DE3301847C2 - - Google Patents
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Classifications
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- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
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- E02F9/00—Component parts of dredgers or soil-shifting machines, not restricted to one of the kinds covered by groups E02F3/00 - E02F7/00
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- E02F9/2217—Hydraulic or pneumatic drives with energy recovery arrangements, e.g. using accumulators, flywheels
-
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- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G17/00—Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
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- E02F9/02—Travelling-gear, e.g. associated with slewing gears
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Body Suspensions (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine auf Rädern fahrbare Erdbau
maschine wie Schaufellader, Planierfahrzeug oder dgl.
gemäß den Merkmalen im Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine Erdbaumaschine dieser Art ist aus der US-PS 40 65
143 bekannt. Bei dieser bekannten Baumaschine sind die
federnden Kolben-Zylinder-Einheiten (Federzylinder)
lediglich einseitig, und zwar auf der Kolbenseite, mit
einem Druckmittel beaufschlagbar. Hiermit ist eine
Niveauänderung möglich, und bei ihrer Beaufschlagung
ist eine Federwirkung einstellbar. Bei nicht beauf
schlagtem Federzylinder, also unmittelbarem Aufsitzen
des Fahrzeugaufbaus auf den Fahrzeugachsen, kann es zu
unkontrollierbaren Bewegungen der Fahrzeugachsen und
damit der Fahrzeugräder kommen. Weiter fehlt bei der
bekannten Baumaschine in dem Zustand der Nichtbeauf
schlagung des Federzylinders eine Federung vollkommen.
Es kommt dabei wegen unmittelbarer Übertragung von
Schlägen oder dgl. zu hohen Beanspruchungen in dem
Fahrzeugaufbau und zu einem schlechten Fahrverhalten.
Da des weiteren bei der bekannten Erdbaumaschine die
Radaufhängung lediglich über eine Achsschwinge er
folgt, treten mögliche Kippbewegungen des Fahrzeugauf
baus bei unbeaufschlagtem Federzylinder abrupt, un
vermittelt und mit unkontrollierter Bewegung des Fahr
zeugaufbaus auf. Dies ist besonders bei Fahrzeugen mit
wechselnder Schwerpunktlage wie knickgelenkten Schau
felladern, unerwünscht und sogar gefährlich. Die Stand
sicherheit eines solchen Schaufelladers ist daher ge
ring. Schließlich kann es beim Verändern der Niveaulage
oder auch bei einem Einfederungsvorgang der Federzylin
der zu unterschiedlich schnellen, ggf. ruckartigen
Bewegungen kommen, die bei vollbeladener Schaufel zu
beachtlichen Stößen und Schwingungen führen können.
Weiterhin ist aus der US-PS 35 16 683 eine hydropneuma
tische Federung für Nutzfahrzeuge bekannt, die einen
Federzylinder in Form eines doppelseitig beaufschlagba
ren Druckmittelzylinders aufweist. Die doppelseitige
Beaufschlagbarkeit dient hierbei zum Ausgleich von
Einfederungs- bzw. Ausfederungsvorgängen, um unabhängig
von der Beladung des Fahrzeugaufbaus den Kolben in eine
erwünschte Mittelstellung einstellen zu können, wo
durch gleichmäßige Federungseigenschaften erhalten
bleiben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gat
tungsgemäße Erdbaumaschine so auszugestalten, daß durch
ein einfaches Federungs- und Radaufhängungssystem der
Fahrzeugaufbau sicher abgestützt und ihr Fahrverhalten
verbessert wird, wobei bei eingefahrener Kolben-Zylin
der-Einheit eine gewisse Grundfederung gegeben sein
soll.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im kennzeichnen
den Teil des Patentanspruchs 1 gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung wird eine gute
Abfederung erreicht, die auch schnelle Überführungs
fahrten der Baumaschine selbst möglich macht. Darüber
hinaus ist auch nach Einfahren der Druckmittelzylinder
noch eine gewisse Grundfederung vorhanden. Die Bewe
gungsmöglichkeiten des Fahrzeugaufbaus sind so einge
schränkt bzw. kontrolliert, daß auch bei Fahrzeugen mit
wechselnder Schwerpunktlage, etwa bei einem knickge
lenkten Schaufellader bei beladener und angehobener
Schaufel eine Umsturzgefahr nicht gegeben ist. Durch
die doppelt beaufschlagten Druckmittelzylinder können
besondere Verriegelungseinrichtungen für den eingefah
renen Zustand entfallen. Auch ist die Federungscharak
teristik beim Ein- bzw. Ausfedern leicht einstellbar
und gleichmäßig. Es wird ein definiertes Pendeln der
Radachsen erreicht. Auch im abgesenkten Zustand bieten
die Endlagendämpfungen eine gewisse Abmilderung von
Stößen. Die Querlenker und Querstabilisatoren, die mit
den Schwinghebeln zusammenwirken, ergeben eine kinema
tisch definierte Führung der Schwinghebel und damit
eine vorhersehbare und somit beherrschbare Bewegungs
charakteristik des Fahrzeugaufbaus, was es ermöglicht,
kritische Schwerpunktlagen auszuschließen. Nicht zu
letzt sorgt die Verbindung der Druckmittelzylinder mit
den Federspeichern über Grundlastdämpfer für eine Fe
dercharakteristik, die auch bei wesentlich unterschied
lichen Belastungszuständen der Baumaschine ihr Fahrver
halten verbessert.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausfüh
rungsform beispielhaft veranschaulicht. Dabei zeigt
Fig. 1 in schematischer Seitenansicht einen
fahrbaren Schaufellader mit Knicklen
kung und
Fig. 2 schematisch einen Hydraulikschaltplan
für die Abfederung eines solchen Schau
felladers.
Der Schaufellader besteht aus einem Vorderwagen mit
Vorderrahmen 1 und einem Hinterwagen mit Hinterrahmen
2, welche durch die vertikale Gelenkachse 3 eines
Knickgelenks miteinander verbunden sind. Der mit zwei
Vorderrädern 4 versehene Vorderwagen, auf dem eine
Fahrerkabine 5 angeordnet ist, trägt eine hydraulisch
betätigbare Arbeitsschaufel 6. An dem mit zwei Hinter
rädern 4′ versehenen Hinterwagen kann z. B. ein nicht
näher dargestelltes Aufreißwerkzeug befestigt sein.
Am Vorderrahmen 1 ist ein vorderer, um die horizontale
Achse eines Pendellagers 7 drehbarer Dreieckslängslen
ker oder Schwinghebel 8 angelenkt, welcher die Vorder
achse 9 der Vorderräder 4 trägt. Am Hinterrahmen 2 ist
entsprechend ein um die horizontale Achse eines Pendel
lagers 10 drehbarer hinterer Dreieckslängslenker oder
Schwinghebel 11 angelenkt, welcher die Hinterachse 12
der Hinterräder 4′ trägt. Die Schwinghebel 8 und 11
halten die Vorderachse 9 bzw. die Hinterachse 12 in
Längsrichtung und übertragen die Brems- und Vorschub
kräfte. Bei wirksamer Abfederung dienen sie zur Über
nahme der Pendelbewegungen der Achsen 9 und 12.
Die Schwinghebel 8 und 11 sind mit vorderen und hinte
ren Querlenkern 13 bzw. 14 verbunden, welche zur kor
rekten Achsenführung dienen und seitliche Schubkräfte
aufnehmen. Um die Querneigungen des Fahrzeugs auf ein
zulässiges Maß zu begrenzen, sind ferner an den vorde
ren und hinteren Schwinghebeln 8 bzw. 11 Querstabilisa
toren 15 bzw. 16 angeordnet.
Die vorderen Schwinghebel 8 und damit die Vorderachse 9
werden von zwei vorderen, doppeltbeaufschlagten Druck
mittelzylindern 17 abgestützt, während die hinteren
Schwinghebel 11 entsprechend von zwei hinteren, eben
falls doppeltbeaufschlagten Druckmittelzylindern 18 ab
gestützt sind. Diese Druckmittelzylinder 17 bzw. 18
sind einerseits an die freien Enden der Schwinghebel 8
bzw. 11 und andererseits an dem Fahrzeugaufbau oder dem
Vorder- bzw. Hinterrahmen 1 bzw. 2 angeordnet oder
angelenkt.
Anhand des in Fig. 2 schematisch dargestellten
Schaltplans wird das Abfederungssystem des Schaufella
ders und dessen Funktion erläutert.
Das Hydrauliksystem wird von einer Nullhubregelpumpe 19
versorgt, die ihr Öl aus einem Hydrauliktank 20 mit
Rücklauffilter 20′ und Bypassventil 20′′ ansaugt und es
zu einem Zentralspeicher 21 fördert. Dieser Zentral
speicher 21 ist als Stickstoff-Druckspeicher ausgebil
det, dessen Stickstoff-Füllung von dem Ölraum durch
eine Membrane 22 abgetrennt ist. Über ein Sicherheits
rückschlagventil 23 wird das Öl zu zwei vorderen Ni
veaulagenventilen 24 und zu einem hinteren Niveaulagen
ventil 25 verteilt. Vorzugsweise werden Niveaulagen
ventile 24, 25 mit geschlossener Mitte verwendet.
Diese Ventile 24 und 25 steuern das Öl zu den zwischen
den Schwinghebeln 8 bzw. 11 und dem Fahrzeugaufbau
angeordneten Druckmittelzylindern 17 bzw. 18. In der
Federungsstellung stehen die Druckmittelzylinder 17, 18
ungefähr in Mittelstellung. Zur Einfeder- und Ausfeder
dämpfung sind in diesen Druckmittelzylindern Endlagen
dämpfungen angeordnet. Über ein von einer Druckluftver
sorgung 26 gespeistes Niveaulagenschaltventil 27 und
zwei Niveaulagenzylinder 28 ist die Federung absenkbar
bzw. sind die Druckmittelzylinder 17 in die Endlagen
dämpfung einfahrbar. In diesem Zustand ist der Fahr
zeugaufbau praktisch nahezu starr oder fast starr mit
der betreffenden Fahrzeugachse verbunden, d. h. es ist
nur noch ein geringer Restfederweg im Dämpfungsbereich
der Druckmittelzylinder vorhanden, der vernachlässigbar
ist.
Wenn das Fahrzeug z. B. über Unebenheiten der Straße
oder des Bodens fährt, die von den Rädern auf die Achse
übertragen werden, so werden die Druckmittelzylinder 17
bzw. 18 bzw. deren Kolben aus ihrer Mittellage verschoben.
Das dadurch verdrängte Öl wird über Grundlastdämpfer 29
bzw. 30 gedämpft in die Federspeicher 31, 31′ bzw. 32
verdrängt, wobei für jedes Vorderrad 4 zwei Federspei
cher 31, 31′ und für jedes Hinterrad 4′ ein Federspei
cher 32 vorgesehen sind. Das in diese Federspeicher
einströmende Öl komprimiert die durch die Membrane vom
Ölraum abgetrennte Stickstoff-Füllung des Speichers.
Beim Ausfedervorgang drückt der Stickstoff über die
Membrane das Öl über die Grundlastdämpfer 29 bzw. 30 in
die Druckmittelzylinder 17 bzw. 18 zurück, und die
Druckmittelzylinder fahren, gedämpft durch das kolben
stangenseitig anstehende Öl, das über ein Druckreduzier-
und Sicherheitsventil 33 eingespeist wird, bis in die
Endlagendämpfung aus. Für Spitzendruckbedarf ist an die
Kolbenstangenseite ein Vorspannspeicher 34 angeschlos
sen. Zu hohe Druckspitzen sichert das Sicherheitsventil
im Druckreduzierventil 33 ab. An der Hinterachse sind
die beiden Druckmittelzylinder 18 durch Drosselrück
schlagventile 35 gegeneinander abgesichert. Mit 36 ist
eine Rücklaufleitung bezeichnet. Die Leitungen 37 und
38 führen zur Arbeitshydraulik.
Claims (5)
1. Auf Rädern fahrbare Erdbaumaschine wie Schaufel
lader, Planierfahrzeug oder dgl., insbesondere knickge
lenkter Schaufellader, mit einer hydraulischen oder
hydropneumatischen niveauregulierbaren Abfederung der
Radachsen, die von drehbar gelagerten Schwinghebeln
gehalten sind, welche von durch Druckmittel beauf
schlagten federnden Kolben-Zylinder-Einheiten, die
zwischen den Schwinghebeln der Fahrzeugachsen und dem
Fahrzeugaufbau gelenkig gelagert und mit Federspeichern
verbunden sind, abstützbar sind, dadurch gekennzeich
net, daß die federnden Kolben-Zylinder-Einheiten aus
doppelseitig beaufschlagbaren Druckmittelzylindern (17,
18) bestehen, daß die Druckmittelzylinder (17, 18) mit
Endlagendämpfungen versehen sind, daß die Radachsen (9,
12) oder Schwinghebel (8, 11) mit Querlenkern (13, 14)
und Querstabilisatoren (15, 16) zusammenwirken und daß
die Druckmittelzylinder (17, 18) mit den Federspeichern
(31, 31′, 32) über Grundlastdämpfer (29, 30) verbunden
sind.
2. Erdbaumaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß für jedes Vorderrad (4) zwei Federspei
cher (31, 31′) und für jedes Hinterrad (4′) ein Feder
speicher vorgesehen sind bzw. ist.
3. Erdbaumaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Druckmittel in die kolbenstan
genseitige Zylinderkammer der Druckmittelzylinder (17,
18) über ein Druckreduzier- und Sicherheitsventil (33)
einbringbar ist.
4. Erdbaumaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Druckmittelzylinder (18) für
die Hinterräder durch zwischengeschaltete Drosselrück
schlagventile (35) gegeneinander abgesichert sind.
5. Erdbaumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch an die Kolbenstangenseite der
Druckmittelzylinder angeschlossene Vorspannspeicher
(34).
Priority Applications (1)
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| DE19833301847 DE3301847A1 (de) | 1983-01-20 | 1983-01-20 | Auf raedern fahrbare baumaschine wie schaufellader, planierfahrzeug od.dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833301847 DE3301847A1 (de) | 1983-01-20 | 1983-01-20 | Auf raedern fahrbare baumaschine wie schaufellader, planierfahrzeug od.dgl. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3301847A1 DE3301847A1 (de) | 1984-10-25 |
| DE3301847C2 true DE3301847C2 (de) | 1988-06-09 |
Family
ID=6188775
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833301847 Granted DE3301847A1 (de) | 1983-01-20 | 1983-01-20 | Auf raedern fahrbare baumaschine wie schaufellader, planierfahrzeug od.dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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1983
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Also Published As
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| DE3301847A1 (de) | 1984-10-25 |
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