DE32585C - Einrichtung und Verfahren zum Betriebe der Schifffahrt auf Kanälen und kanalisirten Flüssen - Google Patents
Einrichtung und Verfahren zum Betriebe der Schifffahrt auf Kanälen und kanalisirten FlüssenInfo
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- DE32585C DE32585C DENDAT32585D DE32585DA DE32585C DE 32585 C DE32585 C DE 32585C DE NDAT32585 D DENDAT32585 D DE NDAT32585D DE 32585D A DE32585D A DE 32585DA DE 32585 C DE32585 C DE 32585C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B5/00—Artificial water canals, e.g. irrigation canals
- E02B5/04—Navigable canals
- E02B5/06—Operating equipment in connection with canals
Landscapes
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- Structural Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 84: Wasserbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Februar 1885 ab.
Die Neuerungen in der Schifffahrt der Kanäle und kanalisirten Flüsse, welche den Gegenstand
der vorliegenden Erfindung ausmachen, bezwecken die Vermeidung des Ziehens am Seil und der Schlepperei auf Kanälen und
kanalisirten Flüssen durch die Umwandlung der Wässer in umkehrbare Ströme und fortlaufende
Ströme, welche den Fahrzeugen gestatten, sowohl stromaufwärts als stromabwärts zu fahren,
ohne irgend welche andere Kraftaufwendung als'· die natürliche, dem Wasser innewohnende
Strömung.
Die Anwendung dieses Systems auf Kanäle und kanalisirte Flüsse besteht vor allem in der
Errichtung eines Deiches in der Achse des Kanals, welcher Deich dann zwei Wege bildet,
den einen für die Hinfahrt, den anderen für die Rückfahrt. Der Deich ist in einer gewissen
Entfernung von einer Schleuse unterbrochen.
In beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι den Grundrifs eines Kanals, welcher nach diesem System hergestellt ist;
Fig. 2 ist ein Längenschnitt durch diesen Kanal,
Fig. 3 ein Querschnitt nach a-b, Fig. 1, durch
eine Schleuse,
Fig. 4 ein Querschnitt nach c-d, Fig. 1, durch
den Kanal und
Fig. 5 ein Längenschnitt nach e-f, Fig. 1, und stellt einen Flügel der Wehrschleuse und
die Wasserführung vor.
Gleiche Buchstaben bezeichnen in allen Figuren gleiche Theile.
A ist eine Speiseröhre (Zuflufsröhre), welche
das Wasser des Kanals in Bewegung setzt, B sind die Boote, C ist das obere Niveau des
Kanals, C1 das untere Niveau des Kanals, D
der Deich, E das obere Ende und E1 das untere Ende des Wasservertheilungsrohres der
Schleuse, F die Schleuse; an der Rohrmündung G wird der Strom dem Volumen des
Speisewassers gemäfs getheilt; R ist der Flufs.
Die in der Regel zur Fortbewegung der Schiffe angewendete motorische Kraft ist hier
durch Strömungen ersetzt, welche aus dem Unterschiede der Wasserspiegel und mit Hülfe
von Röhrenleitungen A hervorgehen; die Leitungen sind zu bemessen nach der Wassermenge,
welche von einem Flügel der Schleuse zum anderen circulirt und je zwei Wasserspiegel
mit einander verbindet.
Die Leitungen A erhalten das Wasser aus C durch das Vertheilungsrohr E und lassen dasselbe
bei E1 abfliefsen, was einen Wasserfall verursacht, welcher das Wasser in eine durch
die Pfeile angedeutete Bewegungsrichtung versetzt und so eine ununterbrochene Bewegung
rings um den Deich D herum veranlafst. Daraus folgt, dafs die Boote, welche sich auf
dem Kanal befinden, sich mit dem Wasser in demselben Sinne infolge der künstlichen Strömungen
bewegen. Diese Strömungen können sich ins Unendliche fortsetzen und gestatten, Boote in dem einen oder dem anderen Sinne
zu führen, mit der Möglichkeit, sie zu ihrem Ausgangspunkt zurückzuführen.
Das Ausströmrohr G, welches in den Flufs R
mündet, mufs dasselbe Wasservolumen zum Abfiufs bringen, welches aus den Vertheilungsrohren
E1 entweicht, so dafs in den Flufs dasselbe Wasservolumen als das durch die
Röhren A gelieferte abfliefst.
Die bei diesem System erreichte Geschwindigkeit steht zum Wasserzuflufs im directen
Verhältnifs, d. h. die Geschwindigkeit wird um so gröfser, je gröfser der Durchmesser der Zuflufsrohre
A ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einrichtung und Verfahren zum Betriebe der Schifffahrt auf Kanälen und kanalisirten Flüssen, bestehend in der Anlage eines Dammes D längs der Mitte des Kanalbettes, sowie der Zuflufsröhren A in jeder Schleuse mit den Ein- und Ausströmungsöffnungen bei EE1, zum Zwecke der Erzeugung eines Stromes und einer Gegenströmung, mittelst deren die Fahrzeuge fortbewegt werden sollen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE32585C true DE32585C (de) |
Family
ID=308592
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT32585D Expired - Lifetime DE32585C (de) | Einrichtung und Verfahren zum Betriebe der Schifffahrt auf Kanälen und kanalisirten Flüssen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE32585C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1294890B (de) * | 1962-10-24 | 1969-05-08 | Aubert J | Verfahren zur Vorwaertsbewegung von Schiffen in einem Kanalabschnitt und Anlage zur Durchfuehrung des Verfahrens |
-
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- DE DENDAT32585D patent/DE32585C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1294890B (de) * | 1962-10-24 | 1969-05-08 | Aubert J | Verfahren zur Vorwaertsbewegung von Schiffen in einem Kanalabschnitt und Anlage zur Durchfuehrung des Verfahrens |
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