DE3280404T2 - Empfaenger fuer satellitenfunk. - Google Patents

Empfaenger fuer satellitenfunk.

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DE3280404T2 DE8282107966T DE3280404T DE3280404T2 DE 3280404 T2 DE3280404 T2 DE 3280404T2 DE 8282107966 T DE8282107966 T DE 8282107966T DE 3280404 T DE3280404 T DE 3280404T DE 3280404 T2 DE3280404 T2 DE 3280404T2
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    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
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Description

  • Die Erfindung betrifft einen Satellitenfunkempfänger, insbesondere eine Antennenanordnung mit einem Abwärtsfrequenzumsetzer zur Umformung einer eletromagnetischen Welle, die von einer Parabolantenne empfangen wird, in ein Signal mit einer geringeren Frequenz.
  • Ein Satellitenfunkempfänger dient zum Empfangen einer elektromagnetischen Welle, die von einem in einer stationären Umlaufbahn am Himmel befindlichen Satelliten gesendet wird, und weist im allgemeinen folgendes auf: eine Parabolantenne, einen Wellenleiter, der sich in einem Fokus der Parabolantenne, befindet, einen Abwärtsfrequenzumsetzer mit einem Streifenleiter, einen Modenwandler zwischen dem Wellenleiter und dem Streifenleiter des Abwärtsfrequenzumsetzers zum Umwandeln einer Wellenleitermode (TE&sub0;&sub1;-Mode) in eine Streifenleitermode (TEM-Mode). Ein Ausgangssignal des Frequenzumsetzers wird über einen FM-AM-Umsetzer oder einen Demodulator auf einen haushaltsüblichen Fernsehempfänger gelegt.
  • Bei einem herkömmlichen Satellitenfunkempfänger (siehe US-A-3 832 717 wird die elektromagnetische Welle auf die Außenseite der Parabolantenne geleitet, und zwar über den Wellenleiter, wo der Modenwandler und der Abwärtsfrequenzumsetzer angebracht sind oder wo der Wellenleiter, der Modenwandler und der Abwärtsfrequenzumsetzer zu einem Körper vereint und im Fokus der Parabolantenne angebracht sind. Bei diesem herkömmlichen Empfänger wird jedoch die Modenwandlung von der Wellenleitermode über die Koaxialkabelmode in die Streifenleitermode sequenziell durchgeführt, was wegen der Komplexität der Konfiguration zu Mängeln führt. Als Alternative wird ein Modenwandler zur direkten Umwandlung der Rechteckwellenleitermode in die Streifenleitermode verwendet. Wenn ein Modenwandler dieser Art verwendet wird, können jedoch zwei Arten von verschieden polarisierten Wellen nicht ohne Drehbewegung der gesamten Antenne empfangen werden. Wenn der Empfänger für den Simultanempfang dieser beiden Arten von unterschiedlich polarisierten Wellen eingerichtet ist, müssen diese beiden Arten von polarisierten Wellen außerdem jeweils von verschiedenen Positionen des im Fokus der Parabolantenne angebrachten Wellenleiters abgeleitet werden, wobei durch die Verringerung der effektiven parabolantennenfläche ein weiterer Mangel entsteht. US-A-4 208 660 offenbart eine Anordnung mit einem dielektrischen Blech mit zwei Sonden. Auf der Vorder- und Rückseite des dielektrischen Bleches ist ein erstes dielektrisches Substrat bzw. ein zweites dielektrisches Substrat angebracht. Das erste dielektrische Substrat ist mit einer elektrisch leitfähigen Schicht bedeckt, die drei konzentrische, kreisförmige Öffnungen aufweist. Das zweite Substrat wird von einer Wellenleiterkonstruktion getragen, dessen unterer Teil als Reflektionselement in dem kreisförmigen Wellenleiter hinter den Sonden fungiert, die über Zuleitungen mit einer Anschlußkonstruktion bzw. mit einem Koaxialstecker verbunden sind.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen Satellitenfunkempfänger bereitzustellen, bei dem ein elektromagnetisches Signal, das von einer Parabolantenne empfangen wird, auf äußerst einfache Art und Weise in eine Streifenleitermode umgewandelt werden kann und bei dem ferner ein Abwärtsfrequenzumsetzer um einen Wellenleiter herum angeordnet werden kann.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, einen Satellitenfunkempfänger bereitzustellen, bei dem zwei Arten von unterschiedlich polarisierten Wellen empfangen werden können, ohne daß die effektive Fläcke einer Parabolantenne verringert wird, indem zwei Abwärtsfrequenzumsetzerschaltungen in Reihe angeordnet werden, und zwar in der Richtung einer Achse eines Wellenleiters, der sich im Fokus einer Parabolantenne befindet.
  • Noch eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, einen Modenwandler zur Durchführung der Modenwandlung zwischen einer kreisförmigen Wellenleitermode und einer Streifenleitermode bereitzustellen, mit dem ein besonders kleinformatiger Satellitenfunkempfänger realisiert werden kann.
  • Die oben gennanten Aufgaben werden durch einen Satellitenfunkempfänger mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung wird nachstehend auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine Umrißskizze eines Satellitenfunkempfängers;
  • Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Modenwandlers zur Durchführung der Modenwandlung zwischen einer Rechteckwellenleitermode und einer Koaxialmode;
  • Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Beispiels eines herkömmlichen Satellitenfunkempfängers mit einem kreisförmigen Wellenleiter im Parabolantennenfokus, eines Modenwandlers zur Durchführung der Modenwandlung zwischen einer Rechteckwellenleitermode und einer Koaxialmode und eines Abwärtsfrequenzumsetzers mit einem Streifenleiter;
  • Fig. 4(a) eine perspektivische Umrißdarstellung eines herkömmlichen Modenwandlers zur Durchführung der Modenwandlung zwischen einer Rechteckwellenleitermode und einer Streifenleitermode;
  • Fig. 4(b) eine perspektivische Umrißdarstellung eines konventionellen Modenwandlers zur Durchführung der Modenwandlung zwischen einer kreisförmigen Wellenleitermode und einer Streifenleitermode;
  • Fig. 5(a) eine Umrißdarstellung einer Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels;
  • Fig. 5(b) eine Umrißdarstellung einer Seitenansicht eines weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels, mit dem zwei Arten von Wellen, die senkrecht zueinander polarisiert sind, gleichzeitig empfangen werden können;
  • Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines Modenwandlers zur erfindungsgemäßen Durchführung der Modenwandlung zwischen einer kreisförmigen wellenleitermode und einer Streifenleitermode;
  • Fig. 7(a), 7(b) und 7(c) eine Vorderansicht, eine Seitenansicht bzw. einen Grundriß des Modenwandlers gemäß Fig. 6;
  • Fig. 8(a) und 8(b) einen seitlichen Schnitt bzw. einen Aufriß eines dreidimensionalen Aufbaus eines Frequenzumsetzers mit dem Modenwandler gemäß Fig. 6;
  • Fig. 9 eine Schnittdarstellung eines Hilfselements, das am Ende des Frequenzumsetzers gemäß Fig. 8(a) und 8(b) angebracht ist;
  • Fig. 10 eine Umrißdarstellung einer Anordnung einer gedruckten Grundplatine und von Bauelementen einer Umsetzerschaltung mit der Sonde gemäß Fig. 8(a) und 8(b);
  • Fig. 11 einen Grundriß einer Reihenschaltung von zwei Umsetzern zum gleichzeitigen Empfang von zwei Arten von Wellen, die senkrecht zueinander polarisiert sind;
  • Fig. 12 eine Schnittdarstellung einer Anordnung eines zwischen einem kreisförmigen Wellenleiter und einem Streifenleiter befindlichen Modenwandlers zum gleichzeitigen Empfang von zwei Arten von Wellen die senkrecht zueinander polarisiert sind;
  • Fig. 13 eine Darstellung von Leistungskurven des Modenwandlers, der sich zwischen dem kreisförmigen Wellenleiter und dem Streifenleiter gemäß Fig. 6 befindet;
  • Fig. 14 eine perspektivische Ansicht eines weiteren Beispiels eines zwischen dem kreisförmigen Wellenleiter und dem Streifenleiter befindlichen Modenwandlers, der in einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel verwendet werden kann;
  • Fig. 15(a) eine Darstellung eines Reflektionselementes für den Modenwandler gemäß Fig. 14;
  • Fig. 15(b) einen Schaltplan einer Ersatzschaltung in einer Richtung X des Reflektionselements gemäß Fig. 15(a);
  • Fig. 15(c) einen Schaltplan einer Ersatzschaltung in einer Richtung Y des Reflektionselementes gemäß Fig. 15(a);
  • Fig. 16 eine perspektivische Ansicht einer Anordnung für den gleichzeitigen Empfang von zwei Arten von Wellen, die senkrecht-zueinander polarisiert sind; und
  • Fig. 17(a) und 17(b) perspektivische Ansichten einer weiteren Anordnung des Streifenleiters, der in den kreisförmigen Wellenleiter im Modenwandler gemäß Fig. 6 und 14 eingeführt ist.
  • Als erstes und zum besseren Verständnis der Erfindung wird nachstehend in groben Zügen ein Satellitenfunkempfänger und die dafür verwendeten herkömmlichen Methoden erläutert.
  • Fig. 1 zeigt eine Umrißdarstellung eines Satellitenfunkempfängers, bei dem ein Wellenleiter mit einem Abwärtsfrequenzumsetzer im Fokus einer Parabolantenne angebracht ist. In Fig. 1 empfängt ein Antennenhorn 2 eine von einer Parabolantenne 1 eingefangene Mikrowelle. Die vom Antennenhorn 2 empfangene Mikrowelle wird zu einem Abwärtsfrequenzkonverter 3 geleitet, der mit einem Wellenleiter verbunden ist, der mit dem Antennenhorn 2 verbunden ist, und dort in ein Signal mit einer geringeren Frequenz umgewandelt. Das Ausgangssignal des Abwärtsfrequenzumsetzers 3 wird über ein Koaxialkabel 4 auf einen getrennten Demodulator oder FM-AM-Umsetzer 5 gelegt. Außerdem wird ein Gleichstrom vom Demodulator 5 über das Koaxialkabel 4 zum Abwärtsfrequenzumsetzer 3 geleitet. Im Abb wärtsfrequenzumsetzer 3 gemäß Fig. 1 wird zwecks der Übertragung der Mikrowelle, die über den Wellenleiter zu einem Abwärtsfrequenzumsetzer mit einem Streifenleiter gelangt, eine Modenwandlung durchgeführt. Diese Modenwandlung ist eine Wandlung von der Wellenleitermode über die Koaxialmode in die Streifenleitermode oder direkt von der Wellenleitermode in die Streifenleitermode.
  • Fig. 2 zeigt einen herkömmlichen Modenwandler zur Durchführung der Modenwandlung von der Wellenleitermode in die Koaxialmode, die der Streifenleitermode entspricht. In diesem Modenwandler ist ein Koaxialkabel 7 mit einer unteren Außenwand eines Rechteckwellenleiters 6 verbunden, in dem sich eine Koppelsonde 8 befindet, die sich von einem Innenleiter des Koaxialkabels 7 her in den Raum ausdehnt. In diesem Modenwandler ist außerdem bei Bedarf eine Justierblindleitung 9 vorhanden, die sich von einer oberen Außenwand des Wellenleiters 6 in den Modenwandler hinein erstreckt.
  • Fig. 3 zeigt ein Beispiel eines Abwärtsfrequenzumsetzers, der mit einem Wellenleiter vereinigt ist, der sich nahe dem Fokus einer Parabolantenne befindet. In diesem Umsetzer wird eine von der Parabolantenne aufgefangene Mikrowelle zuerst durch ein kreisförmiges Antennenhorn 10 aufgenommen und dann zu einem Rechteckwellenleiter 12 geleitet, und zwar über einen Modenwandler 11 zwischen einem mit dem kreisförmigen Antennenhorn 10 verbundenen, kreisförmigen Wellenleiter und dem Rechteckwellenleiter 12. In diesem Rechteckwellenleiter 12 wird die Wellenleitermode durch den Modenwandler gemäß Fig. 2 in die Koaxialmode umgewandelt. Danach wird die Mikrowelle über ein Koaxialkabel 13 zu einem Abwärtsfrequenzumsetzer 14 mit einem Streifenleiter weitergeleitet.
  • Dagegen werden zur Durchführung der Modenwandlung von der Wellenleitermode direkt in die Streifenleitermode gewöhnlich Modenwandler gemäß Fig. 4(a) und 4(b) verwendet. Bei den oben erwähnten herkömmlichen Modenwandlungen für Satellitenfunkempfänger, die zum Empfang von zwei Arten von Wellen, die senkrecht zueinander polarisiert sind, dienen, zeigen sich jedoch die oben erwähnten Mängel. Das heißt, es ist schwierig, diese zwei Arten von Wellen, die senkrecht zueinander polarisiert sind, mit dem Modenwandler gemäß Fig. 4(a) ohne Drehbewegung der Gesamtantenne zu empfangen, während in Fig. 4(b) die Fläche der Frequnzumsetzerschaltung und des Modenwandlers zu viel Platz um den Wellenleiter herum einnimmt und sich infolgedessen die effektive Fläche der Parabolantenne verringert.
  • Fig. 5(a) zeigt einen schematischen Umriß eines erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels. Gemäß Fig. 5(a) befindet sich im Fokus der Parabolantenne 1 ein Antennenhorn 15 zum Empfang einer Mikrowelle, und eine Abwärtsfrequenzumsetzerschaltung 16 ist um einen Wellenleiter herum angeordnet, der sich vom kreisförmigen Antennenhorn 15 ausdehnt, um der Verringerung der effektiven Fläche der Parabolantenne 1 entgegenzuwirken. Nach dieser Darstellung wird das Ausgangssignal der Umsetzerschaltung über ein Koaxialkabel 4 an einen Demodulator 5 übertragen.
  • Fig. 5(b) zeigt ein weiteres erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel, bei dem zwei Arten von Wellen, die senkrecht zueinander polarisiert sind, gleichzeitig empfangen werden. In diesem Ausführungsbeispiel wird der Schaltung gemäß Fig. 5(a) nur eine weitere um den kreisförmigen Wellenleiter herum angeordnete Umsetzerschaltung 17 hinzugefügt, so daß diese zwei Arten von Wellen, die senkrecht zueinander polarisiert sind, gleichzeitig empfangen werden können, ohne daß die effektive Fläche der Parabolantenne 1 verringert wird. In Fig. 5(b) wird ferner das Ausgangssignal der Umsetzerschaltung 17 über ein weiteres Koaxialkabel 4' an einen weiteren Demodulator 5' übertragen.
  • Als nächstes wird anhand von Fig. 6 der Modenwandler, der sich zwischen dem kreisförmigen Wellenleiter und dem Streifenleiter befindet, der in den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 5(a) und 5(b) verwendet wird und bei dem die Abwärtsfrequenzumsetzerschaltung oder andere Schaltungen einfach und wirksam um den kreisförmigen Wellenleiter herum angeordnet werden können, erläutert. In Fig. 6 ragt ein Streifenleiter 19 in einen kreisförmigen Wellenleiter 18 hinein, der gemäß Fig. 5(a) mit dem Antennenhorn 15 verbunden ist, um als Sonde zu fungieren. Dieser Streifenleiter 19 ist auf einer Leiterplatte 20, die um den kreisförmigen Wellenleiter 18 herum angeordnet ist und auf dem die Abwärtsfrequenzumsetzerschaltung in Form des Blockes 16 gemäß Fig. 5(a) montiert ist, ausgebildet oder montiert und mit der Welle gekoppelt, die gemäß Fig. 6 vertikal polarisiert ist, d.h. mit der V-Welle als eine der Wellen, die über den kreisförmigen Wellenleiter 18 geführt wird. Außerdem ist hinter der Probe 19 ein Metallplättchen 21 vorhanden, das als Reflektionselement für die V-Welle fungiert. Das Ausgangssignal der Abwärtsfrequenzumsetzerschaltung 16, die auf die Leiterplatte 20 montiert ist, wird über das Koaxialkabel 4 gemäß Fig. 5(a) zum Demodulator 5 übertragen.
  • Fig. 7(a), 7(b) und 7(c) zeigen die Konfiguration des Modenwandlers in den Richtungen A, B bzw. C gemäß Fig. 6. Im Modenwandler gemäß Fig. 6 wurde als Länge der Probe 19 entsprechend der Frequenz der gewünschten Mikrowelle etwa ein Viertel der Wellenlänge gewählt, d. h. 1/4 λ, und als Entfernung zwischen der Sonde 19 und dem Plättchen 21 wurde ebenfalls etwa 1/4 λ gewählt. Ferner wurde als Länge des Plättchens 21, das als Reflektionselement fungiert, etwa 1/2 λ gewählt. Ferner ist zu empfehlen, ein passendes Leitungsglied 22 zwischen der Probe 19 und dem Streifenleiter (Eingang der Abwärtsfrequenzumsetzerschaltung) gemäß Fig. 7(a) auszubilden.
  • In Fig. 7(b) wird die ankommende V-Welle von der Sonde 19 absorbiert und ferner vom Plättchen 21 reflektiert, um noch effektiver von der Sonde 19 absorbiert zu werden. Dagegen wird die andere Welle, die senkrecht zur V-Welle polarisiert ist, d.h. die H-Welle, nicht von der Sonde 19 absorbiert und nach hinten durchgelassen, weil sie die Sonde 19 und das Plättchen 21 senkrecht kreuzt.
  • Fig. 8(a) und 8(b) zeigen den konkreten Aufbau eines erfindungsgemäßen Abwärtsfrequenzumsetzers, der den Modenwandler aus Fig. 6 aufweist. Das heißt, Fig. 8(a) und 8(b) sind eine seitliche Schnittdarstellung bzw. ein Aufriß. Das kreisförmige Antennenhorn 15, das sich im Fokus der Parabolantenne 1 (Fig. 5(a)) befindet, ist mit einem kreisförmigen Wellenleiter 25 über einen Flansch 23 verbunden. Der kreisförmige Wellenleiter 25 wird durch die Mitte eines Wandlergehäuses 24 geführt. Eine auf der Leiterplatte 26 angebrachte Sonde 27 ragt in den kreisförmigen Wellenleiter 25 hinein. In diesem kreisförmigen Wellenleiter 25 befindet sich hinter der Sonde 27 ein Metallplättchen 28, das als Reflektionselement fungiert.
  • Für den Fall, daß eine Welle mit einer Polarisation empfangen wird, ist an einem Flansch 29, der sich am anderen Ende des kreisförmigen Wellenleiters 25 befindet, ein Hilfselement 30 gemäß Fig. 9 angebracht. Dieses Hilfselement 30 wird von einem Wellenabsorber 30a gebildet, der am Abschluß des Hilfselements 30 befestigt ist. Fig. 10 zeigt in Umrissen ein Beispiel einer auf der Leiterplatte 26 angeordneten Wandlerschaltung. In Fig. 10 wird die von der Sonde 27 absorbierte Mikrowelle in eine niedrigere Frequenz umgesetzt und von einem Ausgang 37 nacheinander über einen rauscharmen Verstärker 31, ein Bandpaßfilter 32, einen Mischer 33 und einen ZF-Verstärker 34 geleitet. Auf der Leiterplatte 26 sind ferner eine Vorspannungsschaltung 35 für den rauscharmen Verstärker 31 und ein lokaler Oszillator 36 angeordnet.
  • In dem erfindungsgemäßen Satellitenfunkempfänger kann jeweils eine der beiden Arten von Wellen, die gegeneinander polarisiert sind, ohne weiteres empfangen werden, indem die Anordnung des Abwärtsfrequenzumsetzers, der mit dem kreisförmigen Wellenleiter verbunden ist, der sich nahe dem Fokus der Parabolantenne befindet, einfach um 90 gedreht wird. Ferner können dort, wo am Flansch 29 ein weiterer Abwärtsfrequenzumsetzer gemäß Fig. 8(a) mit einer Winkeldifferenz von 90º angebracht ist, zwei Arten von Wellen, die senkrecht zueinander polarisiert sind, gleichzeitig empfangen werden. Fig. 11 zeigt ein Beispiel, in dem zwei mit einem kreisförmigen Antennenhorn 31 gekoppelten Abwärtsfrequenzumsetzer, wie oben erwähnt, in Reihe miteinander verbunden sind, während Fig. 12 zeigt, wie die betreffenden Sonden der beiden Abwärtsfrequenzumsetzer mit der V-Welle bzw. der H-Welle gekoppelt sind.
  • In den oben erwähnten Ausführungsbeispielen ist zwar nur eine Umsetzerschaltung auf der Leiterplatte, auf der die Sonde angebracht ist, angeordnet, es ist jedoch selbstverständlich möglich, darüber hinaus eine Demodulatorschaltung oder andere Schaltungen auf der gleichen Leiterplatte unterzubringen.
  • Fig. 13 zeigt verschiedene Charakteristika des Modenwandlers zwischen dem kreisförmigen Wellenleiter und dem Streifenleiter gemäß Fig. 6. Die Kurve ω&sub1; in Fig. 13 zeigt den Anpassungsverlust der Sonde in bezug auf die parallel polarisierte Welle, d. h. die V-Welle, die in der Sonde 19 gemäß Fig. 6 parallel absorbiert wird. Die Kurve ω&sub2; zeigt die Einfügungsdämpfung der Sonde in bezug auf die senkrecht polarisierte Welle, d. h. die H-Welle, die senkrecht zur V- Welle steht, d.h. den Verlust der H-Welle, der entsteht, während sie gemäß Fig. 6 durch den Modenwandler läuft. Die Kurve ω&sub3; zeigt den Identifikationsfaktor für die Querpolarisation, d. h. das Verhältnis des in der Sonde 19 zwischen der V-Welle und der H-Welle absorbierten Betrages, wie in Fig. 6 gezeigt. Wie die Kurven in Fig. 13 zeigen, kann im Modenwandler gemäß Fig. 6 die parallel polarisierte Welle mit extrem geringem Verlust aus der Wellenleitermode in die Streifenleitermode umgewandelt werden, während die senkrecht polarisierte Welle mit extrem geringem Verlust hindurchgeführt wird. Dieser Modenwandler hat, wie oben erwähnt, neben dem hohen Identifikationsfaktor für die Querpolarisationswellen ausgezeichnete Eigenschaften.
  • Der oben exemplifizierte Modenwandler zur erfindungsgemäßen Durchführung der Modenwandlung von der Wellenleitermode in die Streifenleitermode ist mit dem Wellenleiter ausgestattet, in dem die Sonde eingeführt wird, und das Metallplättchen, das als Reflektionselement fungiert, ist hinter der Sonde parallel dazu angeordnet. Es ist jedoch möglich, anstelle des oben erwähnten Metallplättchens als Reflektionselement ein Resonanzfenster (ein Irisfilter) zu verwenden. Fig. 14 zeigt ein Beispiel eines Modenwandlers mit dem Irisfilter 47, und außer dem Irisfilter 47 ist die Anordnung vollkommen identisch mit der in Fig. 6. Im Modenwandler gemäß Fig. 14 wird die V-Welle an die Sonde 19 gekoppelt, während die H- Welle durch das Irisfilter 47 hindurchgeführt wird.
  • Als nächstes wird anhand von Fig. 15(a), 15(b) und 15(c) das oben erwähnte Irisfilter 47 erläutert. Was den Schlitz im Irisfilter in Fig. 15(a) betrifft, so wird die Ersatzschaltung für die Welle, die parallel mit der kurzen Achse, d. h. in Richtung Y, polarisiert ist, gemäß Fig. 15(b) gebildet. Wenn für die Länge L der langen Achse des Schlitzes etwa 1/2 λ der beabsichtigten Mikrowelle gewählt wird, kann die Resonanzfrequenz des Irisfilters an die Frequenz der beabsichtigten Mikrowelle angepaßt werden, so daß die Welle, die in Richtung Y polarisiert ist, durch dieses Irisfilter hindurchgeführt werden kann.
  • Im Gegensatz dazu wird die Ersatzschaltung für die Welle, die gemäß Fig. 15(a) in Richtung X polarisiert ist, gemäß Fig. 15(c) gebildet, so daß das Irisfilter als Blindwiderstand mit einem großen Blindleitwert fungiert und infolgedessen die Welle, die in Richtung X polarisiert ist, durch das Irisfilter reflektiert wird. Deshalb kann sie das Irisfilter nicht durchdringen.
  • Folglich wird im Modenwandler gemäß Fig. 14 die injizierte V-Welle von der Sonde 19 absorbiert und ferner vom Irisfilter 47 reflektiert, um effektiver von der Sonde 19 absorbiert zu werden, während die injizierte H-Welle von der Sonde 19 nicht absorbiert wird, weil sie querliegend passiert und dann durch das Irisfilter 47 hindurchdringt.
  • Wie oben erwähnt, kann ein effektiver Satellitenfunkempfänger auch dadurch realisiert werden, daß man den Modenwandler mit dem Irisfilter verwendet. Ferner ist ein Satellitenfunkempfänger möglich, der gleichzeitig zwei Arten von Wellen, die senkrecht zueinander polarisiert sind, empfangen kann, indem zwei Modenwandler in Reihe miteinander verbunden werden, so daß für die Anordnung zwei Stufen mit der Winkeldifferenz von 90º gebildet werden. Fig. 16 zeigt in Umrissen die Anordnung von zwei Leiterplatten und zwei Modenwandlern, die in Reihe miteinander verbunden sind.
  • In den oben erwähnten Beispielen des erfindungsgemäßen Modenwandlers ist die Richtung der Sondeneinführung in den kreisförmigen Wellenleiter so gewählt, daß die Ebene des Streifenleiters (Sonde) die Achse des kreisförmigen Wellenleiters kreuzt. Wie Fig. 17(a) und 17(b) zeigen, ist es jedoch möglich, die Sonde so einzuführen, daß die Ebene des Streifenleiters mit der Axialrichtung des kreisförmigen Wellenleiters parallel liegt. Darüberhinaus kann erfindungsgemäß der regelmäßige Rechteckwellenleiter als Wellenleiter verwendet werden, durch den zwei Arten von Wellen, die senkrecht zueinander polarisiert sind, geführt werden können.

Claims (4)

1. Satellitenfunk-Mikrowellenempfänger zur Verwendung mit einem Parabolreflektor mit einem kreisförmigen Wellenleiter (18, 25) zum Empfangen eines elektromagnetischen Mikrowellensignals, einer Sonde (19, 27), die die Form eines Streifenleiters hat und in den kreisförmigen Wellenleiter hineinragt, wobei die Ebene des Streifenleiters der Sonde (19, 27) sich in einer Richtung erstreckt, die die Achse des kreisförmigen Wellenleiters (18, 25) kreuzt, einem Reflektorelement (21, 47; 28), das in dem kreisförmigen Wellenleiter hinter der Sonde (19, 27) angeordnet ist, und einer Mikrowellenschaltung zum Verarbeiten eines empfangenen Mikrowellensignals, die einen mit der Sonde (19, 27) verbundenen Streifenleiter hat und auf einer gedruckten Schaltungsplatine (20, 26) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Platine eine Öffnung aufweist, durch die der kreisförmige Wellenleiter (18, 25) hindurchgeht und die Mikrowellenschaltung einen rauscharmen Verstärker (31) zum Verstärken des empfangenen Mikrowellensignals, ein Bandpaßfilter (32), einen Oszillator (36) zum Erzeugen eines Lokalfrequenzsignals, einen Mischer (33) zum Mischen des verstärkten Mikrowellensignals von dem ersten Verstärker (31) und des Lokalfrequenzsignals von dem Oszillator (36), so daß ein Zwischenfrequenzsignal erzeugt wird, und einen zweiten Verstärker (34) aufweist, zum Verstärken des Zwischenfrequenzsignals.
2. Satellitenfunk-Mikrowellenempfänger nach Anspruch 1, ferner mit einer anderen Sonde, die die Form eines Streifenleiters hat und in den kreisförmigen Wellenleiter hineinragt an einer Stelle hinter dem Reflektorelement und bezogen auf die genannte Sonde in einem Winkel von 90º versetzt ist, wobei die Ebene des Streifenleiters der Sonde sich in einer Richtung erstreckt, die die Achse des kreisförmigen Wellenleiters kreuzt, und einer anderen Mikrowellenschaltung zum Verarbeiten eines anderen empfangenen Mikrowellensignals, die einen mit der anderen Sonde verbundenen Streifenleiter hat und auf einer gedruckten Schaltungsplatine angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Platine eine Öffnung hat, durch die der kreisförmige Wellenleiter hindurchgeht (Fig. 16) und die andere Mikrowellenschaltung einen ersten Verstärker (31) zum Verstärken des anderen empfangenen Mikrowellensignals, ein Bandpaßfilter (32), einen Oszillator (36) zum Erzeugen eines Lokalfrequenzsignals, einen Mischer (33) zum Mischen des verstärkten anderen Mikrowellensignals von dem ersten Verstärker (31) und des Lokalfrequenzsignals von dem Oszillator (36), so daß ein anderes Zwischenfrequenzsignal erzeugt wird, und einen zweiten Verstärker (35) aufweist zum Verstärken des anderen Zwischenfrequenzsignals.
3. Satellitenfunk-Mikrowellenempfänger nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Reflektorelement von einer Metallplatte (21, 28) gebildet wird, die in dem kreisförmigen Wellenleiter (18, 25) parallel mit der Projektionsrichtung der Sonde (19, 27) und der Axialrichtung des kreisförmigen Wellenleiters vorgesehen ist.
4. Satellitenfunk-Mikrowellenempfänger nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Reflektorelement von einem Irisfilter (47) gebildet wird, mit einem Schlitz, dessen Längsrichtung parallel zur Projektionsrichtung der Sonde (19) ist.
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JP15436381A JPS5854701A (ja) 1981-09-29 1981-09-29 導波管−マイクロストリツプライン変換器

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DE3280404D1 DE3280404D1 (de) 1992-07-23
DE3280404T2 true DE3280404T2 (de) 1993-01-28

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