DE326865C - Vorrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere Kaltsaegen, zum Einstellen langer Arbeitsstuecke - Google Patents
Vorrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere Kaltsaegen, zum Einstellen langer ArbeitsstueckeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D47/00—Sawing machines or sawing devices working with circular saw blades, characterised only by constructional features of particular parts
- B23D47/04—Sawing machines or sawing devices working with circular saw blades, characterised only by constructional features of particular parts of devices for feeding, positioning, clamping, or rotating work
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Description
Kaltsägemaschinen und ähnliche Werkzeugmaschinen, auf denen Arbeitsstücke von größerer
Länge, wie Wellen, Träger u. dgl.,, zur Bearbeitung gegen -das Werkzeug verschoben
werden müssen, besitzen in der Regel einen verstellbaren Aufspanntisch, der, dem Arbeitsstück
entsprechend, entweder ziemlich lang sein muß oder bei kurzer Ausführung ein häufiges Nachspannen des Arbeitsstückes notwendig
macht. Nach jedem Verstellen muß der Aufspanntisch in seiner Führung festgezogen
werden, um eine möglichst starre Verbindung mit dem Maschinenhauptkörper zur Vermeidung von Erzitterungen herzustellen.
Von Zeit zu Zeit muß das Arbeitsstück auf dem Aufspanntisch der 'Hub- oder Tischlänge
entsprechend nachgespannt werden. Um ein zu häufiges Nachspannen und Verschieben auf
dem Arbeitstisch zu vermeiden, ist oft die
Spannvorrichtung bei. den ersten Schnitten zu weit vom Werkzeug entfernt, was Durchfedern
des Arbeitsstückes sowie unsicheres und unruhiges Arbeiten zur. Folge hat.
Am ruhigsten arbeitet das Werkzeug, wenn die Spannvorrichtung für das Arbeitsstück
möglichst nahe an ihm und unmittelbar am Maschinenkörper unverschiebbar befestigt ist.
Dann muß aber das Arbeitsstück nach jedem Schnitt und nach Lösen der Spannvorrichtung
verschoben werden. Hierbei ist zum genauen Einstellen oft ein mehrmaliges Hin- und Herschieben
oder -schlagen des oft schweren Arbeitsstückes notwendig.
Die Vorrichtung zum Einstellen und Festspannen langer Arbeitstücke gemäß der Erfindung
beseitigt die obenerwähnten Nachteile, indem Vorschub und Einstellung selbst schwerer
Arbeitsstücke in einem Arbeitsgange ohne Mühe- und Zeitaufwand dadurch zuverlässig
vermittelt wird, daß der bewegliche Arbeitstisch durch eine feststehende Spannvorrichtung
ersetzt und neben dem Spannstock in senkrechter und wagerechter Ebene ein Hebel
schwenkbar ist, auf welchem das mit dem freien Ende auf einer Rollbahn verschiebbare
. Arbeitsstück nach dem Lösen der Spannbacken aufliegt und durch Schwenken des Hebels in
senkrechter und wagerechter Richtung vorgeschaltet wird. Hierdurch ergibt sich der
Vorteil, daß der Abstand der Spannvorrichtung vom Werkzeug möglichst klein und unveränderlich
gehalten werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele der Einstell- und Spannvorrichtung
gemäß der Erfindung.
Fig. ι bis 3 zeigen eine Ausführungsform der
Spannvorrichtung mit in der Höhe desSpannstocktisches angebrachter Rollbahn in Seiten-,
Ober- und Vorderansicht. Fig. 4 ist eine Einzeldarstellung des schneidenartig ausgebildeten
Hebelarmes. In Fig. 5, 6 und 7 ist eine zweite "Ausführungsform der Einstell- und
Spannvorrichtung mit am Boden angeordneter Rollbahn in Vorder-, Ober- und Seitenansicht
veranschaulicht.
Das Arbeitsstück ist an einem Ende in einem Bügel i, i' eines auf einer Rollbahn g, Ji
fahrbaren Wagens f eingespannt, während das
andere Ende zwischen den rechtwinklig zueinander beweglichen Backen des in der Nähe
des Werkzeuges (Sägeblattes) angeordneten Spannstockes festgeklemmt" ist.
Die Schienen h der Rollbahn können entweder
auf der Verlängerung des Tisches (Fig. ι bis 3) oder am Boden (Fig. 5 bis 7) angebracht
sein. In letzterem Falle ist der fahrbare auf den Laufrollen g ruhende Wagen f entsprechend
hoch auszuführen.
Neben dem Spannbock ist an dem am Maschinengestell drehbaren Zapfen a, c ein
doppelarmiger Hebel 5-, d in wagerechter und senkrechter Ebene schwenkbar. Der kürzere
Hebelarm d ist mit einer Schneide β versehen
(Fig. 4), mit welcher der Hebel am Arbeitsstück angreift, so daß durch den Schneidenangriff
ein Ausgleiten des am Arbeitsstück angreifenden Hebels d, e -während des Vorschubes verhindert ist. Nach dem Lösen der
Spannbacken ruht der freigegebene vordere Teil des in seinem hinteren Teile auf dem
Wagen f der Rollbahn h eingespannten Arbeitsstückes auf dem Hebelarm d. Durch Niederdrücken
und gleichzeitiges seitliches Ausschwenken des Hebels b, d (Fig. 1, 2 bzw. 3)
wird das Arbeitsstück der Länge nach verschoben. Nach dem Einstellen desselben auf
eine bestimmte Länge wird es sodann durch Anziehen der Spannbacken eingespannt. Sollen
größere Längen des Schnittgutes eingestellt werden, so werden längere Strecken desselben
durch wiederholtes Nachgreifen mit dem Hebel δ, d in oben angegebener Weise verschoben.
Claims (1)
- 35 Patent-Anspruch:Vorrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere Kaltsägen, zum Einstellen langer Arbeitsstücke, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Spannstockin senkrechter und wagerechter Ebene ein Hebel (b,d) schwenkbar ist, auf welchem das mit dem freien Ende auf-einer Rollbahn (f, g, h) verschiebbare Arbeitsstück nach dem Lösen der Spannbacken aufliegt und durch Schwen-' ken des Hebels in senkrechter und wagerechter Richtung vorgeschaltet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE326865T | 1919-11-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE326865C true DE326865C (de) | 1920-10-04 |
Family
ID=6184368
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919326865D Expired DE326865C (de) | 1919-11-13 | 1919-11-13 | Vorrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere Kaltsaegen, zum Einstellen langer Arbeitsstuecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE326865C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE917894C (de) * | 1951-12-20 | 1954-09-13 | Luitpoldhuette Ag | Rohrdrehvorrichtung fuer Trennschleifmaschinen |
-
1919
- 1919-11-13 DE DE1919326865D patent/DE326865C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE917894C (de) * | 1951-12-20 | 1954-09-13 | Luitpoldhuette Ag | Rohrdrehvorrichtung fuer Trennschleifmaschinen |
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