DE326824C - Kraftwagen mit angekuppelter Maehmaschine - Google Patents
Kraftwagen mit angekuppelter MaehmaschineInfo
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- DE326824C DE326824C DE1918326824D DE326824DD DE326824C DE 326824 C DE326824 C DE 326824C DE 1918326824 D DE1918326824 D DE 1918326824D DE 326824D D DE326824D D DE 326824DD DE 326824 C DE326824 C DE 326824C
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Links
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- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 3
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 2
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D34/00—Mowers; Mowing apparatus of harvesters
- A01D34/01—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
- A01D34/02—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
- A01D34/03—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters mounted on a vehicle, e.g. a tractor, or drawn by an animal or a vehicle
- A01D34/04—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters mounted on a vehicle, e.g. a tractor, or drawn by an animal or a vehicle with cutters at the front
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 2. OKTOBER 1920
■REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 326824 -KLASSE
45 c GRUPPE
Kraftwagen mit angekuppelter Mähmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Dezember 1918 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Kraftwagen mit angekuppelter Mähmaschine,
deren Arbeitswerkzeuge von der Motorwelle des Kraftwagens aus angetrieben werden. Das
Neue besteht darin, daß die Mähmaschine in der Fahrtrichtung beweglich niit dem Kraftwagen
verbunden ist und daß die exzentrisch drehbar angeordneten Laufräder der Mähmaschine
durch Ketten o. dgl. mit dem Kraftwagen verbunden sind, nm die Räder beim
Ziehen der angekuppelten Mähmaschine Ui1 die
Fahrtrichtung des Kraftwagens einzustellen, beim Schieben der Mähmaschine die Räder aber
frei spielen zu lassen. Ferner wird durch die bewegliche Kupplung beider Maschinen das
selbsttätige Einrücken und Ausrücken der Kegelräder bewirkt, die die Kraft von der
Motorwelle auf die Arbeitswerkzeuge der Mähmaschine übertragen.
Auf der Zeichnung stellen dar:
Fig. ι und 2 eine schematische Anordnung der verschiebbaren Kupplung der beiden Maschinenrahmen
in Ansicht mit Fahrtrichtung nach A und B,
Fig. 3 eine schematische Darstellung der Schleppräder der Mähmaschine im Grundriß,
beim Schieben der Mähmaschine und beim Kurvenfahren,
Fig. 4 und 5 eine schemätische Darstellung des unterhalb des Kraftwagenrahmens angebrachten
Mähmaschinenrahmens in Ansicht mit Fahrtrichtung nach A und B,
Fig. 6 eine Ausführungsform des Motorwagens mit angekuppelter Mähmaschine von
bekannter Ausführung; ·
α sind die Steuerräder eines Motorwagens, -
b die Triebräder, c stellen die Laufräder einer landwirtschaftlichen Maschine, hier z. B. einer
Mähmaschine dar. Die Laufräder c sind als Schleppräder, d. h. exzentrisch um den Zapfend
drehbar gelagert und laufen in einer Gabel e mit hinterer Öse ο. dgl. f. Der Rahmen g der
Mähmaschine ist durch Scharniere h o. dgl. mit dem Rahmen i des Kraftwagens in der Längsachse
beweglich gekuppelt und hat außerdem ein .Gelenk k, durch welches Unebenheiten des
Bodens ausgeglichen werden. Am hinteren Ende des Kraftwagenrahmens i befindet sich
'ein Haken I ο. dgl. Zwischen dem Haken I
und der Öse f an der Laufrolle g ist je eine Zugkette m so angebracht, daß infolge Nachgebens
der Scharniere h beim Schieben der Mähmaschine in Richtung A die Zugkette m außer Spannung
kommt, wodurch wiederum die Schleppräder c der Mähmaschine frei spielen können. Beim
Ziehen der Mähmaschine in Richtung B geben die Scharniere in umgekehrter Richtung nach,
wobei sich die Zugkette m spannt und mit Hilfe der Führungsrollen m' die Schleppräder c
der Mähmaschine wieder in die Fahrtrichtung nach B einstent und sie in dieser Lage festhält.
η sind Anschläge zur Aufnahme des Seitendruckes beim Lenken des Kraftwagens.
Durch Kegelräder 0 o. dgl. und Ketten^» können die Triebräder b des an sich bekannten
Kraftwagens von der Motorwelle q aus in Gang gesetzt werden. Die nach der Mähmaschine
zu verlängerte Motorwelle q wirkt durch ein Kegelradgetriebe r auf eine im Rahmen g der
Mähmaschine sitzende QuerweUe s, so daß
beim Fahren des Kraftwagens in Richtung A das Getriebe r durch Nachgeben der Scharniere h
von selbst in Eingriff kommt, während beim Fahren in Richtung B das Getriebe r selbsttätig
außer Eingriff kommt. Durch ein weiteres Getriebe t wird die Drehung der Querwelle s
auf das Getrieben des Mähwerkes übertragen.
Fährt der Kraftwagen in Richtung .4, so
legen sich die Scharniere h nach, hinten, die
ίο bisher straff gespannte Kette m gibt nach, so
daß die Schleppräder c der Mähmaschine sich frei einstellen können. Gleichzeitig greift das
Getrieben ineinander und bewegt durch, die
Querwelle s und das Kettengetriebe t das Mähwerk.
Fährt der Kraftwagen in Richtung B, so drehen sich die Scharniere in entgegengesetzter
Richtung. Dabei straffen sich die Ketten m und stellen die Laufrollen c der Mähmaschine
in die Fahrtrichtung nach B ein. Das Winkelgetriebe r geht hierbei wieder auseinander und
unterbricht die Bewegung des Mähwerkes.
In dieser Stellung. wird also der Zug des Schleppers auf die Mähmaschine durch die
Ketten m übertragen und die Räder c wirken bei dieser Bewegungsrichtung nicht als lose
Schlepprollen, sondern sie bleiben unter Wirkung des Kettenzuges vor ihrer Gabelschwenkachse
ά.
Claims (2)
1. Kraftwagen mit angekuppelter Mähmaschine, deren Schneidwerk vom Wagenmotor
aus angetrieben wird, dadurch, gekennzeichnet, daß der Rahmen (g) der Mähmaschine
durch Scharniere (A) mit dem Rahmen (i) des Kraftwagens so verbunden
ist, daß sich beim Schieben der Mähmaschine (in Richtung A) die Scharniere (h) nach
hinten legen, wodurch eine Spannkette (m) zwischen dem Kraftwagen und der Gabelöse
(f) der Laufrolle (c) der Mähmaschine gelockert wird, während sich die Scharniere
(h) beim Ziehen der Mähmaschine (in Richtung B) entgegengesetzt bewegen, wodurch
die Zugkette (m) wieder straff gespannt wird.
2. Kraftwagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Schieben der
Mähmaschine die Kegelräder (r) beider Maschinen von selbst in Eingriff kommen, beim
Ziehen aber infolge des Auseinanderziehens der Rahmen beider Gefährte selbsttätig sich
ausrücken.
Hierzu i.Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE326824T | 1918-12-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE326824C true DE326824C (de) | 1920-10-02 |
Family
ID=6184329
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918326824D Expired DE326824C (de) | 1918-12-12 | 1918-12-12 | Kraftwagen mit angekuppelter Maehmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE326824C (de) |
-
1918
- 1918-12-12 DE DE1918326824D patent/DE326824C/de not_active Expired
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