DE32807C - Schraubstock - Google Patents

Schraubstock

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Publication number
DE32807C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bracket
vice
locking cone
spring
teeth
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT32807D
Other languages
English (en)
Original Assignee
O. FLAGSTAD in Hamar, Norwegen
Publication of DE32807C publication Critical patent/DE32807C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B1/00Vices
    • B25B1/06Arrangements for positively actuating jaws
    • B25B1/10Arrangements for positively actuating jaws using screws
    • B25B1/12Arrangements for positively actuating jaws using screws with provision for disengagement
    • B25B1/125Arrangements for positively actuating jaws using screws with provision for disengagement with one screw perpendicular to the jaw faces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B1/00Vices
    • B25B1/04Vices with pivoted jaws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
OLE FLAGSTAD in .HAMAR (Norwegen).
Schraubstock.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. März 1885 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schraubstock, bei welchem durch einen einfachen Griff das Maul geöffnet oder geschlossen werden kann, während das eigentliche Festspannen des Werkstückes durch eine Schraube, ähnlich wie bei den bisherigen Schraubstöcken, geschieht. '
Auf beiliegender Zeichnung ist der Schraubstock durch Fig. 1 in Seitenansicht dargestellt, während Fig. 2 a und 2 b Details von Modificationen zeigen.
Der Schraubstocktheil d wird, wie üblich, an der Werkbank befestigt; um einen Zapfen e2 schwingt der bewegliche Backen e. "".
Gegen eine untere Verlängerung e1 des letzteren drückt eine Feder h und sucht -die Backen des Maules stets zu schliefsen und das etwa zwischen ihnen befindliche Werkstück festzuhalten. Das eigentliche Zusammenspannen der Backen erfolgt durch eine kurze Schraube f mit Handgriff oder Schlüssel f3, welche in dem vorderen zu diesem Zwecke etwas verstärkten Ende eines die beiden Schraubstocktheile umfassenden Bügels b ihre Mutter findet.
Am hinteren Ende ist der Bügel b auf der Unterseite mit Sperrzähnen versehen, in welche ein Sperrkegel α eingreift, während auf der Oberseite des Bügels b ein Gleitstück c ruht, welches um einen in d gelagerten Zapfen <a?2 schwingen kann. Auch der Sperrkegel α kann geringe Drehungen um den in d gelagerten Zapfen a1 machen und wird durch eine Feder di stets an die Sperrzähne angedrückt.
Um zu vermeiden, dafs das vordere Ende des Bügels d beim Oeffnen des Maules. heruntersinkt, ist eine Feder e3 angebracht, welche sich gegen eine Verlängerung ba des Bügels b stemmt, wodurch auch ein stetes Anliegen des hinteren Bügelendes an das Gleitstück- c erreicht wird. Selbstredend kann auch die Feder e3 scharnierartig mit δ3 verbunden werden.
Seitlich auf dem Bügel b liegt die Schiene f1, welche mit den Schrauben b'2 an b befestigt ist. Die Löcher für diese Schrauben sind als schräg liegende Schlitze geformt, so dafs die Schiene bl eine kurze Bewegung nach rechts und unten hin machen kann. Bei einer solchen Bewegung stöfst sie gegen einen Stift oder Vorsprung α2 des Sperrkegels α und hebt letzteren dadurch aus dem Eingriff mit den Sperrzähnen des Bügels heraus. Diese kurze Bewegung des Schiebers bl erfolgt durch einen zweiarmigen Hebel g, der sich um den Zapfen-g1 am vorderen Schraubstocktheil e drehen kann. Das untere Ende des Hebels fafst in eine Oese g3 der Schiene b1, das obere Ende ist zu einem Handgriff gl umgebogen.
Um den Schraubstock zu öffnen, löst man zunächst die Schraube f, fafst an den Handgriff g4· und sucht durch Ziehen zu sich heran das Maul zu öffnen. Durch das Anziehen des Griffes g·4 wird zunächst der Eingriff des Sperrkegels α in die Sperrzähne des Bügels b aufgehoben, und es gelingt nun leicht, durch Rückwärtsziehen an gl das Maul zu öffnen. Hat man ein zu bearbeitendes Werkstück zwischen die Backen gebracht und man läfst jetzt den Handgriff g* los, so sucht die Feder h das Maul zu schliefsen und das Werkstück zu halten, wobei gleichzeitig auch der
Sperrkegel α wieder hochgeht, über die Zähne des Bügels b hinweggleitet und in die der Maulöifnung entsprechenden Zähne einfällt. Die endgiltige Festklemmung geschieht nunmehr durch Anziehen der Schraube f. Ist die Feder h zum Schliefsen nicht stark genug oder fehlt dieselbe ganz, so genügt ein leichtes Andrücken der beweglichen Backe e an die feste d seitens des Arbeiters, um denselben Zweck zu erreichen.
Der Drehpunkt des Hebels g kann auch anstatt auf e auf dem Bügel b oder einer Erweiterung desselben nach oben angebracht sein, was unter Umständen vortheilhafter ist.
In diesem Falle geschieht die Ausrückung des Sperrkegels sogar selbstthätig, wenn man die Anordnung derart trifft, dafs ein Vorsprung oder Stift an dem Theil e gegen das obere Hebelende g 4 dann anstöfst, wenn durch Lösen der Spannschraube f der Theil e nach links geht und sich daher relativ gegen b verschiebt.
Man kann auch den Hebel g ganz fortlassen und statt dessen die Schiene b1 um einen auf Bügel b angeordneten Zapfen schwingen lassen und durch geeignete Bewegungen am vorderen Ende den Eingriff zwischen a und b aufheben oder wieder herstellen; ferner kann auch die Schiene in anderer Weise, z. B. gelenkartig mit dem Bügel und dem Hebel g, verbunden sein, welch letzterer auch einarmig oder sonstwie gestaltet sein kann.
Um ein besseres Eingreifen des Sperrkegels in die Zähne des Bügels zu ermöglichen, auch wenn der Schraubstock weit geöffnet ist und daher der Bügel eine schräge Lage . einnimmt, kann man die in Fig. 2a in Seitenansicht und in Fig. 2b in Hinteransicht dargestellte Modification, bei welcher der Schieber b1 fortgelassen zu denken ist, anwenden.
Der Sperrkegel besteht hier aus zwei Theilen, dem Sperrstück α8 und dem Kniehebel a, welche durch den Zapfen al mit einander verbunden sind. Das Sperrstück a% kann sich demnach jeder Schräglage des Bügels b leicht anpassen. Der Schieber b1 legt sich hier gegen die beiden Stifte α2 an.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Bei Schraubstöcken zum schnellen Oeffnen und Schliefsen, welche mit einem Bügel b und kurzer Druckschraube f versehen sind, die Anordnung eines Sperrkegels a mit fester (Fig. 1) oder beweglicher (Fig. 2) Verzahnung, sowie der Feder e3 zum Halten des Bügels.
2. ' Bei den unter 1. beschriebenen Schraubstöcken behufs Oeffnens des Maules die Anordnung einer Schiene b\ entweder drehbar oder verschiebbar, in Verbindung mit einem ein- oder zweiarmigen Hebel g, drehbar entweder an dem Schraubstock oder dem Bügel b, zum Ausrücken des Sperrkegels α von Hand oder selbstthätig.
Hierzu" ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT32807D Schraubstock Expired - Lifetime DE32807C (de)

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