DE324997C - Schaltuhr - Google Patents

Schaltuhr

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Publication number
DE324997C
DE324997C DE1918324997D DE324997DD DE324997C DE 324997 C DE324997 C DE 324997C DE 1918324997 D DE1918324997 D DE 1918324997D DE 324997D D DE324997D D DE 324997DD DE 324997 C DE324997 C DE 324997C
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DE
Germany
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lever
disk
switching
cam
time switch
Prior art date
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Expired
Application number
DE1918324997D
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English (en)
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Heliowatt Werke Elektrizitaet GmbH
Original Assignee
Heliowatt Werke Elektrizitaet GmbH
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/14Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day
    • G04C23/34Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day with provision for automatic modification of the programme, e.g. on Sunday
    • G04C23/342Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day with provision for automatic modification of the programme, e.g. on Sunday some operations being performed at another time

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

  • Schaltuhr. Gegenstand des Hauptpatentes 319662 ist eine Schaltuhr, bei der die Schaltung durch Lösung der Sperrung eines Laufwerks oder Schaltwerks erfolgt und zwischen der Uhrscheibe und der Schaltscheibe eine solche Abhängigkeit hergestellt ist, daß dem Wirksam-«-erden irgendeines der auf der Uhrscheibe angebrachten Auslöseorgane eine ganz bestimmte Stellung der Schaltscheibe entspricht, gleichgültig wieviel solcher Auslöseorgane vorhanden sind und in welcher Reihenfolge und in welchen Zeitabständen sie zur Wirksamkeit gelangen. Bei dem Hauptpatente «-erden als Auslöseorgane Stifte b, c, d verwendet und die Abhängigkeit durch einen Hebel i, zrt. hergestellt, der in seiner jedesmaligen Lage durch einen Sperrhebel f festgehalten oder auch freigegeben wird. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung der Erfindung des Hauptpatentes durch Beseitigung des Sperrhebels, erreicht dadurch eine größere Einfachheit des Aufbaues und gibt zugleich dem Konstrukteur mehr Freiheit. Zu diesem Zwecke werden gemäß der Zusatzerfindung nicht mehr Stifte als Auslöseorgane benutzt, sondern man läßt den Endpunkt des Hebels i auf von der Uhrscheibe bewegten Nocken, Vorsprüngen u. d911 schleifen, an die er durch Federkraft zur Anlage gebracht wird.
  • Die Figur zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. a ist die in 24 Stunden einmal umlaufende Uhrscheibe, b, c, d und e sind Nocken, die mit der Scheibe umlaufen, und zwar sind b, c und e an der Scheibe fest, während d relativ zur Scheibe verstellbar ist und von Hand oder durch ein Uhrwerk jeweils auf die Zeit des Sonnenunterganges gestellt wird. b, c und e sind gegeneinander abgestuft, b dient für die Zeit der Ausschaltung während des Tages, c dient der Nachtbeleuchtung, wenn bloß der Automat in Tätigkeit treten soll, e endlich ,dient der Dauerbeleuchtung, im Winter etwa von 4 bis 9 Uhr. Der Radius des beweglichen Nockens d ist derselbe wie der des Nockens b, so,daß durch die Verstellung des Nockens d der Nocken b verlängert bzw. verkürzt wird. Ebenso wird durch diese Verstellung des Nockens d der Nöcken für die Dauerbeleuchtung e verkürzt bzw. verlängert. Auf der Kurvenfläche der Nocken schleift das eine Ende des doppelarmigen Hebels i, in, -der durch eine Feder i dauernd gegen die Kurvenscheibe gezogen wird. Das andere senkrecht zur Papierebene abgekröpfte Ende des Hebels in kann mit den Anschlagstiften n, o, p zum Eingriff kommen. Diese Stifte haben untereinander verschiedene Abstände von der Drehachse der Schaltscheibe, und es- fängt sich deshalb jeweilig derjenige Stift auf der Spitze des Hebels in, dessen radialer Abstand gleich dem radialen Abstand der Spitze des- Hebels von der Drehachse der Schaltscheibe ist. Bei -der Drehung der Scheibe a folgt die Spitze des Hebels i dem auf den verschiedenen Kurvenstücken gebildeten Kurvenzug, so daß der Hebel jedesmal, wenn ein Kurvenstück zu Ende ist und das folgende beginnt, auf das niedrigere Kurvenstück abfällt bzw. auf das höhere hinaufklettert. Dadurch ändert das- eine Ende des doppelarmigen Hebels jedesmal seinen Abstand von der Achse der Uhrscheibe a unddementsprechend auch das andere Ende seine radiale Entfernung von der Drehachse der Schaltscheibe. Solange der Hebel.i an einer Kurvenscheibe anliegt, ist auch die Schaltscheibe gesperrt, sobald aber ein neues Kurvenstück unter den Hebel i tritt, gleitet die Spitze des Hebels in. von dem Stift, den sie bisher gefangen hatte, ab, und die Schaltscheibe beginnt zu laufen, bis derjenige Stift, dessen radiale Entfernung gleich der neu angenommenen Entfernung der Hebelspitze ist, zfim Anschlag kommt. Der Berührung des Hebels i mit einer der Kurvenscheiben entspricht also immer die Berührung des Hebels in mit einem der Anschlagstifte, d. h. eine bestimmte Schaltstellung.
  • Es ist klar, daß die hier für drei Schaltstellungen gezeichnete Anordnung für beliebig viele ausgeführt werden kann, und daß statt der Kurvenscheiben und der federnden Anlage des Hebelsi jede andere Art -der zwangläufigen Führung gewählt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCII: Schaltuhr nach Patent 3I966, dadurch gekennzeichnet, daß der die Abhängigkeit zwischen Uhrscheibe (a) und der die Anschlagstifte (n, o, p) tragenden Scheibe herstellende Hebel ohne Vermittelung von Gesperren zwangläufig von der Uhrscheibe geführt wird.
DE1918324997D 1918-08-10 1918-08-10 Schaltuhr Expired DE324997C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE324997T 1918-08-10

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DE324997C true DE324997C (de) 1920-09-09

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ID=6182441

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DE1918324997D Expired DE324997C (de) 1918-08-10 1918-08-10 Schaltuhr

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