreibbaren Spannrad 13 zum Packstück führende Teil des Umreifungsbandes 10 zumindest etwa parallel zur Anpreß­ richtung des am Schwenkhebel 15 gelagerten, antreibbaren Spannrades 13 verläuft. In einfacher Weise wird somit erreicht, daß mit entsprechend der anwachsenden Zug­ spannung im Umreifungsband 10 ansteigender Anpreßkraft das Spannrad 13 gegen das sich gegen das mitlaufende Rad 12 abstützende Umreifungsband 10 angepreßt wird, so daß auch bei ansteigender Zugspannung ein Rutschen des Spannrades 13 auf dem Umreifungsband nicht zu befürchten ist.
Um ein Zerquetschen und Verformen des insbesondere aus Kunststoff bestehenden Umreifungsbandes 10 zu vermeiden, verläuft die Drehrichtung des angetriebenen Spannrades 13 derart, daß eine Kraftkomponente im Sinne eines Aus­ einanderdrückens der beiden Räder 12, 13 auftritt, wobei jedoch diese Kraftkomponenete kleiner als die vom Schwenkhebel durch die Bandspannung hervorgerufene Anpreßkraft ist. Dadurch wird in einfacher Weise ein Zerstören und Verformen des insbesondere aus Kunststoff bestehenden Umreifungsbandes vermieden. Dabei kann die Kraftkomponente sehr klein sein, da es hauptsächlich darauf ankommt, daß die vom Schwenkhebel 15 durch die Bandspannung hervorgerufene Anpreßkraft nicht auch noch durch die von der Drehrichtung des Spannrades 13 hervorgerufene Kraft­ komponente erhöht wird.
Um eine rutschfeste Anlage des Spannrades 13 gegen das Umreifungsband 10 zu erzielen, ist das antreibbare Spann­ rad 13 an seiner metallischen Mantelfläche 16 mit einer nicht näher dargestellten, den Reibwert erhöhenden Codierung od.dgl. versehen. Weiterhin ist die gegen das Umreifungsband 10 zur Anlage kommende Mantelfläche 17 des mitlaufenden Rades 12 von einer abriebfesten, weich­ elastischen Auflage 18 gebildet. Beim Anpressen des Spannrades 13 gegen das vom mitlaufenden Rad 12 abge­ stützte Umreifungsband 10 drückt sich das Spannrad 13 mit dem aufliegenden Umreifungsband 10 in die abriebfeste, weichelastische Auflage 18 ein, so daß eine großflächige Anlage des Umreifungsbandes 10 sowohl am mitlaufenden Rad 12 als auch am Spannrad 13 erfolgt. Beschädigungen des insbesondere aus Kunststoff bestehenden Umreifungs­ bandes 10 werden somit in einfacher Weise vermieden.
Das Anpressen des am Schwenkhebel 15 gelagerten, antreib­ baren Spannrades 13 gegen das vom mitlaufenden Rad 12 abgestützte Umreifungsband 10 erfolgt entgegen der Wirkung einer am Schwenkhebel 15 angreifenden Feder 19. Die Feder 19 ist dabei als Schraubenzugfeder ausgebildet und einerends mit einem Haken 20 am freien Ende des Schwenkhebels 15 und anderends mit einem Haken 21 an einer feststehenden Anschlagfläche 22 gehaltert. Durch die Kraft der Feder 19 ist der Schwenkhebel 15 und damit das Spannrad 13 bestrebt, eine Grundstellung einzunehmen, in der das antreibbare Spannrad 13 und das zugehörige mitlaufende Rad 12 zum freien Vorschieben des Umreifungs­ bandes 10 mit einem die Dicke des Umreifungsbandes 10 überschreitenden Abstand zueinander angeordnet sind. In der Grundstellung liegt der das antreibbare Spannrad 13 tragende Schwenkhebel 15 mit einem verstellbaren Anschlag 23 gegen die feste Anschlagfläche 22 an. Der verstellbare Anschlag 23 wird dabei von einer Schraube 24 mit Konter­ mutter 25 gebildet. In der Grundstellung liegt die Schraube 24 mit ihrem Kopf gegen die feste Anschlag­ fläche 22 an und kann entsprechend den gegebenen Verhält­ nissen verstellt werden.
Das am Schwenkhebel 15 gelagerte, antreibbare Spannrad 13 nimmt die Grundstellung vor dem Spannen, beim Vor­ schieben des Umreifungsbandes 10 ein. Wie bereits erläutert, ist zum Vorschieben und Zurückziehen des Umreifungsbandes 10 an das Umreifungsband 10 kraftschlüssig zwischen sich aufnehmendes Räderpaar 11, 12 vorgesehen. Dieses Räder­ paar 11, 12 wird von einem in beiden Drehrichtungen mit einem eigenen, nicht näher dargestellten Motor antreib­ baren Vorschub- und Zurückziehrad 11 und dem zugleich mit dem Spannrad 13 zusammenwirkenden, mitlaufenden Rad 12 gebildet.
Das mitlaufende Rad 12 ist drehbar an dem einen Schwenk­ arm 26 einer Wippe 27 gelagert, an dem auch eine Schrauben­ zugfeder 29 angreift, unter deren Wirkung die Wippe 27 und damit der Schwenkarm 26 in einer Grundstellung ge­ halten ist, in der das mitlaufende Rad 12 sich kraftschlüssig gegen das auch am antreibbaren Vorschub- und Zurückziehrad abstützende Umreifungsband 10 anlegt. Das mitlaufende Rad 12 wird somit durch die federbelastete Wippe 27 gegen das Vorschub- und Zurückziehrad 11 gedrückt, so daß das Umreifungsband 10 kraftschlüssig zwischen den Rädern 11 und 12 eingespannt ist. Das antreibbare Vorschub- und Zurück­ ziehrad 11 weist eine polierte, metallische Mantelfläche 30 auf, so daß zwischen dem Vorschub- und Zurückziehrad 11 und dem Umreifungsband 10 nur eine geringe Reibung auftritt. Die auf das Umreifungsband 10 übertragene Kraft reicht jedoch aus, um das Band in die das zu umreifende Packstück mit Abstand umschließende Bandführung vorzu­ schieben. Ebenso reicht die Kraft aus, um das Umreifungs­ band 10 bei festgehaltenem, vorderen Bandende durch eine Drehrichtungsumkehrung des Vorschub- und Zurückziehrades 11 durch Zurückziehen in Anlage gegen das Packstück zu bringen.
Der das antreibbare Spannrad 13 tragende Schwenkhebel 15 und die das mitlaufende Rad 12 tragende Wippe 27 sind auf einem gemeinsamen Lagerzapfen 31 schwenkbar gelagert. Für die beiden schwenkbaren Teile 15 und 27 wird somit lediglich ein einziger Lagerzapfen 31 benutzt.
Das an der Wippe 27 gelagerte, mitlaufende Rad 12 ist, wie insbesondere aus der Fig. 2 ersichtlich, beim Spannen des Umreifungsbandes durch den vom antreibbaren Spannrad 13 kommenden und auf das mitlaufende Rad 12 einwirkenden Anpreßdruck entgegen der Wirkung der Feder 29 in eine Freigabestellung überführt, in der das antreibbare Vorschub- und Zurückziehrad 11 und das zugehörige mit­ laufende Rad 12 zum freien Spannen des Umreifungsbandes 10 mit einem die Dicke des Umreifungsbandes 10 über­ schreitenden Abstand zueinander angeordnet sind. Dadurch wird in einfacher Weise das Spannen des Umreifungsbandes durch das Vorschub- und Zurückziehrad 11 nicht beein­ trächtigt.
Der Wippe 27 ist zur Begrenzung der Schwenkbewegung in die Freigabestellung ein mit seinem ersten Schwenkarm 26 zusammenwirkender, gestellseitiger Anschlag 32 zugeordnet. Dadurch wird in einfacher Weise ein zu weites Schwenken der Wippe 27 über die Freigabestellung hinaus vermieden.
Dem gestellseitigen Anschlag 32 ist ein Schalter 33 mit einem nicht näher dargestellten, einstellbaren Zeitrelais zugeordnet, mit dem der nicht näher dargestellte Motor des Spannrades 13 ausschaltbar ist.
Beim bestimmungsgemäßen Gebrauch der Vorrichtung wird das Umreifungsband 10 zunächst mit dem das Umreifungsband 10 kraftschlüssig zwischen sich aufnehmenden Räderpaar 11, 12 in die das zu umreifende Packstück mit Abstand umschließende Bandführung vorgeschoben. Hierbei nimmt die Vorrichtung die in der Fig. 1 dargestellte Grund­ stellung ein, in der das mitlaufende Rad 12 mit der federbelasteten Wippe 27 kraftschlüssig gegen das sich gegen das Vorschub- und Zurückziehrad 11 abstützende Umreifungsband 10 gedrückt wird. Zwischen dem mitlaufenden Rad 12 und dem Spannrad 13 ist ein Abstand vorgesehen, so daß das Umreifungsband frei zwischen diesen beiden Rädern 12 und 13 durchgeschoben werden kann. Da das Umreifungsband 10 das mitlaufende Rad 12 und das Spann­ rad 13 umschlingt, ist dem mitlaufenden Rad 12 ein Band­ führer 37 und dem Spannrad 13 ein Bandführer 38 zuge­ ordnet. Die beiden Bandführer 37 und 38 sind dabei an der Wippe 27 gehaltert. Beim Vorschieben des Umreifungs­ bandes 10 wird lediglich das Vorschieb- und Zurückziehrad 11 in der Vorschubrichtung angetrieben, während das Spannrad 13 ohne Antrieb verbleibt.
Nachdem das Umreifungsband 10 vollständig in die das zu umreifende Packstück mit Abstand umschließende Band­ führung vorgeschoben ist, wird das Umreifungsband 10 zurückgezogen, unter gleichzeitigem Festhalten des vorderen Endes des Umreifungsbandes 10, so daß sich das Umreifungsband 10 gegen das Packstück anlegt. Das Zurück­ ziehen des Umreifungsbandes 10 erfolgt mit dem Vorschub­ und Zurückziehrad 11, wozu der zugehörige Antriebsmotor in der entgegengesetzten Drehrichtung angetrieben wird. Mit dem Einschalten des Motors für das Vorschub- und Zurückziehrad 11 in der Zurückziehrichtung wird gleich­ zeitig auch der Motor für das Spannrad 13 eingeschaltet, so daß sich das Spannrad 13 in Spannrichtung dreht. Das Drehen des Spannrades 13 mit dem eigenen Motor erfolgt dabei mit geringerer Umdrehungszahl und größerer Kraft.
Beim Zurückziehen des Umreifungsbandes 10 erfolgt nach dem Anlegen an das Packstück eine Erhöhung der Zugspannung im Umreifungsband 10. Hierdurch wird das an dem Schwenk­ hebel 15 gelagerte Spannrad 13 entgegen der Wirkung der Feder 19 aus der Grundstellung in die Wirkstellung überführt, in der das Spannrad 13 zunächst gegen das Umreifungsband 10 und dann mit dem Umreifungsband 10 gegen das mitlaufende Rad 12 zur Anlage kommt. Das weitere Zurückziehen des Umreifungsbandes 10, d.h. das Spannen des Umreifungsbandes 10, erfolgt nunmehr mit dem Spannrad 13. Dabei ist zunächst noch das Vorschub- und Zurückziehrad 11 mit dem Umreifungsband 10 in Anlage. Durch den Anpreßdruck des Spannrades 13 gegen das mit­ laufende Rad 12 wird jedoch die Wippe 27 entgegen der Wirkung der Feder 29 aus der Grundstellung in die Freigabestellung überführt. Das Überführen der Wippe 27 mit dem mitlaufenden Rad 12 entgegen der Wirkung der Feder 29 aus der Grundstellung in die Freigabestellung erfolgt dabei in Abhängigkeit von der im Umreifungsband 10 anwachsenden Spannung und der damit anwachsenden Druckkraft, mit der das Spannrad 13 gegen das mitlaufende Rad 12 gedrückt wird. Beim Überführen der Wippe 27 in die Freigabestellung wird der Schalter 33 mit dem ein­ stellbaren Zeitrelais für das Ausschalten des Motors vom Spannrad 13 betätigt. Je nach der Einstellung des Zeitrelais erfolgt die Ausschaltung vom Spannrad 13 sofort oder nach einer vorbestimmten Zeitspanne, so daß genau eingestellt werden kann, wie lange das Spannrad 13 noch weiterläuft und die Spannung im Umreifungsband 10 erhöht. Mit dem Ausschalten des Motors für das Spann­ rad 13 erfolgt natürlich auch zugleich ein Ausschalten des Motors von dem Vorschub- und Zurückziehrad 11.
Nach dem Erreichen der vorbestimmten Spannung in dem um das Packstück geschlungenen Umreifungsband 10 können nunmehr die sich überlappenden Bandenden miteinander ver­ bunden und der für die Umreifung des Packstückes über­ schüssige Teil des Umreifungsbandes 10 abgetrennt werden. Die hierzu erforderlichen Einrichtungen können einen an sich bekannten Aufbau aufweisen und sind daher nicht näher erläutert worden. Nach dem Abschneiden des für die Umreifung des Packstückes überschüssigen Teiles des Umreifungsbandes kann nunmehr wieder das Umreifungsband vorgeschoben werden.

Claims (2)

1. Vorschub- und Spannvorrichtung für ein um ein Pack­ stück zu spannendes Umreifungsband, das zunächst mit einem in beide Drehrichtungen antreibbaren und mit einem mitlaufenden Rad das Umreifungsband zwischen sich auf­ nehmenden Vorschub- und Zurückziehrad in einer das zu umreifende Packstück mit Abstand umschließenden Bandführung vorschiebbar und anschließend bei fest­ gehaltenen, vorderen Bandende mittels einer Dreh­ richtungsumkehrung des Vorschub- und Zurückzieh­ rades durch Zurückziehen in Anlage gegen das Pack­ stück und das mit geringerer Vorschubgeschwindigkeit und größerer Kraft arbeitende Spannrad in Anlage gegen das vom mitlaufenden Rad abgestützte Umreifungsband bringbar ist und das wirksam gewordene Spannrad einen die Dicke des Umreifungsbandes überschreitenden Abstand zwischen dem Vorschub- und Zurückziehrad und dem mitlaufenden Rad einstellt, dadurch gekennzeichnet, daß das sowohl mit dem Vorschub- und Zurückziehrad (11) als auch mit dem Spannrad (13) zusammenwirkende mitlaufende Rad (12) an einer federbelasteten Wippe (27) gelagert ist und mit der Feder (29) beim Vorschieben und Zurückziehen des Umreifungsbandes (10) gegen das sich am Vorschub- und Zurückziehrad (11) abstützende Umreifungsband (10) kraftschlüssig anliegt und das Spannrad (13) an einem weiteren in Abzugsrichtung mit einer Feder (19) belasteten Schwenkarm (15) gelagert ist und beim Spannen des Umreifungsbandes (10) mit dem Spannrad (13) durch ein von der Bandspannung abhängiges Schwenken des das Spannrad (13) tragenden Schwenkarmes (15) durch die Andrückung des Spannrades (13) über das dazwischen liegende Umreifungsband (10) gegen das mitlaufende Rad (12) und die das mitlaufende Rad (12) tragende Wippe (27) bis gegen einen gestellseitigen Anschlag (32) verschwenkt und das mitlaufende Rad (12) vom Vorschub- und Zurückziehrad (11) abdrückt.
2. Vorschub- und Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorschub- und Zurück­ ziehrad (11) und das Spannrad (13) mit je einem eigenen Motor antreibbar sind.
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