DE326818C - Sperrklinke fuer Winden u. dgl. - Google Patents

Sperrklinke fuer Winden u. dgl.

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DE326818C
DE326818C DE1920326818D DE326818DD DE326818C DE 326818 C DE326818 C DE 326818C DE 1920326818 D DE1920326818 D DE 1920326818D DE 326818D D DE326818D D DE 326818DD DE 326818 C DE326818 C DE 326818C
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arm
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/02Driving gear
    • B66D1/04Driving gear manually operated
    • B66D1/06Safety cranks for preventing unwanted crank rotation and subsequent lowering of the loads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

Die Erfindung hat eine Sperrklinke für Winden, und zwar insbesondere für Schiffswinden, zum Gegenstand. Die bisherigen haken- oder zahnförmigen drehbaren Klinken, welche durch Eingreifen in das Zahnrad der Windentrommel das belastete Windenseil- feststellen, können bei starkem gegen sie wirkenden Druck nicht ausgehoben werden. Wenn nun eine das Abrollen des Seiles bewirkende Rückwärtsdrehung der
ίο Windentrommel erfolgen soll, oder ein Nachlassen des Seiles erforderlich ist, um einen Bruch desselben oder der Winde, der Leitblöcke o. dgl. zu verhindern, ist eine Rückdrehung der Windenkurbel erforderlich, durch welche die Klinke entlastet wird und nun leicht ausgehoben werden kann. Wird nun nach dem Ausheben der Sperrklinke das belastete Windenseil einer besonderen größeren Zugbeanspruchung ausgesetzt, wie es bei Schiffen beispielsweise durch Anfahren anderer Fahrzeuge gegen das gespannte Seil oder durch andere Umstände häufig und in hohem Maße der Fall ist, so wird die Windenkurbel dem Bedienungsmann aus der Hand gerissen und mit großer Gewalt herumgeschleudert. Da dieses sehr plötzlich geschieht, sind schwere und sogar tödliche Verletzungen durch die Kurbel die häufige Folge.
Durch die Sperrklinke gemäß der Erfindung wird beim Abrollen oder Nachlassen des Winden-
jo seiles das Rückwärtsdrehen an derWindenkurbel unnötig, da die Sperrklinke mit Hilfe einer an ihr vorgesehenen Einrichtung trotz des gegen sie wirkenden starken Druckes des Zahnrades leicht aus letzterem ausgehoben werden kann.
)5 Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. 1 stellt eine Winde mit der neuen Sperrklinke dar, während Fig. 2 die letztere allein in vergrößertem Maßstabe und in außer Wirkung gesetztem Zustande zeigt.
Die Sperrklinke besteht aus einem um den Sperrklinkenzapfen α drehbaren Arm δ, an dessen freiem Ende um einen Zahn c ein Sperrzahn d drehbar ist. Dieser ist mit einem etwa rechtwinklig und einseitig sich ihm ansetzenden langen Schenkel e versehen, der sich dem Arm δ in dessen Längsrichtung anlegen kann, wobei dann der Sperrzahn d etwa rechtwinklig quer zu dem Arm δ gerichtet ist. Nahe dem Sperrklinkenzapfen α ist um einen an dem Arm b befindlichen Zapfen f ein an seinem freien Ende mit einer Handhabe g versehener Hebel h seitlich am Arme b drehbar. Dieser Hebel besitzt oberhalb seines Drehzapfens f einen quer über den Arm b greifenden Ansatz i. Wenn der Handhebel h mit dem Arm δ, wie Fig. 1 zeigt, gleichgerichtet liegt, übergreift der Ansatz i auch das freie Ende des Sperrzahnschenkels e. Alsdann ist der Sperrzahn d starr an dem Arm δ festgestellt und er kann nicht durch den Druck der Zähne des Windentrommelzahnrades gegen, den Arm δ hin ausweichen. Der Ansatz * ist so zu dem Drehzapfen f des Handhebels h angeordnet, daß dieser nicht durch den Druck des . Sperrzahnschenkels e nach aufwärts getrieben werden kann.
Wenn nun das Windenseil nachgelassen werden oder die Windentrommel sich rückwärts drehen soll, wird der Handhebel h aufwärts gedreht, was ohne großen Kraftaufwand möglich
ist, bis der Ansatz i das freie Ende des Sperrzahnschenkels e freigibt. Dann wird unter dem Druck der Zähne des Windentrommelzahnrades der Sperrzahn d gegen den Arm δ hin gedreht, bis er nicht mehr in die Zähne eingreift (Fig. 2). Um eine unbeabsichtigte Aufwärtsdrehung des Handhebels zu verhindern, ist seitlich an dem Schenkel e, etwa oberhalb des Zapfens c, eine Nase k vorhanden, welche den Handhebel übergreift und ihn an einer Aufwärtsdrehung verhindert, ihn jedoch, wenn er etwas von dem Schenkel e abgedrängt wird, freigibt.
Die Ausweichstellung des Sperrzahnes ä, wird durch-einen Anschlag am Arm δ begrenzt.
Wenn die Windentrommel an Stelle des Zahnrades mit einem Reibungsrad versehen ist, ist anstatt des Sperrzahnes d ein Keilgesperre, ein Exzentergesperre 0. dgl. vorhanden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sperrklinke für Winden u.dgl., gekennzeichnet durch einen am freien Ende des Klinkenarmes (δ) drehbaren Sperrzahn (d) o. dgl., der mit einem bei der Sperrstellung des letzteren sich dem Klinkenarm, in Längsrichtung anlegenden festen Schenkel (e) versehen ist, und durch einen am Klinkenarm drehbaren Hebel (A), der mit einem Ansatz (i) den Schenkel (e) - so übergreift, daß letzterer nur durch eine Drehung des Hebels Qi) von dem Ansatz (i) freigegeben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920326818D 1920-02-05 1920-02-05 Sperrklinke fuer Winden u. dgl. Expired DE326818C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1200491B (de) * 1960-06-23 1965-09-09 Demag Ag Versteckvorrichtung fuer eine Doppeltrommel-Foerdermaschine

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