DE327155C - Vorrichtung zum Verbessern der Klangfuelle bei Klavieren und Fluegeln - Google Patents

Vorrichtung zum Verbessern der Klangfuelle bei Klavieren und Fluegeln

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DE327155C
DE327155C DE1919327155D DE327155DD DE327155C DE 327155 C DE327155 C DE 327155C DE 1919327155 D DE1919327155 D DE 1919327155D DE 327155D D DE327155D D DE 327155DD DE 327155 C DE327155 C DE 327155C
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/04Frames; Bridges; Bars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Multimedia (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verbessern der Klangtülle bei Klavieren und Flügeln. Bei Klavieren, Flügeln usw. gewöhnlicher Bauart läßt die Tonfülle, besonders im Diskant, sowohl was die Tonstärke als auch die Klangschönheit betrifft, noch zu wünschen übrig. Zur Abhilfe hat man schon vorgeschlagen, an Stelle des üblichen Resonanzbodens einen doppelten Resonanzboden: aus Holz zu verwenden.
  • Ein anderer Weg ist gemäß der Erfindung eingeschlagen. Hier ist der Resonanzboden in seiner im allgemeinen bewährten und erprobten Ausbildung gelassen, jedoch ein anderer Teil des Klaviers, der den Resonanzboden tragende und den Saitenzug aufnehmende Rasten, in neuer Weise ausgebildet,. nämlich hohl gestaltet, und zwar aus. einzelnen Resonanzkörpern aufgebaut, die unter sich verschieden bemessen und verschieden angeordnet sein können, so daß man in der Lage ist, in einfacher Weise eine Vergrößerung der Resonanz und eine Verbesserung der Tonbildung willkürlich dorthin zü verlegen, wo es in jedem Fall besonders nötig erscheint, also besonders in den Diskant.
  • Die Fasern der Wände jener den neuen Rasten bildenden Hohlkörper können wesentlich mehr gespannt und somit schwingungsfähiger gemacht werden, als dies bei einem Resonanzboden der Fall ist, so daß sich .eine reichere Tonfülle. erzielen läßt. Die hohle Ausbildung des Rastens verringert überdies das Gewicht und den Holzaufwand für den Rasten in erwünschter Weise.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt. .
  • Fig. i zeigt eine Rückansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht eines mit dem Gegenstand der Erfindung ausgestatteten Klaviers.
  • Q Fig. 3 zeigt im Schnitt nach Linie A-B der Fig. i die untere Befestigung des Rastens in größerem Maßstabe.
  • Fig. q. ist ein für Flügel bestimmter Rasten. Der Rasten a ist hier aus mehreren hohlen Resonanzkörpern zusammengesetzt, die zusammen eine Art Rahmen mit Zwischenstegen bilden. Die Hohlräume der Stege stehen mit dem Kohlraum des äußeren, rahmenartigen Teils durch Löcher g in Verbindung.
  • Das Bodenlager b, das auf der Rückseite des Resonanzbodens c entlang dessen Rand liegt, dient dazu, _ die Schwingungen des Bodens c auf den hohlen, als Resonanzkörper und zur Klangverbesserung und Verstärkung dienenden Rasten, zu übertragen.
  • Zu diesem. Zweck ragt das Bodenlager b mit seiner Fußfläche d bis auf den hohl liegenden Teil der. Rästenwand und Decke.
  • Es hat sich gezeigt, daß es vorteilhaft ist, wenn zwischen jener übertragenden Fußfläche und.dem zwischen Boden und Rasten eingespannten Teil des Bodenlagers eine Hohlkehle e vorgesehen ist. - " Zweckmäßig sind die hohl gestemmten Streben zwischen dem äußeren, rahmenartigen Teil des Rastens nicht symmetrisch angeordnet, sondern derart, daß nach der Diskantseite des Klaviers zu engere Abstände auftreten, so daß die Resonanz den zu verstärkenden Tönen angepaßt wird.
  • Nach außen - führende Öffnungen f des RastenhöliYäumes können so angeordnet werden, daß sie-vom Klavierdeckel bedeckt werden. Der Rastenhohlraum könnte jedoch auch ohne wesentliche Beeinträchtigung der Klangwirkung ganz abgeschlossen sein.
  • "` Die Bauart und Verbindung -des Rastens mit dem Resonanzboden ist bei Flügeln im wesentlichen dieselbe wie bei Pianos, nur paßt sich natürlich seine Form der In= strumentenform an.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: x. Vorrichtung zum Verbessern der Tonfülle an Klavieren und Flügeln, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Resonanzboden ein hohler, hölzerner Rasten in tonübertragende Verbindung gebracht ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Rasten aus einem hohlen, rahmenartigen, der Umrißform des Instrumentes angepaßten Teil und mehrereu hohl gespannten Spreizen besteht, deren Hohlräume mit dem des rahmenaftigen Teils in Verbindung stehen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Rasten (a) am Resonanzboden mittels eines Bodenlagers (b) befestigt ist, das sich mit einem vorragenden Fußteil (d) auf eine hohlliegende Stelle des Rastens (der Spreizen) stützt.
DE1919327155D 1919-12-17 1919-12-17 Vorrichtung zum Verbessern der Klangfuelle bei Klavieren und Fluegeln Expired DE327155C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6069305A (en) * 1996-10-03 2000-05-30 Yamaha Corporation Structure for supporting sound board of upright piano

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6069305A (en) * 1996-10-03 2000-05-30 Yamaha Corporation Structure for supporting sound board of upright piano
DE19744110B4 (de) * 1996-10-03 2005-12-22 Yamaha Corp., Hamamatsu Struktur zum Tragen eines Schallbrettes oder Resonanzbodens eines Klaviers

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