DE330079C - Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Gasen im elektrischen Flammenbogen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Gasen im elektrischen Flammenbogen

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DE330079C
DE330079C DE1919330079D DE330079DD DE330079C DE 330079 C DE330079 C DE 330079C DE 1919330079 D DE1919330079 D DE 1919330079D DE 330079D D DE330079D D DE 330079DD DE 330079 C DE330079 C DE 330079C
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arc
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J19/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J19/08Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor
    • B01J19/087Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor employing electric or magnetic energy
    • B01J19/088Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor employing electric or magnetic energy giving rise to electric discharges

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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Gasen im elektrischen Flammenbogen.
  • Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Verfahren zur Behandlung von Gasen im elektrischen Flammenbogen und zur Darstellung von Salpetersäure.
  • =4t und H0 (Fig. I) stellen endlose Bänder, Ketten, biegsame Schläuche oder ähnliche elastische Gebilde aus Metall, Metallegierungen oder anderen stromleitenden Materialien dar, die über Rollen B1 bis Bs laufen.
  • Die Rollen B1 bis B6 bestehen aus Steatit oder anderen Isoliermaterialien. Die Rollen, bis Ba sind auf Metallrollen C1 bis C6 (Fig. 1 und Fig. 2) befestigt. Die Metallrollen C1, C2, C4 und C5 laufen auf hohlen, wassergekühlten Achsen D (Fig. 2).
  • E1 und E2 (Fig. r) sind Seilscheiben, die auf den Achsen D1 und D2 (Fig. 1) der Rollen B und BS fest verkeilt sind und durch die Selischeibe P derart angetrieben werden, daß die sich gegenüberliegenden Bänder 241 und A2 in Richtung der Angedeuteten Pfeile in Fig. I voneinander ablaufen.
  • Die Lagerung des ganzen Rollensvstems (Fig. I) geschieht auf dem aus Stahlrohren oder anderen geeigneten Materialien hergestellten Rahmengestell G derart, daß die durch den Abstand der Rollen B1, B2, B3, und B4, B6, B, gebildeten Schenkel des Rahmengestelles durch die spannschraubeuartig ausgebildeten, mit Links- und Rechtsgewinde versehenen Rollenstützlagergestänge H1, H2, 113 und H4 (Fig. I) gegeneinander in Richtung ihrer Längsachsen verstellt werden können, und zwar durch Betätigung der Schneckengetriede I1, I2, I3 und I4 oder ähnliche technische Hilfsmittel. $Die Gestänge H1 bis H4 sind Hohlgestänge, durch die Kühlwasser oder andere kühlende Substanzen, z. B. Luft, geleitet werden kann. Sie sind mit den Achsen der Rollen Bt, B2, B4 und B5 im Sinne der in Fig. 2 angedeuteten Weise verbunden, leiten also das Kühlwasser durch die Achsen D (Fig. 2) der Leitrollen. Die Spannung der Bänder A1 und A2 geschieht durch die vor den Rollen Bs und B" (Fig. I) sitzenden Federn K1 und K2. Die Zuführung des elektrischen Stromes geschieht durch die Bürsten O1 und O2 (Fig. 1). Das Kühlwasser für Rollengestänge, Achsen und Kühlschlangen wird durch die RohrstutzenPj und P, (Fig.1) eingeleitet. L1 und L2 sind Kühlschlangen, die sich an die Achsen D (Fig. 2) anschließen. M (Fig. I) bildet das Gehäuse, welches die Reaktionszone des Flammenbogens nach außen hin abgrenzt.
  • Durch Verwendung von Bändern, Seilen, Ketten oder Schläuchen aus Metall, Metalllegierungen und sonstigen stromleitenden Materialien sind Elektroden unbegrenzter Länge zur Erzeugung des Flammenbogens gegeben.
  • Durch die mechanische Bewegung der sich gegenüberliegenden Elektroden voneinander im Sinne der in Fig. I angedeuteten Pfeile, dfe durch Rotation-der Rollen, bis B6 (Fig. I) erzeugt wird (angetrieben durch die Seilscheiben E1, E2 und F), wird eine immer neue Ansetzstelle für den einzuleitenden Flammenbogen geschaffen. Hierduroh wird eine starke Kühlung der elastischen Elektroden innerhalb und außerhalb des Reaktionsraumes des Flammenbogens erzielt. Die Abkühlung der Elektroden kann durch gasförmige oder flüssige Materialien bewirkt werden. Die starke Abkühlung hat den intensiven Schutz des Elektrodenmaterials gegen Abbrand durch den Flammenbogen zur Folge, und zwar in einem MaBe, wie solcher bei den bisher bekannten Verfahren nicht erreicht werden kann.
  • Durch den ständigen Wechsel der Ansetzstelle des Flammenbogens, und zwar Verteilung der Ansetzstelle über eine beliebig weit begrenzte Fläche, wird auch ferner der Verunreinigung der im Flammenbogen zu behandeInden Gase durch Metalldämpfe, die an nicht wechselnden oder nicht häufig genug wechselnden Ansetzstellen durch übergroße Erwärmung dieser durch den Flammenbogen entstehen, wirksam vorgebeugt.
  • Die Länge der elastischen Elektroden 24, und 2 (Fig. I) kann unbeschadet der Dimensionierung des Raumes, der die Reaktionszone des Flammenbogens einschließt, eine sehr große sein.
  • Durch die Geschwindigkeit, mit der die elastischen Elektroden und A2 voneinander ablaufen, kann die Regulierung des Flammenbogens, d. h. die pro Zeiteinheit erzeugte Zahl der entstehenden Flammenbogen, j eweilig festgelegt werden.
  • Der Flammenbogen wird beiN (Fig. 1) eingeleitet und steigt an den über die Rollen B1, B2, B4 und B5 geleiteten, sich nach Art der Hörnerblitzableiter gegenüberstehenden Nbschnitten der elastischen ElektfodenA, und A auf.
  • Durch die Regulierung der Länge dieser Bandstrecken kann sowohl die Brenndauer des Flammenbogens als auch seine Länge beeinflußt werden und damit der angestrebte Effekt in der Reaktionszone des Flammenbogens.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Behandlung von Gasen itn elektrischen Flammenbogen, dadurch gekennzeichnet, daß der Flammenbogen zwischen Elektroden eingeleitet wird, die aus sich gegenüberliegenden, voneinander ablaufenden, endlosen Bändern, Seilen, Ketten, biegsamen Schläuchen oder ähnlichen Gebilden aus Metall, Metallegierungen oder anderen stromleitenden Materialien bestehen.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des, Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die sich gegenüberliegenden, voneinander ablaufenden Elektroden derart über Leitrollen geführt werden, daß sie Hörnerblitzableiter bilden.
DE1919330079D 1919-09-07 1919-09-07 Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Gasen im elektrischen Flammenbogen Expired DE330079C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1049045B (de) * 1955-08-26 1959-01-22 Klaus Johannes Ylinen Geraet zur Messung der menschlichen Reaktionszeit

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