DE329582C - Als Einzellader verwendbarer Rueckstosslader - Google Patents
Als Einzellader verwendbarer RueckstossladerInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A3/00—Breech mechanisms, e.g. locks
- F41A3/64—Mounting of breech-blocks; Accessories for breech-blocks or breech-block mountings
- F41A3/78—Bolt buffer or recuperator means
- F41A3/80—Adjustable spring buffers
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F41A3/78—Bolt buffer or recuperator means
- F41A3/82—Coil spring buffers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Als Einzellader verwendbarer Rückstoßlader. Die Erfindung betrifft einen als Einzellader verwendbaren Rückstoßlader, bei dem die Wirkung der Vorholfeder auf das Verschlußstück beliebig ausgeschaltet werden kann, derart, daß in solchem Falle die einen gewissen ICraftaufwa.nd erfordernden Operationen, wie das Entriegeln und Öffnen der Waffe, das Ausziehen und Auswerfen der Hülse, selbsttätig ausgeführt werden, während das Schließen und Verriegeln und auch eventuell das Einführen der Patrone bei jedem Schuß durch den Schützen wie üblich von Hand bewirkt werden.
- Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art ist die Vorholfeder mit dem Verschlußstück derart verbunden, daß sie bei geschlossenem Verschlußstück von diesem entkuppelt werden kann. Die Vorholfeder wirkt dann nichtmehr auf das.Verschlußstück und bleibt während dieser Zeit, in der die Waffe als Einzellader verwendet wird, ständig entspannt. Im Gegensatz hierzu bleibt bei der Einrichtung nach der Erfindung die Vorholfeder auch beim halbautomatischen Feuern oder Einzelfeuern ständig gespannt. Hierdurch wird gegenüber den bekannten; Einrichtungen der wesentliche Vorteil erreicht, daß die während des halbautomatischen Feuerns ständig gespannt gehaltene Vorholfeder unmittelbar zum automatischen Feuern in Wirkung treten kann, unabhängig davon, wie bei Wiederbeginn des automatischen .Feuerns die jeweilige Stellung des Verschlußstücks ist. Es genügt hierzu lediglich, den die gespannte Feder haltenden Mechanismus auszulösen.
- Die gespannt gehaltene Felder kann außerdem in gewissen, Fällen als Puffer zur Begrenzung der Rückstoßbewegung - des - Verschlußstücks dienen.
- Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Erfindung. Fig. i ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer mit der vorliegenden Einrichtung versehenen Waffe, und die Fig. i. und 3 sind eine Draufsicht sowie eine Seitenansicht der Einrichtung selbst; .,die Fig. 4 und 5 sind Schnitte nach den Linien A-B der F ig. 3, die die Teile in zwei verschiedenen Lagen darstellen; Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 5; Fig. 7 zeigt einen Einzelteil für sich, und Fig.8 ist eine teilweise Seitenansicht, aus der gewisse innere Teile zu ersehen sind.
- Die dargestellte Waffe ist mit einem Verschlußstück i versehen, das in der Aussparung des. Verschlußgehäuses 2 gleitet und unter der Wirkung einer Vorhol- oder Gegenfeder steht. Diese letztere wird von einer Schraubenfeder 3 gebildet, die sich einerseits gegen den Boden des das Verschlußgehäuse hinten verschließenden hohlen Pfropfens und andererseits gegen den Rand 5 der Hülse 6 stützt. Diese kann sich auf einer zylindrischen Verlängerung 7 des Verschlußstückes verschieben, ohne darauf befestigt zu sein. -Zur Ermöglichung des halbautomatischen Feuerns genügt es, die. Hülse 6 in. dem Augenblick, wo die Feder gespannt wird, in dem Pfropfen 4 festzulegen. In diesem Fall kann sich das Verschlußstlick noch .in dem Verschlußgehäuse verschieben, da die Verlängerung 7 ungehindert aus der Hülse 6 'heraustreten kann.
- Zu diesem Zweck ist die Hülse mit einem Kopf 8 versehen,, der, wenn sich das Verschlußstück am Ende seines Weges nach hinten befindet, in eine kreisförmige Aussparung io eingreift, die in dem Boden des hohlen Pfropfens 4. vorgesehen ist. Hinter dieser Öffnung ist der Teilg gleitbar angeordnet, der ebenfalls mit einer kreisrunden Aussparung 12 versehen ist. Dieser Teilg kann zwei Lagen einnehmen, von denen die in Fig.4_ veranschaulichte dem automatischen Feuern entspricht. In diesem Fall kann der Kopf 8 mit seinem Rand i i ungehindert' die beiden hintereinanderliegenden Aussparungen io und 12 passieren. Nimmt dagegen der Teil 9 die Lage nach Fig, 5 . ein, so verhindert der Rand 13 der Aussparung 12 das °-hleraustreten des Randes oder der Wulst 11 des Kopfes 8, und die Vorholfeder wird so in der Spannlage festgelegt.
- Die Verschiebungen des Teiles 9 werden mittels des Deckels 14 bewirkt, der den Boden des Pfropfens 4 überdeckt. Die Innenfläche des Bodens dieses Deckels ist in Eig. 7-veranschaulicht. Sie besitzt eine Aushöhlung oder Vertiefung z5, deren Ränder 18 und i9 eine Steuerkurve bilden und auf -die Abrundung 16 des Teiles g wirken, wenn man den Deckel 14 dreht. Der Teil 9 wird während seiner Gleitbewegung durch seine Rippen 27 geführt, welche in entsprechende Nuten des Bodens des Pfropfens 4 eingreifen. Eine kleine Feder 17 führt den Teil 9 immer wieder in die Lage für halbautomatisches .Schießen- zurück, wenn diese Verschiebung durch die Lage der Steuerkurve 18 ermöglicht ist (Fig. 5 und 6).
- Dreht man nun den Deckel 14 um etwa go°, so kommt der Teil ig der Steuerkurve mit dem Vorsprung 16 in Berührung und bringt den Teil 9 in die Lage für automatisches Schießen (Fig.4). Ein Knopf 2o, der .unter Wirkung der Feder 17 steht und in die Nuten 21 des Deckels eingreift, ermöglicht die Festlegung des Deckels in -den beiden erforderlichen Lagen. - Zu diesem Zweck ist er mit einem Vorsprung 22 versehen, der in die Rasten 23 und 24 der Nut 21 eingreift.
- Der Rand der Aussparung 12 trägt vorn eine schräge Fläche 25, die derart ist, daß, wenn der Teil 9 in die Lage für halbautomatisches Feuern eingestellt und das Verschlußstück geschlossen ist, beim folgenden Schuß der Rand i z des Kopfes 8 den Teil 9 zurückdrückt und in die Öffnung 12 eindringt,, worauf er von dem Rand dieser, die unter der Wirkung der Feder 17. wieder in ihre Lage zurückgeht, erfaßt wird.
- Auf diese Weise kann man also die. Waffe unabhängig von der Stellung des Verschlußstüches für halbautomatisches Feuern vorbereiten. Ebenso ist dies, für das automatische Feuern der Fäll. Die Benutzung einer Steuerkurve 18, i9 - zur Verschiebung des Teiles 9 hat den besonderen Zweck, diese Verschiebung weniger mühsam zumachen, wenn die Vorhölfeder gespannt ist.
- Wird die Feder beim halbautomatischen Feuern festgelegt, so kann sie noch zur Dämpfung des Stoßes des Verschlußs-tückes gegen die Hülse 6 dienen. Bei der dargestellten Ausführungsform wird das-. Schließen der Waffe, d. i. das. Vorschieben des Verschlußstückes, von. Hand- unter Vermittlung eines Deckels (nicht dargestellt) bewirkt, der auf dem Verschlußgehäuse gleitet und mittels die .Aussparungen 26 dieses durchquerender Vorsprünge auf das Verschlußstück wirkt.
- Der Pfropfen 4 wird.durch irgendeine geeignete Anordnung, z: B. durch Bajonettverschluß, an dem Verschlußgehäuse festgelegt.
Claims (4)
- PATENT-ANSPRÜCHE: i. Als Einzellader verwendbarer Rückstoßlader mit bei Einzelfeuer vom Verschlußstück entkuppelter Vorholfeder, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorholfeder während der Verwendung der Waffe als Einzellader ständig gespannt gehalten ist.
- 2. Als Einzellader verwendbarer Rückstoßlader nach Anspruch i, dadurch. gekennzeichnet, daß sich die Vorholfeder einerseits gegen den Boden des Verschlußgehäuses und. andererseits gegen eine hinter dem Verschlußstück liegende Hülse stützt, die am dem hinteren Ende des Verschlußgehäuses festgehalten wird, wenn .die Vorholfeder gespannt und ein zum Halten der Hülse bestimmter Mechanismus ausgelöst ist.
- 3. Als Einzellader verwendbarer Rückstoßlader nach Anspruch 'i und 2; dadurch gekennzeichnet, daß, die Hülse (6) am hinteren Ende einen an der Achse der Vorholfeder liegenden Kopf (8) aufweist, welcher am Ende eines jeden Rückganges in eine kreisförmige Aussparung eines Gleitriegels (9) eintritt, der seinerseits durch eine Feder so quer verschoben werden kann, daß der Kopf (8) für das halbautomatische Schießen festgehalten wird.
- 4. Als Einzellader verwendbarer Rückstoßlader nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dag die -gespannte Vorholfeder als Dämpfer oder Puffer zur Begrenzung des Rückstoßes des Verschlußstückes dient.
Applications Claiming Priority (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE329582T | 1914-07-03 | ||
| NL8305A NL4071C (de) | 1914-07-03 | 1917-06-07 | |
| GB10373/17A GB117312A (en) | 1914-07-03 | 1917-07-18 | Improvements in or relating to the Mechanism of Automatic Firearms. |
| US193305A US1411473A (en) | 1914-07-03 | 1917-09-26 | Automatic firearm |
| CH80417T | 1918-06-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE329582C true DE329582C (de) | 1920-11-24 |
Family
ID=40445645
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1914329582D Expired DE329582C (de) | 1914-07-03 | 1914-07-03 | Als Einzellader verwendbarer Rueckstosslader |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1411473A (de) |
| CH (1) | CH80417A (de) |
| DE (1) | DE329582C (de) |
| FR (1) | FR535292A (de) |
| GB (1) | GB117312A (de) |
| NL (1) | NL4071C (de) |
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1914
- 1914-07-03 DE DE1914329582D patent/DE329582C/de not_active Expired
-
1917
- 1917-06-07 NL NL8305A patent/NL4071C/xx active
- 1917-07-18 GB GB10373/17A patent/GB117312A/en not_active Expired
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-
1918
- 1918-06-17 CH CH80417A patent/CH80417A/fr unknown
-
1919
- 1919-07-17 FR FR535292D patent/FR535292A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US1411473A (en) | 1922-04-04 |
| NL4071C (de) | 1919-11-01 |
| CH80417A (fr) | 1919-07-16 |
| GB117312A (en) | 1918-07-18 |
| FR535292A (fr) | 1922-04-12 |
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