DE325703C - Rost mit luftzufuehrendem, hohlem Aufsatz fuer Muellverbrennungs- und aehnliche OEfen - Google Patents
Rost mit luftzufuehrendem, hohlem Aufsatz fuer Muellverbrennungs- und aehnliche OEfenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
- F23H13/00—Grates not covered by any of groups F23H1/00-F23H11/00
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
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Description
- Rost mit luftzuführendem, hohlem Aufsatz für 1Vlüllverbrennungs- und ähnliche Öfen. . Die Erfindung betrifft eine Verbesserung. an den Rosten von Müllverbrennungs- und ähnlichen Öfen. Es handelt sich dabei um Roste, die mit einem odermehreren ,hohlen Aufsätzen versehen sind, um Luft bis möglichst in die Mitte der Brennstoffschicht zuleiten zu können. Die Erfindung besteht darin, daß der Schieber des Ofens zum Herausziehen der Schlacke aus dem Rost im Hohlraum des Rostaufsatzes, also außerhalb der Feuerung und getrennt von der Schlacke gelagert ist. Dies hat den Vorteil, d@aß der Schieber, der beispielsweise bei einerri Rost mit mittlerem Aufsatz gleichzeitig beide Roste neben dem Aufsatz bedient, sofort in den Ofen zurückgeführt und wieder gebraucht werden kann. Es wird somit der Verbrennungsvorgang verbessert und beschleunigt, da das Wiedereinbringen des Schiebers in den Ofen von dem Aufbrechen und Auskühlen der Schlacke unabhängig ist., Außerdem wird das Fassungsvermögen des Rostes durch die Lagerung des Schiebers im Rostaufsatz vergrößert. -Als Ausführungsbeispiel wird- die Erfindung nachstehend an dem Muldenrost eines :Müllverbrennungsofens erläutert. Der Rost ist im Querschnitt dargestellt. -Es handelt sich um einen Rost mit mittlerem Aufsatz. Der Rost mit seinen Seitenwänden i usw. ist in bekannter, hier nicht weiter zu erörternder Weise gebaut. Der Rostboden a ist mit einem mittleren hohlen Aufsatz 3 versehen, der in die Mitte- des Muldenrostes vorragt. Der Aufsatz . ist in bekannter Weise derart ausgestaltet, daß der Müll zu beiden Seiten auf den Rostboden aufgeschüttet wird und sich allmählich über den" Aufsatz auftürmt. Der Aufsatz gibt dem unteren Teil des Rostes die Form einer Doppelmulde. .
- Die Höhe und Querschnittsform des Aufsatzes sint dem Zweck des Ofens und der Ofenkonstruktion entsprechend zu wählen. In den Wänden des Aufsatzes sind Luftdurch= lasse q. vorgesehen, -durch die -ein zentraler Luftstrom unmittelbar in die Mitte des Feuers geführt wird. Die Luftzuführung in den Aufsatz erfolgt durch Kanäle 5 in den Seitenwänden i des' Rostes, die bereits die Verbrennungsluft zuleiten, die durch die Seitenwände selbst- in die Feuerung eintritt. Statt durch diese Kanäle 5 kann die Verbrennungsluft in den Aufsatz auch durch den Aschfall oder in irgendeiner anderen Weise zugeleitet -werden. Rost und Aufbau haben zweckmäßiger-weise in der Längsrichtung nach vorn. zu eine gewisse Neigung, um das Herausziehen der Schlacke zu erleichtern.
- Die Entfernung der Schlacke erfolgt gemäß der Erfindung mittels des Schiebers 6, an dessen hinterem Ende eine Schieberplatte 7 angebracht ist. Die Platte 7 ist dergestalt geformt, daß -sie die Schlacke aus beiden Mulden des Rostes neben dem Aufsatz herausschieben kann. -Abgesehen von der Schieberplatte 7 liegt der ganze übrige Teil des Schiebers getrennt von der Feuerung und von der Schlacke im Inneren des Aufbaues 3. Bei dem gewählten Ausführungsbeispiel greift nur die obere Längsseite der Schieberplatte 6 durch einen Schlitz in der Spitze des Aufsatzes. IDie neue Anordnung und Lagerung des Schiebers.im Aufsatz kann sich jeder Bauart des Rostes anpassen, z. B, einer solchen, bei der der Aufsatz mit dem Schieber, entsprechend der fortschreitenden Beschlacküng .der Beschickung senkrecht, so gehoben werden kann, daß ein zentraler Strom von Verbrennungsluft stets in die Mitte des Feuers ge- leitet wird. Die neue Art der Anordnung und Lagerung des Schiebers wird ebenso dadurch nicht beeinträchtigt, daß statu eines mittleren Aufsatzes mehrere anders auf dem Rost angeordnete Aufsätze verwendet werden.-' Die Wirkungsweise des Schiebers bedarf nur einer kurzen Erläuterung. Das Wesentliche daran ist, daß die Schlacke nach dem Herausziehen des Schiebers infolge seiner geschützten Lagerung nicht an ihm haftet, vielmehr der Schieber sofort :in den Ofen zurückgeschoben werden und der -Ofen gleich eine neue Beschickung erhalten kann.
Claims (1)
- PATENT--ANsPRUcH: Rost mit luftzuführendem, hohlem Aufsatz für: Müllverbrennungs- und ähnliche Ofen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber zum Herausziehen der Schlacke aus dem Rost im Hohlraum des` Rostaufsatzes aüßerhalt der Feuerung und getrennt von der Schlacke gelagert ist, derart, daß der Schieber, der bei einem Rost mit mittlerem Aufsatz gleichzeitig beide Roste neben dem Aufsatz bedient, sofort in den Ofen zurückgeführt und wieder gebraucht werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE325703T | 1912-06-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE325703C true DE325703C (de) | 1920-09-15 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1912325703D Expired DE325703C (de) | 1912-06-01 | 1912-06-01 | Rost mit luftzufuehrendem, hohlem Aufsatz fuer Muellverbrennungs- und aehnliche OEfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE325703C (de) |
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1912
- 1912-06-01 DE DE1912325703D patent/DE325703C/de not_active Expired
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