DE328567C - Scharnier - Google Patents

Scharnier

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DE328567C
DE328567C DE1919328567D DE328567DD DE328567C DE 328567 C DE328567 C DE 328567C DE 1919328567 D DE1919328567 D DE 1919328567D DE 328567D D DE328567D D DE 328567DD DE 328567 C DE328567 C DE 328567C
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DE
Germany
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hinge
joint
sheet
table top
lid
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Expired
Application number
DE1919328567D
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Singer Co
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Singer Co
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D3/00Hinges with pins
    • E05D3/06Hinges with pins with two or more pins
    • E05D3/12Hinges with pins with two or more pins with two parallel pins and one arm

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

  • Scharnier. Die Erfindung bezieht sich auf ein Scharnier, das im wesentlichen für die Deckel von Nähmaschinen und Schrankmöbeln be- stimmt ist.
  • Das Scharnier soll im wesentlichen bündig mit den freiliegenden- Flächen der Tischplatte und des Deckels eines Schrankmöbels liegen und keine störenden und.: unschönen Erhöhungen weder in geschlossener noch in offener Stellung darbieten.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines Scharniers, mittels dessen das am Deckel befestigte Scharnierblatt in an sich bekannter Weise um-einen Winkel von annähernd 270° von einer wagerechten Lage auf der Tischplatte des Schrankmöbels nach einer herabhängenden lotrechten Lage an dem einen Ende der Tischplatte geschwungen und-, zu derselben Zeit gesenkt wird, so daß seine obere Kante nicht über die Oberfläche der Tischplatte hervorragt.
  • Durch das Scharnier nach der Erfindung wird das Scharnierende des Deckels während seiner Schließbewegung angehoben, so däß eine Beschädigung infolge.Reibung oder harten Berührungen zwischen Deckel und Tischplatte vermieden°wird.
  • Das Scharnier der Erfindung besteht aus einem Paar von Scliarnierblättern, von denen jedes zweckmäßig aus einem gebogenen Blechstück geformt wird, und weist ein Paar in einem Abstand voneinander stehende senkrechte Wandungen un!d wagerecht verlaufende Augen auf. Die in einem Abstand voneinander stehenden Wandungen :der Scharnierblätter umfassen die Enden' eines Gelenkes, w el.ches. eine Senkung des Deckels bei seiner Öffnung zuläßt, so daß .dessen obere Kante nicht über. die Ebene ;der Tischplatte hervorragt. Das feststehende Blatt des Scharniers, d. h. dasjenige, welches an der Tischplatte befestigt ist, besitzt an- den oberen Kanten der in einemAbstand voneinander stehenden senkrechten Wandungen sehr kleine, nach oben ragende Ansätze, die Anschlagflächen bilden, gegen die das bewegliche Scharnierblatt wie ein Hebel wirkt, um das äußere Ende des Gelenkes anzuheben, wenn der Deckel geschlossen «erden soll; hierdurch wird verhindert, daß die obere Kante des Scharnierblattes gegen die Tischplatte drückt oder reibt.
  • Inder Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. r eine Seitenansicht des Scharniers in offener Lage, wobei Teile.der Tischplatte und des Deckels im Schnitt dargestellt sind..
  • Fig.2 ist eine Seitenansicht, aus der die Hebelwirkung des beweglichen Scharnierblattes beim Anheben- des Gelenkes hervorgeht, wenn das Scharnier in die geschlossene Lage übergeführt wird, . Fig. = 3 ist eine Seitenansicht des Scharniers in geschlossener Lage.
  • Fig. 4 zeigt in reiner Endansicht das Scharnier in .der in Fig. 3 dargestellten geschlossenen Lage.
  • Fig. 5 -ist eine Draufsicht des um 18o° geöffneten- Scharniers, und Fig. 6 ist eine der Fig. 3 ähnliche Ansicht, in :der das Scharnier im .Schnitt gezeichnet und das Gelenk in der Seitenansicht zu ersehen ist.
  • Das Scharnier besteht aus einem-feststehenden Blatt i und - einem beweglichen Blatt 2, die miteinander durch ein Gelenk 3 schwingbar verbunden sind. Das feststehende Blatt i besteht aus einem Blechstreifen, der bei 4 zusammengebogen ist, um in - einem Abstand voneinander stehende parallele, -senkrechte Wandungen 5, 5 _ herzustellen, deren untere Enden nach entgegengesetzten Richtungen nach außen behufs Herstellung der Augen 6, 6 umgebogen sind. Das Blatt i wird. in einen senkrechten Schlitz 7 eingelassen, der von der Kante der Tischplatte a des Schrankmöbels nach innen eingeschnitten ist. Die oberen Kanten 8; 8 der Wandungen 5, 5 verlaufen im wesentlichen über den größten Teil ihrer Länge gerade und, liegen mit d''er Oberfläche g der Tischplatte a bündig.
  • Die Wandungen 5, 5 sind an ihren äußeren Ecken mit wenig vortretenden, aufwärts rag--n:den Ansätzen versehen, .die etwas hervorstehende Anschlagflächen io, io bilden. Behufs klarerer Darstellung ist die . Erhöhung der Flächen i o, io über die Oberfläche g der Tischplatte (z in der Zeichnung übertrieben dargestellt. In der Praxis beträgt der Unterschied in der Lage der Flächen g und io annäherniäl :1/_ mm und ist in keiner Weise störend. Die' äußeren freiliegenden Enden i i der Wandungen 5, 5 entgegengesetzt der Umbiegung 4 verlaufen bündig mit der Krümmung an der Kante der Tischplatte a.. Die Augen sind in Vertiefungen an der Unterseite der Tischplatte eingelassen.
  • Das bewegliche Blatt 2 besteht aus einem Blechstreifen, der bei 12 behufs Herstellung der in einem Abstand voneinander stehenden Wandungen 13, 13 zusammengebogen ist, die nochmals umgebogen sind, um die Augen 14, 14 zu liefern, die in einer gemeinsamen Ebenenliegen, mit der die Umbiegung 12 einen spitzen Winkel bildet. Die Wandungen 13 werden in einen lotrechten Schlitz 15 eingelassen, der in den Deckel b eingeschnitten ist, und die äußeren Enden der Wandungen 13 einschließlich der Augen 16 -sind: mit dem Scharnierende des Deckels b bündig.gebogen.
  • Das Gelenk 3 ist an einem Zapfen 17 zwischen den Wan,d@@Tngen 5 des feststehenden Blattes .i angelenkt und weist einen bewegungsbegrenzenden Schlitz 18 auf, der zu dem Zapfen i; konzentrisch gekrümmt ist, und der einen Stift ig umfaßt. Beim Ausführungsbeispiel gestattet -der Schlitz 18 eine Aus-Schwingung von annähernd 45°. Die- obere Kante 2o des Gelenkes 3 ist so gestaltet, daß sie mit,den Flächen 8 und io des feststehenden 'Blattes i bündig verläuft, wenn das Gelenk wagerecht liegt;. in welcher Stellung sein äußerstes Ende in - wagerechter Richtung etwas über die Kante der Tischplatte a hervorragt, zwischen die Augen 16 eintritt und an dem Bläfte 2 bei 2i schwingbar angelenkt ist. Die untere Kante 2o' des Gelenkes 3 ist entsprechend den Krümmungen der Tischplatte und des Deckels gebogen (s. Fig. 2, 3 und 6).
  • Wenn der Deckel b 'in die in Fig. i dargestellte offene Lage übergeführt ist, liegt seine obere Kante im wesentlichen in einer Ebene mit der Oberfläche der Tischplatte a. - Beim Schließen des -Deckels stoßen die Ecken 22 an den äußeren Enden der Blechumbiegungen zwischen den Augen -14 und den Wandungen' ,13 auf die Flächen io des feststehenden Blattes i (s. Fig. 2) unid wirken wie als Stützpunkt eines Hebels, der @clurch das Scharnierblatt 2 gebildet wird, um das Gelenk 3 auf= wärts um seinen Zapfen 17 auszuschwingen, und wodurch der Zapfen 21 un' der Deckel b in die Stellung der Fig. 3 gehoben werden. Die metallische Berührung zwischen der Ecke 22 und den oberen Kanten der Wandungen 5 vermeidet eine Reibung der Kante des Dekkels b auf der Oberfläche @d'er Tischplatte a.

Claims (3)

  1. PATENT-AN sPIZÜCHE: i. Scharnier, bestehend aus einem feststehenden, bündig mit der Oberfläche der Tischplatte abschließenden Blatte und einem beweglichen, bündig zur Oberfläche eines Deckelbrettes liegenden Blatte sowie aus- einem diese Blätter verbindenden Gelenk, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Blatt hebelartig auf (las andere wirkt, - um das Gelenk von einer im wesentlichen wagerechten Lage nach einer schräg aufwärts gerichteten Stellung überzuführen und' das Scharnierende des Deckels anzuheben, wenn letzterer von seiner offenen nach der geschlössenen Stellung geschwungen wird.
  2. 2. Scharnier nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Blatt (i) einen etwas über die Oberfläche seines Brettes hervorragenden Vorsprung (io.) besitzt, mit dem das andere Blatt (2) zusammenwirkt, um eine Berührung des, Deckels mit der Tischplatte zu vermeiden, während ersterer von seinen geöffneten nach der geschlossenen Stellung geschwungen wird.
  3. 3. Scharnier nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Gelenk (3) und dem feststehenden Schärnierblatt (i) eine bewegungsbegrenzende Verbindung (i g., i g) - in einem Abstand von dem Schwingzapfen (i7) des Gelenkes eingeschaltet ist.
DE1919328567D 1919-10-22 1919-10-22 Scharnier Expired DE328567C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE328567T 1919-10-22

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ID=6186139

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DE1919328567D Expired DE328567C (de) 1919-10-22 1919-10-22 Scharnier

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