DE329215C - Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Milch in poroeser Form - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Milch in poroeser Form

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DE329215C
DE329215C DE1919329215D DE329215DD DE329215C DE 329215 C DE329215 C DE 329215C DE 1919329215 D DE1919329215 D DE 1919329215D DE 329215D D DE329215D D DE 329215DD DE 329215 C DE329215 C DE 329215C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23CDAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; PREPARATION THEREOF
    • A23C1/00Concentration, evaporation or drying
    • A23C1/10Foam drying

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Milch in poröser Form. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Trocknen von Milch und ähnlichen Flüssigkeiten in Schaumform.
  • Es ist nun allerdings bereits bekannt, die zu trocknende Flüssigkeit, welche aber immer zuvor erst mittels eines besonderen Eindikkungsverfahrens in eine tei.gartige Masse verwandelt werden muß, durch Einführung eines Luftstromes oder eines » Gases in einen porösen Körper umzuwandeln, welcher alsdann einer Trockenvorrichtung zugeführt wird.
  • Gemäß der Erfindung wird die zu trocknende Flüssigkeit einem Kochprozeß unterworfen; worauf der beim Überschreiten des Siedepunktes- aus der Kochflüssigkeit sich bildende Schaum in eine Trockenvorrichtung abgeleitet wird.
  • Hierdurch wird gegenüber den bekannten Verfahren der Vorteil erreicht, daß die Flüssigkeit, ohne vorher eingedickt zu werden, im unmittelbaren Anschluß an ihre Kochung in die Trockenvorrichtung gelangt.
  • Außer daß sich ein besonderes Eindikkungsverfahren erübrigt, ist noch der Vorteil zu verzeichnen, daß, da die Flüssigkeit mit ihrem vollen Flüssigkeitsgehalt der Trokkenvorrichtung zugeführt wird, sich das Endprodukt im Gegensatz zu einem in Teigform überführten Trockengut als eine pulverförmige, leicht lösliche Masse von gutem Geschmack darstellt.
  • Zur Ausführung des neuen Verfahrens dient als Beispiel die in der Zeichnung dargestellte Einrichtung.
  • Fig. i zeigt einen Koch--und Trockenapparat in: Vorderansicht, . Fig. a denselben in Seitenansicht, Fig. 3 einen Grundriß, teilweise geschnitten.
  • Sobald eine bestimmte Flüssigkeit auf den Siedepunkt erhitzt wird, beginnt eine Schaumbildung. Diese Schaumbildung, welche bisher z. B. beim Pasteurisieren von Milch als lästig 'empfunden und durch besondere Einrichtungen zerstört wurde, soll gemäß der vorliegenden Erfindung besonders .gefördert werden, um die Milch, wenn sie sich -als ein schwammartiger Körper darstellt, dem Trocknungsprozeß zu unterwerfen.
  • Die Vorrichtung zum Kochen der Flüssigkeit besteht aus einem an sich bekannten:, mit Rührwerk versehenen und unter Dampfdruck stehenden Apparat a, in welchen die Flüssigkeit aus dem Behälter m kontinuierlich, entsprechend ihrer Verschaumung, eingesogen wird. Auf diesen Kochapparat a ist ein gewölbter, mit Stauwänden hl "versehener Deckel b befestigt, welcher einen vorteilhaft scharubenförmig ausgebildeten Aufsatz c trägt, der in einen seitlichen, in eine Trommel d ausmündenden Kanal yz übergeht. Auf den Aufsatz c ist ein Dampfabzugrohr e aufgesetzt, welches vorteilhaft an einem Saugventilator f angeschlossen ist.
  • In der festen. Trommel d, von der ein Dampfableitungsrohr g vorteilhaft unter Vereingung mit dem! Rohr e, zum Ventilator f geführt ist,. ist eine perforierte Trommel h mit Antrieb gelagert, in welcher eine Dampfheiztrommel i angeordnet ist. Unterhalb der Trommel ist ein, mittels der Klappe k1 zu verschließender Behälter k angebracht zur Aufnahme des von einem Schaber o. dgl. l von der Trommel la abgenommenen Trockengutes.
  • q sind die Zu- bzw. Ableitungsrähre für den Heizdampf. r stellt den Antrieb für das Rührwerk des Kochapparates a, s den Antrieb für die Trommel lt. dar. t ist das Zuführungsrohr für die Milch in den Behälter in; zc ein Hahn zum Ablassen der Flüssigkeit aus dem Kochapparat a und Behälter m.
  • Die aus dein Behälter in in den Apparat a eingesogene Flüssigkeit wird unter ständigem Rühren auf den. Siedepunkt erhitzt, so daß eine starke Schaumbildung erfolgt,; Die Schaumbildung kann in geeigneter Weise gefördert werden. Dieser Schaum staut sich außerhalb der Wände b1, wird dadurch verfestigt und drängt unter den Wänden b1 durch zur Mitte, steigt in den Aufsatz c und wird durch die Bewegungen des Rührwerkes gegen die Wand cl geschleudert und gelangt nun unter Nachdrängung des ständig sich neu bildenden Schaumes -durch den Kanal ia in die Trommel d. Hier wird der Schaum von der sich langsam drehenden Trommel-h erfaßt und lagert sich gleichmäßig auf deren Umfang ab. Durch die Wärtne der Heiztrommel i, sowie evtl. noch durch ein weiter angeordnetes Heizorgan n, wird denn Schaum die Feuchtigkeit entzogen., so daß er allmählich die Form eines festen Körpers annimmt, worauf er vom Schaber 1 in den Behälter k überführt wird, aus welchem die trockene Masse durch Öffnen der Klappe k1 entfernt werden kann.
  • Die aus aus dem Apparat a . aufsteigenden Dämpfe werden durch das-Rohr e, die Dämpfe aus der- Trommel d durch (las Rohr a abgeleitet.
  • Die sich aus dem Schaum im Kanal ir. absetzende Flüssigkeit kann. durch, die Rohrleitung p in den Behälter in zurückgeführt werden.

Claims (7)

  1. PATENT-ANspRÜcHr: z . Verfahren zum Trocknen von Milch und anderen - Flüssigkeiten in poröser Form, dadurch gekennzeichnet, daß die zu trocknende- Flüssigkeit einem Kochprozeß unterworfen wird, worauf der sich bei Überschreiten des Siedepunktes aus der Kochflüssigkeit bildende -Schaum abgeleitet und einer Trockenvorrichtung zugeführt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der an sich bekannte, mit Rührwerk versehene Kochapparat (a) einen mit Stauwänden (b1) ausgestatteten Deckel trägt, welcher mit einem den aus dem Apparat aufsteigenden Schaum ableitenden Aufsatz (c) versehen ist.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d'aß der. Aufsatz (c) schraubenförmig gestaltet ist, um den Wirbel des Schaumes zu unterbrechen und die :Ableitung desselben zu fördern.
  4. 4.. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsatz (c) . in einen Kanal (?a) übergeht, welcher in einer festen Trommel (d) mündet, in der eine Trockentrommel (h) mit Antrieb über eine Heiztrommel (i) gelagert ist.
  5. 5. Vorrichtung zur Ausführung des @"erfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzei@hnet; daß die Trockentrommel (h.) an ihrem Umfang perforiert ist, damit das Trockenmittel das Trockengut von allen Seiten umspülen kann.
  6. 6. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Umfang der Trockentrommel. (h) ein Schaber o. dgl. (1) gedrückt wird und unterhalb des Schabers ein Trockengutbehälter angeiF ordnet ist.
  7. 7. Torrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Kanals (n) eine Flüssigkeitsleitung (p) angeordnet ist, welche in den Milchbehälter (m) führt. ,
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