DE328251C - Vorrichtung zum Anlassen von Explosionskraftmaschinen mittels Dynamomotors - Google Patents

Vorrichtung zum Anlassen von Explosionskraftmaschinen mittels Dynamomotors

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DE328251C
DE328251C DE1915328251D DE328251DD DE328251C DE 328251 C DE328251 C DE 328251C DE 1915328251 D DE1915328251 D DE 1915328251D DE 328251D D DE328251D D DE 328251DD DE 328251 C DE328251 C DE 328251C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N15/00Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00
    • F02N15/02Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zum Anlässen von Explosionskraftmaschinen mittels Dynamomotors. Im Anspruch 2 bis 3 des Hauptpatentes ist eine Vorrichtung geschützt, die zum Anlassen von Explosionskraftmaschinen dient und aus der Verbindung eines Planetengetriebes mit' einer Fliehkraftkupplung und einer Gleitkupplung besteht. Während die Gleitkupplung den Zweck hat, den Anwurfmotorgenerator beim Betrieb als Generator nur entsprechend einer vorher festgelegten Höchstwattleistung bei den unterschiedlichen Drehzahlen des Explosionsmotors belasten zu können, dient die Fliehkupplung dazu, die mechanische Verbindung zwischen dem Anwurfmotorgenerator und dem stillstehenden Explosionsmotor- zu, lösen. Würde bei dieser Anordnung die Fliehkupplung fehlen, d. h. würde die Gleitkupplung in direkte mechanische Berührung mit dem Kasten des Planetengetriebes kommen, so wäre zum Anwurf des Explosionsmotors eine wesentlich größere elektrische Maschine erforderlich, da die Gleitkupplung ja entsprechend der vollen Höchstleistung des Anwurfmotorgenerators eingestellt ist, also erst bei Überschreitung dieser Leistung anfängt zu -gleiten. Der Anwurfmotorgenerator müßte daher im. Augenblick des Anwurfes einmal diese Reibungsarbeit überwinden, welche seiner Volleistung entspricht und außerdem die Arbeit, welche nötig ist, um den Explosionsmotor zur Zündung zu bringen: Daraus geht hervor, daß der Anwurfgenerator mit der Explosionkraftinaschine nicht in direktem mechanischen Eingriff stehen darf, sondern unter Zwischenschaltung eines mechanischen oder elektrischen Hilfsmittels, welches gestattet, den Anwurfgenerator leer anlaufen zu lassen und welches sich erst nach erfolgtem Anlauf und eingetretener Zündung selbsttätig einschaltet, wenn der Anwurfgenerätor als Dynamo zu wirken anfängt. . Iin Hauptpatent ist diese Aufgabe rein mechanisch, wie bereits erwähnt, durch Zwischenschaltung der Fliehkraftkupplung gelöst. Die vorliegende Erfindung erreicht nun den gleichen Zweck auf elektromagnetischem Wege und hat außerdem den Vorteil, daß keinerlei neue Konstruktionsteile zur -Anwendung gelangen, sondern die- bereits vorhandenen in entsprechender Weise umgruppiert sind.
  • In der Zeichnung bedeutet -entsprechend den gewählten Zeichnungen des Hauptpatentes r den Anwurfmotorgenerator, -2 dessen Welle, 3 die Welle des parallel dazu gedachten Explosionsmotors, 4 das Ritzel, welches mit der Welle 2 fest verbunden ist und sich im Eingriff mit .den Zahnrädern 5, 6, 7 des Getriebekastens befindet. 8 ist die verlängerte Büchse des Zahnrades 7, welches auf der anderen Seite das Zahnrad 34, durch Federkeil mit der Büchse 8 verbunden, trägt. ' Das Rad 34 ist in Eingriff mit dem Rad 41, welches auf der Welle 3 des Explosionsmotors sitzt. An Stelle des Rades q:1 kann naturgemäß auch jedes andere geeignete Kraftübertragungsmittel, Kette usw., zur Anwendung gelangen. ii ist ein Kasten, welcher da's Getriebe 4, 5, 6, 7, 8 umschließi, auf dessen Umfang das Bremsband 2o liegt, welches ebenso wie das Getriebe entsprechend dem Hauptpatent zur Anwendung gelangt.
  • Das Gleitmaterial 31- liegt "bei vorliegender Ausführung nun nicht mehr an dem Gehäuse der Fliehkupplung, sondern, durch die eiserne Scheibe 26 und die Feder 28 gepreßt, direkt an dem Getriebekasten ii. Vor der Scheibe 26 ist der beeinflussende Magnet 38, hier in Form eines Topfmagneten, in einem bestimmten Abstand von der Scheibe 26 angebracht. Der Magnet 38 ist auf drei Seiten von magnetischem Material 57 umgeben, während die vierte Seite durch unmagnetisches Material 58 geschlossen ist. -Dei# Vorgang des Anlassens spielt sich nun wie folgt ab. Der Motor i sowohl wie der Magnet 38 werden zu diesem Zwecke an erhöhte Spannung gebracht. Das kann vom Führersitz mit Hilfe eines Schalters geschehen, der die Elemente der Anlaßbatterie hintereinander schaltet, während diese beim normalen Betrieb in zwei oder mehreren Gruppen parallel geschaltet sind. Hierdurch wird dem Anlaßmotorgenerator eine urn vieles erhöhte Spannung zugeführt, die diesem ermöglicht, ein dementsprechend großes Drehmoment durch stärkere Erregung zu entwickeln. Aber auch der Magnet 38 erhält diese erhöhte Spannung; er entwickelt deingemäß auch eine gegenüber dem - normalen Betriebe wesentlich höhere Anzugskraft auf die Scheibe 26, was zur Folge hat; daß diese jetzt vollständig von dem Gleitmaterial 3i; dem Drucke der Feder 28 entgegen, abgezogen wird. Hierdurch wird erreicht, genau wie beim Hauptpatent, daß der Motor leer anläuft, den Getriebekasten langsam in der Richtung des Bremszuges- mitnehmend: Der r@ eitere Vorgang des Anwurfes geht nun wie im Hauptpatent beschrieben, vor sich, und zwar kommt durch Abziehen des Bremsbandes 2o der Getriebekasten i i zum Stillstand,-und es findet nun die Kraftübertragung vom Anwurfmotorgenerator zum Explosionsmotor durch die Zahnradübertragung statt. Nach erfolgter Zündung des letzteren wird das Bremsband 2o gelöst und Elektromotor i sowohl wie Magnet .38 an die normale Spannung der jetzt parallel geschalteten Elemente der Anwurfbatterie gelegt," wodurch die Kraftübertragung vom Explosionsmotor zum jetzt als Dynamo laufenden Anwurfmotorgeneratör i über das Gleitmaterial 3 i und die Scheibe 26 geschieht, wobei das Getriebe nur die entsprechende Differenzgeschwindigkeit der Wellen 3 und -2 annimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum: Anlassen von Explosionskraftmaschinen mittels Dynamomotors nach Patent 326i45, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Elektromagnete, welche auf den Flansch (26) dem Drucke der Feder (28) entgegenwirken, im Augenblick des Anlassens an erhöhte Spannung gelegt werden, um den Federdruck und mithin die' Reibung zwischen Flansch (26) . und Friktionsscheibe (3 i) vollständig aufzuheben, zum Zwecke die Fliehkraftkupplung entbehrlich - zu machen.
DE1915328251D 1915-01-23 1915-01-23 Vorrichtung zum Anlassen von Explosionskraftmaschinen mittels Dynamomotors Expired DE328251C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2442345A1 (fr) * 1978-11-23 1980-06-20 Paris & Du Rhone Commande perfectionnee pour le lancement d'un moteur thermique

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2442345A1 (fr) * 1978-11-23 1980-06-20 Paris & Du Rhone Commande perfectionnee pour le lancement d'un moteur thermique

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