DE325635C - Regenerativofen zur Verbrennung von Stickstoff - Google Patents

Regenerativofen zur Verbrennung von Stickstoff

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DE325635C
DE325635C DE1919325635D DE325635DD DE325635C DE 325635 C DE325635 C DE 325635C DE 1919325635 D DE1919325635 D DE 1919325635D DE 325635D D DE325635D D DE 325635DD DE 325635 C DE325635 C DE 325635C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B21/00Nitrogen; Compounds thereof
    • C01B21/20Nitrogen oxides; Oxyacids of nitrogen; Salts thereof
    • C01B21/24Nitric oxide (NO)
    • C01B21/26Preparation by catalytic or non-catalytic oxidation of ammonia

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)

Description

  • Regenerativofen zur Verbrennung von Stickstoff. Bei Verbrennen "von Stickstoff ist es bekannt, die heißen Gase zum Vörwärmen der reagierenden Gase nach dem Regenerativsystem zu benutzen und so die Ausbeute an Stickoxyd zu verbessern. Wenn neben den reagierenden Gasen (Luft oder Stickstoff und Sauerstoff) die zur -Erzeugung der nötigen Temperatur -erforderlichen 'Heizgase zuzuführen sind, und.beide Arten von Gasen vorgewärmt werden sollen, so müssen in der Regel getrennte Wärmespeicher für beide vorhanden sein. Es hat sich nun als vorteilhaft erwiesen, in diesem Fall die Wärmespeicher als ineinanderliegende Rohre auszubilden. Dies erlaubt nicht nur einen sehr einfachen Aufbau der Ofen, sondern erleichtert auch die gleichmäßige Vorwärmung und die gleichmäßige Verteilung der Wärme über den ganzen Ofenquerschnitt.
  • Ein nach der Erfindung gebauter Ofen ist in der beiliegenden Zeichnung schematisch dargestellt. An den Reaktionsraum a schließen nach beiden Seiten symmetrisch doppelrohrartigeWärmespeicher b, c und d, f an, deren mit Füllmaterial ausgesetzte Kanäle zur Zu- und Ableitung der Gase dienen.
  • Der Ofen wird wie folgt betrieben: Durch die Stutzen.g und h auf der einen Seite werden die beiden Reaktionsgase gleichmäßig zugeführt (beispielsweise Luft durch h und Generatorgas durch g). Beide erwärmen sich an den Füllkörpern des Wärmespeichers und verbrennen beim Austritt in den Reaktionsraum. Die heißen Verbrerinungsgase nehmen ihren Weg durch die Wärmespeicher der anderen Ofenhälfte, geben ihre Wärme an' das Füllmaterial ab und verlassen den Ofen durch Stutzen k und 1.
  • Sind die Wärmespeicher d und f genügend erhitzt, so wird umgestellt. Luft und Gase treten bei k und 1 ein, gehen in entgegengesetzter Richtung durch den Ofen und verlassen denselben bei g und 1a. Dieser Wechsel wiederholt sich in regelmäßigen Zeitabschnitten.
  • Bei größeren Ofen treten an Stelle der einzelnen Gasvorwärmerohre c und f deren mehrere in gleichmäßiger'Verteilung über den Vorlvärmerquerschnitt.
  • Darf die Vorwärmung des Heizstoffes nicht zu weit getrieben werden, so verwendet man an Stelle der mit Füllmasse ausgesetzten Vorwärmerohre . glatte Gaszuleitungskanäle, und die Umstellung beim Richtungswechsel erfolgt so, daß die Abgase nur durch die Wärmespeicher b und d gehen.
  • Bei dieser Arbeitsweise können die heißen Verbrennungsgase in bekannter Weise vor Eintritt in die Wärmespeicher soweit wie erforderlich abgekühlt werden; auch kann im Reaktionsraum Kontaktmasse usw. angeordnet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Regenerativofen zur Verbrennung von Stickstoff, dadurch gekennzeichnet, daß an einen Verbrennungsraum (a) auf beiden Seiten symmetrisch je ein aus zwei oder mehr ineinanderliegenden Rohren bestehender Wärmespeicher (b, c und 1 d, f ) anschließt, von denen immer - einer zur, räumlich getrennten Vorwärmung der beiden reagierenden Gase (oder zur Vorwärmung des einen und zum Durchleiten des anderen) dient, während der zweite aus den Abgasen die zur Vonrärmung erforderliche Wärme aufnimmt.
DE1919325635D 1919-12-31 1919-12-31 Regenerativofen zur Verbrennung von Stickstoff Expired DE325635C (de)

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