DE329562C - Kniehebelmotor fuer Foerderrinnenantrieb - Google Patents

Kniehebelmotor fuer Foerderrinnenantrieb

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DE329562C
DE329562C DE1919329562D DE329562DD DE329562C DE 329562 C DE329562 C DE 329562C DE 1919329562 D DE1919329562 D DE 1919329562D DE 329562D D DE329562D D DE 329562DD DE 329562 C DE329562 C DE 329562C
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housing
piston
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knee lever
motor
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DE1919329562D
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Maschb Akt Ges H Flottmann & C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G27/00Jigging conveyors
    • B65G27/10Applications of devices for generating or transmitting jigging movements
    • B65G27/12Applications of devices for generating or transmitting jigging movements of shaking devices, i.e. devices for producing movements of low frequency and large amplitude
    • B65G27/14Applications of devices for generating or transmitting jigging movements of shaking devices, i.e. devices for producing movements of low frequency and large amplitude hydraulic

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Description

Es sind Kniehebelmotoren für Förderrinnenantrieb bekannt, die infolge eines Kniehebelgestänges die erforderliche konstante Beschleunigung bzw. Verzögerung für den Rinnenantneb erzeugen. Die-Getriebe derartiger Motoren sind aber starkem Verschleiß ausgesetzt, namentlich, wenn sie, wie es die Regel ist, in Bergwerken benutzt werden. Es rührt dies teils von der starken Verstaubung her, der die Zapfenlager au· gesetzt sind, teils aber auch daher, daß die Motoren sich in wenig kundiger Hand befinden und die Schmierung infolgedessen häufig vernachlässigt wird.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung, bei der die Verstaubung und mangelhafte Schmierung ausgeschlossen ist. Um dies zu erreichen, ist das Kniehebelgetriebe völlig eingekapselt und das Kapselgehäuse mit dem nach dieser Seite offenen Zylinder zu einem Stück vereinigt. Das Kapselgehäuse kann nunmehr mit öl gefüllt werden, wodurch die Schmierung von Kolben und Getriebeteilen selbsttätig wirkt.
Für den Fall, daß die eine sonst unbeaufschlagte Kolbenseite des Motors ständig und mit gemildertem Triebmitteldruck beaufschlagt werden soll, ist am Kapselgehäuse ein Einlaßstutzen vorgesehen.
In der Zeichnung ist die Erfindung in vier Figuren dargestellt.
Fig. I zeigt einen Längsschnitt,
Fig. 2 einen Grundriß bei abgenommenem Zylinder und Kapseldeckel,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie A-B, und
Fig. 4 einen solchen nach C-D unter Fortlassung des Kolbens.
In dem Gehäuse a, welches mittels seitlich angebrachter Rippen auf Holzbalken, oder U-Eisen befestigt werden kann, ist, in vertikaier Ebene schwingbar, der Kniehebel d, e angeordnet. Das feste Ende dieses Hebelpaares ist an einem Ende des Gel aus es in den beiderseitigen, durch entsprechende Warzen verstärkten Wangen mittels Bolzen f drehbar verlagert. Das sich hin und her bewegende Ende des Kniehebels ist durch den Kreuzkopf g mit der Führüngsstange h verbunden. Die' Stange h wird durch das in der Deckwand des Gehäuses befestigte Lager i einerseits und am Austritt des Gehäuses durch die mit Dichtung versehene Büchse k anderseits geführt, die gleichzeitig als Verschlußdeckel des Geläuses dient. Zur Aufnahme des Vertikaldruckes am Kreuzkopf g gleitet dieser über die Rippe I. Im Knickpunkt m des Kniehebels greift mittels Kolbenstange η der Kolben 0 an, der sich in dem auf die Deckwand des Gehäuses geschraubten Zylinder auf und nieder bewegt. Die Steuerung ist eine indirekte, d. h. zwangläufig-kraftschlüssige. Durch einen Schenkel des Kniehebelarmes werden mittels Gelenkstücks f die beiden Hilfssteuerkolben q und r durch die Bewegung des Arbeitskolbens auf und ab bewegt. Der Hilfssteuerkolben q ist für die Bewegung des Steuerschiebers s in der einen Richtung bestimmt zwecks Einlasses des Triebmittels hinter den Kolben. Der Hilissteuerkolben r dient der Bewegung des Steuerschiebers s in der
anderen Richtung zur Bewirkung des Auspuffs des Triebmittels nach einem bestimmten Hub des Arbeitskolbens. Die Steuerung geht in der Weise vor sich, daß bei einer bestimmten Stellung des Hilfssteuerschiebers r durch die an demselben angebrachte Aussparung Verbindung zwischen dem Preßluft führenden Kanälchen t (Fig. 4) und durch das Kanälchen M mit der einen Seite des Hauptsteuer-Schiebers unter gleichzeitiger Entlüftung der anderen Seite dieses Schiebers hergestellt wird, wodurch der Steuerschieber auf Eintrittsstellung gebracht wird und der Arbeitskolben nach unten geht. Der Kniehebel wird hierdurch geknickt, die Zugstange· also, und mit dieser die Rutsche, infolge der Kniehebelwirkung unter geringstem Luftaufwand energisch angezogen. Nach Zurücklegung eines bestimm-, ten Weges gleitet die Aussparung des Hilfs-
steuerst hiebers r an einer Öffnung ν vorbei, wobei auf gleiche Weise die vorhin, entlüftete Seite des Haupts.teuerschiebers Preßluft erhält unter gleichzeitger Entlüftung der anderen Seite. Der Hauptschieber geht also in seine Anfangslage zurück, womit er das Triebmittel aus dem Arbeitszylinder ins Freie läßt. Die Öffnung ν kann durch eine Schraube o. dgl. verschlossen und statt dessen eine auf dem weiteren Wege des Hilfssteuerschiebers r gelegene öffnur.g w freigegeben werden. Hierdurch tritt die Umsteuerung später ein, d. h. dem Motor wird eine größere Hublänge gegeben. Durch den Stutzen χ kann mittels Reduzierorgans Preßluft von genügendem Drück in. das Gehäuse und somit gegen die untere offene Kolbenseite gegeben werden, wodurch der Motor zweiseitig arbeitet, wie es bei niederfallenden, allmählich mit dem Fortschreiten des Betriebes länger werdenden Rutschen nötig ist, wenn dieselben noch kurz sind und das Gewicht der Rutsche nicht ausreicht, um den Kolben zu heben bzw. den Kniehebel in seine gestreckte Anfangslage zu bewegen.
Zwecks Zusammensetzens, Nachsehens und Auswechselns der Bolzen usw. ist das Gehäuse mit geeigneten Seitenluken und Deckeln zu versehen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Kniehebelmotor für Förderrinnenantrieb, dadu/ch gekennzeichnet, daß das mit dem Motorgehäuse zu einem Fundamentrahmen vereinigte Getriebegehäuse
• als Kapsel ausgebildet ist, die das Getriebe luft- und öldicht umschließt.
2. Kniehebelmotor für Förderrinnenantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebegehäuse gegen den Arbeitszylinder offen ist' und einen Einführungsstutzen (x) besitzt, zum Zwecke, die Rückseite des Arbeitskolbens mit gemindertem Betriebsdruck ständig zu beaufschlagen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919329562D 1919-12-09 1919-12-09 Kniehebelmotor fuer Foerderrinnenantrieb Expired DE329562C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE1919329562D Expired DE329562C (de) 1919-12-09 1919-12-09 Kniehebelmotor fuer Foerderrinnenantrieb

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GB154926A (en) 1921-05-26

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