DE326822C - Pyrophor-Feuerzeug - Google Patents
Pyrophor-FeuerzeugInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q2/00—Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
- F23Q2/02—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure
- F23Q2/04—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition
- F23Q2/06—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with friction wheel
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Pyrophor-Feuerzeug. Die Erfindung betrifft ein Pyrophor-Feuerzeug mit Einrichtung zur Erzeugung der plötzlichen Bewegung zwischen Stein und AmboB oder Rädchen mittels zweier verschiebbarer Muffen, von denen die eine Muffe nach Auslösung einer Sperrnase durch die Bewegung der anderen Muffe ihre zum Betrieb der Zündvorrichtung erforderliche Bewegung ausführen kann, und besteht in der Hauptsache darin, daß die eine Muffe beim Verschieben der anderen zunächst unter Spannung von Federn durch den Sperrhebel am Folgen gehindert wird, während die zweite Muffe am Ende ihres Weges den Sperrhebel auslöst, so daß sich nunmehr die Federn entspannen und die erste Muffe sich plötzlich verschieben kann, wodurch die Zündung zustande kommt.
- Auf der Zeichnung sind vier Ausführungsformen des Feuerzeuges dargestellt. Fig. r und 2 zeigen in Ansicht und Schnitt ein Feuerzeug, das als Anzünder für Zigarren u: dgl. bestimmt ist. Fig. 3 veranschaulicht eine zweite Ausführungsform, die zu dem gleichen Zweck bestimmt ist. Die Fig. q. und 5 zeigen die Ausbildung des neuen Feuerzeuges als Gasanzünder und als Nachtlampe.
- Bei der ersten Ausführung (Fig. z und 2) ist die Säule A als Rohr ausgestaltet und wird von einem Fuß B getragen, der zugleich als Brennstoffbehälter dient. Das Rohr A enthält einen Docht C, der am oberen Ende etwas hervorragt. An diesem ist auch das Reibmesser D befestigt. Auf das Rohr A sind zwei Muffen E, F verschiebbar, aber nicht drehbar aufgesetzt. Die Muffe E enthält eine Welle El, von der ein Arm E., mit dem Stein Es aus Cereisen nach oben ausgeht. Zu beiden Seiten der Muffe E trägt die Welle El ferner Arme E4, in die Zugfedern G eingehängt sind. Ihre unteren Enden sind an die Muffe F angeschlossen, welche die Hülse L enthält. Auf das Rohr A ist weiter ein Ring H fest aufgesetzt. Zwischen. ihm und der Muffe 'E steht eine Schraubenfeder I, die das Rohr A umgibt. In einer Längsnut A1 des letzteren ist ein Sperrhebel J gelagert, den eine Feder K nach außen zu drücken versucht, und der eine Nase J1 trägt. Der Sperrhebel J geht durch eine Nut der Muffe F hindurch und wird bei deren Niedergang nach dem Rohr A hinbewegt.
- Die Wirkungsweise ist folgende : In der Ruhelage befinden sich alle Teile in der Stellung gemäß den Fig. z und 2. Um eine Zündung auszuführen, verschiebt man die Hülse L samt der Muffe F nach unten. Die Muffe E kann hierbei zunächst nicht folgen, da sie durch die Nase,jl des Sperrhebels J zurückgehalten wird. Es werden also zunächst nur die Federn G gespannt.
- Am Ende ihres Niederganges bewegt jedoch die Muffe F den Sperrhebel J nach dem Rohr A zu, so daß die Nase J, die Muffe E freigibt, die nunmehr durch die sich entspannenden Federn G plötzlich nach unten gerissen wird. Hierbei wird der Stein F_3 durch, die Federn G gegen das Reibmesser D gedrückt und an dessen Kante entlanggeführt, so daß der Docht C entzündet wird. Läßt man die Muffe F wieder los, so kehren alle Teile unter der Wirkung der Feder I wieder in die Ruhelage zurück.
- Bei der ersten Ausführung (Fig. t und 2) wird durch die Rückkehr der Muffe F und Hülse L die Flamme zugleich selbsttätig gelöscht. Zu diesem Zweck ist auf das Rohr :1 unter dem Reibmesser D eine Schelle 1I aufgesetzt, in der ein Hebel N drehbar gelagert ist. Sein inneres Ende trägt eine Löschkappe N, und das äußere ein Gewicht V" das sich beim Niederzehen der Hülse I_ senkt, so daß der Docht C freigegeben wird. Geht die Hülse L dagegen wieder empor, so bewegt sie den Hebel \ in die gezeichnete Stellung zurück.
- Weiter ist bei der ersten Ausführungsform (Fig. z und 2) an der Unterseite der bluffe F e in ' Messer Z 0 angebracht, das mit einem Fenster.Pl in dem Ständer P zusammen als Zigarrenabschneider dient.
- Die zweite Ausführung (Fig. 3) weist in allen wesentlichen Teilen wiederum die gleiche Einrichtung auf, jedoch wird hier die Zündung durch ein Rädchen Q bewirkt, das durch den gezahnten Arm ES mitgenommen wird. Der Zündstein ist hier in die Säule --''eingesetzt.
- Bei der dritten Ausführung (Fig. .1), die als Gasanzünder gedacht ist, ist das Rohr d durch einen Stab A= ersetzt, dessen unteres Ende eine Scheibe R enthält, während die Muffe F zu einem Rohr S verlängert ist, das den Stab 3= umgibt und gleichfalls mit einer Scheibe S, ausgestattet ist. Die eigentliche Zündvorrichtung ist jedoch wieder die gleiche, wie ins Fig. z und a oder 3 dargestellt, so daß sie in Fig. 4. nicht noch einmal gezeichnet worden ist. Bei der Benutzung hält man das Feuerzeug so mit drei Fingern. daß -der Daumen auf die Unterseite der Scheibe R, dagegen der Zeige- und Mittelfinger auf die Oberseite der Scheibe S, fassen. Bewegt man durch Druck der Hand die Scheibe S,_ gegen die Scheibe R hin, so entsteht in der bereits geschilderten Weise ein Funken am oberen Ende des Feuerzeuges, mit dem man also Gas anzünden kann.
- Die vierte Ausführung (Fig. 5), die als Nachtlampe -dacht ist, enthält auf der Hülse L einen Ring L1. Ferner trägt das Rohr r1 einen Schalenhalter T für die Glocke U. Der Fuß B ist wiederum als Brennstoffbehälter ausgeführt. Bei dieser Ausführung erfolgt die Zündung dadurch, daß man durch Druck auf den Ring L, die Hülse L niederbewegt. Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen und -ezeichneten Ausführungen beschränkt, vielmehr lassen sich die Einzelheiten auch anders ausführen, ohne daß dadurch der Schutzumfang, wie er in den nachfolgenden Ansprüchen angegeben ist, berührt würde.
Claims (4)
- PATr\ T-A\ SPRÜCHE: i. P##rophor-Feuerzeug mit Einrichtung zur Erzeugung der plötzlichen Bewegung zwischen Stein und Amboß oder Rädchen mittels zweier verschiebbarer Muffen, von denen die eine Muffe nach Auslösung einer Sperrnase durch die Bewegung der anderen Muffe ihre zum Betrieb der Zündvorrichtung erforderliche Bewegung ausführen kann, dadurch gekennzeichnet, daß die eine bluffe (E) beim Verschieben der anderen (F) zunächst unter Spannung von Federn (G) durch den Sperrhebel (J) am Folgen gehindert wird, während die zweite Muffe (F) am Ende ihres Weges den Sperrhebel (J) auslöst, so daß sich nunmehr die Federn (G) entspannen und die erste Muffe (E) plötzlich verschieben können, wodurch die Zündung zustande kommt.
- 2. Feuerzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (G) an seitlichen Armen (E,) einer in der Muffe (E) gelagerten «Welle (E,) angreifen, die einen Arm (£=) mit dem Cereisen (E3) trägt (Fig. z und 2).
- 3. Feuerzeug nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (G) an seitlichen Armen (E,) einer in der. lIuffe (E) gelagerten Welle (E,) angreifen, die einen gezahnten, das Reibrädchen (Q) antreibenden Arm (E.) trägt (Fig. 3).
- 4. Feuerzeug nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit Gegenge«-icht versehene Dochtkappe (N,) angebracht ist, die den Docht (C) freigibt, beim Niedergang einer 'Muffe (F), welche außer Gebrauch des Feuerzeuges den Gegengeicichtshebel (A@ unterstützt und die durch den beim Aufwärtsgang der Muffe (F) in die Anfangslage angehobenen Gewichtshebel in die Löschstellung zurückbewegt wird (Fig. i und 2).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE326822T | 1919-05-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE326822C true DE326822C (de) | 1920-10-02 |
Family
ID=6184327
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919326822D Expired DE326822C (de) | 1919-05-25 | 1919-05-25 | Pyrophor-Feuerzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE326822C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1004408B (de) * | 1954-08-02 | 1957-03-14 | Herbert Mayer | Tischfeuerzeug |
-
1919
- 1919-05-25 DE DE1919326822D patent/DE326822C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1004408B (de) * | 1954-08-02 | 1957-03-14 | Herbert Mayer | Tischfeuerzeug |
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