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Vorrichtung zur Abscheidung und Gewinnung des von den Abgasen eines
Trockners mitgeführten wasseraufsaugefähigeny sehr leichten, klebrigen Trocken gutes.
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Bei den bestehenden, z. B. für Futtermittel, chemische Erzeugnisse
o. dgl. dienenden Trockenanlagen werden Abgase mittels einer Gebläsevorrichtung
o. dgI. ins Freie befördert. Die Abgase enthalten, namentlich bei Fördervorrichtungen
mit verhältnismäßig sehr leichtem Trockengut, beträchtliche Mengen des Trockengutes,
deren Zurückgewinnung zur Schaffung eines wirtschaftlichen Betriebes notwendig ist,
ganz abgesehen davon, daß die Verbreitung feinen Staubes in die Umgebung der Trockenanlagen
aus-Gesundheitsgründen vermieden werden muß.
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Es ist bereits bekannt, die Ausscheidung des in dem Luftstrome von
Trockenanlagen mitgeführten Trockengutes dadurch anzustreben, daß der das Trockengut
mitführende Luftstrom aus der senkrecht aufsteigenden Richtung des Abzugsschachtes
seitlich abgelenkt wird, wobei die oberen Kanalwände an den Ableitungsstellen als
Prallplatten wirken, an denen das Trockengut zur Seite und nach unten geschleudert
wird. Diese Wirkung soll nun der Erfindung gemäß für verhältnismäßig sehr leichtes,
wasseraufsaugefähiges klebriges Trockengut, wie z. B. Strohkraftfutter 0. dgl.,
dadurch noch wesentlich verbessert werden, daß man das durch den Anprall nach unten
abgelenkte Trockengut unmittelbar nach seinem Austritt aus den Zuführungsrohren
durch Berieselung mit Wasser oder Dampf zusätzlich belastet und dann in besonderen
Gefäßen, die unterhalb des eigentlichen Gasstromes liegen, sammelt. Weil das Trockengut
wasseraufsaugefähig ist, wird es nicht nur durch den Anprall, sondern auch durch
die unmittelbar darauffolgende Wasserberieselung in einer Weise beeinflußt, daß
es zuverlässig in das Sammelgefäß herabsinkt.
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Der von dem Trockengut befreite Strom wird ins Freie geleitet.
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In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der die Erfindung
bildenden Vorrichtung wiedergegeben.
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Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung mit einem das
senkrechte Abzugsrohr ringförmig umgebenden Sammelbehälter und Fig. 2 eine Ausführungsform,
bei welcher der Sammelbehälter seitlich von dem senkrechten Abzugsrohr angeordnet
ist.
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Mit I ist das den Luftstrom und das Trockengut zuführende Leitungsrohr
bezeichnet, das in einem sogenannten Zyklon 2 mündet, auf dessen schneckenförmig
gewundenen Würden 3 das Trockengut abgelagert und dem Stutzen 4- zugeführt wird.
Der Luftstrom, der noch erhebliche Mengen des Trockengutes mitführt, entweicht durch
das Rohr 5 in lotrechter Richtung nach oben. Durch die Prall. scheibe 6 wird der
Luftstrom gezwungen, in Richtung der Pfeile 7 auszubiegen, um dann wiederum in lotrechter
Richtung durch das Rohr 8 abzuziehen.
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Das mit dem Luftstrom mitgeführte Trockengut wird durch die PraIlscheibe
6 veranlaßt, einen Weg einzuschlagen, der ungefähr der Richtung der Pfeile g entspricht.
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Das herabfallende Trockengut wird in einer die Rohre 5 und 8 ringförmig
umgebenden Kammer IO gesammelt, aus der es durch Türen, Schieber o. dgl. nach Bedarf
entfernt werden kann.
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Um das Herabfallen des Trockengutes in die Kammer IO zu sichern,
und um die Anreicherung der Luft mit dem Staube des Trockengutes zu verhindern,
dient eine Berieselungsvorrichtung, die aus einem Wasser oder Dampf zuführenden
Rohr 11, einem tJberleitungsrohr I2 und der Brausevorrichtung I3 besteht.
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In dem in Fig. 2 veranschaulichten Ausführuugsbeispiel setzt sich
auf den Zyklon 2 ein lotrechtes Rohr 14 auf, das mit einer seitlichen Öffnung 15
versehen ist. Diese seitliche Öffnung 15 ist mittels eines Kastens I6 geschlossen,
an dessen unterste Stelle ein Rumpf 17 angeschlossen ist. Der in dem Rohr 14 aufsteigende
Luftstrom stößt gegen die Prallscheibe I8 an, weicht in Richtung der Pfeile 19 aus
und schleudert das mitgeführte Trockengut in die Kammer 16. Das Trockengut lagert
sich in Richtung der Pfeile 20 in dem Rumpf I7 ab. Der Luftstrom entweicht in Richtung
des Pfeiles 21 in den oberen Teil 22 des Abzugsrohres, das mit einer schrägen Platte
23 versehen sein kann, um etwa nocl in dem Luftstrom vorhandenes Trockengut in die
Kammer I6 zurückgleiten zu lassen. Das Trockengut wird nach Öffnung des Schiebers
24 aus dem Rumpf 17 in einen daruntergestellten Sack 25 gesammelt. Die Berieselung
des Trockengutes erfolgt hier durch die Brause 26. -Besonders zweckmäßig erscheint
die vorstehend beschriebene Einrichtung zum Trocknen von wasseraufsaugefähigen Futtermitteln
o. dgl. Sie kann natürlich auch für jede andere Art von ähnlichem Trockengut, das
bei dem Trocknen zur Staubbildung neigt, Anwendung finden.