DE326039C - Halter fuer Knaeuel von Wolle - Google Patents

Halter fuer Knaeuel von Wolle

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DE326039C
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DE
Germany
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foot
axis
holder
ball
cylindrical
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Expired
Application number
DE1920326039D
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JENNY ZERVUDACHI GEB RODOCANAC
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JENNY ZERVUDACHI GEB RODOCANAC
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B3/00Hand tools or implements
    • D04B3/06Ball holders or receptacles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

  • Halter für Knäuel von Wolle. Die Erfindung betrifft einen Knäuelhalter, der leicht in mehrere Teile von geringem Raumbedarf zerlegt und auf -diese Weise in einem Tisch oder einer Arbeitstasche untergebracht werden kann: Nach seiner Aufstellung ermöglicht :der Knäuelhalter, je nach dem Fortschreiten- der Arbeit irgendeinen zu einem Knäuel aufgewickelten Faden, beispielsweise einen Wollfaden, abzuwickeln, ohne daß das Knäuel dauernd zur Erde rollt, wobei es beschmutzt oder mit den Füßen zertreten werden und der Faden von dem Arbeitsstück abreißen kann.
  • Der Halter nach.der Erfindung besteht aus vier Teilen, nämlich einem Fuß, der an seinem einen Ende in einen mittleren, mit Gewinde versehenen oder glatten und etwas kegeligen Zapfen ausläuft und über seine ganze Länge mit :einer achsialen, zylindrischen Bohrung versehen ist, ferner 'einer Grundplatte mit einer achsialen Bohrung, die in ihrer Form der Gestalt des Fußzapfens entspricht, der den dareingeschraubten oder eingedrückten Zapfen, aufnehmen kann und an einem Ende durch eine Metallplatte geschlossen ist, sodann einer Achse, die mit ihrem einen Ende leicht in die Bohrung des Fußes eintreten kann und darin auf einer an der Platte-sitzenden, abgestumpften Spitze drehbar ist, während sie am anderen-Ende eine Verdickung trägt, die mit einer zylindrischen Queröffnung versehen ist, endlich einem zylindrischen Querstück, das mit geringer Reibung in diese Öffnung einschiebbar ist, wobei Achse und Querstück nach ihrer Verbindung ein Kreuz bilden, das das Knäuel in der weiter unten beschriebenen Weise hält.
  • Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein Knäuelhalter nach der Erfindung in zwei verschiedenen Herstellungsformen dargestellt. Fig. i und 2 zeigen den Fuß und die Grundplatte im Aufriß. Fig. 3 und q. geben die Achse im Aufriß und Seitenriß wie-.der. Fig. 5 ist eine Ansicht dies Querstücks. Fig. 6 ist ein achsialer Längsschnitt durch den nicht völlig zusammengesetzten Halter, - bei dem das Querstück noch nicht eingeführt ist, während Fig. 7 ein achsialer Längsschnitt des arbeitsbereiten Halters ist und zugleich eine andere Ausführung des Fußzapfens und des Drehzapfens für die Achse zeigt.
  • Der Fuß i, der in seiner einfachsten Außenform zylindrisch ist, und :die Platte 2, am einfachsten scheibenförmig ausgebildet, haben vorzugsweise eine etwas verzierte Form (Fig. i und 2). Die einzigen Bedingungen, die vom rein mechanischen Standpunkte zu erfüllen sind, bestehen darin, daß der Fuß i in Richtung seiner Achse eine zylindrische Bohrung 3 trägt und mit einer Vorrichtung versehen , ist, durch die er mit der Grundplatte 2 verbunden werden kann. Diese Vorrichtung kann beispielsweise aus einem Zapfen 4 bestehen, der entweder Gewinde trägt (Fig. i), so daß er in die ebenfalls mit Gewinde versehene achsiale Bohrung 5 (Fig. 2) der Platte .2 eingeschraubt werden kann, oder auch glatt und etwas kegelig ist (Fig. 7), so ,aß er in die dann entsprechend geformte Bohrung 5 eingedrückt wird. In beiden Fällen ist diese Bohrung an ihrem unteren Ende durch eine Metallplatte 6- geschlossen, die durch Schrauben 7 oder auf andere Weise mit der Grundplatte verbunden ist.
  • Die Achse 8 (Fig. 3, 4, 6 und 7) besteht aus einer zylindrischen Stange, deren unteres Ende in einen zylindrisch-kegeligen Metallzapfen 9 mit stumpfer Spitze ausläuft, während ihr oberes Ende den Querschnitt eines abgerundeten Spitzbogens 1o hat. Unterhalb des oberen Endes befindet sich eine Verdickung i t in Form einer Olive mit einer Queröffnung 12. Der Zapfen 9, der zum Halten der Achse 8 dient, kann auch in der auf Fig. 7 ersichtlichenWeise mit der Platte 6 vernietet sein. In diesem Falle läuft die Achse 8 unten in eine metallene Hülse 13 mit ebener Außenfläche aus, die auf der Spitze -des Zapfens aufliegt.
  • Das Querstück 14 (Fig. 5 und 7) ist ein einfacher zylindrischer Stab, der sich unter leichter Reibung in dieÖffnung 12 derAchse 8 einführen läßt und in zwei Enden von rundspitzbogenförmigem Querschnitt ausläuft.
  • Für die Benutzung des Halters wird zunächst in einer oder der anderen der beschriebenen Arten ider Fuß i mit der Grundplatte 2 fest verbunden. Darauf wird in das Loch 3 zunächst die Achse 8 ohne das Querstück 6 eingeführt (Fig. 6). Das Knäuel, z. B. das Wollknäuel 15, das abgewickelt werden soll (in den Fig. 6 und 7 in strichpunktierten Linien dargestellt), hat im allgemeinen annähernd die Form eines Ellipsoids, dessen große geometrische Achse 16 von einem etwa zylindrischen leeren Raum 17 umgeben -ist. Mit der Achse 8 wird das Knäuel etwa in Richtung einer seiner kleinen Achsen 18 durchbohrt und dann hinaufgeschoben, bis man durch ein Ende des leeren Raumes 17 dies Loch 12 hindurchschimmern sieht. Nun bleibt nur noch übrig, etwa bis zur Hälfte seiner Länge das Querstück 14 einzuführen, das so als Halter für das Knäuel und als Mitnehmerkreuz für die Achse dient. Man kann dann mit der Arbeit beginnen oder fortfahren und je nach dem Fortschreiten der Arbeit den schon abgewickelten Faden 19 einem leichten Zug unterwerfen, wodurch -die Achse 8 absatzweise gedreht und das Knäuel abgewickelt wird, ohne daß man sich hiermit besonders zu befassen braucht.
  • Das Abnehmen des Knäuels. und das Auseinandernehmen des Halters erfolgt in umgekehrter Weise.
  • Jedes Stück des beschriebenen Halters (dessen nach Belieben veränderbare Abmessungen sich nach der Größe der abzuwickelnden Knäuel richten) kann aus jedem geeigneten Stoff bestehen, der seiner Bestimmung oder dem beabsichtigten Grad der Herstellungsfeinheit am besten entspricht. So können Fuß und Platte beispielsweise aus gedrehtem oder geschnitztem Holz oder -aus gedrücktem oder ziseliertem Metall bestehen, während Achse und Querstück aus hartem Holz, wie Buchsbaum, Zitronenbaum, Akazie, amerikanischem Nußbaum oder einem dieser Stoffe sowie aus Knochen, Elfenbein, Schildpatt, Zelluloid oder einem anderen Stoff bestehen können, der für die Herstellung von Stricknadeln, Haken und ähnlichen Geräten geeignet ist. Man kann diese Teile sogar zur Erzielung einer möglichst hohen Leichtigkeit aus einem Rohr aus Aluminium oder einem anderen Metall von geringer Dichtigkeit herstellen; das nicht oxydiert oder mit einem nicht oxydierenden Überzug -bedeckt ist, wie beispielsweise Gold oder Platin, öder dessen Oxydierung keine Gefahr füi die Verschmutzung des abzuwickelnden Knäuels bietet; wie es beispielsweise Rost tun würde. Diese Ausführungseinzelheiten haben im übrigen nurnebensächliche Bedeutung gegenüber dem hauptsächlichen Erfindungsgedanken.
  • Fuß und Grundplatte können auch aus einem Stück oder aus zwei fest und untrennbar miteinander verbundenen Stücken bestehen. Diese Ausführung ist natürlich vom Standpunkte der Beförderungsmöglichkeit des Knäuelhalters weniger vorteilhaft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zerlegbarer und tragbarer Halter für Knäuel von Wolle oder anderen Spinnfäden, gekennzeichnet durch vier Teile, nämlich einen Fuß, der am einen Ende in einen mittleren, mit Gewinde versehenen oder glatten, etwas kegeligen Zapfen ausläuft und eine aehsiale zylindrische Bohrung hat, ferner eine Grundplatte mit einer achsialen Bohrung, die in ihrer Form d.eat darin einschraubbaren oder einpreßbaren Zapfen des Fußes entspricht und an der einen Seite durch eine Metallplatte geschlossen ist, -sodann eine Achse; die reit ihrem einen Ende frei in die Längsbohrung des Fußes eintreten kann und darin auf einer an der Platte sitzenden, abgestumpften Spitze drehbar ist, während sie am anderen Ende eine Verdickung mit einer zylindrischen Querögnung trägt, endlich ein zylindrisches Querstück, das unter geringer Reibung in diese Öffnung paßt und dann mit der Achse zusammen ein Kreuz zum Halten des Knäuels bildet.
DE1920326039D 1918-08-05 1920-01-30 Halter fuer Knaeuel von Wolle Expired DE326039C (de)

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DE1920326039D Expired DE326039C (de) 1918-08-05 1920-01-30 Halter fuer Knaeuel von Wolle

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