DE328069C - Deckelverschluss - Google Patents
DeckelverschlussInfo
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- DE328069C DE328069C DE1920328069D DE328069DD DE328069C DE 328069 C DE328069 C DE 328069C DE 1920328069 D DE1920328069 D DE 1920328069D DE 328069D D DE328069D D DE 328069DD DE 328069 C DE328069 C DE 328069C
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- Expired
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J13/00—Covers or similar closure members for pressure vessels in general
- F16J13/02—Detachable closure members; Means for tightening closures
- F16J13/08—Detachable closure members; Means for tightening closures attached by one or more members actuated to project behind a part or parts of the frame
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Dekkelverschluß
- für Behälter, Kessel, Filterpressen u. dgl. Das Wesen der Erfindung ist
durch eine an. dem Deckel angebrachte aus Kniehebeln bestehende selbsttätige Verschlußvorrichtung
gekennzeichnet, durch die die an dem Deckel angebrachten Verschlußhebel mit am Behälter vorgesehenen Lappen oder Ansätzen
in Eingriff gelangen.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Oberansicht einer Filterpresse., -während
Fig. 2 die Seitenansicht derselben darstellt. ' Fig. 3 ist eine Kniehebelanordnung· in vergrößertem
Maßstabe.·
Fig. 4 ist eine Oberansicht einer Filterpresse mit einer Verschlußvorrichtung anderer
Ausführungsform.
Fig. S ist eine Seitenansicht von Fig. 4.
Fig. S ist eine Seitenansicht von Fig. 4.
Fig. 6 ist die Ansicht der selbsttätig arbeitenden Steuervorrichtung für die geradlinige
Bewegung des Fahrgestelles.
Fig. 7 ist eine Endansicht der Steuervorrichtung in vergrößertem Maßstabe.
Bei den bekannten Anordnungen wird der Verschluß des Deckels zum Behälter von
Hand oder hydraulisch bewirkt. Diese beiden Bewegungsmaßnahmen sind nun im beson-,30
deren wohl für den vorliegenden Zweck geeignet. Es ist aber wünschenswert, sowohl
die zum Verschluß dienenden Organe als auch das Zurückführen des Deckels vom Behälter
automatisch zu bewirken. Gemäß der Erfindung ist die Bewegung, welche das Öffnen
und Zurückbewegen des Deckels verursacht, vereinigt mit der Bewegung, welche das
Schließen und die Bewegung des Deckels auf den Behälter zu verursacht. Der die Maschine
bedienende Arbeiter ist somit in der Lage, in leichter und einfacher Weise ein Öffnen
und Schließen verschiedener Filterpressen gleichzeitig, oder nach Wahl zu veranlassen.
Die durch den Mechanismus bewegten Hebel werden durch eine Mutter und die dazu' gehörigen
notwendigen "Übertragungsorgane in Bewegung versetzt unter Zwischenschaltung
eines Kniehebels und Ausklinkgetriebes. -
In Fig. ι und 2 ist der Verschlußdeckel mit A' bezeichnet, der sich vor dem Preßbehälter
A befindet und einen mittleren Zapfen ι besitzt, der in der Mittelachse des Dekkels
nach außen ragt und an dem äußeren Ende mit Gewinde versehen ist. Auf dem
Zapfen 1 sitzt gleitbar eine Buchse 2 mit Ansätzen oder Lappen 2', an welchen die inneren
Enden von radial angeordneten Verschlußhebeln 3 befestigt sind. Die äußeren Enden
dieser Hebel sind umgebogen oder daumenförmig ausgebildet und liegen zwischen Ansätzen
oder Lappen 4, die aus der Stirnseite nahe des Umfanges des Deckels herausragen.
Zum Verschluß gehören die Federn 5, welche sich gegen die äußeren . Kanten der Hebel
legen, wodurch die Hebel fest gegen die Lappen oder Ohren gedruckt werden.
Die. gleitbar angeordnete Buchse 2 ist
ferner mit Ansätzen 6- versehen, an denen die
hinteren Enden der Hebel 7 angelenkt sind, während die vorderen Enden derselben gelenkig
mit den hinteren Enden der Hebel 8 und 9 verbunden sind. Die vorderen Enden der Hebel 8 sind gelenkig mit einer verschiebbaren
Querstange 10 und die vorderen Enden der Hebel 9 sind an den Lappen 11 einer
Buchse 12 befestigt. Diese legt sich gegen • die Stirnseite einer Mutter 13, die. auf das
äußere Ende des Zapfens 1 geschraubt ist. Die Mutter - dient zur Einstellung der Spannung
des Deckels A' zum Behälter. Wird die Mutter gedreht, so findet bei gestreckten Hebeln eine
Verschiebung der Buchse 2 statt, so daß durch eine Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung der
Druck des Deckels A! auf die in einer Nut in dem Ring 14 angebrachte Gummidichtung geregelt
werden kann. Die zum Druck einstellbare Mutter 13 ist in bekannter Weise ausgebildet.
Die Hebel 7, 8 und 9 bilden ein Kniehebelgelenk, welches, durch die Querstange 10
beeinflußt wird. In der Stange befindet sich eine Mittelbohrung, so daß die Stange selbst
über die Welle 1 und die Mutter 13 geschoben werden kann, wenn eine Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung
stattfindet. Die Stange ist an beiden äußeren Enden mit dem Deckel A! durch die Gelenke 16 und 17 verbunden
(Fig. 3). Gleichzeitig sind an der Stange 10
die. Zugkabel21 befestigt (Fig. 1 und 2).
Wie in der Fig. 1 veranschaulicht, ist diese Gelenkhebelanordnung zu beiden Seiten der
Querstange vorhanden.
Die vorderen Enden der Gelenke, 16 sind an
Lappen 15 der Querstange 10 befestigt, die
hinteren Enden sind gleichzeitig mit den vorderen Enden eines Hebels 17 verbunden, der
mit einem nach unten ragenden schrägen Arm 19 versehen und am anderen Ende an dem
Deckel A' mit Hilfe der Lappen 18 befestigt ist. An den Trägern 22 ist eine Ausklinkvorrichtung
20 mit einer schräg liegenden Auflauffläche 20' befestigt, die so liegt, daß iie mit dem äußeren Ende des Armes 19 des .
-Hebels. 17. in Eingriff kommt, wodurch der Hebel 19 über die schräge Fläche 20' hinwegläuft.
Durch diese Bewegung werden ' die Hebel 16 und 17 in eine Winkellage miteinander
gebracht, so daß sie die in der Fig. 3 gestrichelt veranschaulichte Lage einnehmen,
d- h. die starre Mittellage aufgeben..
Die Organe zur Bewegung der Querstange 10 bestehen aus den Zugkabeln 21, welche
über die von einem Motor angetriebene Trommel 23 nach dem hinteren Ende der Träger 22
und von da über die Rollen 24 kufen, die an der Vorderseite der Träger befestigt sind.
Die Kabel sind an der Querstange 10 mit Hilfe von Augen oder Lappen 25 befestigt,
und durch eine Spannschloß verbindung 26 kann eine Einstellung der Zugvorrichtung
stattfinden. Die Querstange 10 wird von Rädern 35 getragen, die auf Schienen 31
laufen.
Die hinteren Transmissionstrommeln 23 sind durch eine Welle 27 miteinander, verbunden,
die durch einen Motor, der sich in einem Gehäuse 28 befindet, angetrieben wird. Es
kann ein Gas- oder. Elektromotor Verwendung finden, wobei der Motor mit einem Umkehrventil
oder einem Schalter ausgerüstet ist; um die Drehrichtung des Mechanismus
entsprechend verändern zu können. Diese
Veränderung kann von Hand aus oder selbsttätig durch den Deckel A' geschehen, wenn
derselbe seine äußerste Lage mit Bezug auf das offene Ende des Behälters erreicht hat.
Der Deckel A' kann auch so angeordnet sein, daß er mit Hilfe der Träger 29, die auf Rädern
und Schienen an der Innenseite des Behälters laufen, herausgezogen werden kann,
wobei an dem Deckel A' entsprechende Räder
30 angebracht sind, die auf äußeren Schienen
31 laufen. Durch diese Anordnung- kann der-Deckel
mit seinem festen Fahrgestell in jede beliebige Entfernungvor dem Behälter gebracht
werden. Ist der Deckel geschlossen und verriegelt, dann nehmen die Verschlußhebel 3,
die Kniehebel 7, 9, die Zugkabel 21 und die Querstange 10 die Lage ein, welche in ausgezogenen
Linien in den Fig. 1 und 2 veranschaulicht ist. Wird aber der Deckel entriegelt
und mit dem Fahrgestell vom Behälter weg bewegt, so befinden sich die Teile in der
in den Fig. 1 und 2 gestrichelten Linien dargestellten Lage. Zuerst überträgt die geradlinige
Kabelbewegung von dem Motor den Zug auf die bewegliche Querstange ιό, so daß
eine nach außen gerichtete Bewegung der" Querstange mit Bezug auf den Behälterdeckel
A' stattfindet, dadurch werden die Gelenke 8 und 9 auseinandergeklappt, wie es in
der Fig. 1 in gestrichelten Linien dargestellt ist. Gleichzeitig wird auf die Gelenke 16
und 17 ein Zug ausgeübt, so daß dieselben die gestreckte Mittellage einnehmen, wie es in
der Fig. 3 dargestellt ist. Durch das Auseinanderklappen der Hebel 7 und 9 wird ein Zug
auf die Buchse 2 ausgeübt, auf welcher die Hebelenden der Verschlußarme 3 befestigt
sind. Dadurch drehen sich die Enden der Verschlußarme in ihren Lagern 4, wodurch
die Bolzen α gelöst werden, so daß eine Entriegelung
des Deckels stattfindet. Bei einer weiteren geradlinigen Bewegung der Kabel 21
wird der Deckel A' und sein Fahrgestell vom Behälter aus weggezogen. Dieses geschieht,
sobald die Querstange 10 ihre äußerste Grenz-
lage mit Bezug zum Deckel A' erreicht hat. Durch die geradlinige Bewegung wird die
Entriegelung des Deckels zum Behälter verursacht unter gleichzeitigem Bewegen des
Deckels mit seinem'Fahrgestell vom Behälter weg, so daß das Behälterinnere vollkommen
zugänglich gemacht wird. Findet eine Rückwärtsbewegung das Fahrgestelles mit dem
Deckel auf den Behälter zu statt und soll der
ίο . Deckel mit dem Behälter verschlossen werden,
so wird die Drehrichtung des Motors umgekehrt und das Wagengestell wird zurückgezogen
infolge der den Deckel und den Waggn bewegenden Kabel. Bei. dieser Bewegung
bleiben die Verschlußhebel zuerst in der in Fig. ι und 2 gestrichelten Lage und in der in
Fig. 3 ausgezogenen Lage stehen, da das Kniehebelgelenk
16, 17 in seiner starren Mittellage keine Bewegung der Querstange zum
Deckel yi' zuläßt. Dieser Zustand dauert so
lange an, bis 'die geradlinige oder starre Lage des Kniehebelgelenkes aufgegeben wird. Dies
geschieht selbsttätig, sobald der Deckel A' genügend nahe an den Behälter A herangekommen
ist, nämlich dann, wenn der Arm 19 des Hebels 17 (Fig. 3) in Berührung mit der Ausklinkanordnung
20 kommt, wodurch die Rück-, wärtsfeewegung des Fahrgestelles das Ende
des Armes 19 auf die schräge Auf lauf fläche 20 drückt, so daß das Kniegelenk die in Fig. 3
gestrichelte Lage einnimmt. Auf diese Weise
wird der Deckel fest gegen den Behälter A gedrückt unter Zwischenlage des Ringes 14. Die
geradlinige Bewegung der Kabel 21 zieht die Querstange 10 nun noch näher an den Deckel
heran, da die Gelenke 16,17 geknickt sind,,
um den Deckel in seine eigentliche Verschlußlage zu bringen. Sobald die Hebel 7 und 9
die in der Fig· ι in ausgezogenen Linien dargestellte
Lage eingenommen haben, werden die Hebel 8 durch die Querstange 10 rechtwinklig
so gedreht, daß sie unter die- Stange 10 zu liegen kommen. Dadurch wird der Verschluß
vervollständigt und der Motor wird nun von Hand selbsttätig ausgeschaltet. Diese
selbsttätige Ausschaltung kann durch einen Anschluß an die Kabel 21 hervorgerufen werden,
welche in geeigneter Weise einen Schalter bewegen. .
Es ist unbedingt notwendig, daß die Querstange 10 mit dem Kniehebelgelenk 7, 9 so angeordnet
-ist, wie es oben beschrieben wurde. Eine andere Ausführungsform ist in den
Fig. 4 und 5 veranschaulicht. Bei dieser Bauart werden die Verschlußhebel 3' und die bewegliche
Buchse 2", welche sich längs des: herausragenden Zapfens bewegen kann, in and£rer
Weise beeinflußt. Die Welle H' dreht die Kurbeln G, G', die bei ihrer Drehung die
Kniehebel F, F' betätigen. Die Kabel 21 sind um die Trommeln 32 herumgelegt, welche auf
der Welle H' befestigt sind. An Stelle der Gelenke 16 und 17 in der Fig. 3 ist eine
Klinke 33' an dem Lagerstück X angebracht. Diese steht mit einer Scheibe M in Eingriff,
welche fest auf der Welle H' sitzt. Die Klinke 33' ist im Punkt 34' angelenkt und läuft frei,
wenn sie sich nicht mit einem Einschnitt in der S'cheibe M in. Eingriff befindet, so daß die
Scheibe sich frei drehen, kann. Findet eine
.Bewegung des Deckels und seines Fahrgestelles in der Richtung des Behälters durch
die Kabel statt, so kann sich die Welle H' in ihren Lagern nicht drehen, bis die Klinke 33'
freigegeben wird. Dieser Vorgang findet selbsttätig dann statt, wenn das untere Ende
der Klinke 33' gegen die Ausklinkvorrichtung 20 stößt, wie es bereits oben beschrieben
wurde. Dadurch kommt der Deckel A' mit dem Ring 14' in Berührung, gleichzeitig
findet die Freigabe der Klinke 33' durch Eingriff mit der Ausklinkvorrichtung 20 statt.
Sobald die Bewegung des Deckels A' infolge des Ringes 14' aufhört, so verursacht der um ·
die Trommel 32 gelegte Kabelzug ein Drehen der Welle H'. Dadurch werden die Hebel
Gy G' und F, F' bewegt. Die gleitbare Buchse
mit den -Verschlußhebeln wird ebenfalls verschoben. Sobald der Deckel zum Behälter
verriegelt' ist, hört die Bewegung der Zug- go
kabel durch eine den Motor selbsttätig auszuschaltende Vorrichtung auf.
Es ist nun möglich, daß Fahrgestell und * den Deckel selbsttätig auf den Behälter zu
und von demselben weg zu bewegen, während sich die' Verschlußhebel im entriegelten Zustand
befinden, ohne daß eine Beeinflussung des Verschlußmechanismusses stattfindet. In diesem
Fall kann das unten laufende Kabel'21 mit einem Lappen oder einem Anschlag versehen
sein, der mit einem Motorschalter in Berührung kommt, wodurch die Drehrichtung des Motors im geeigneten Augenblick umgekehrt
wird, um das Fahrgestell und den Deckel auf den Behälter zu und von dem-■selben
hinweg zu bewegen, je nachdem wie es gewünscht wird.
In Fig. 6 und 7 ist eine automatisch arbeitende Steuervorrichtung veranschaulicht, die
"in Verbindung mit der . Erfindung Verwendung findet. . Bei diesem Ausführungsbeispiel
ist das Zugkabel 21 mit der Querstange 10
durch die Lappen 25 verbunden. Die Querstange steht mit dem Deckel A' durch Gelenke
in Verbindung, wie es bereits oben beschrieben wurde. Das Zugkabel geht von
dem Lappen 25 über die Rolle 24 nach dem vorderen Ende der Träger 22 und kehrt unter
der Schiene 21 zurück, indem es über die vom Motor angetriebene Trommel 23 läuft, um
schließlich in dem Lappen 25' an der Querstange 10 zu endigen. Auf diese Weise ent-
steht ein geschlossener'Kreislauf des Kabels.
An einer Stelle desselben befindet sich'eih Anschlag
36. Derselbe ist mit dem Kabel fest verbunden. Der Anschlag ist so ausgebildet,
daß er durch die Anschlagstücke 46 hindurchgeht oder mit denselben in Eingriff kommen
kann, je nachdem, wie die Vorrichtung bewegt wird. Die Anschlagstücke 46 sitzen auf
einer Welle 44 in einer gewissen Entfernung ίο voneinander, um den Hub des Fahrgestelles
zu regeln. Auf der Stange 42 ist ein Handrad 43 befestigt, die Welle 42 bewegt einen Hebel
39, welcher beim Drehen die Welle 44 in einer Richtung ausschwenkt. Der Hebel 39 greift
über Zapfen einer an der Welle 42 befestigten Buchse 40. Durch Verschiebung der Stange
42 nach unten wird der Hebel 39 die Welle 44 ausschwingen, wodurch der Anschlag 46 bewegt
wird.
In der Fig. 7 ist die Steueranordnung -in
ausgezogenen Linien in der neutralen Lage dargestellt, d. h. in der Lage, in welcher der
Motor angehalten wird. Gegengewichte 47 üben auf den Anschlag 46 einen Zug aus, so
daß er in die Lage kommt, um mit dem Gegenanschlag 3fyn Eingriff zu treten. Die Anschläge
46 werden in dieser Lage gehalten, mit Ausnahme, wenn eine Änderung durch Bewe-.
güng der Welle 42 erfolgt. Die Welle 44 liegt in Lagerstützen 45) während ein Hebel 48 das
Ende der Welle 44. mit dem Hebel 49 verbindet, dieser" bewegt ein Vierwegventil 50,
von bekannter Bauart. Der Hebel 49 ist mit einem Schlitz versehen, entsprechend dem
Hube der Welle 44. Der Arbeitsvorgang der Anordnung ist folgender: Die' Trommeln 23
werden durch einen Motor angetrieben; dadurch findet eine Bewegung der Kabel 21
statt, welche die Querstange 10 zu der Stellung bewegen kann, daß sie die Lage io1 einnimmt,
ohne daß eine Bewegung des Deckels stattfindet. Da die Kabel ihre Bewegung fortsetzen,
so wird der Deekel, welcher/ mit der ■ Ouerstange durch die Gelenkhebel 16 und 17
verbunden ist, aus "der Stellung A' in die Lage A" bewegt. Während dieser Bewegung
ist der Anschlag 36--in die Lage 361 gekommen.
Gleichzeitig hat eine nach unten gerichtete- Bewegung der Stange 42 durch den die Maschine bedienenden Arbeiter stattgefunden,
damit der Anschlag 36 durch das Anschlagstüek 46 hindurchgehen kann. In anderer Weise würde der Anschlag 36 mit dem
: ■ Anschlägstück 46 in Eingriff kommen, wie es
in der Lage bei 3ο2 gezeigt ist, dadurch würde J
das Anschlagstück 46 in die Lage 461 gebracht werden. Durch diese Bewegung findet eine
Drehung des Hebels 49 in die Lage 491 statt . unter gleichzeitiger Bewegung des Vierwegventiles
50, wodurch ein Umkehren des Motors verursacht wird. - ·■
Nachdem der Anschlag 36 durch das erste Anschlagstück 46 hindurchgegangen ist, gibt
der Arbeiter die Stange 42 frei, und die Gegengewichte 47 bringen das Anschlagstück in
die Lage zurück, wie es in gestrichelten Linien in Fig. 7 dargestellt ist. In dieser Lage trifft
der Anschlag 36 auf den zweiten Anschlag 46 ' und bringt ihn in die Lage 461. Die geradlinige
Bewegung der Welle 44 bewegt das Vierwegventil 50, wodurch der Motor umgekehrt
wird, so daß der Anschlag 46 und die . in der Lage 1 o2 befindliche Querstange in ihre
ursprüngliche Lage io1 zurückgeht. Wenn die
Ouerstange 10 die Stellung 101 erreicht hat,
kommt der Anschlag 36 mit dem ersten Anschlagstück 46 wieder in Eingriff und bringt
■das Anschlagstück in die Lage 4ο2, wodurch wiederum eine Umkehrung des Motors vor
sich geht. Auf diese Weise kann die Querstange 10 zusammen mit dem Deckel^' und "■"
dem Fahrgestell rückwärts und vorwärts bewegt werden unter. Innehaltung gewisser
Grenzen, die durch die Entfernung der Anschlagstücke 46 voneinander gegeben sind. Die
Rückwärts- "und Vorwärtsbewegung des Fahrgestelles wird fortgesetzt, bis der Arbeiter
das Fahrgestell in irgendeiner Grenzlage festhält. In diesem Falle wird die Welle 42 nach
unten gedrückt, so daß die breite Öffnung in go dem-Anschlagstück 46 mit dem Kabel 21 zusammenfällt,
so daß der Durchgang des Anschlages 36 bis zu seiner ursprünglichen Lage
gewährleistet ist. Die Bewegung des Deckels und des Fahrgestelles kann durch den Arbeiter
mittels des Steuerrades 43 in folgender Weise geregelt werden: Die Nabe oder Buchse
40 auf der Welle 42 in einer neutralen Lage kann den Motor - anhalten. Durch Drehung
des Rades 43 nach-rechts kann der Deckel verschlossen
werden, · während durch eine Drehung nach links eine Öffnung des Deckels zum "Behälter stattfindet. '" Befindet sich der Anschlag
36 zwischen den Anschlagstücken 46, so wird er selbsttätig - verursachen, daß das
Fahrgestell umkehrt durch automatische Be- s wegung des Vierwegventiles 50 infolge Eingriffes
der Anschlagstücke 46. Der Hub des Fahrgestelles liegt innerhalb gewisser Grenzen
und die Bewegung des Fahrgestelles und Deckels wird selbsttätig geregelt.
Claims (4)
- . Patent-Ansprüche:i. Deckelverschluß für Behälter, Kessel, Filterpressen u. dgl., gekennzeichnet durch '; eine an dem Deckel angebrachte, aus Kniehebeln bestehende selbsttätige Verschlußvorrichtung, durch die die an dem Deckel angeordneten- Ver-schlußhebel mit am Behälter vorgesehenen Lappen oder Ansätzen ·" - in Eingriff gelangen. -
- 2. Deckelverschluß nach Anspruch ι, gekennzeichnet durch einen am Deckel befestigten, nach außen ragenden Mittelzapfen (i) mit einer gleitbaren Buchse (2), an der einerseits die unter die Verschlußlappen greifenden Verschlußhebel (3), anderseits ein Kniehebelpaar (7, 9) angelenkt sind, das an dem freien Ende des Zapfens (i)' durch eine Schraubenmutter (13) eingestellt ist und unter Vermittlung von mit einer verschiebbaren Quer stange (10) gelenkig verbundenen Gelenken (8) derart beeinflußt wird, daß die Kniegelenke in der, Verschlußlage unter selbsttätiger Ausschaltung einer Andrückvorrichtung für den Deckel gestreckt werden und den Deckel selbsttätig schließen.
- 3. Deckelverschluß, nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückvorrichtung für den Deckel aus an den Enden der Querstange (10) befestigten Gelenken (16, 17) besteht, von denen, die mit dem Deckel verbundenen (17) einen abwärts reichenden Arm (19) besitzen, der beim Vorschieben gegen eine am Gestell angebrachte schiefe Ebene (20') stößt und· dadurch in der Verschlußlage des Deckels nach oben bewegt wird, so daß das Gelenk geknickt und außer Wirkung gesetzt wird.
- 4. Deckelverschluß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstange als Welle (H') ausgebildet ist und durch ein kurbelartig wirkendes Gelenk (G, G') mit den Verschlußhebeln für den Deckel verbunden ist, wobei die Zug- · organe so auf die Welle wirken, daß' sie die Welle durch eine Klinkanordnung (33') mit dem Deckel starr verbinden, bis derselbe auf der Behälteröffnung aufliegt, worauf durch die Ausklinkvorrichtung (20') eine Drehbewegung der Welle zum festliegenden Deckel stattfindet, durch die der Verschluß erzeugt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US328069XA | 1915-01-19 | 1915-01-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE328069C true DE328069C (de) | 1920-10-22 |
Family
ID=21866904
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920328069D Expired DE328069C (de) | 1915-01-19 | 1920-02-12 | Deckelverschluss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE328069C (de) |
-
1920
- 1920-02-12 DE DE1920328069D patent/DE328069C/de not_active Expired
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