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Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlgegenständen aus
Papierbrei. Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung
von Hohlgegenständen.
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Bei der bekannten Herstellung -von Hohlgegenständen -aus Papierbrei
wird die Papiermasse um einen in diese eingesenkten Kern durch einen mehrteiligen
Formkasten gepreßt. Dabei ist das Entstehen von Preßnähten unvermeidlich und außerdem
ist die einmalige Ausübung eines bestimmten Druckes verwerflich.
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Demgegenüber zeichnet sich der Erfindungsgegenstand dadurch aus, daß
ein Druck mehrmalig dadurch ausgeübt wird, daß eine die Gegenform beherrschende
Vorrichtung diese rilehrere Male öffnet und schließt, wobei in. der Offenstellung
der Form dem Kern eine Teildrehung gegeben wird, so daß verschiedene Stellen des
Kernes jeweilig mit den Teilen der Form in Berührung kommen und Preßnähte'im Hohlgegenstand
nicht gebildet werden. Zu diesem Zweck ist der Papierbreibehälter drehbar angeordnet,
und der Kern bewegt sich in einer kreisförmigen Bahn in Gegenüberstellung mit ihm,
wobei der durch den Behälter ragende Formträger ebenfalls in kreisförmiger Bahn
mitgenommen wird, um die Einwirkungsdauer der Gegenform auf den Kern zu verlängern.
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Ein weiteres Kennzeichen besteht in der Anordnung der schwingbar befestigten
Leitschienen, die beim Anhalten der Maschine den Kernträger und den Gegenstand aus
dem Ofen entfernen, durch welchen die Hohlgegenstände ge-. führt werden, um eine
zu lange Einwirkung der dort herrschenden Hitze zu vermeiden. Ein weiteres Kennzeichen
besteht darin, daß Glätt-Vorrichtungen, die mit einstellbaren Heizkammern "versehen
sind, nacheinander auf verschiedene Teile der in Bewegung befindlichen und sich
drehenden Hohlgegenstände unter rollender Reibung einwirken, und daß eine Zurichtvorrichtung
eine drehende Kante des Gegenstandes bearbeitet.
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Endlich zeichnet sich der Erfindungsgegenstand. dadurch aus, daß die
Entfernung der Gegenstände von den Kernen durch von einer Hubscheibe gesteuerte
Zangen erfolgt, die sich mit den Kernen um eine Achse einer Leitscheibe drehen,
wobei den Kernen eine Teildrehung in bezug auf den Hohlgegenstand übermittelt wird,
wodurch der Paraffinüberzug der Kerne zerstört wird.
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In den Zeichnungen ist eine Ausführungs-Idrm der Erfindung dargestellt.
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Fig. ia ist eine Draufsicht auf das eine Ende der Maschine.
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Fig. zb stellt den Mittelteil der Maschine dar. Fig. xc gibt das andere
Ende in Draufsicht wieder.
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Fig. 2a ist eine Vorderansicht des einen Endes der ganzen-Vorrichtung
oder Anlage: Fig. 2b ist ein Aufriß des Mittelteiles. Fig. 2c ist das andere Ende
der Anlage. Fig. 3 gibt einen. Schnitt durch den einen Endteil wieder; und zwar
sind einzelne.Teile in Aufriß dargestellt. .
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Fig. q. ist eine Rückansicht dieses Endteiles. Fig. 5 ist ein Querschnitt
durch den Mittelteil nach - 5-5 der Fig. ib in bedeutend größerem Maßstabe.
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Fig: 6 ist teilweise Schnitt und teilweise Aufriß
durch
einen Kernträger und- die damit verbundenen Teile.
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Fig. 7 zeigt die Teile des Kernträgers am unteren Ende desselben in
einer anderen Stellung. Fig. 8 ist ein Längsmittelschnitt durch einen Kern.
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Fig. g stellt teilweise im Schnitt und teilweise im Aufriß eine geschlossene
Form dar.
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Fig. io ist eine Draufsicht auf diese geschlossene Form.
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Fig. ix ist die Abwicklung eines Satzes von Hubleisten oder Schienen,
vermittels dessen die Form gehoben und gesenkt werden kann.
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Fig. 12 ist eine ähnliche Abwicklung eines Satzes von Hubschienen,
die das Öffnen und Schließen der Form beherrschen.
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Fig, 13 gibt in Draufsicht eine diagrammatische Darstellung der in
Fig. i1 gezeigten Hubschiene.
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Fig: 14 ist eine Draufsicht auf die Hubglieder, vermittels derer die
Hubleisten oder Schienen verstellt werden können: Fig. 15 ist eine Seitenansicht
dieser Einstellvorrichtung. , Fig. 16 ist eine Draufsicht auf eine Scheibe, die
zur Drehung des Kernes dient.
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Fig. 17 gibt einen Schnitt durch Randteile der Scheibe wieder, mit
Zahnrädern, die damit in Eingriff stehen.
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- Fig. 18 ist ein wagerechter Schnitt durch diein Fig. 17 gezeigten
Teile.
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Fig. 1g gibt in Aufriß und teilweise Schnitt die Vorrichtung zur Hebung
und Senkung der Hubschienen wieder.
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Fig. 2o zeigt teilweise im Schnitt und Aufriß Randteile einer Kettenscheibe
mit den benachbarten Vorrichtungen.
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Fig. 2i zeigt den in Fig: 1g unten dargestellten Fuß in größerem Maßstabe.
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Fig: 22 ist eine ähnliche Hubvbrrichtung in etwas anderer Stellung.
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Fig. 23 zeigt in Draufsicht die Mittel zur Veränderung der in Fig.
21 und 22 gezeigten Teile. Fig. 24 ist eine Draufsicht auf die Kettehscheibe.
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Fig. 25 ist eine Endansicht -und teilweise Schnitt durch das Endstück
einer Anlage, wobei die Heizvorrichtung in Endansicht gezeigt ist.
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Fig. '26 zeigt eine Glättvorrichtung in Verbindung mit der Anlage
in Draufsicht.
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Fig. 27, 28, 29 sind Schnitte durch die Glättvorrichtung in verschiedenen
Stellungen.
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Fig. 30 gibt die Zahnräder und die Zahnstangen wieder, durch
welche die Glättvorrichtungen betätigt werden.
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Fig. 31 ist eine Draufsicht auf einen Teil der Anlage zur Darstellupg.
der Vorrichtung zum Anheben der Kerne.
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Fig. 32 ist eine Seitenansicht dieser Vorrichtung. Fig. 33 stellt
in Draufsicht die Scheibe zum Drehen des Kernes dar.
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Fig. 34 ist ein Teilschnitt durch den Rand dieser Scheibe.
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Fig. 35 stellt den Mechanismus zum Erfassen des Papierteiles in Draufsicht
dar.
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Fig. 36 gibt in größerem Maßstab diesen Mechanismus im Schnitt wieder.
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Fig. 37 ist eine Hubscheibe, welche den letzt= erwähnten Mechanismus
beherrscht.
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Fig. 38 ist ein Schnitt durch diese Hubscheibe und Fig.
39 gibt in größerem Maßstabe Einzelheiten des in Fig. 35 gezeigten Mechanismus
wieder.
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Der Elektromotor z (Fig. ia, 2a und 4) versetzt die Welle 2 in Umdrehung.
Die Schnecke 3 auf dieser Welle steht in Eingriff mit dem Zahnrad 4 auf der Welle
5, die ihrerseits unter Vermittelung des Kegelzahnrades 6 in dieoKegelverzahnung
7 auf der Unterfläche eines ringförmig ausgebildeten Behälters 8 eingreift (Fig.
3 und 4). Dieser ringförmige Behälter wird von einer Nabe io getragen unter Vermittelung
von Armen g, wobei diese Nabe den feststehenden Pfo3ten ii umschließt und von ihm
durch eine Bronzebuchse 12 getrennt ist. Zur Unterstützung der Nabe i2 dient der
Ständer 13, der sich von der Grundplatte 14 erhebt. Mit der Nabe io ist ferner eine
Hohlwelle 15 verbunden, an deren Kopfende die Nabe 16 einer Kettenscheibe 17 angesetzt
--ist (Fig. 24), und an die Nabe dieser Kettenscheibe schließt sich eine zweite
Hohlwelle 18 an, welche sich mit der Bronzebuchse ig um den Pfosten i1 dreht und
die Nabe 2o einer zweiten Kettenscheibe 21 trägt.
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' In Aussparungen der beiden Kettenscheiben 17 und 21 kämmen Rollen
23 zu liegen (Fig. 6), und diese Rollen umschließen das obere bzw. untere Ende von.Röhren
24. Die Röhren 24 werden in ihren oberen und unteren Enden von Armen 25 bzw. 26
getragen,. welche- Arme sich nach Fig. ä und 3 zu Kettengliedern ergänzen. Innerhalb
der Röhren 24 -befinden sich nach Fig. 6 die Stangen 28, die an ihren oberen Enden
. mit Gewinde versehen sind und durch diese Gewinde Bronzebuchsen 2g erfassen und
halten. Die Kopfenden der Bronzebuchsen sind bei 30 zu Flanschen ausgebildet,
während die unteren Enden der Buchsen Außengewinde tragen, um Muttern 31 und Gegenmuttern
32 aufzunehmen. Oberhalb der- Flanschen 30 -befinden sich auf Stangen 28 die Muttern
und Gegenmuttern 33. Die Bronzebuchsen 29 können sich in den Lageraugen von Hängegliedern
34 drehen, deren obere Enden wiederum als Lager ausgebildet sind und von Halsteilen
35 der Zapfen 36 für die Rollen 37 gehalten werden. Diese Rollen reiten auf weiter
unten beschriebenen Schienen. Zur Führung der Hängeglieder
34 an
- diesen Schienen dienen ferner die Vorsprünge 38. Hohle Kerne 40 sind an den Fußenden
der Stangen 28 unter Vermittlung von Stiften 39 befestigt (Fig. 8).
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Bei Beginn der Herstellung eines Hohlgegenstandes befindet sich der.
Kern in verhältnismäßig stark erhitztem Zustand. Es ist deshalb notwendig,
-diesen Kern zu kühlen, und bei 41 ist aus diesem Grunde ein Gebläse angedeutet
(Fig. ib). Dieses Gebläse läßt kalte Luft gegen die Kerne einströmen, während sie
auf den Schienen 42 fortbewegt werden.' In der Weiterbewegung dieser Kerne werden
sie durch Schienen 43; welche auf den Ständern 44 unterstützt sind, gesenkt, wie
in Fig. 5 angedeutet, und bei dieser Senkung tauchen sie in einen Behälter 46, der
geschmolzenes Paraffin enthält. Nach dem Überziehen mit Paraffin werden sie auf
Hub-,schienen 47 aufgebracht, so daß sie wieder aus dem.Behälter in ihrer Weiterwanderung
herausgehoben werden. Diese Schienen 44 und 47 werden durch Rahmengestelle 45 getragen
(Fig. 2a, 2b und 5). Die zur Unterstützung der Kerne dienenden Ketten werden dann,
wie aus Fig. ia hervorgeht, durch die Leer- oder Lenkscheibe 48 in Stellung über
dem ringförmigen Behälter 8 gebracht und bewegen sich dabei um die Welle ii mit
derselben Geschwindigkeit herum, mit welcher sich der Behälter selbst bewegt. Im
Boden des Behälters sind nach Fig. 3 Stopfbuchsen 49 und 51 angeordnet., In diesen
Stopfbuchsen gleiten die Stoßstangen 52 und 53, deren untere Enden in gelenkiger
Verbindung mit Würfeln, öder Steinen 56 und 57 stehen (Fig. 3 und ig). Von diesen
Steinen ragen nach außen die Zapfen 58,-59, die zur Aufnahme von Rollen bestimmt
sind. Das Heben und Senken dieser Rollen wird von zwei Paaren von Führungsschienen
61, 61' und 62, 62' beherrscht. ,Das obere Ende der Stoßstange 52 ist nach
Fi g. 6 mit Gewinde versehen. Auf dieses Gewinde ist ein Kragen 63 aufgeschraubt,
der Lagerösen 64 besitzt. In jeder der Lagerösen ruht ein Zapfen, an welchen die
Formteile 65 gelenkig angeschlossen sind, und zwar sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
vier - solcher Teile .auf jeder Foren vorgesehen. Jeder Formteil hat nach Fig. 9
eine senkrecht verlaufende Rippe 66 sowie eine Anzahl von Querrippen 67. Die Innenfläche
jedes Formteiles ist mit einem Drahtnetz ausgekleidet. Wenü sich die Förmteile im
geschlossenen Zustande befinden, wie in Fig. 9, io angedeutet, . so umschließen
sie den Kern 40, lassen aber zwischen dem Kern und der Innenwand der so gebildeten
Form einen Raum, der der Dicke der Wand des herzustellenden Behälters entspricht..
Von der Mittelrippe des Formteiles ragt ein Arm 69 nach unten, der an seinem
freien Ende mit dem Auge 7i. an ein Glied 72 angelenkt ist: Die inneren Enden aller
vier Glieder 72 stehen wieder in gelenkiger Verbindung mit einer Muffe 73, die auf
der Stoßstange 52 gleiten kann. Die Muffe selbst wird von der anderen Stoßstange
53 getragen, so daß bei einem Senken oder Heben der Stoßstange 53 ein Öffnen oder
Schließen der Form 65 stattfinden kann (s. Fig. 6 und 7).
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Die inneren Führungsschienen 61, 61" werden von den Ständern 76 auf
der Grundplatte 14 getragen (Fig. 3), während die äußeren Schienen 62, 62' in anderer
Weise unterstützt sind. Die obere Schiene 62 des äußeren Satzes ruht auf ähnlichen
Ständern 77 und die untere Schiene 62' ruht in Gleitstücken 78, welche sich auf
diesen Ständern 77 'verschieben können (Fig. 3, ig, 21: bis 23). Zur Verschiebung
dieser Gleitstücke 78 dienen die Zapfen 79 von Rollen, die ihrerseits wieder auf
kreisförmigen Hubschienen 81 reiten, wie sie hauptsächlich in Fig. 14 und ig dargestellt
sind. Der Zweck dieser Anordnung ist, die Rollen 59, welche von den äußeren Führungsschienen
62, 62' gehalten werden, ganz nach abwärts gleiten zu lassen, beispielsweise wenn
der Betrieb für längere Zeit unterbrochen werden soll. Die Hubschienen 81 bilden
zu diesem Zweck den Kranz eines Teilrades 82, das um den Pfosten ii drehbar ist,
und zwar wird diese Drehung durch einen kurzen Zahnsektor bewirkt, in welchen das
von Hand drehbare Zahnrad 84 eingreift. Durch Drehen dieses Zahnrades wird also
das Teilrad 82 um den Pfosten ii ein Stück weitergedreht und alle Rollen
79, welche von den hochgelegenen Stellen 81 des R%des 82 getragen werden,
fallen dann in die Tiefstellen dieses Rades ein. Damit fällt auch die untere. der
äußeren Führungsschienen 62', so daß sich. die Rollen 59 senken, wodurch die Öffnung
aller Formen und die Trennung dieser Formteile von dem Kern bewirkt wird.
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Verlassen die Führungen der Kerne 4o den Umfang des Lenkrades 48,
so treten die Rollen 9,3 in die Aussparungen oder Kerben der Förderscheiben
17, 21 ein (Fig.2a, 3). Gleich darauf werden die Kerne gesenkt, und zwar infolge
der' Einwirkung einer oben angebrachten Führungsschiene 86 (Fig. 2 a, 3), die in
Zusammenwirkung steht mit einem gleichfalls oben angebrachten, aber etwas weiter
unten befindlichen Geleise 87. Die beiden Führungsschienen 86 und 87 werden von
Ständern 88 getragen, welche sich von 'einer Scheibe 89 erheben, die nach Fig. 3
mit dem Oberteil des Pfostens ii verkeilt ist. Da diese Führungsschienen 86, 87
nach unten gekrümmt sind, so wird der Kern dadurch gesenkt und in Stellung zwischen
vier Formteilen 6@ gebracht. Letztere drehen sich mit dem ringförmigen Behälter
B. Beim Einsenken des Kernes 4o sind diese Teile 65 noch voneinander .getrennt.
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Der Behälter 8 ist mit Papierbrei gefüllt, welcher durch Zusatz von
Wasser etwas verdünnt wird. Dieses Wasser Wird, wie weiter unten beschrieben,
wieder
aus dem Brei herausgepreßt, nachdem der Brei selbst die richtige Form erhalten hat.
Um den Brei selbst genügend flüssig zu halten, wird er aus einem Hauptbehälter gi
durch eine Förderschnecke 92 zugeführt, deren Geschwindigkeit beliebig geregelt
werden kann (Fig. 1a).
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Die Bewegung der Form -sowie der verschiedenen Formteile mit Bezug
auf den Kern ist besonders aus den Fig. 11, 12, 13 ersichtlich, und zwar ist.Fig.
ii eine Abwicklung der inneren Schienen, die zur Führung der Stangen52 dienen. Durch
diese Stoßstangen wird die Form als Ganzes angehoben und gesenkt. 'Fig. 12 gibt
eine Abwicklung der äußeren Führungsschienen 62, 62' wieder, durch welche die vier
Formteile an den Kern heran- und von ihm fortbewegt werden. Fig. 13 ist eine
Draufsicht auf diese Schiene. Die untere Schiene 61' des inneren Satzes ist ununterbrochen,
während die obere Schiene desselben Satzes sowie -die beiden Schienen des äußeren
Satzes nicht vollständig auf Kreisform abgebogen sind. Aus Fig. 13 und den Fig.
Ti und i2 geht hervor, daß die Senkung des Kernes in Mittelstellung zwischen den
Formteilen stattfindet, wenn die Formteile sich von der bei der Teilzahl 4o angedeuteten
.Mittelstellung durch einen Bogen bewegt haben, der etwas größer ist als sechs Vierzigstel
des ganzen Kreisumfanges. Bei dieser Stellung fängt nach Fig. 12 die untere äußere
Hubscheibe 62' an, sich zu erheben, und hebt auf diese Weise die Rollen 59 für die
Stoßstange 53 an. Während dies stattfindet, bleibt -jedoch die innere Führungsschiene
noch in der Wagerechten, so daß also durch den Anhub der Stoßstange 53, beherrscht
von dem äußeren Schienenpaar 62, 62', die Schließung der Form stattfindet. Nachdem
die Form acht Vierzigstel des ganzen Kreispfades durchwandert hat, sind die Formteile
vollständig geschlossen, und nun bewegen sich die Rollen 58, 59 .in den beiden
Schienenpaaren 61, 61', 62, 62 nach aufwärts, wodurch der Kern, die geschlossene
Form. und die zwischen Kern und Form befindliche Mässe aus dem Behälter angehoben
werden. Dieser Hochgang der Teile findet statt, wenn sie sich um sechs Vierzigstel
des kreisförmigen Pfades weiterbewegen. Wenn also die Form vierzehn Vierzigstel
des ganzen Pfades zurückgelegt hat,. so befinden sich Kern und Form außerhalb des
Behälters. Die Formteile sind jedoch noch geschlossen und die Masse ist zwischen
den Teilen und dem Kern festgepreßt. Dabei wird das. Wasser aus dem Körper des -
herzustellenden Hohlgegenstandes (Flaschenkörper) in die Maschen des Drahtnetzes
eingepreßt. Würden nun die Formteile von der Masse entfernt werden, nachdem sie
an dieser Stelle angelangt sind, so würden am Flaschenkörper selbst.vier Nähte,
Stöße oder Rippen zurückbleiben, die sich mit den Stoßstellen der Formteile decken.
Ein soleher Gegenstand ist natürlich nicht so gut wie ein glatter, und es sind deshalb
Mittel vorgesehen, um diese Längsrippen zu vermeiden. Zu diesem Zweck -wird der
Flaschenkörper zwischen dem Kern und den Formteilen mehrere Male zusammengepreßt,
nachdem der Kern mit dem daran haftenden Körper gedreht worden sind.
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Die Stange 28, welche den Kern 4o trägt, hat eine Keilnut 93, auf
welcher eine Röhre 94 gleiten kann, ohne sich mit Bezug auf die Stange zu verdrehen
(Fig. 6, 17, 18). Diese Röhre 94 trägt an ihrem oberen Ende das Zahnrad 96 und mittels
des Keiles 97 ein Zahnrad 98. Unterhalb dieses Zahnrades befindet sich auch
in Keilverbindung mit. der Röhre 94 eine dreieckige Scheibe 99; und unterhalb dieser
Scheibe ein anderes Zahnrad toi. Das unterste Zahnrad ioi ist dazu bestimmt, in
Aufeinanderfolge mit kurzen Zahnbogen 1o2 in Eingriff zu treten, welche an der Unterfläche
der feststehenden Scheibe 89
angeordnet sind (Fig. 16). Der Umfang dieser
Scheibe enthält an den entsprechenden Stellen Einschnitte 1o3, damit die Ecken der
Scheibe 99 darin Platz finden können. Es wird also durch Drehung des Zahnrades.
1o1 auch die Scheibe 99
in Drehung versetzt. 'Diese Drehung wird durch Einschnitte
103 ermöglicht. Zwischen zwei solchen Einschnitten jedoch gerät eine Kante
oder Seite der. dreieckigen Scheibe 9g in Eingriff mit dem Rand der Scheibe 89 und
verhindert auf diese Weise eine- Drehung -des Zahnrades toi mit der Stange 28. Bei
dem ersten Zahneingriff zwischen ioi und io? wird die Stange 28 ungefähr um ein
Drittel einer vollen Wanderung gedreht, und damit wird auch der. Kern entsprechend
weit gedreht. Die Drehung findet statt, während die Form geöffnet ist, da, wie aus
Fig. 12 hervorgeht, zwischen den Teilen 15 j und 16 des kreisförmigen Pfades die
äußeren Schienen 62, 62' eine Durchbiegung nach unten aufweisen. Gleich darauf sind
jedoch sie wieder nach oben abgebogen, so daß die Form nach Vollendung der Teildrehung
wieder geschlossen wird. Ähnliche Vorgänge, wonach Drehung des Kernes und Öffnung
der Form wiederholt werden, finden nach Fig. 12 zwischen- den Teilen 18 bis 2o und
21 bis 23 der Kreisbahn statt. Zwischen je zwei solchen Teildrehungen oder Wendungen
wird die Form immer wieder geschlossen und die Mässe gegen den Kern gepreßt. Auf
diese Weise werden die Preßnähte oder Stoßfugen an der Flasche selbst vollständig
vermieden.
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Nach Fig. 12 beginnen beim Teil 24 des Umfanges die äußeren Schienen
die Abwärtsbewegung, wodurch die Form geöffnet wird. Bei 25 senken sich auch die
inneren Führungsschienen, so daß an dieser Stelle der Kern sich von der Form trennt.
Gleich daiauf tritt der Kern in einen Ofen 1o8 ein (Fig. 3), und zwar wird diese
Wanderung
des Kernes nach seiner Trennung von den Formteilen dadurch hervorgerufen,-daß Führungsschienen
104 durch Zapfen io6 (Fig. 3) an einem Ende an die Führungsschienen 87 angelenkt
sind, während das andere Ende in Verbindung mit ebenfalls wagerechten Führungsschienen
107 steht: Die Heizvorrichtung io8 ist an. dem einen Ende offen (Fig. 25) und besteht
aus mehreren stoßartig aneinandergefügten Sätzen. Diese Sätze haben Seitenwände
iog und einen Boden iii, der auf Trägern zig ruht (Fig. 5 rechts). Sowohl die Wände
wie auch der Boden der Heizvorrichtung sind mit feuerfesten Steinen 113 gefüttert
und der Ofen wird oben durch einen Deckel 114 abgeschlossen. In der Außenwand befinden
sich in bestimmten Zwischenräumen Öffnungen 116, durch welche Luft gegen die bei
117 angedeuteten Brenner gelangen kann. Die Luft tritt bei 118 aus, nahe dem oberen
Ende des Ofens. In jedem der verschiedenen Stöße des Ofens, wie aus Fig. ib und
ic ersichtlich ist, befindet sich eine Heizkammer iig (Fig. 5), die ebenfalls sowohl
auf der Seite als auch am Boden abgeschlossen und an der Deckelplatte 114 des Ofens
aufgehängt ist. Ferner befindet sich in jedem dieser Stöße ein Paar von Luftzügen
121 in Form von Heizschlangen, um die Fläche, welche der Erwärmung durch den Brenner
ausgesetzt ist, möglichst zu vergrößern. Diese Züge stehen an ihren unteren Enden
mit der Außenluft in Verbindung und münden an ihren oberen Enden in die Kammer iig
ein. Nahe- dem oberen Ende sind die Deckel 122 an Gelenken 123 befestigt. Die einander
zugekehrten Kanten dieser beiden Deckelplatten i22 erstrecken sich bis ganz nahe
an die Kerne hin, so daß nur ein enger Schlitz freibleibt, in welchem sich die Stangen
der Kerne weiterbewegen können. Zur Verbindung der verschiedenen Ofenstöße miteinander
dienen die Flanschen 124, durch welche sich Bolzen erstrecken. In ähnlicher Weise
sind auch die Kammern iig der verschiedenen Stöße durch ihre Flanschen z26- aneinander
angeschlossen. Die Kerne 40 mit den daran befestigten Flaschenkörpern bewegen sich
auf einer bedeutenden Strecke durch diese Heizvorrichtung, beispielsweise durch
15 m, und sind dabei. der Hitze ausgesetzt, welche durch die Brenner 117
hervorgerufen und von den feuerfesten Steinen 113 gegen das Äußere der Heizkammer
zig zurückgeworfen werden. Gleichzeitig werden sie aber auch getrocknet, da erhitzte
Luft aus den Zügen mi in die Kammer iig eintritt und diese Kammer durch den engen
Schlitz im Deckel verläßt.
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Gleichzeitig wird infolge dieser Erhitzung der dem Behälter 46 entnommene
Paraffinüberzug zwischen Kern 40 und Flaschenkörper sehr flüssig und dringt
nun in den Papierbrei des Flaschenkörpers ein. Auf diese Weise wird das Innere des
Flaschenkörpers gleichförmig mit Paraffin getränkt.
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Die Flaschenkörper aus Papierbrei sind der Hitze nur für geringe Zeit
ausgesetzt, denn bei längerer Erhitzung, beispielsweise wenn die Maschine stillstände,
bestände Gefahr, daß die Flaschenkörper verbrennen würden. Um. dieser Gefahr vorzubeugen,
sind (Fig. 3 und ) auf einer Schwingwelle 127 Arme 128 angeordnet, von deren äußeren
Enden Glieder 129 nach unten ragen. Die freien Enden dieser Glieder sind mit Gleitschuhen
131 in Verbindung, welche die Schienenpaare 107 unterstützen. Wird die Maschine
angehalten, so werden gleichzeitig die Welle 127 ausgeschwungen und die Führungsschienen
107 angehoben. Dies hat zur Folge, daß die Kerne aus den Heizvorrichtungen herausgezogen
werden, wobei durch den Anhub der Kerne die Schwingdeckel i22 umgelegt werden. Die
Enden der Schiene 107 stehen mit den nächstgelegenen Führungsschienen (Fig.-
32)
durch Stifte und Schlitze in Verbindung, damit ein solches Anheben der
Schiene 107 ermöglicht wird. Von dem rückwärtigen Ende der Gelenke 123 für die Deckelplatten
122 zagen aufwärts die durch Gewichte z33 belasteten Arme 132. Wenn beim Anheben
der Kerne die Deckel 122 teilweise geöffnet werden, so ziehen die Gewichte die Deckel
schließlich in Off enstellung. Dies erleichtert die Entfernung der Kerne
und der an ihnen haftenden Flaschenkörper aus der Heizkammer.
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Nach dem Trocknen der Flaschenkörper werden die Stangen 28 vollständig
aus der Heizkammer izg herausgehoben, indem sie sich mit ihren Führungsrollen 37
zwischen den Schienen 134, 13,4! (Fig. 32) bewegen,, die in Abständen voneinander
durch die Streben 136 gehalten werden. Die untere Schiene 134 ist an das Ende eines
halbkreisförmigen Gleises 137 angelenkt, welches von den Ständern 13ä getragen wird.
* Die Ständer 138 selbst sitzen wieder auf einem Arm 139 eines Pfostens i4o,
welcher in Führungen 141 verschoben werden kann (Fig. 2c, 3i). An der Unterfläche
dieses Pfostens befindet sich die Verzahnung 142, in welche das Zahnrad 143 auf
der Querwelle 144 eingreift. Auf der gleichen Welle sitzt auch ein Sektor 146, dessen
Umfang mit einer Nut versehen ist. In der Nut ruht.das Kabel 147, an welchem das
Gewicht 148 aufgehängt, ist. Durch .dieses Gewicht wird der Pfosten i4o beständig
in seine äußerste Stellung gezogen. Er verhindert dadurch 'ein Durchhängen der Kettenglieder
für die Kerne, gestattet aber der Kette, sich zusammenzuziehen, wenn dies - notwendig
wird. In dem Endgußstück, das die Ständer 138 trägt, befindet sich auch eine
senkrechte Welle 49, auf welcher die Scheiben 151: befestigt sind. Diese Scheiben
dienen dazu, die unteren und oberen Rollen 23 auf den Stangen 28 der Kerne
um
`den Wendepunkt. der Kette herumzuf ühren.
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Nach dem Durchwandern des halbkreisförmigen Pfades 137 setzen die
Formen ihren Weg wieder in gerader Richtung fort und gelangen zu den Glatt- und
Bügelvorrichtungen; die in Fig: 26 bis 29 ersichtlich sind. Jede solche Bügelvorrichtung
umfaßt eine Heizkammer 152 (Fig. ic und 26), in-welcher sich eine mit Bohrungen
versehene -Gasröhre 153 befindet. Im Deckel der Heizkammer sind Öffnungen 154 vorgesehen.
An der Seite jeder Kammer, die gegen den vorbeilaufenden Kern.4o hin gerichtet ist,
befindet sich ein Bügelglied, vorzugsweise aus Bronze hergestellt. Nach Fig. z7
bis 29 sind drei verschiedene Bügelvorrichtungen vorhanden. Sie dienen, wie aus
der Betrachtung der Bügelglieder 155, I56, 157 hervorgeht, zur Glättung der
unteren Hälfte, des Mittelteiles und des Halses der Papierflaschen. 'Das Bügelglied
155 ist etwas breiter gehalten als die anderen und wirkt auf jenen Teil der
Flasche ein, der einen großen Durchmesser hat. Die Arbeitsfläche des Bügelgliedes
156 ist etwas gekrümmt, um auf jenen Teil der Flasche einzuwirken, an welchem sich
der Durchmesser verändert. Die Arbeitsfläche des Büglers 157 schließlich
ist teilweise konkav, teilweise konvex gekrümmt, um sich dem Halsteil der Flasche
anzuschließen. Jede Heizkammer ist in Querrichtung mit Bezug auf die Wanderrichtung
durch eine Stellschraube 158 einstellbar, welche ein ortsfestes U-Eisen 159 durchsetzt.
Ferner geht diese Schraube durch eine mit dem Boden der verschiebbaren Heizkammer
verbundene Mutter 161. Nach einmaliger Einstellung kann die Kammer durch den Bolzen
162 gesichert werden, der sich durch einen. Schlitz 163 am Fuß -der Kammer erstreckt.
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- Während der so hergestellte Flaschenkörper durch die Bügelvorrichtung
bearbeitet wird, wird er auch gedreht, um auf seiner ganzen Umfläche geglättet zu
werden. Das auf der Stange 28 sitzende Zahnrad ioi veranlaßt glas Drehen des Flaschenkörpers,
wenn sich derselbe in Eingriff mit dem Bügler 155 befindet, indem es in Eingriff
mit einer feststehenden Zahnstange 164 tritt (Fig. 3,o). Beim Vorbeigehen des Flaschenkörpers
am Bügler 15 ; 6 wird die. Stange 28- unter Vermittlung des auf ihr sitzenden
Zahnrades 98 weitergedreht, das in die Zahnstange 166 eingreift, und _ schließlich
greift auch das Zahnrad 96 in eine andere Zahnstange 167 ein. Diese Zahnstangen
164- bis- 167 werden von Winkelstützen 168 gehalten, welche auf einer- Platte 169
des Trägers 171 befestigt, sind. Die Zahnräder ioi, 98 und 96 sind
so ausgebildet, daß die Kerne und" Flaschenkörper mit genügend großer Winkelgeschwindigkeit
gedreht werden, um nur rollende Reibung an den Bügelvorrichtungen - hervorzurufen,
solange sich diese in Eingriff- mit den Flaschenkörpern ' 1i6= finden. - -Der auf
diese Weise zum Teil hergestellte Flaschenkörper muß nun am Mundstück zugerichtet
werden. Zu diesem Zweck ist gegenüber dem Bügler 157 (Fig. 2g) ein Ständer angeordnet,
der ein Messer 174 trägt. Dieses wird durch die Feder i76 gegen den Flaschenkörper
gedrückt und schneidet das Mundstück in ganz bestimmter Entfernung vom Boden glatt,
da der Flaschenkörper während seiner Eingriffsstellung mit dem Messer durch das
Zahnrad 96
und die Zahnstange 167 gedreht wird.
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Der Flaschenkörper ist nun fertiggestellt und muß vom Kern 40 abgenommen
werden. . Zunächst wird der Kern durch Führungsschienen 177 (Fig. 2b) gesenkt. Diese
Schienen i77 führen zu den -in Fig. ib angedeuteten Scheiben 178 auf einer Welle
i79. Nach Fig. 2 b sind zwei solcher Scheiben vorgesehen, von denen je eine im Eingriff
mit den Rollen 23 an der Stange 28 für den Kern ist. Die Welle 179 ruht nach Fig.
25. in Fuß- und Kopflagern 181 im Maschinengestell. Während der Einwirkung der Scheiben
178 auf die Rollen '23 wird der Kern in eine solche Lage gebracht, daß der Flaschenkörper
von Wangen i82 einer Zange erfaßt werden kann. Diese Greifzangera sind um das Gelenk
183 (Fig. 39) 'ausschwingbar an einer -Scheibe 184 befestigt, die sich ihrerseits
um einen ortsfesten Pfosten 186 dreht (Fig. 2b, 35). Die Wangen 182 setzen sich
nach rückwärts in Armen 187 fort, deren freie Enden an- Gliedern 188 angelenkt sind.
Diese Glieder wiederum stehen in gelenkiger Verbindung mit einem Gleitstück 189,
Welches sich in Radialführüngen igi auf der Scheibe 184 verschieben kann. Die Klötze
189 haben auf ihrer Unterfläche Rollen igä (Fig. 36), die sich in einer Hubnut 193
an. der Oberfläche eines ortsfesten, gleichfalls am Pfosten-i86 angeordneten Tisches
194 führen. Infolge einer Absetzung 196 in: der Führungsnut 193 werden die
Zangen 182 den Flaschenkörper erfassen, während sich der Kern mit dem daran befindlichen
Körper weiterbewegt. Während dieser Bewegung der nach abwärts . gebrachten Flaschenkörper
führen sich die oberen Leitrollen 37 für die Stangen 28 auf einer etwas tiefer befindlichen
Schiene, wie in Fig. 5 dargestellt ist. Der Pfosten 186 trägt ferner eine ortsfeste
=Scheibe 198, die an ihrer Unterfläche (Fig. 5 und 33) eine kurze Zahnstange igg
hat. Diese Zahnstange greift auf das Zahnrad ioi der Stange 28 ein und erteilt dadurch
dieser Stange und somit dem Kern 4o eine Drehung. Diese geringe Drehung des Kernes
innerhalb des Flaschenkörpers genügt zur Abtrennung des Körpers von dem Kern, da
ja der Körper von den Zangen 182 erfaßt ist und- dieser Halt zwischen dem Körper.
und dem Kern nur auf den Paraffinüberzug zurückzuführen ist. Nach der Trennung des
Plaschenkörpers
von dem Kern steigt die Führungsschiene 197 allmählich wieder an, um so den Kern
aus dein von den Zangen gehaltenen Flaschenkörper herauszuziehen. Bei einer anderen
Abbiegung toi der Führungsnut 193 (Fig.37) werden die Zangen 182 wieder geöffnet
und der freigegebene Flaschenkörper fällt in einen nicht dargestellten Behälter
ein.
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Der Kern 40 mit der Stange 28 wird nun unter Vermittlung der Rollen
37 in Eingriff mit den in Fig. ib und 2b dargestellten Leitscheiben 2o2 und 203.
gfbracht und setzt seine Bahn in gerader Richtung fort, um dem Paraffinbehälter
46 zugeführt zu werden.