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Die Erfindung betrifft einen Satellitenfunkempfänger,
insbesondere eine Antennenanordnung mit einem
Abwärtsfrequenzumsetzer zur Umformung einer eletromagnetischen Welle,
die von einer Parabolantenne empfangen wird, in ein Signal mit
einer geringeren Frequenz.
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Ein Satellitenfunkempfänger dient zum Empfangen einer
elektromagnetischen Welle, die von einem in einer stationären
Umlaufbahn am Himmel befindlichen Satelliten gesendet wird,
und weist im allgemeinen folgendes auf: eine Parabolantenne,
einen Wellenleiter, der sich in einem Fokus der Parabolantenne,
befindet, einen Abwärtsfrequenzumsetzer mit einem
Streifenleiter, einen Modenwandler zwischen dem Wellenleiter und dem
Streifenleiter des Abwärtsfrequenzumsetzers zum Umwandeln
einer Wellenleitermode (TE&sub0;&sub1;-Mode) in eine Streifenleitermode
(TEM-Mode). Ein Ausgangssignal des Frequenzumsetzers wird über
einen FM-AM-Umsetzer oder einen Demodulator auf einen
haushaltsüblichen Fernsehempfänger gelegt.
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Bei einem herkömmlichen Satellitenfunkempfänger (siehe
US-A-3 832 717 wird die elektromagnetische Welle auf die
Außenseite der Parabolantenne geleitet, und zwar über den
Wellenleiter, wo der Modenwandler und der
Abwärtsfrequenzumsetzer angebracht sind oder wo der Wellenleiter, der
Modenwandler und der Abwärtsfrequenzumsetzer zu einem Körper
vereint und im Fokus der Parabolantenne angebracht sind. Bei
diesem herkömmlichen Empfänger wird jedoch die Modenwandlung von
der Wellenleitermode über die Koaxialkabelmode in die
Streifenleitermode sequenziell durchgeführt, was wegen der
Komplexität der Konfiguration zu Mängeln führt. Als Alternative wird
ein Modenwandler zur direkten Umwandlung der
Rechteckwellenleitermode in die Streifenleitermode verwendet. Wenn ein
Modenwandler dieser Art verwendet wird, können jedoch zwei Arten
von verschieden polarisierten Wellen nicht ohne Drehbewegung
der gesamten Antenne empfangen werden. Wenn der Empfänger für
den Simultanempfang dieser beiden Arten von unterschiedlich
polarisierten Wellen eingerichtet ist, müssen diese beiden
Arten von polarisierten Wellen außerdem jeweils von
verschiedenen Positionen des im Fokus der Parabolantenne angebrachten
Wellenleiters abgeleitet werden, wobei durch die Verringerung
der effektiven parabolantennenfläche ein weiterer Mangel
entsteht. US-A-4 208 660 offenbart eine Anordnung mit einem
dielektrischen Blech mit zwei Sonden. Auf der Vorder- und
Rückseite des dielektrischen Bleches ist ein erstes dielektrisches
Substrat bzw. ein zweites dielektrisches Substrat angebracht.
Das erste dielektrische Substrat ist mit einer elektrisch
leitfähigen Schicht bedeckt, die drei konzentrische,
kreisförmige Öffnungen aufweist. Das zweite Substrat wird von einer
Wellenleiterkonstruktion getragen, dessen unterer Teil als
Reflektionselement in dem kreisförmigen Wellenleiter hinter
den Sonden fungiert, die über Zuleitungen mit einer
Anschlußkonstruktion bzw. mit einem Koaxialstecker verbunden sind.
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Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen
Satellitenfunkempfänger bereitzustellen, bei dem ein elektromagnetisches
Signal, das von einer Parabolantenne empfangen wird, auf
äußerst einfache Art und Weise in eine Streifenleitermode
umgewandelt werden kann und bei dem ferner ein
Abwärtsfrequenzumsetzer um einen Wellenleiter herum angeordnet werden kann.
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Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, einen
Satellitenfunkempfänger bereitzustellen, bei dem zwei Arten von
unterschiedlich polarisierten Wellen empfangen werden können,
ohne daß die effektive Fläcke einer Parabolantenne verringert
wird, indem zwei Abwärtsfrequenzumsetzerschaltungen in Reihe
angeordnet werden, und zwar in der Richtung einer Achse eines
Wellenleiters, der sich im Fokus einer Parabolantenne
befindet.
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Noch eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, einen
Modenwandler zur Durchführung der Modenwandlung zwischen einer
kreisförmigen Wellenleitermode und einer Streifenleitermode
bereitzustellen, mit dem ein besonders kleinformatiger
Satellitenfunkempfänger realisiert werden kann.
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Die oben gennanten Aufgaben werden durch einen
Satellitenfunkempfänger mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1
gelöst.
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Zum besseren Verständnis der Erfindung wird nachstehend
auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen. Es zeigen:
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Fig. 1 eine Umrißskizze eines Satellitenfunkempfängers;
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Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Modenwandlers
zur Durchführung der Modenwandlung zwischen einer
Rechteckwellenleitermode und einer Koaxialmode;
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Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Beispiels
eines herkömmlichen Satellitenfunkempfängers mit einem
kreisförmigen Wellenleiter im Parabolantennenfokus, eines
Modenwandlers zur Durchführung der Modenwandlung zwischen einer
Rechteckwellenleitermode und einer Koaxialmode und eines
Abwärtsfrequenzumsetzers mit einem Streifenleiter;
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Fig. 4(a) eine perspektivische Umrißdarstellung eines
herkömmlichen Modenwandlers zur Durchführung der Modenwandlung
zwischen einer Rechteckwellenleitermode und einer
Streifenleitermode;
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Fig. 4(b) eine perspektivische Umrißdarstellung eines
konventionellen Modenwandlers zur Durchführung der
Modenwandlung zwischen einer kreisförmigen Wellenleitermode und einer
Streifenleitermode;
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Fig. 5(a) eine Umrißdarstellung einer Seitenansicht
eines erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels;
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Fig. 5(b) eine Umrißdarstellung einer Seitenansicht
eines weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels, mit dem
zwei Arten von Wellen, die senkrecht zueinander polarisiert
sind, gleichzeitig empfangen werden können;
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Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines Modenwandlers
zur erfindungsgemäßen Durchführung der Modenwandlung zwischen
einer kreisförmigen wellenleitermode und einer
Streifenleitermode;
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Fig. 7(a), 7(b) und 7(c) eine Vorderansicht, eine
Seitenansicht bzw. einen Grundriß des Modenwandlers gemäß Fig. 6;
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Fig. 8(a) und 8(b) einen seitlichen Schnitt bzw. einen
Aufriß eines dreidimensionalen Aufbaus eines Frequenzumsetzers
mit dem Modenwandler gemäß Fig. 6;
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Fig. 9 eine Schnittdarstellung eines Hilfselements, das
am Ende des Frequenzumsetzers gemäß Fig. 8(a) und 8(b)
angebracht ist;
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Fig. 10 eine Umrißdarstellung einer Anordnung einer
gedruckten Grundplatine und von Bauelementen einer
Umsetzerschaltung mit der Sonde gemäß Fig. 8(a) und 8(b);
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Fig. 11 einen Grundriß einer Reihenschaltung von zwei
Umsetzern zum gleichzeitigen Empfang von zwei Arten von
Wellen, die senkrecht zueinander polarisiert sind;
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Fig. 12 eine Schnittdarstellung einer Anordnung eines
zwischen einem kreisförmigen Wellenleiter und einem
Streifenleiter befindlichen Modenwandlers zum gleichzeitigen Empfang
von zwei Arten von Wellen die senkrecht zueinander polarisiert
sind;
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Fig. 13 eine Darstellung von Leistungskurven des
Modenwandlers, der sich zwischen dem kreisförmigen Wellenleiter und
dem Streifenleiter gemäß Fig. 6 befindet;
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Fig. 14 eine perspektivische Ansicht eines weiteren
Beispiels eines zwischen dem kreisförmigen Wellenleiter und
dem Streifenleiter befindlichen Modenwandlers, der in einem
erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel verwendet werden kann;
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Fig. 15(a) eine Darstellung eines Reflektionselementes
für den Modenwandler gemäß Fig. 14;
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Fig. 15(b) einen Schaltplan einer Ersatzschaltung in
einer Richtung X des Reflektionselements gemäß Fig. 15(a);
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Fig. 15(c) einen Schaltplan einer Ersatzschaltung in
einer Richtung Y des Reflektionselementes gemäß Fig. 15(a);
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Fig. 16 eine perspektivische Ansicht einer Anordnung
für den gleichzeitigen Empfang von zwei Arten von Wellen, die
senkrecht-zueinander polarisiert sind; und
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Fig. 17(a) und 17(b) perspektivische Ansichten einer
weiteren Anordnung des Streifenleiters, der in den
kreisförmigen Wellenleiter im Modenwandler gemäß Fig. 6 und 14
eingeführt ist.
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Als erstes und zum besseren Verständnis der Erfindung
wird nachstehend in groben Zügen ein Satellitenfunkempfänger
und die dafür verwendeten herkömmlichen Methoden erläutert.
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Fig. 1 zeigt eine Umrißdarstellung eines
Satellitenfunkempfängers, bei dem ein Wellenleiter mit einem
Abwärtsfrequenzumsetzer im Fokus einer Parabolantenne angebracht ist. In
Fig. 1 empfängt ein Antennenhorn 2 eine von einer
Parabolantenne 1 eingefangene Mikrowelle. Die vom Antennenhorn 2
empfangene Mikrowelle wird zu einem Abwärtsfrequenzkonverter 3
geleitet, der mit einem Wellenleiter verbunden ist, der mit
dem Antennenhorn 2 verbunden ist, und dort in ein Signal mit
einer geringeren Frequenz umgewandelt. Das Ausgangssignal des
Abwärtsfrequenzumsetzers 3 wird über ein Koaxialkabel 4 auf
einen getrennten Demodulator oder FM-AM-Umsetzer 5 gelegt.
Außerdem wird ein Gleichstrom vom Demodulator 5 über das
Koaxialkabel 4 zum Abwärtsfrequenzumsetzer 3 geleitet. Im Abb
wärtsfrequenzumsetzer 3 gemäß Fig. 1 wird zwecks der
Übertragung der Mikrowelle, die über den Wellenleiter zu einem
Abwärtsfrequenzumsetzer mit einem Streifenleiter gelangt, eine
Modenwandlung durchgeführt. Diese Modenwandlung ist eine
Wandlung von der Wellenleitermode über die Koaxialmode in die
Streifenleitermode oder direkt von der Wellenleitermode in die
Streifenleitermode.
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Fig. 2 zeigt einen herkömmlichen Modenwandler zur
Durchführung der Modenwandlung von der Wellenleitermode in die
Koaxialmode, die der Streifenleitermode entspricht. In diesem
Modenwandler ist ein Koaxialkabel 7 mit einer unteren
Außenwand eines Rechteckwellenleiters 6 verbunden, in dem sich eine
Koppelsonde 8 befindet, die sich von einem Innenleiter des
Koaxialkabels 7 her in den Raum ausdehnt. In diesem Modenwandler
ist außerdem bei Bedarf eine Justierblindleitung 9 vorhanden,
die sich von einer oberen Außenwand des Wellenleiters 6 in den
Modenwandler hinein erstreckt.
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Fig. 3 zeigt ein Beispiel eines
Abwärtsfrequenzumsetzers, der mit einem Wellenleiter vereinigt ist, der sich nahe
dem Fokus einer Parabolantenne befindet. In diesem Umsetzer
wird eine von der Parabolantenne aufgefangene Mikrowelle
zuerst durch ein kreisförmiges Antennenhorn 10 aufgenommen und
dann zu einem Rechteckwellenleiter 12 geleitet, und zwar über
einen Modenwandler 11 zwischen einem mit dem kreisförmigen
Antennenhorn 10 verbundenen, kreisförmigen Wellenleiter und dem
Rechteckwellenleiter 12. In diesem Rechteckwellenleiter 12
wird die Wellenleitermode durch den Modenwandler gemäß Fig. 2
in die Koaxialmode umgewandelt. Danach wird die Mikrowelle
über ein Koaxialkabel 13 zu einem Abwärtsfrequenzumsetzer 14
mit einem Streifenleiter weitergeleitet.
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Dagegen werden zur Durchführung der Modenwandlung von
der Wellenleitermode direkt in die Streifenleitermode
gewöhnlich Modenwandler gemäß Fig. 4(a) und 4(b) verwendet. Bei
den oben erwähnten herkömmlichen Modenwandlungen für
Satellitenfunkempfänger, die zum Empfang von zwei Arten von Wellen,
die senkrecht zueinander polarisiert sind, dienen, zeigen sich
jedoch die oben erwähnten Mängel. Das heißt, es ist schwierig,
diese zwei Arten von Wellen, die senkrecht zueinander
polarisiert sind, mit dem Modenwandler gemäß Fig. 4(a) ohne
Drehbewegung der Gesamtantenne zu empfangen, während in Fig. 4(b)
die Fläche der Frequnzumsetzerschaltung und des Modenwandlers
zu viel Platz um den Wellenleiter herum einnimmt und sich
infolgedessen die effektive Fläche der Parabolantenne
verringert.
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Fig. 5(a) zeigt einen schematischen Umriß eines
erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels. Gemäß Fig. 5(a) befindet
sich im Fokus der Parabolantenne 1 ein Antennenhorn 15 zum
Empfang einer Mikrowelle, und eine
Abwärtsfrequenzumsetzerschaltung 16 ist um einen Wellenleiter herum
angeordnet, der sich vom kreisförmigen Antennenhorn 15 ausdehnt, um
der Verringerung der effektiven Fläche der Parabolantenne 1
entgegenzuwirken. Nach dieser Darstellung wird das
Ausgangssignal der Umsetzerschaltung über ein Koaxialkabel 4 an einen
Demodulator 5 übertragen.
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Fig. 5(b) zeigt ein weiteres erfindungsgemäßes
Ausführungsbeispiel, bei dem zwei Arten von Wellen, die senkrecht
zueinander polarisiert sind, gleichzeitig empfangen werden. In
diesem Ausführungsbeispiel wird der Schaltung gemäß Fig. 5(a)
nur eine weitere um den kreisförmigen Wellenleiter herum
angeordnete Umsetzerschaltung 17 hinzugefügt, so daß diese zwei
Arten von Wellen, die senkrecht zueinander polarisiert sind,
gleichzeitig empfangen werden können, ohne daß die effektive
Fläche der Parabolantenne 1 verringert wird. In Fig. 5(b) wird
ferner das Ausgangssignal der Umsetzerschaltung 17 über ein
weiteres Koaxialkabel 4' an einen weiteren Demodulator 5'
übertragen.
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Als nächstes wird anhand von Fig. 6 der Modenwandler,
der sich zwischen dem kreisförmigen Wellenleiter und dem
Streifenleiter befindet, der in den Ausführungsbeispielen
gemäß Fig. 5(a) und 5(b) verwendet wird und bei dem die
Abwärtsfrequenzumsetzerschaltung oder andere Schaltungen
einfach und wirksam um den kreisförmigen Wellenleiter herum
angeordnet werden können, erläutert. In Fig. 6 ragt ein
Streifenleiter 19 in einen kreisförmigen Wellenleiter 18 hinein, der
gemäß Fig. 5(a) mit dem Antennenhorn 15 verbunden ist, um als
Sonde zu fungieren. Dieser Streifenleiter 19 ist auf einer
Leiterplatte 20, die um den kreisförmigen Wellenleiter 18
herum angeordnet ist und auf dem die
Abwärtsfrequenzumsetzerschaltung in Form des Blockes 16 gemäß Fig. 5(a)
montiert ist, ausgebildet oder montiert und mit der Welle
gekoppelt, die gemäß Fig. 6 vertikal polarisiert ist, d.h. mit der
V-Welle als eine der Wellen, die über den kreisförmigen
Wellenleiter 18 geführt wird. Außerdem ist hinter der Probe 19
ein Metallplättchen 21 vorhanden, das als Reflektionselement
für die V-Welle fungiert. Das Ausgangssignal der
Abwärtsfrequenzumsetzerschaltung 16, die auf die Leiterplatte
20 montiert ist, wird über das Koaxialkabel 4 gemäß Fig. 5(a)
zum Demodulator 5 übertragen.
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Fig. 7(a), 7(b) und 7(c) zeigen die Konfiguration des
Modenwandlers in den Richtungen A, B bzw. C gemäß Fig. 6. Im
Modenwandler gemäß Fig. 6 wurde als Länge der Probe 19
entsprechend der Frequenz der gewünschten Mikrowelle etwa ein
Viertel der Wellenlänge gewählt, d. h. 1/4 λ, und als
Entfernung zwischen der Sonde 19 und dem Plättchen 21 wurde
ebenfalls etwa 1/4 λ gewählt. Ferner wurde als Länge des
Plättchens 21, das als Reflektionselement fungiert, etwa
1/2 λ gewählt. Ferner ist zu empfehlen, ein passendes
Leitungsglied 22 zwischen der Probe 19 und dem Streifenleiter
(Eingang der Abwärtsfrequenzumsetzerschaltung) gemäß Fig. 7(a)
auszubilden.
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In Fig. 7(b) wird die ankommende V-Welle von der Sonde
19 absorbiert und ferner vom Plättchen 21 reflektiert, um noch
effektiver von der Sonde 19 absorbiert zu werden. Dagegen wird
die andere Welle, die senkrecht zur V-Welle polarisiert ist,
d.h. die H-Welle, nicht von der Sonde 19 absorbiert und nach
hinten durchgelassen, weil sie die Sonde 19 und das Plättchen
21 senkrecht kreuzt.
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Fig. 8(a) und 8(b) zeigen den konkreten Aufbau eines
erfindungsgemäßen Abwärtsfrequenzumsetzers, der den
Modenwandler aus Fig. 6 aufweist. Das heißt, Fig. 8(a) und 8(b) sind
eine seitliche Schnittdarstellung bzw. ein Aufriß. Das
kreisförmige Antennenhorn 15, das sich im Fokus der Parabolantenne
1 (Fig. 5(a)) befindet, ist mit einem kreisförmigen
Wellenleiter 25 über einen Flansch 23 verbunden. Der kreisförmige
Wellenleiter 25 wird durch die Mitte eines Wandlergehäuses 24
geführt. Eine auf der Leiterplatte 26 angebrachte Sonde 27 ragt
in den kreisförmigen Wellenleiter 25 hinein. In diesem
kreisförmigen Wellenleiter 25 befindet sich hinter der Sonde 27 ein
Metallplättchen 28, das als Reflektionselement fungiert.
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Für den Fall, daß eine Welle mit einer
Polarisation empfangen wird, ist an einem Flansch 29, der sich am
anderen Ende des kreisförmigen Wellenleiters 25 befindet, ein
Hilfselement 30 gemäß Fig. 9 angebracht. Dieses Hilfselement
30 wird von einem Wellenabsorber 30a gebildet, der am Abschluß
des Hilfselements 30 befestigt ist. Fig. 10 zeigt in Umrissen
ein Beispiel einer auf der Leiterplatte 26 angeordneten
Wandlerschaltung. In Fig. 10 wird die von der Sonde 27
absorbierte Mikrowelle in eine niedrigere Frequenz umgesetzt und
von einem Ausgang 37 nacheinander über einen rauscharmen
Verstärker 31, ein Bandpaßfilter 32, einen Mischer 33 und einen
ZF-Verstärker 34 geleitet. Auf der Leiterplatte 26 sind ferner
eine Vorspannungsschaltung 35 für den rauscharmen Verstärker
31 und ein lokaler Oszillator 36 angeordnet.
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In dem erfindungsgemäßen Satellitenfunkempfänger kann
jeweils eine der beiden Arten von Wellen, die gegeneinander
polarisiert sind, ohne weiteres empfangen werden, indem die
Anordnung des Abwärtsfrequenzumsetzers, der mit dem
kreisförmigen Wellenleiter verbunden ist, der sich nahe dem Fokus der
Parabolantenne befindet, einfach um 90 gedreht wird. Ferner
können dort, wo am Flansch 29 ein weiterer
Abwärtsfrequenzumsetzer gemäß Fig. 8(a) mit einer Winkeldifferenz von 90º
angebracht ist, zwei Arten von Wellen, die senkrecht zueinander
polarisiert sind, gleichzeitig empfangen werden. Fig. 11 zeigt
ein Beispiel, in dem zwei mit einem kreisförmigen Antennenhorn
31 gekoppelten Abwärtsfrequenzumsetzer, wie oben erwähnt, in
Reihe miteinander verbunden sind, während Fig. 12 zeigt, wie
die betreffenden Sonden der beiden Abwärtsfrequenzumsetzer mit
der V-Welle bzw. der H-Welle gekoppelt sind.
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In den oben erwähnten Ausführungsbeispielen ist zwar
nur eine Umsetzerschaltung auf der Leiterplatte, auf der die
Sonde angebracht ist, angeordnet, es ist jedoch
selbstverständlich möglich, darüber hinaus eine Demodulatorschaltung
oder andere Schaltungen auf der gleichen Leiterplatte
unterzubringen.
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Fig. 13 zeigt verschiedene Charakteristika des
Modenwandlers zwischen dem kreisförmigen Wellenleiter und dem
Streifenleiter gemäß Fig. 6. Die Kurve ω&sub1; in Fig. 13 zeigt
den Anpassungsverlust der Sonde in bezug auf die parallel
polarisierte Welle, d. h. die V-Welle, die in der Sonde 19
gemäß Fig. 6 parallel absorbiert wird. Die Kurve ω&sub2; zeigt die
Einfügungsdämpfung der Sonde in bezug auf die senkrecht
polarisierte Welle, d. h. die H-Welle, die senkrecht zur V-
Welle steht, d.h. den Verlust der H-Welle, der entsteht,
während sie gemäß Fig. 6 durch den Modenwandler läuft. Die Kurve
ω&sub3;
zeigt den Identifikationsfaktor für die Querpolarisation,
d. h. das Verhältnis des in der Sonde 19 zwischen der V-Welle
und der H-Welle absorbierten Betrages, wie in Fig. 6 gezeigt.
Wie die Kurven in Fig. 13 zeigen, kann im Modenwandler gemäß
Fig. 6 die parallel polarisierte Welle mit extrem geringem
Verlust aus der Wellenleitermode in die Streifenleitermode
umgewandelt werden, während die senkrecht polarisierte Welle mit
extrem geringem Verlust hindurchgeführt wird. Dieser
Modenwandler hat, wie oben erwähnt, neben dem hohen
Identifikationsfaktor für die Querpolarisationswellen ausgezeichnete
Eigenschaften.
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Der oben exemplifizierte Modenwandler zur
erfindungsgemäßen Durchführung der Modenwandlung von der Wellenleitermode
in die Streifenleitermode ist mit dem Wellenleiter
ausgestattet, in dem die Sonde eingeführt wird, und das
Metallplättchen, das als Reflektionselement fungiert, ist hinter der
Sonde parallel dazu angeordnet. Es ist jedoch möglich,
anstelle des oben erwähnten Metallplättchens als
Reflektionselement ein Resonanzfenster (ein Irisfilter) zu verwenden. Fig.
14 zeigt ein Beispiel eines Modenwandlers mit dem Irisfilter
47, und außer dem Irisfilter 47 ist die Anordnung vollkommen
identisch mit der in Fig. 6. Im Modenwandler gemäß Fig. 14
wird die V-Welle an die Sonde 19 gekoppelt, während die H-
Welle durch das Irisfilter 47 hindurchgeführt wird.
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Als nächstes wird anhand von Fig. 15(a), 15(b) und
15(c) das oben erwähnte Irisfilter 47 erläutert. Was den
Schlitz im Irisfilter in Fig. 15(a) betrifft, so wird die
Ersatzschaltung für die Welle, die parallel mit der kurzen
Achse, d. h. in Richtung Y, polarisiert ist, gemäß Fig. 15(b)
gebildet. Wenn für die Länge L der langen Achse des Schlitzes
etwa 1/2 λ der beabsichtigten Mikrowelle gewählt wird, kann
die Resonanzfrequenz des Irisfilters an die Frequenz der
beabsichtigten Mikrowelle angepaßt werden, so daß die Welle, die
in Richtung Y polarisiert ist, durch dieses Irisfilter
hindurchgeführt werden kann.
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Im Gegensatz dazu wird die Ersatzschaltung für die
Welle, die gemäß Fig. 15(a) in Richtung X polarisiert ist,
gemäß Fig. 15(c) gebildet, so daß das Irisfilter als
Blindwiderstand
mit einem großen Blindleitwert fungiert und
infolgedessen die Welle, die in Richtung X polarisiert ist, durch das
Irisfilter reflektiert wird. Deshalb kann sie das Irisfilter
nicht durchdringen.
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Folglich wird im Modenwandler gemäß Fig. 14 die
injizierte V-Welle von der Sonde 19 absorbiert und ferner vom
Irisfilter 47 reflektiert, um effektiver von der Sonde 19
absorbiert zu werden, während die injizierte H-Welle von der
Sonde 19 nicht absorbiert wird, weil sie querliegend passiert
und dann durch das Irisfilter 47 hindurchdringt.
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Wie oben erwähnt, kann ein effektiver
Satellitenfunkempfänger auch dadurch realisiert werden, daß
man den Modenwandler mit dem Irisfilter verwendet. Ferner ist
ein Satellitenfunkempfänger möglich, der gleichzeitig zwei
Arten von Wellen, die senkrecht zueinander polarisiert sind,
empfangen kann, indem zwei Modenwandler in Reihe miteinander
verbunden werden, so daß für die Anordnung zwei Stufen mit der
Winkeldifferenz von 90º gebildet werden. Fig. 16 zeigt in
Umrissen die Anordnung von zwei Leiterplatten und zwei
Modenwandlern, die in Reihe miteinander verbunden sind.
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In den oben erwähnten Beispielen des erfindungsgemäßen
Modenwandlers ist die Richtung der Sondeneinführung in den
kreisförmigen Wellenleiter so gewählt, daß die Ebene des
Streifenleiters (Sonde) die Achse des kreisförmigen
Wellenleiters kreuzt. Wie Fig. 17(a) und 17(b) zeigen, ist es jedoch
möglich, die Sonde so einzuführen, daß die Ebene des
Streifenleiters mit der Axialrichtung des kreisförmigen
Wellenleiters parallel liegt. Darüberhinaus kann erfindungsgemäß
der regelmäßige Rechteckwellenleiter als Wellenleiter
verwendet werden, durch den zwei Arten von Wellen, die senkrecht
zueinander polarisiert sind, geführt werden können.