DE326865C - Vorrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere Kaltsaegen, zum Einstellen langer Arbeitsstuecke - Google Patents

Vorrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere Kaltsaegen, zum Einstellen langer Arbeitsstuecke

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DE326865C
DE326865C DE1919326865D DE326865DD DE326865C DE 326865 C DE326865 C DE 326865C DE 1919326865 D DE1919326865 D DE 1919326865D DE 326865D D DE326865D D DE 326865DD DE 326865 C DE326865 C DE 326865C
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DE1919326865D
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WAGNER MASCHF GUSTAV
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D47/00Sawing machines or sawing devices working with circular saw blades, characterised only by constructional features of particular parts
    • B23D47/04Sawing machines or sawing devices working with circular saw blades, characterised only by constructional features of particular parts of devices for feeding, positioning, clamping, or rotating work

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

Kaltsägemaschinen und ähnliche Werkzeugmaschinen, auf denen Arbeitsstücke von größerer Länge, wie Wellen, Träger u. dgl.,, zur Bearbeitung gegen -das Werkzeug verschoben werden müssen, besitzen in der Regel einen verstellbaren Aufspanntisch, der, dem Arbeitsstück entsprechend, entweder ziemlich lang sein muß oder bei kurzer Ausführung ein häufiges Nachspannen des Arbeitsstückes notwendig macht. Nach jedem Verstellen muß der Aufspanntisch in seiner Führung festgezogen werden, um eine möglichst starre Verbindung mit dem Maschinenhauptkörper zur Vermeidung von Erzitterungen herzustellen.
Von Zeit zu Zeit muß das Arbeitsstück auf dem Aufspanntisch der 'Hub- oder Tischlänge entsprechend nachgespannt werden. Um ein zu häufiges Nachspannen und Verschieben auf dem Arbeitstisch zu vermeiden, ist oft die Spannvorrichtung bei. den ersten Schnitten zu weit vom Werkzeug entfernt, was Durchfedern des Arbeitsstückes sowie unsicheres und unruhiges Arbeiten zur. Folge hat.
Am ruhigsten arbeitet das Werkzeug, wenn die Spannvorrichtung für das Arbeitsstück möglichst nahe an ihm und unmittelbar am Maschinenkörper unverschiebbar befestigt ist. Dann muß aber das Arbeitsstück nach jedem Schnitt und nach Lösen der Spannvorrichtung verschoben werden. Hierbei ist zum genauen Einstellen oft ein mehrmaliges Hin- und Herschieben oder -schlagen des oft schweren Arbeitsstückes notwendig.
Die Vorrichtung zum Einstellen und Festspannen langer Arbeitstücke gemäß der Erfindung beseitigt die obenerwähnten Nachteile, indem Vorschub und Einstellung selbst schwerer Arbeitsstücke in einem Arbeitsgange ohne Mühe- und Zeitaufwand dadurch zuverlässig vermittelt wird, daß der bewegliche Arbeitstisch durch eine feststehende Spannvorrichtung ersetzt und neben dem Spannstock in senkrechter und wagerechter Ebene ein Hebel schwenkbar ist, auf welchem das mit dem freien Ende auf einer Rollbahn verschiebbare . Arbeitsstück nach dem Lösen der Spannbacken aufliegt und durch Schwenken des Hebels in senkrechter und wagerechter Richtung vorgeschaltet wird. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß der Abstand der Spannvorrichtung vom Werkzeug möglichst klein und unveränderlich gehalten werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele der Einstell- und Spannvorrichtung gemäß der Erfindung.
Fig. ι bis 3 zeigen eine Ausführungsform der Spannvorrichtung mit in der Höhe desSpannstocktisches angebrachter Rollbahn in Seiten-, Ober- und Vorderansicht. Fig. 4 ist eine Einzeldarstellung des schneidenartig ausgebildeten Hebelarmes. In Fig. 5, 6 und 7 ist eine zweite "Ausführungsform der Einstell- und Spannvorrichtung mit am Boden angeordneter Rollbahn in Vorder-, Ober- und Seitenansicht veranschaulicht.
Das Arbeitsstück ist an einem Ende in einem Bügel i, i' eines auf einer Rollbahn g, Ji fahrbaren Wagens f eingespannt, während das
andere Ende zwischen den rechtwinklig zueinander beweglichen Backen des in der Nähe des Werkzeuges (Sägeblattes) angeordneten Spannstockes festgeklemmt" ist.
Die Schienen h der Rollbahn können entweder auf der Verlängerung des Tisches (Fig. ι bis 3) oder am Boden (Fig. 5 bis 7) angebracht sein. In letzterem Falle ist der fahrbare auf den Laufrollen g ruhende Wagen f entsprechend hoch auszuführen.
Neben dem Spannbock ist an dem am Maschinengestell drehbaren Zapfen a, c ein doppelarmiger Hebel 5-, d in wagerechter und senkrechter Ebene schwenkbar. Der kürzere Hebelarm d ist mit einer Schneide β versehen (Fig. 4), mit welcher der Hebel am Arbeitsstück angreift, so daß durch den Schneidenangriff ein Ausgleiten des am Arbeitsstück angreifenden Hebels d, e -während des Vorschubes verhindert ist. Nach dem Lösen der Spannbacken ruht der freigegebene vordere Teil des in seinem hinteren Teile auf dem Wagen f der Rollbahn h eingespannten Arbeitsstückes auf dem Hebelarm d. Durch Niederdrücken und gleichzeitiges seitliches Ausschwenken des Hebels b, d (Fig. 1, 2 bzw. 3) wird das Arbeitsstück der Länge nach verschoben. Nach dem Einstellen desselben auf eine bestimmte Länge wird es sodann durch Anziehen der Spannbacken eingespannt. Sollen größere Längen des Schnittgutes eingestellt werden, so werden längere Strecken desselben durch wiederholtes Nachgreifen mit dem Hebel δ, d in oben angegebener Weise verschoben.

Claims (1)

  1. 35 Patent-Anspruch:
    Vorrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere Kaltsägen, zum Einstellen langer Arbeitsstücke, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Spannstockin senkrechter und wagerechter Ebene ein Hebel (b,d) schwenkbar ist, auf welchem das mit dem freien Ende auf-einer Rollbahn (f, g, h) verschiebbare Arbeitsstück nach dem Lösen der Spannbacken aufliegt und durch Schwen-' ken des Hebels in senkrechter und wagerechter Richtung vorgeschaltet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919326865D 1919-11-13 1919-11-13 Vorrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere Kaltsaegen, zum Einstellen langer Arbeitsstuecke Expired DE326865C (de)

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DE326865C true DE326865C (de) 1920-10-04

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DE1919326865D Expired DE326865C (de) 1919-11-13 1919-11-13 Vorrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere Kaltsaegen, zum Einstellen langer Arbeitsstuecke

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DE (1) DE326865C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE917894C (de) * 1951-12-20 1954-09-13 Luitpoldhuette Ag Rohrdrehvorrichtung fuer Trennschleifmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE917894C (de) * 1951-12-20 1954-09-13 Luitpoldhuette Ag Rohrdrehvorrichtung fuer Trennschleifmaschinen

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