DE327068C - Vorrichtung zum schrittweisen Schalten von Bildbaendern - Google Patents
Vorrichtung zum schrittweisen Schalten von BildbaendernInfo
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- DE327068C DE327068C DE1919327068D DE327068DD DE327068C DE 327068 C DE327068 C DE 327068C DE 1919327068 D DE1919327068 D DE 1919327068D DE 327068D D DE327068D D DE 327068DD DE 327068 C DE327068 C DE 327068C
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- 230000000694 effects Effects 0.000 claims 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B1/00—Film strip handling
- G03B1/18—Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)
Description
Die zum. schrittweisen Schalten der Filme
in kinematographischen Apparaten dienenden Nocken nutzen sich infolge der starken Beanspruchung
verhältnismäßig rasch ab. Sie müssen daher entweder zum Nachstellen eingerichtet
oder mit einem auswechselbaren Streifen von Filz oder einem ähnlichen Stoff
versehen sein, der nach Abnutzung erneuert wird. In .allen diesen Fällen ist zum Nachstellen
oder Erneuern des Filzstreifens ein häufiger viel zeitraubender Eingriff von Hand
erforderlich, der naturgemäß jedesmal eine Betriebsunterbrechung zur Folge hat. Um
diesem Fehler zu steuern, hat man bereits den Nocken auf seinem Träger mit Reibung
gelagert, so daß er SiCh1 bei jedem Fortschalten
um ein klein wenig weiterbewegen kann und hierdurch die Abnutzung selbsttätig auf
eine größere Fläche verteilt wird. Die Erfrndung betrifft einen solchen Nocken mit sich
erneuernder Schaltfläche, und zwar ist über den federnd aus der Scheibe hervortretenden
Nocken ein im Innern der Scheibe aufgewickeltes Band aus Filz oder einem ähnlichen Stoff
geführt, das durch den Angriff des Nockens am Film oder durch Zahnräderübersetzung an
. der Filzbandscheibe jedesmal um einen sehr
geringen Betrag selbsttätig weitergeschoben oder von Hand von Zeit zu Zeit vorgezogen
wird.
Eine Ausführungsform der Erfindung'ist auf der Zeichnung in
Fig. ι in einem achsialen Schnitt und in Fig. 2 in einem Querschnitt durch die Nokkenscheibe
dargestellt.
Bei dem dargestellten Beispiel sind in der zylindrischen Scheibe α zwei Nockensegmente
für den schrittweisen Transport eines Films vorgesehen, die durch Federn b gebildet werden,
die an der Innenwandung der Scheibe a befestigt sind und nockenförmig durch Schlitze c
der Scheibe nach außen ragen. Über diese Federn δ sind Filzstreifen d hinweggeführt, die
im Innern der Scheine α auf drehbaren Spulen
e aufgewickelt sind. ■ Von diesen gehen die Filzstreifen hinter Führungen f hindurch
über die Feder δ und treten am hinteren Ende dieser Feder wieder in die Höhlung der
Scheibe α ein.
Wie Fig. 2 erkennen läßt, sind die federnden Nocken δ so gestaltet, daß die bei der
Drehung der Nockenscheibe vorauslaufende Kante g des Nockens stärker angreift als der
übrige Teil, eine Einrichtung, die bei Nocken anderer Bauweise an sich bekannt ist. Dadurch
wird bei jedem Schlag des Nockens auf den Filzstreifen ein besonders kräftiger Zug
ausgeübt, der den Filzstreifen um ein kleines Stück weitergewickelt. Der Weitertransport
des Filzstreifens beträgt naturgemäß jedesmal nur einen Bruchteil eines Millimeters, doch
genügt dies, um stets eine frische Stelle des Filzes an die Anschlagstelle zu bringen und
dadurch ein Auswechseln oder ein Nachstellen von Hand unnötig zu machen.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum schrittweisen Schalten von Bildbändern, dadurch gekennzeich- 7pnet, daß über den Nocken ein Band aus Filz oder einem ähnlichen Stoff geführt ist, das durch den Angriff des Nockens am Film jedesmal um einen sehr geringen Betrag selbsttätig weitergeschoben wird oder von Hand nachgezogen werden kann.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Nocken so gestaltet ist, daß er an seiner vorauslaufenden Kante stärker angreift als dahinter, zum Zweck, die Transportwirkung auf den Filzstreifen zu erhöhen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Trommel (0), die als Vorratsbehälter für das Filzband dient.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Anordnung einer regulierbaren Bremsführung (f) zum Regeln des Filzvorschubes.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE327068T | 1919-04-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE327068C true DE327068C (de) | 1920-10-06 |
Family
ID=6184571
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919327068D Expired DE327068C (de) | 1919-04-15 | 1919-04-15 | Vorrichtung zum schrittweisen Schalten von Bildbaendern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE327068C (de) |
-
1919
- 1919-04-15 DE DE1919327068D patent/DE327068C/de not_active Expired
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