DE326543C - Sperrvorrichtung fuer Organe, die schwingenden oder wechselnden Kraftstoessen oder Drehmomenten unterworfen sind - Google Patents

Sperrvorrichtung fuer Organe, die schwingenden oder wechselnden Kraftstoessen oder Drehmomenten unterworfen sind

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DE326543C
DE326543C DE1919326543D DE326543DD DE326543C DE 326543 C DE326543 C DE 326543C DE 1919326543 D DE1919326543 D DE 1919326543D DE 326543D D DE326543D D DE 326543DD DE 326543 C DE326543 C DE 326543C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description

  • Sperrvorrichtung für Organe, die schwingenden oder wechselnden Kraftstößen oder Drehmomenten unterworfen sind. Die volliegende Erfindung bezieht sich auf Sperrvorrichtungen., die bei Beeinflussung durch Drehmomente, die abwechselnd in der einen und der anderen Richtung wirken, nur Drehmomente gleicher Richtung überträgt. Bei dien bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art (Klinkengesperren, Freilaufrädern u. dbgl.) sind die Organe, die die Sperrung in dem einen und den Freilauf in dem anderen Sinne sichern, äußeren Kräften unterworfen (Gewichte, Federn, Reibkräfte usw.). Wenn infolgedessen die Vorrichtung wechselnden Drehmomenten mit hoher Frequenz unterworfen wird,. so erfolgt die Wirkung der Sperrorgane niemals rasch genug. Es, entsteht eine Verzöge:rungg in ihrer Wirkung, welche Verzögerung die Wirkungsweise der- Vorrichtung unvollkommen, wenn nicht unmöglich macht.
  • Die Sperrvorrichtung, die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, ist geeignet, sowohl bei wechselnden Drehmomenten hoher Frequenz als auch bei wechselnden Drehmomenten geringer Frequenz zuverlässig zu arbeiten; wodurch ihre Verwendung - für alle Zwecke, insbesondere für solche Kraftübertragungen gestattet ist, bei denen die Sperrorgane die Kraftstöße gleicher Richtung eines Systems. von schwingenden Kraftstößen hoher Frequenz auswählen müssen. Di'e Sperrvorrichtung gemäß der Erfindung kernnzeichrlet sich im wesentlichen dadurch, daß das mit der Antriebswelle, d. h. dem Körper, der den wechselnden Kraftstößen oder Drehmomenten unterworfen ist, verbundene Organ in der einen oder in beiden Richtungen die Bewegung selbst des beweglichen Organs steuert, welches dazu bestimmt ist, in der einen Richtung die Kupplung der Antriebswelle mit dem Widerstandsorgan oder einem festen Anschlag und in der anderen Richtung die Freigabe desselben zu sichern.
  • Man kann mit Hilfe dieser Anordnung-das Kuppeln und, Entkuppeln so bewirken, wie dies nötig ist, um einen geringen Widerstand beim Freilauf und große Berührungsoberflächen bei der Sperrung zu verwirklichen.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung sind mehrere Aus,führun#gsformen des Gegenstandes der Erfindung schematisch veranschaulicht. Es Ist verständlich, daß diese Ausführungsformen nur beispielsweise gegeben sind, und daß die Erfindung keineswegs hierauf beschränkt ist. -Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. r, welche einen senkrechten Schnitt durch die Antriebswelle darstellt, ist a ein feststehendes Gehäuse, welches beispielsweise mit dem -Maschinengestell fest verbunden gedacht istb ist ein Ring, der sich frei in dem Gehäuse und auch frei um das Exzenter c dreht, welches auf die Welle d -aufgekeilt ist. ' Die Welle d ist konzentrisch zu dem zylindrischen Gehäuse a gelagert. Die Welle d ist wechselnden oder schwingenden Kraftstößen oder Drehmomenten ausgesetzt. Wenn kein Spiel in dem Gehäuse vorhanden ist, wird jede Relativbewegung der Welle d gegenüber dem Gehäuse a. unmöglich sein.
  • Wenn dagegen ein gewisses Spiel vorhanden ist, so wird es möglich sein, eine Bewegung der Welle d zwischen zwei symmetrischen Stellungen o' und o" gegenüber der Mittelstellung o- des Exzenters c zu erzielen. Bei diesen Stellungen ist der Ring b zwischen dgn Gehäuse cv und dem Exzenter c von der einen oder der anderen Seite festgeklemmt, so daß das Spiel wiederum aufgehoben ist.
  • Je nach dem Grade der Exzentrizität 6 des Exzenters c und je nach den Werten der Reibungskoeffizienten cp und cp' von c auf b und von b auf ca kann das System am Rücklauf verhindert werden, d. h. verkeilt bleiben, wenn äußere Kräfte nicht auftreten, oder es kann zurücklaufen, d. h. es ist einfach zusammengedrückt und gelangt in- seine. einfache Berührungsstellung zurück, wenn man nicht die Elastizi.tätsgrenze der Gesamtanordnung überschritten bat. Je nach der Art der Anwendung der Vorrichtung wählt man die Größen & und cp und cp', um den einem oder den anderen Fall herbeizuführen.
  • Wenn man unter diesen' Bedingungen annimmt, ciaß man -den Ring b nach: Belieben mit dem Exzenter c ,fest vereinigen kann, so wird die Bewegung nach beiden Richtungen hin frei erfolgen können; wobei die Teile b, c, d zusammen einfach in deln Innern des Gehäuses a umlaufen. Wenn nun der Ring b mit dem Exzenter c in der einen Richtung umläuft, während der Ring von dem Exzenter c unabhängig sein möge, wenn die Welle d in dem entgegengesetzten Sinne umläuft, so wird die Be-#vegung- im dem ersten Sinne-frei und in dem iweiten Sinne gehemmt sein,.d. h. mit anderen Worten, daß die Welle d sich nur in der -einen Richtung .drehen kann.
  • Uni diese feste Vereinigung zwischen dem Ringe b - und dem Exzenter c in dem einen Sinne zu bewirken und dem Ringe in dem a'nd'eren Sinne seine Bewegungsfreiheit zu lassen, kann man -die in Fig. r dargestellte Vorrichtung verwenden, bei. welcher auf dem -Ringe c ein -Anschlag cl- befestigt ist, der sich um einen bestimmten Betrag in einer Aussparung b1 bewegen kann, die sich in dem Ringe b befindet. Wenn die Welle d sich im Sinne des Pfeiles x zu drehen versucht, so stößt der Anschlag cl geigen die Wand der Aussparung bi, so d-aß der Ring b mit der Exzenterscheibe c fest verbunden und vorn jetzterer mitgenommen wird; die Bewegung ist also, frei. Wenn die Welle d sich in der- Richtung des Pfeiles y zu drehen versucht, so wird der Ring sich selbst überlassen, und die Sperrung tritt ein.
  • Diese Sperrung erfölgt unter der Wirkung von zwei Arten von Kräften, nämlich der Trägheit des Ringes und der Reibkräfte.
  • Unter Wirkung- der Trägheit fährt der Ring b fort, sich zu drehen und erlangt Spiel durch seine Geschwindigkeit; die Wand der A,usisparung b1 verliert die Berührung mit dem Anschlag cl-. Der Ring gelangt sehr rasch in die Verkeiilungsstellung, und die rückläufige Bewegung der Scheibe c kann nicht eintreten.
  • Man könnte diese Bewegung durch Anordnung einer Feder mit beschränktem Wirkungsbereich unterstützen, die bestrebt ist, den Anschlag cl von der Wand b1- der Aussparung zu entfernen. Damit aber die Feder nicht ein konstantes Reibungsmoment durch die Lösung des Ringes b2 und gegenüber der Scheibe c in das System einführt, würde es genügen, d'aß bei der Ruhe sie sich gerade in der Berührungstellung befindet. Man würde auf diese Weise die Größe des Mitnahmesto;ßes zwischen, b und, c vermindern.
  • Die Reibkräfte, welche zur Wirkung kommen, sind doppelt. Sie umfassen die Reibung des Ringes b auf dem Gehäuse a, welche die Sperrung für geringe Relativgeschwindigkeiten begünstigt, und die Reibung der Scheibe c auf dem Ring b, die in allen Fällen -gering sein muß. Anstatt eines einfachen Anschlages kann man gemäß Fig. a auswechselbare Anschläge cl- und c2 vorsehen. Diese stellen, wenn sie beide eingesetzt sind', eine feste Verbindung -zwischen dem Ring b und der Scheibe c her, so daß die Bewegung nach beiden. Richtungen hin frei ist. Wenn der Anschlag cl- allein eingesetzt ist, so .kann die -B-ewegung nur im Sinne des Pfeiles x erfolgen. Wenn der Anschlag c2 allein eingesetzt ist, so ist eine Bewegung nur im Sinne des Pfeiles y möglich. Wenn kein Anschlag in der Seheibe c angeomdnet ist, so findet eine Sperrung nach beiden Richtungen hin statt.
  • Anstatt- der Anschläge kann man Zapfen c benutzen, die an der Scheibe c angeordnet sind', und Anschläge f, die an dem Ring b befestigt sind. Die Anschläge f können von Spitzenschrauben gebildet werden, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist, um Spiel herbeiführen zu können. -Die Wirkung dieser Vorrichtung ist mit der vorher beschriebenen identisch.
  • Je nach der Art der Anwendung, für welche die Vorrichtung bestimmt ist, kann man verschiedene Abänderungen vornehmen, um sie den; einzelnen Anwendungsgebieten anpassen zu können. Die Reibungskräfte und, die Relativabmessu nigeri des Gehäuses und der Durchmesser bestimmen sich nach den bekannten Gesetzen. Es ist möglich, die Bedingungen des Betriebes zu modifizieren, um von einem Betriebe mit wechselnden Drehmomenten geringer Frequenz zu einem Betriebe mit wechselnden. Drehmomenten hoher Frequenz durch einfache Variation der Toleranzen für verschiedene Gehäuse überzugehen. Man kann in gleicher Weise auf den Wert der Reibungskoeffizienten einwirken, indem man Metalle von geeigneten Eigenschaften zur Berührung bringt.
  • Man kann eine Bremswirkung zwischen einzelnen Teilen, beispielsweise mit Hilfe von Larnellenfedern, erzielen, um die kelativreibungen ändern zu können.
  • Man kann auch die Massen des Ringes oder der beweglichen Teile abändern und zugleich die Trägheitsmomente, um j e nach- dem Anwend'ungsgebiet den, Relativwert der Trägheitskräfte bestimmen zu können.
  • Man kann auch: eine Anzahl dieser Vorrichtungien in geeigneter Weise enthemmt miteinander verbinden, um einen konstanten Ausgleich der durch die Achse gehenden Kräfte zu erzielen.
  • Um nicht unerwünschte Kräfte in die Wechselbewegung einzuführen, kann-man den Mitn;ahmepunkt -des Ringes b in sein Druckzentrum verlegen. Die Stelle dieses Zentrums hängt von dem Trägheits.moment des Ringes ab. Man kann es an eine geeignpte Stelle verlegen, indem man an den. erforderlichen Stellen des Ringes Ausnehmungen anbringt.
  • Die gemäß der Erfindung ausgebildete Vorrichtung kann in gleicher Weise mit Hilfe solcher Elemente ausgebildet werden, die durch Festklemmen oder Verkeilen wirken und von Backen- oder Trommelbremsen abgeleitet sind. Die Mitnahme der- Keil- oder Bremsstücke wird immer, wie auch vorher, durch die Welle gesteuert, die den wechselnden Kraftstößen oder Drehmomenten unterworfen ist.
  • Eine Vorrichtung dieser Art ist in Fig.4 dargestellt. Der Ring h ist durch ein System von zwei Backen g und g1 ersetzt, die in dem Gehäuse ä angeordnet und bei, g2 angelenkt sind'. Zwischen den beiden .Backen ist ein Doppelexzenter h mit einer Verlängerung h' angeordnet. In-letztere greift das Ende eines Hebels dl ein, welcher mit der Motorwelle d fest verbunden ist. . Der Hebel hl ,trägt an seinem anderen Ende eine Aussparung d2, in Welcher ein Vorsprung g3 spielt, der mit dem Backensystem g, dl fest verbunden ist. Wenn die verschiedenen-Teile der Vorrichtung die in Fig. r dargestellte Lage einnehmen, und wenn die Welle d im Sinne des Pfeiles. x umläuft, bleibt die Seitenwandung der Aussparung d2 an dem Vorsprung gs anliegend. Keine Vexschiebung derBacken erfolgt, und dieDrehung kann frei vor sich gehen. Wenn dagegen die Welle d sich im Sinne des Pfeiles y dreht, so verläßt der Vorsprung g2 seine Stütze, das Doppelexzenter h führt unter Wirkung des Hebels dl, der mit der Welle d fest verbunden ist, eine Drehung aus, die Backen g, g1 werden auseinander gedrückt,- wodurch eine Ver-"keilung der Baeken in dem Gehäuse und infolgedessen :eine. Sperrung erzielt wird.
  • Die Sperrung kann nicht nur durch einen positiven Kraftstoß, sondern auch durch einen negativen Kraftstoß hervorgerufen werden. Eine Anordnung dieser Art ist beispielsweise in Fg. 5 dargestellt. g und g' sind zwei Backen, die in dem Gehäuse a angeordnet sind, und von denen die. eine bei g2, die andere bei g4 an Achsen angelenkt ist, um welche- sich exzentrische Ringe h drehen können. Zwischen den beiden Backen ist die Welle d angeordnet, welche auf die Exzenter lv mittels der Vorsprünge d' einwirken kann. . Sie trägt ferner Anschläge d4, die in Aüsnehmungen g' der Backen g, g1 eingreifen., ähnlich wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß FinG. r.
  • # Wenn die Welle d- im Sinne des Pfeiles x umläuft, so werden die Backen g, dl frei, aber zu gleicher Zeit dreht die Welle die Exzenter h, die Backen werden auseinander gedrückt und gegen das Gehäuse a gepreßt, so daß eine Sperrung eintritt. Erfolgt die Drehung im Sinne des. Pfeiles y; so führt die Welle d die Exzenter h in die" Stellung gemäß Fig. s zu-rück. Die Backen g; g1 werden nicht mehr gegen das Gehäuse gepreßt, und sie werden gleichzeitig von der Welle mitgenommen. Die Bewegung kann ahlso frei erfolgen. 'Man kann bekannte Vorsichfsmaßr.egeln treffen, um die i;.n den Backen g, g1 auftretende Zentrifugalkraft zu kompensieren.
  • Die Steuerung der Bewegung des Ringes b kann durch einen Daumen von geeignetem Profil anstatt durch Bolzen oder Anschläge o. dgl. verwirklicht werden. Eine Ausführungsform dieser Art ist in Zig. 6 dargestellt. Zwischen dem Ring b und dem Exzenter c ist ein Daumen i in Keilform angeordnet, welcher zum Teil in einer Aussparung des Exzenters c und zum Teil in einer Aussparung des Ringes b angeordnet ist. Der Daumen i kann sichparallel zu sich selbst verschieben mit Hilfe eines Gelenkparallelogramms k, k1, k2, h3; ein gewis,s-es Spiel verbleibt ihm zu diesem Zweck in der Ausnehmung des Ringes b. Wenn das Exzenter versucht, sich im Sinne des Pfeiles x zu drehen, so nimmt es den Ring mit, denn der Daumen i befindet sich in einer Stellung, - in welcher er eine Kupplung zwischen dem Ring b und der Welle d veranlaßt. Die 1 Bewegung kann also frei erfolgen. Wenn das " Exzenter Sich im Sinne des Pfeiles y drehen will; so .hebt die geneigte Ebene, welche seine Aussparung bildet, den Daumen i an, wodurch der Ring b gezwungen wird, sich gegenüber dem Exzenter vorwärts zu drehen und die Sperrung zu bewirken. Von diesem Augenblick an ist eine Bewegung nicht mehr mög= lieh.
  • Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. Man kann sehr verschiedene Anordnungen. wählen, indem man beispielsweise gleitende oder umlaufende Systeme verwendet, welche mit oder 'ohne Wiedererlangung des Spieles den Ring oder die beweglichen Teile gegenüber .der Antriebswelle sperren und freigeben. Die Relativbewegung dieser Organe gegenüber der Motorwelle wird stets durch diese Welle beherrscht, sei es, daß man eine einfache Steuerung in dem einen Sinne bewirkt, sei es, daß man eine doppelte Steuerung nach beiden Richtungen: hin für die Sperrung und Freigabe der. Bewegung verwirklicht.
  • Die Erfindung läßt sich auch auf Umkehrungen der vorher beschriebenen Systeme anwenden; d. h. auf solche Vorrichtungen, bei denen d'i'e Mitnahme durch eine äußeren Ring auf die Welle übertragen wird.
  • Man kann auch Daumenformen oder Gelenkkombinationen anwenden.,. welche die Wiedererlangung des Spieles oder die Steuerung der Organe mit aller - Vollkommenheit geistatten, um Geräusch und Stöße zu vermeiden. Die Sperrung kann auch anstatt in zylindrischen Gehäusen in einem Kegel mit rückläufiger oder nichtrückläufiger Bewegung zwischen festen Ebenen usw. erf61gen, derart, d"aß durch- eine Regelung die freie Bewegung wiederg ewonnen wird: Dei Sperrvorrichtung gemäß der- Erfindung ist nicht "nur all'ein bei Übertragungen mit wechselnden Drehmomenten geringer oder hoher Fiequenz anwendbar; sondern auch bei Hebezeugen, bei Vorrichtungen zum selbst-' tätigen oder Handanwerfen von Explosionsmotoren, auf Freilaufräder, auf Systeme, die eine nicht reversierbare Sperrung erfordern, usw.

Claims (1)

  1. PA FENT-ANsPRÜCFIE: P H i. Sperrvorrichtung für Organe, die schwingenden oder wechselnden- Kraftstößen oder Drehmomenten unterworfen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsorgan, auf das die in Frage kommen-.den Drehmomente oder Kraftstöße einwirken, die Bewegung selbst des beweglichen Organs in der einen oder in beiden Richtungen steuert, welches dazu bestimmt ist, die Sperrung des Antriebsorgans gegeniiber dem _feststehendeu Organ, welches beispielsweise mit dem Maschinenrahmen verbunden ,ist, in dem einen Sinne und im anderen Sinne seinen Freilauf zu sichern. z. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsorgan, welches den schwingenden Drehmomenten oder Kraftstößen ausgesetzt ist, unter Zwischenschaltung von Anschlägen oder Daumen von geeignetem Profil ein Sperr- oder Keilorgan steuert, sei es im Sinne der Sperrurig; sei es :im Sinne der Freigabe oder sei es nach beiden Richtungen hin. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, -gekennzeichnet durch einen Ring, der sich im Innern eines festen oder mit dem Widerstande fest verbundenen Gehäuses und um ein Exzenter drehen kann, dessen Welle (Antriebswelle) konzentrisch zur Gehäuseöffnung ist, wobei der Ring ein gewisses Spiel gegenüber dem Gehäuse besitzt und mit einem Anschlag versehen isst, der mit einem Anschlag des Exzenters zusammenwirkt, derart, daß in der einen Drehrichtung der Antriebswelle der Ring durch den Anschlag des Exzenters mitgenommen wird (freie Bewegung), während bei Drehung in der anderen Richtung dien Ring von dem Anschlag freigegeben wird; sein Spiel wiedererlanggt und sich zwischen Exzenter und Gehäuse keilt, welche auf diese Weise fest miteinander verbunden werden(Sperrstellung) . q.. Ausführungsform 'der Vorrichtung nach Anspruch 3; dadurch gekennzeichnet, daß als Anschläge Bolzen dienen, die mit dem Exzenter oder dem Ringe fest verbunden sind und sich um einen gewissen Betrag in einer- Aussparung des Ringes bzw. Exzenters bewegen können. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch -3 und q., gekennzeichnet durchs dbppelte auswechselbare Bolzen, welche die freie Bewegung in beiden Richtungen gestatten, wenn sie beide eingesetzt sind; welche die freie Bewegung in dem einen oder anderen Sinne gestatten, wenn einer davon eingesetzt ist, während eine Sperrung nach beiden Richtungen erfolgt, wenn beide Bolzen herausgenommen sind. 6. Ausführun@gsforrn der Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 5; dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag aus einer Schraube o. dgl. besteht, um Spiel hervorrufen zu können. 7. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag die Form eines i Daumens mit geeigrnetem Profil besitzt, um die Bewegung des Ringes zu steuern. Ausführungsform- der Vorrichtung nach Anspruch r bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der exzentrische Ring durch Backen ersetzt ist, deren Auseinanderdrücken oder Zusammenlegen durch die Antriebswelle hervorgerufen wird. g. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daB zum Auseinanderdrücken der Backen Exzenter verwendet werden, die mit der Antriebswelle verbunden sind, während die Backen selbst Anschläge tragen, mit Anschlägen der Motorwelle zusammenwirken.
DE1919326543D 1919-10-27 1919-12-13 Sperrvorrichtung fuer Organe, die schwingenden oder wechselnden Kraftstoessen oder Drehmomenten unterworfen sind Expired DE326543C (de)

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DE1919326543D Expired DE326543C (de) 1919-10-27 1919-12-13 Sperrvorrichtung fuer Organe, die schwingenden oder wechselnden Kraftstoessen oder Drehmomenten unterworfen sind

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DE (1) DE326543C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1210632B (de) * 1961-04-18 1966-02-10 Margarete Stuebgen Geb Koch Reibungskupplung mit radial an eine Kupplungstrommel anpressbaren Kupplungsbacken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1210632B (de) * 1961-04-18 1966-02-10 Margarete Stuebgen Geb Koch Reibungskupplung mit radial an eine Kupplungstrommel anpressbaren Kupplungsbacken

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