DE325659C - Zigarettendose - Google Patents

Zigarettendose

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DE325659C
DE325659C DE1919325659D DE325659DD DE325659C DE 325659 C DE325659 C DE 325659C DE 1919325659 D DE1919325659 D DE 1919325659D DE 325659D D DE325659D D DE 325659DD DE 325659 C DE325659 C DE 325659C
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24F—SMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F15/00—Receptacles or boxes specially adapted for cigars, cigarettes, simulated smoking devices or cigarettes therefor
    • A24F15/12—Receptacles or boxes specially adapted for cigars, cigarettes, simulated smoking devices or cigarettes therefor for pocket use

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  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf vollständig aus Holz bestehende Zigarettendosen, die als russische Zigarettendosen bekannt sind. Dieselben werden bisher ausschließlich von Hand aus geschnitzt. Die bisherigen Versuche, solche Dosen auf maschinellem Wege herzustellen, sind ausnahmslos fehlgeschlagen. Wenn es auch möglich war, den Dosenkörper und den Deckel maschinell zu bearbeiten, so
ίο wollte es doch bisher nicht gelingen, das den Dosenkörper und den; Deckel verbindende Scharnier mit maschinellen Hilfsmitteln herzustellen. Die Ursache lag darin, daß die Scharnierzungen des Dosenkörpers und des Deckels, die dicht ineinandergreifen müssen, zylindrische Gestalt haben bzw. einen Teil eines Zylinders darstellen, wodurch es notwendig ist, die zwischen den einzelnen Scharnierzungen vorhandenen gebogenen Kanten nach einem Kreisbogen zu bestimmen, dessen Mittelpunkt im Drehzapfen des Scharniers liegt. Infolgedessen müssen zunächst bei beabsichtigter maschineller Herstellung die Fräser außerordentlich klein gestaltet sein, und zwar müssen sie etwa dem Durchmesser der Scharnierzungen entsprechen, woraus ohne weiteres hervorgeht, daß man solche Fräser nicht zur Anwendung bringen kann. Aus diesem Grunde war man auch bei den bisher mit der Maschine hergestellten Zigarettendosen gezwungen, mindestens das Scharnier von Hand aus zu bearbeiten, was aber die Herstellungskosten so verteuerte, daß sie sich nicht einführen konnten. ;
Die Erfindung will die gekennzeichneten j Schwierigkeiten vermeiden, indem demScharnier , eine Form gegeben wird, welche sich trotz dichten Abschlusses maschinell bearbeiten läßt. Die Eigenart liegt darin, daß die zwischen den Scharnierzungen des Dosenkörpers und des Deckels befindlichen gebogenen Kanten einen Teil eines Kreisbogens bilden, dessen Mittelpunkt außerhalb des Scharnierdreh Zapfens liegt. Infolgedessen ist die Anwendung größerer Fräser zulässig, deren Drehpunkt mithin außerhalb "des Scharnierdrehzapfens liegen kann, und welche mithin sich wirksam bei der Bearbeitung des Scharniers zur Anwendung bringen lassen. Damit auch in aufgeklapptem Zustande der sich aus den Zigaretten in der Zigarettendose häufig ausscheidende Tabak nicht in das Scharnier gelangen kann, wie dies bei den bisherigen Zigarettendosen immer der Fall war, bilden die. zwischen den Scharnierzungen ' des Dosenkörpers· vorhandenen gebogenen Kanten die Außenfläche einer auf der Scharnierseite im Dosenkörper vorgesehenen Wand oder Rippe, welche somit das Scharnier gegen das Eindringen von Tabak-. staub schützt.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar sind
Fig. ι die Draufsicht auf die hölzerne Zigarettendose,
Fig. 2 eine Endansicht von der Scharnierseite aus;
Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch die Dose,
Fig. 4 ein wagerechter Schnitt durch die Dose;
Fig. 5 zeigt den eigentlichen Dosenkörper im Schnitt und
Fig. 6 den eigentlichen Deckel im Schnitt.
Die1 hölzerne Zigarettendose besteht in bekannter Weise aus dem Dosenkörper ι und dem Deckel 2. Die Erfindung bezieht sich, hauptsächlich auf die Ausbildung des den Dosenkörper und den Deckel verbindenden Scharniers. Während bei den bekannten hölzernen Zigarettendosen die Scharnierzungen Teile eines zylindrischen Körpers mit der Achse im Drehzapfen bildeten,' sind sowohl am Dosenkörper 1 als auch am Deckel 2 Ansätze 3 bzw. 4 vorgesehen, welche von zwei gebogenen Flächen 5 und 6 verschiedenartiger Radien begrenzt sind, wobei die Löcher 7 für den Scharnierdrehzapfen exzentrisch in diesen Ansätzen liegen. Des weiteren sind die zwischen den Scharnierzungen 3, 4 vorhandenen gebogenen Kanten 8 nach einem Kreisbogen bestimmt, dessen Mittelpunkt außerhalb des Scharnierdrehzapfens 7 liegt.
Wie namentlich Fig. 4 erkennen läßt, wird trotz der unterschiedlichen Ausbildung der Scharnierteile ein dichtes Schließen, des Scharniers erreicht.
Damit in aufgeklapptem Zustande der sich im Dosenkörper aus den dort vorhandenen Zigaretten häufig ausscheidende Tabakstaub . nicht zwischen die Scharnierteile gelangen kann, ist im Dosenkörper 1 auf der Scharnierseite eine Wand oder Rippe 9 angeordnet, welche von den gebogenen Kanten 8, die zwischen den Scharnierzungen liegen, begrenzt wird. Diese Rippe verhindert daher, wie Fig. 4 und 5 erkennen läßt, das Hinübergleiten des Tabakstaubes in die Scharnierteile, 35. so daß daher das Scharnier dauernd wirksam bleibt. -
Die oben beschriebene Ausbildung kaam natürlich nicht allein nur bei aus Holz bestehenden Zigarettendosen Verwendung finden, sondern auch bei solchen aus irgendwelchem anderen Material, insbesondere aus Hartgummi, Zelluloid, Zellon usw., wo das Scharnier gleichfalls auf mechanischem Wege bearbeitet - werden muß. Die Erfindung bezieht sich daher auch auf solche aus anderem Material ge-. staltete Zigarettendosen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    1, Zigarettendose aus Holz oder anderem Material mit aus Deckel und Dosenkörper herausgearbeitetem Scharnier, bei welchem die zwischen Dosenkörper und Deckel liegenden Kanten der Scharnierzungen nach einem'Kreisbogen ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der zu den Kreisbögen (8) gehörende Mittelpunkt außerhalb der Scharnierzungen (3,4) liegt, zum Zwecke, mit Fräsern oder ähnlichen maschinellen Hilfsmitteln die Bearbeitung des Scharniers zu ermöglichen.
  2. 2. Zigarettendose nach Anspruch 1, da- ■ durch gekennzeichnet, daß die zwischen den Scharnierzungen (3) des Dosenkörpers (1) liegenden gebogenen Kanten (8) die_ Außenfläche einer im Dosenkörper auf der Scharnierseite . angeordneten vorstehenden Wand oder Rippe (9) bilden, „durch welche der sich in der Zigarettendose ausscheidende Tabakstaub usw. zurückgehalten und am Eindringen in das Scharnier verhindert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919325659D 1919-03-20 1919-03-20 Zigarettendose Expired DE325659C (de)

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GB147036A (en) 1921-01-27

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