DE329879C - Zuendvorrichtung - Google Patents
ZuendvorrichtungInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C14/00—Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type
- F42C14/08—Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type for land mines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Air Bags (AREA)
Description
- Zündvorrichtung. Gegenstand der Erfindung ist eine Zündvorrichtung, die dazu dient, Eisenbahnen, Straßen u. dgl. auf lange Zeit unbrauchbar zu machen und Eisenbahnzüge, Straßenfahrzeuge usw. zu zerstören. Zu diesem Zwecke werden in den Unterbau in bekannter Weise Minen gelegt, die zur Detonation .gebracht werden. Die Minen werden in gesichertem Zustande in den Boden eingebracht, durch eine besondere Einrichtung nach einem bestimmten Zeitraum selbsttätig entsichert und durch eine Erschütterung des umgebenden Erdreiches infolge eines darüberfahrenden Fahrzeuges usw. zur Detonation gebracht.
- Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Zündvorrichtung dargestellt, und _zwar bedeutet: Fig. i einen Schnitt nach Linie A-A der Fig. 2, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie B-B der Fig. i; Fig. 3 einen Schnitt nach Linie C-C der Fig. i.
- Bei der anderen Ausführungsform ist: Fig.4 ein Schnitt nach Linie D-D der Fig. 5, Fig. 5 ein Schnitt nach Linie E-E der Fig.4, und Fig. 6 ein Schnitt nach Linie F-F der Fig. 4.
- Die Zündvorrichtung besteht aus einer Einrichtung zum Entsichern der Mine nach einer bestimmten Zeit (Uhrwerk oder sonstigem Mittel). Diese Einrichtung wird im Raum b untergebracht und entsichert die Mine durch Herausziehen des Vorsteckers n. Ferner ist eine Einrichtung vorgesehen, die dazu dient, die geringen Erschütterungen des Erdreiches in eine stärkere Bewegung eines Körpers umzusetzen. Diese Einrichtung besteht in einem Federsystem in Verbindung mit einem Schwingkörper g. Schließlich ist noch eine Einrichtung vorhanden, welche die Zündung bei genügend starkem Ausschlag des Schwingkörpers auf elektrischem, mechanischem oder sonstigem Wege unmittelbar herbeiführt.
- Im Raume c -(Fig. i) befindet sich die Feder f, die den Schwingungskörper g, den Stab h und die Scheibe w trägt und auch nach der Entsicherung in .der dargestellten Ruhelage verbleibt. Bei starker Erschütterung schwingt die Feder, so daß die Spitze des Stabes h die beiden Kontaktfedern m berührt und dadurch den Stromkreis schließt, der von den Akkumulatoren L ausgeht, den Elektromagneten k durchströmt und durch ,die Leitungsdrähte p zu dem in der Mine angebrachten Glühzünder führt. Durch Festhalten der Scheibe w an dem Elektromagneten wird das Zurückschnellen der Feder verhindert, so daß der Strom geschlossen bleibt und die sichere Wirkung des Glühzünders gewährleistet wird.
- Eine andere Ausführungsform nach Fig. ¢ bis 6 besteht darin, daß an den Federn i (Fig. 4) der Ring d aufgehängt ist, an dem mittels der Feder f der Schwingkörper g mit dem Stabe la. befestigt ist. Durch die doppelte Federung soll eine größere Empfindlichkeit gegen Erschütterung und ein stärkerer Ausschlag erreicht werden, damit die der mechanischen Auslösung entgegenstehenden Widerstände überwunden werden können. Durch Übertragung des Winkelhebels o wird der Riegel q zurückgeschoben, der bis dahin durch die Feder v in der Ruhelage festgehalten wird. Dadurch wird der Schlagbolzen s, der in der Hülse r geführt ist, ausgelöst und durch die gespannte Feder t auf das Zündhütchen des Zünders zc geschleudert, der in die Mine hineinragt itnd deren Ladung zur Detonation bringt.
Claims (1)
- PATENT -AN sI'Püc 3E: i. Zündvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß eine zeitlich einstellbare, selbsttätige Entsicherung so angeordnet ist, daß sie die Entzündung infolge von Erschütterungen möglich macht. a. Zündvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Entsicherung durch die Einwirkung eines Zeitwerkes auf einen Entsicherungsvorstecker (n) herbeigeführt wird, der einen an einer Feder (f) aufgehängten Stab (1z) auslöst, welcher nunmehr frei schwingen und bei eintretenden Erschütterungen einen elektrischen Stromkreis schließen kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE329879T | 1918-01-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE329879C true DE329879C (de) | 1920-12-01 |
Family
ID=6187511
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918329879D Expired DE329879C (de) | 1918-01-30 | 1918-01-30 | Zuendvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE329879C (de) |
-
1918
- 1918-01-30 DE DE1918329879D patent/DE329879C/de not_active Expired
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