DE329534C - Feuerhahn - Google Patents
FeuerhahnInfo
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- DE329534C DE329534C DE1914329534D DE329534DD DE329534C DE 329534 C DE329534 C DE 329534C DE 1914329534 D DE1914329534 D DE 1914329534D DE 329534D D DE329534D D DE 329534DD DE 329534 C DE329534 C DE 329534C
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- shut
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- 210000003127 knee Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62C—FIRE-FIGHTING
- A62C25/00—Portable extinguishers with power-driven pumps
- A62C25/005—Accessories
Landscapes
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- Public Health (AREA)
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- Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)
Description
- Feuerhahn. Die Erfindung betrifft einen Feuerhahn, bei dem die Öffnung des Wasserabsperrgliedes beim Auslegen der Schlauchleitung selbsttätig erfolgt. - .
- Man hat bereits zu diesem Zweck vorgeschlaien, die Schlauchleitung auf eine Trommel aufzuwickeln, durch die ein mittels Gewinde in der festen Wasserzuleitung geführtes Absperrglied gesteuert wird, indem eine allmähliche Öffnung des Absperrgliedes infolge der Drehung der Trommel erfolgt, die beim Abwickeln der Schlauchleitung durch den auf diese Leitung ausgeübten Zug herbeigeführt wird. Solche Feuerhähne haben den Nachteil, daß sich das Absperrglied nur langsam, nach Maßgabe der Abwickelung der Schlauchleitung öffnet, und zu dem für die Öffnung des Absperrorgans erforderlichen Kraftaufwand noch der für das Abwickeln benötigte Kraftaufwand hinzukommt. Es ist weiter bekannt, das Wasserabsperrglied unmittelbar an die Schlauchleitung anzuschließen. Ersteres ist dort ein längs verschiebbarer Rohrschieber, der durch Zug an der ausgelegten Schlauchleitung in Öffnungsstellung gelangt.
- Nach der Erfindung ist das Zwischenglied zwischen Ventil und Schlauchleitung ein hohles Kniestück, dessen einer Stutzen das Absperrglied trägt und mittels eines sehr steilgängigen Gewindes im Muttergewinde des Wasserzuleitungsrohres Sitzt. Das Gewinde Wird bei dieser Bauart . des Feuerhahnes so angeordnet, daß das Absperrglied bei aufwärts gerichtetem Kniestutzen geschlossen ist. Zum augenblicklichen Öffnen des Absperrgliedes ist nur eine Drehung des aufwärts gerichteten Stutzens um etwas mehr als 9o ° nach unten nötig. Diese Drehung wird durch das Eigengewicht der Schlauchleitung selbst herbeigeführt, wenn sie zum Auslegen , aus ihrem Aufbewahrungsgehäuse -herausgenommen wird.
- Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Löschvorrichtung nach der Erfindung im Längsschnitt dargestellt. .
- In einem an die Wasserzuführungsleitung angeschlossenen, unbeweglichen Rohrstück i ist eine Hülse :2 gelagert, die an ihrem vor= -deren Ende mit dem Anschlußstutzen 3 für die biegsame Rohrleitung verbunden ist. Am hinteren Ende ist die Hülse 2 bei -der dargestellten 'Ausführungsform der Vorrichtung mit .einem Ventil .4 versehen, das in der Schießlage auf einem an dem Rohrstück i vorgesehenen Sitz 5 abdichtet.
- Die offen in den. Anschlußstutzen 3 mÜndende Hülse 2 ist ferner an ihrem hinteren Ende mit Fenstern 6 versehen, durch welche eine Verbindung zwischen dem Hülseninnern und dem Inneren des- Rohrstücks i hergestellt ist.
- Mit dem Rohrstück i ist die Hülse durch ein Außengewinde 7 verbunden, das mit einem entsprechenden Gewindeteil 8 des Rohrstücks z zusammenwirkt. Die Dichtigkeit ist hierbei auf -eine beliebige geeignete Art hergestellt.
- Dreht man bei der Schließlage .des Ventils 4 die Hülse 2 um ihre Achse, was sich ohne weiteres in der Zeit vornehmen läßt, in welcher die mit dem Anschlusstutzen 3 verbundene Schlauchleitung abgewickelt oder ausgelegt wird, so führt die Hülse im Innern des Rohrstücks z infolge ihrer Verbindung mit diesem durch das Gewinde 7 eine Längsschiebung aus, wobei sich das Ventil 4 von seinem Sitz 5 entfernt, so das das Druckwasser durch die Fenster 6 in die Hülse :2 iznd damit zu dem Strahlrohr der Schlauchleitung treten kann.
- Das Öffnen des Absperrgliedes kann daher bei dieser Bauart der Löschvorrichtung durch eine einfache Drehun,g der Hülse herbeigeführt werden, und da diese Drehung sehr leicht vorgenommen werden kann, während die Schlauchleitung abgewickelt oder ausgelegt wird, so hat man an dem Mundstück der Schlauchleitung sofort Wasser, ohne das der die Vorrichtung bedienende Feuerwehrmann nach erfolgter Auslegung der Schlauchleitung zu dem Fewerhahn zurückzulaufen braucht, um die Wasserzufuhr herzustellen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Feuerhahn, bei dem das Wässerabsperrglied .durch das Auslegen der Schlauchleitung selbsttätig geöffnet wird, gekennzeichnet durch den Anschluß einer zusammengelegten oder gerollten Schlauchleitung an den ein Stutzen (3) eines Kniestücks (2, 3), dessen anderer mit dem Absperrglied (4) versehener Stutzen (2) durch ein derartiges Gewinde in der festen Wasserzuleitung (z) geführt ist, das bei . aufwärts gerichtetem Schläuchstutzen die Wasserzufuhr abgesperrt ist und durch das beim Auslegen der- Schlauchleitung eintretende Fallen dieses Stutzens hergestellt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT329534X | 1914-02-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE329534C true DE329534C (de) | 1920-11-29 |
Family
ID=11236205
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1914329534D Expired DE329534C (de) | 1914-02-24 | 1914-06-21 | Feuerhahn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE329534C (de) |
-
1914
- 1914-06-21 DE DE1914329534D patent/DE329534C/de not_active Expired
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