DE3301954C2 - - Google Patents

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DE3301954C2
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    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
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Description

Die Erfindung betrifft ein geneigtes Dach, bestehend aus einer tragenden Unterkonstruktion sowie aus einem auf dieser aufliegenden Dachbelag, der aus einer aus Dichtungsbahnen gebildeten Dachhaut und aus darauf verlegten Rasenstücken zusammengesetzt ist.
Bei einem durch die DE-OS 31 02 083 bekannten Dach dieser Art verläuft die Rasenfläche durchgehend und parallel zur Unterkonstruktion. Sie weist somit deren Neigung auf. Dies hat zur Folge, daß bei den bei Satteldächern, Walmdächern und dgl. üblichen Neigungen von oben auf die Rasenfläche auftreffendes Wasser, beispielsweise Regenwasser, in erheblichem Umfang auf dieser Fläche nach unten in die Regenrinne abläuft, so daß nur ein verhältnismäßig kleiner Teil des Wassers in den die Wurzeln des Rasens aufnehmenden Boden gelangt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Dach der einleitend beschriebenen Art so auszubilden, daß ein möglichst großer Teil des darauf auftreffenden Wassers in die die Wurzeln des Rasens aufnehmende Bodenschicht der Rasenstücke gelangt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß die Unterkonstruktion so ausgebildet ist und die Rasenstücke so verlegt sind, daß diese für darauf auftreffendes Wasser Sammelflächen oder Sammelräume bilden, die eine Verzögerung des Wasserablaufs zur Traufe hin bewirken.
Vorteilhaft ist die Anordnung so getroffen, daß der obere Teil der Unterkonstruktion durch eine treppenförmige Schalung gebildet ist, auf deren im wesentlichen parallel zur Traufe verlaufenden, waagerecht liegenden Abschnitten die Rasenstücke waagerecht liegend verlegt sind. Es sind natürlich in Abhängigkeit von der Gestalt des Daches auch andere Anordnungen denkbar. Entscheidend ist jedoch, daß eine derartige treppenförmige Ausgestaltung der Schalung zu horizontalen Flächen führt, auf denen die Rasenstücke verlegt werden können. Auf diese Weise kann eine Steildachbegrünung erreicht werden, bei welcher die Rasenstücke in der einer Flachdachbegrünung entsprechenden Weise angeordnet werden können.
Die Anwendung der Lehre gemäß der Erfindung führt einmal dazu, daß das Regenwasser trotz der Dachneigung nicht zu einem großen Teil ungenutzt abläuft, sondern in den die Wurzeln des Rasens aufnehmenden Boden eindringt. So wird eine ausreichende Bewässerung des Rasens jedenfalls unter den in Mitteleuropa vorherrschenden Witterungsbe­ dingungen gewährleistet. Dies schließt natürlich die Möglichkeit nicht aus, daß bei extremer Trockenheit eine künstliche Bewässerung, beispielsweise durch Besprengen des Daches, erforderlich sein kann. Aber auch hierbei gilt, daß das so zugeführte Wasser ebenfalls verhältnismäßig schnell in den Boden eindringt, da es nicht oder nur in geringem Umfang nach unten abfließt. Tatsächlich erlaubt die erfin­ dungsgemäße Anordnung der Rasenfläche, die Dicke der Bodenschicht im Vergleich zu der bei einem Steildach sonst notwendigen Schichtdicke merklich zu verringern, beispielsweise auf einen Wert in der Größenordnung von 5 cm. Selbstverständlich fließt auch beim Dach gemäß der Erfindung überschüssiges Wasser letztenendes nach unten ab in die Dachrinne. Hierbei besteht aber nicht die Gefahr, daß bei Vorliegen ungünstiger Umstände Teile der Rasenstücke, insbesondere der Bodenschicht, weggeschwemmt werden.
Zweckmäßig ist die Anordnung so getroffen, daß die die Wurzeln des Rasens aufnehmende Bodenschicht der Rasenstücke eine Dicke aufweist, die zumindest der Höhe des firstseitig benachbarten vertikalen Schalungsabschnittes entspricht. Auf diese Weise wird erreicht, daß die vertikalen Abschnitte der einzelnen Schalungsstufen in jedem Falle abgedeckt sind. Im Ergebnis wird sich oberseitig eine im wesentlichen einheitlich bewachsene Fläche bilden, wobei natürlich vorauszusetzen ist, daß die Steigung der einzelnen Stufen bei konstanter Neigung des Daches gleich ist und eine bestimmte Höhe nicht übersteigt, die sich beispielsweise aus der Höhe der Bodenschicht ergibt. Normalerweise wird gelten, daß die Anzahl der Stufen mit zunehmender Neigung des Daches größer wird. Nach Möglichkeit sollte die Anordnung so getroffen sein, daß der Rasen eines jeweils auf der unteren von zwei benachbarten Stufen liegenden Rasenstückes die Boden­ schicht des auf der darüber befindlichen Stufe liegenden Rasenstückes seitlich abdeckt.
Die normalerweise in einem Dach unerläßlichen Lüftungsöff­ nungen können als Durchbrechungen in einem oder mehreren vertikalen Schalungsabschnitten ausgebildet sein, wobei der jeweils darüber liegende waagerechte Schalungsabschnitt etwas in Richtung zur Traufe hin verlängert sein kann, um die betreffende Lüftungsöffnung nach oben hin abzuschirmen. Gegebenenfalls kann es notwendig sein, die der Lüftungsöffnung zugekehrte Seite des auf der darunter liegenden Stufe verlegten Rasenstückes etwas abzuschrägen, um zu verhindern, daß die Lüftungsöffnungen durch das nachwachsende Gras im Laufe der Zeit mehr oder weniger verschlossen werden.
Die die Dachhaut bildenden Dichtungsbahnen sind vorteilhaft im Bereich der vertikalen Schalungsabschnitte einander überlappend befestigt.
Gemäß einer weiteren Ausführungsart der Erfindung kann der obere Teil der Unterkonstruktion durch eine ebene, der Dachneigung entsprechend geneigte Schalung gebildet sein, auf deren Oberseite die parallel dazu verlaufenden Rasenstücke in einen Abstand voneinander aufweisenden, etwa parallel zur Traufe verlaufenden Streifen verlegt sind.
Eine derartige Anordnung hat die Bildung grabenartiger Vertiefungen zur Folge, in denen sich das auf der Rasenfläche in Richtung zur Traufe hin abfließende Wasser sammelt und von dort in die traufseitig sich anschließenden Bodenschichten einsickert. Es ist möglich, zwischen sämt­ lichen in Dachneigungsrichtung aufeinanderfolgenden Rasenabschnitten einen derartigen Abstand vorzusehen. Es kann aber auch ausreichen, derartige Abstände nur jeweils zwischen einigen Ra­ senabschnitten vorzusehen. Um die jeweils durch einen solchen Abstand gebildeten Rasenstreifen in ihrer Lage zu halten, wird es im allgemeinen zweckmäßig sein, daß die traufenseitigen Ränder dieser Streifen jeweils durch eine auf der Unterkonstruktion festgelegte Halterung umgriffen sind.
Es ist auch möglich, an der treppenförmigen Schalung traufenseitig Halterungen vorzusehen, die nach oben vor­ stehen und in die die Wurzeln des Rasens aufnehmende Bodenschicht eingreifen oder den Rasenabschnitt zumindest auf einem Teil seiner Höhe umgreifen. Diese Halterungen sind zweckmäßig im Bereich der Überlappungen der Dichtungsbahnen angeordnet. Aller­ dings wird bei Verlegung der Streifen auf den im wesentli­ chen waagerecht verlaufenden Abschnitten eine besondere Halterung nur an wenigen Stellen oder in Ausnahmefällen erforderlich sein.
Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann in der die Wurzeln des Rasens aufnehmenden Bodenschicht der Rasenstücke ein Bewässerungsrohr, z. B. ein biegsamer Kunststoff­ schlauch, mit in die Bodenschicht mündenden Wasserdurch­ trittsöffnungen vorgesehen sein. Eine solche Anordnung ist insbesondere im Bereich von sehr steilen bis vertikal verlaufenden Dachflächen oder Aufbauten, z. B. an den Seitenflächen von Kaminen, vorteilhaft, da in diesen Bereichen im allgemeinen von außen aufgebrachtes Wasser, sei es durch Regen, sei es durch künstliche Bewässerung, nicht in ausreichendem Maße in den Boden eindringt. Selbstver­ ständlich ist es auch möglich, ein derartiges Bewässerungs­ rohr auch in anderen Bereichen des Daches zu verlegen, um ggfs. die auf dem ganzen Dach befindliche Rasenfläche bewässern zu können.
Eine Möglichkeit bei sehr steil oder vertikal verlaufenden Dachbereichen besteht darin, die Oberseiten der die Wurzeln enthaltenden Bodenschicht gegenüber der Oberseite der Unterkonstruktion schräg geneigt verlaufen zu lassen.
Zweckmäßig dürfte es jedoch sein, vertikal verlaufende Flächen nach Möglichkeit zu vermeiden, beispielsweise dadurch, daß ein Schornstein außenseitig von unten nach oben sich verjüngend ausgebildet ist.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfin­ dung im Schema dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Satteldach, und
Fig. 2 einen Querschnitt durch eine zweite Ausführungsform eines Satteldaches.
Das in Fig. 1 dargestellte Satteldach besteht aus einer tragenden Unterkonstruktion, deren Sparren 10 oberseitig eine Schalung 12 tragen, die aus Holz, aber auch aus anderen geeigneten Werkstoffen bestehen kann. Diese Schalung 12 ist treppenartig ausgebildet derart, daß sie aus aufeinanderfol­ genden waagerechten Abschnitten 14 besteht, zwischen denen jeweils in der üblichen Weise ein vertikal verlaufender Schalungsabschnitt 16 angeordnet ist. Auf diese Weise wird die Oberseite der tragenden Unterkonstruktion in horizontal verlaufende streifenartige Abschnitte 18 unter­ teilt, die in der Projektion auf eine horizontale Ebene eine zusammenhängende Fläche ergeben. Es ist natürlich, abweichend von der Darstellung in der Zeichnung, auch möglich, die waagerechten Abschnitte 14 gegenüber den jeweils zugeordneten vertikalen Abschnitten 16 in Richtung zur Traufe hin etwas vorstehen zu lassen.
Auf der Schalung 12 sind Dichtungsbahnen 20 derart einander überlappend angeordnet, daß der traufseitige Rand 22 der jeweils überdeckenden Bahn 20 den firstseitigen Rand 24 der jeweils überdeckten Bahn 20 abdeckt. Letztere ist in ihrem Überlappungsbereich durch Nägel oder auf eine andere geeigne­ te Weise an der Schalung 12 befestigt, und zwar jeweils an einem ihrer vertikalen Abschnitte 16.
Auf den waagerechten Schalungsabschnitten 14 werden vorteil­ haft aus einzelnen Rasenstücken 29 bestehende, streifenförmig ausgebildete Rasenabschnitte verlegt, die sich in der Draufsicht insgesamt zu einer geschlossenen Rasenfläche ergänzen. Dabei werden im Laufe der Zeit die einzelnen Stücke 29 jedes Rasenabschnitts zusammenwachsen. Entsprechendes gilt auch für die einzelnen Rasenabschnitte unter der Vorausset­ zung, daß, wie in der Zeichnung dargestellt, die das Wurzelwerk enthaltenden Bodenschichten 42 miteinander in Berührung kommen, also einander etwas in vertikaler Richtung überlappen. Abweichend von der in der Zeichnung dargestellten Ausfüh­ rungsform kann die Anordnung aber auch so getroffen sein, daß die Höhe jeder Bodenschicht 42 der Höhe des zugehörigen vertika­ len Schalungsabschnitts 16 entspricht oder sogar etwas kleiner ist als dieser. Für das Aussehen des Daches ist dies im Ergebnis ohne Belang, da nach gewisser Zeit ohnehin der Bewuchs zweier benachbarter streifenförmiger Rasenabschnitte ineinander übergeht.
Bei dem in Fig. 1 der Zeichnung dargestellten Ausführungs­ beispiel weisen die beiden Seiten des Daches unterschied­ liche Neigungen auf. Dies hat zur Folge, daß die Breite der waagerechten Schalungsabschnitte 14 auf der linken Dachseite mit geringerer Neigung größer ist als die Breite der entsprechen­ den Schalungsabschnitte 14 auf der rechten Dachseite. Umgekehrt sind die vertikalen Schalungsabschnitte 16 auf der rechten Dach­ seite höher als auf der linken Seite des Daches.
Die Dachrinne 28 ist zweckmäßig im Bereich des untersten waagrechten Schalungsabschnittes 30 angeordnet, wobei zwischen den zu beiden Seiten befindlichen Rasenstreifen eine entsprechende Aussparung vorgesehen ist. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Dachrinne 28 unmittelbar hinter der Sichtblende 32 anzubringen, so daß in diesem Fall an der Außenseite der Dachrinne 28 kein Rasenstreifen mehr vorhanden wäre.
Das Dach gemäß der Erfindung kann ohne weiteres auch mit den erforderlichen Lüftungsöffnungen 34 versehen sein. Die Zeich­ nung läßt erkennen, daß diese Öffnungen 34 zweckmäßig im Bereich der vertikalen Schalungsabschnitte 16 angeordnet sind. Dabei kann der jeweils darüber befindliche waagerechte Schalungsabschnitt 14 etwas in Richtung zur Traufe hin vorge­ zogen sein, so daß die betreffende Lüftungsöffnung 34 nach oben hin abgeschirmt ist.
Die Außenflächen des Kamins 38 sind ebenfalls mit Rasenstücken abgedeckt. Die Anbringung dieser Rasenstücke erfolgt in der bereits in der DE-OS 31 02 083 beschriebenen Weise. Ab­ weichend davon kann die Oberseite 40 der Bodenschicht 42 aber auch abgeschrägt sein, so daß sich für den eigentlichen Rasen bessere Wachstumsbedingungen ergeben.
Zur Erzielung einer gleichmäßigeren Bewässerung ist inner­ halb der den Kamin 38 verkleidenden Rasenstücke ein biegsamer Kunststoffschlauch 46 verlegt, der mit Durchbre­ chungen versehen ist, durch die Wasser in die Bodenschicht 42 der Rasenstücke eindringen kann. Die Verbindung mit einer Wasserquelle erfolgt durch ein im Kamin 38 verlegtes Rohr 48.
Bei dem in Fig. 1 der Zeichnung dargestellten Ausführungs­ beispiel weisen beide Seiten des Daches jeweils eine konstante Neigung auf. Es ist natürlich auch möglich, die Seitenflächen des Daches gewölbt, also etwas konkav oder konvex, auszubilden. In diesem Fall würden die Breite der waagerechten Schalungsabschnitte 14 und die Höhe der vertikalen Schalungsabschnitte 16 sich an den jeweils gegebenen Neigungswinkel anpassen, d. h., daß sich über die Höhe des Daches die Abmessungen für die waagerechten und vertikalen Abschnitte 14 bzw. 16 ändern.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 sind die auf einer Dachgaube 150 verlegten Rasenstücke 129 parallel zum traufseitigen Rand der Gaube angeordnet. Dabei ist zwischen den in Richtung der Gaubenneigung aufeinanderfolgenden Rasenstücken 129 jeweils ein Abstand belassen, so daß ein Sammelraum 152 entsteht. Das den Sammelraum 152 jeweils firstseitig begrenzende Rasenstück 129 wird durch eine letzteres trauf­ seitig umgreifende Halterung 154 in ihrer Lage gesi­ chert. Die Halterung 154 kann in der Weise angebracht sein, wie es in der DE-OS 31 02 083 beschrieben ist, also im Überlappungsbereich zwischen zwei aufeinanderfolgenden Dichtungsbahnen 120.
Die Sammelräume 152 dienen als kleine Rückhaltebecken für Wasser, das, beispielsweise in Form von Regen, auf die die Dachgaube 150 oberseitig abdeckende Rasenfläche fällt. Die Breite dieser Sammelräume 152 kann ohne weiteres so gewählt werden, daß sie einerseits ihrer Funktion als Wasserreservoir gerecht werden, andererseits aber so schmal sind, daß sie das Aussehen des Daches nicht beeinträchtigen. Die Funktion dieser Sammelräume 152 besteht ohnehin nicht darin, über längere Zeiträume Wasser zu speichern; vielmehr soll nur verhindert werden, daß von oben auf die Rasenfläche fallendes Wasser so schnell abfließt, daß es kaum Gelegenheit hat, in die Bodenschicht 142 einzudringen.
Die in Fig. 2 im Zusammenhang mit einer Dachgaube 150 dargestellte Anordnung der Rasenabschnitte ist nicht auf Dachgauben 150 beschränkt. Vielmehr kann das ganze Dach in dieser Weise mit Rasen abgedeckt sein. Dies kann unter Umständen bei sehr steilen Dächern sogar vorteilhaft sein, da eine treppenför­ mige Ausgestaltung hierbei zu sehr schmalen, waagerechten Schalungsabschnitten 14 und sehr hohen vertikalen Schalungsab­ schnitten 16 führen würde. Die Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist in solchen Fällen auch deshalb besonders zweckmäßig, weil mit zunehmender Neigung des Daches die Geschwindigkeit, mit der das Wasser nach unten abfließt, zunimmt und damit die Möglichkeit, daß das Wasser von der Oberfläche in die Bodenschicht 142 eindringt, geringer wird.

Claims (8)

1. Geneigtes Dach, bestehend aus einer tragenden Unterkonstruktion sowie aus einem auf dieser aufliegenden Dachbelag, der aus einer aus Dichtungsbahnen gebildeten Dachhaut und aus darauf verlegten Rasenstücken zusammengesetzt ist, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Unterkonstruktion so ausgebildet ist und die Rasenstücke (29; 129) so verlegt sind, daß diese für darauf auftreffendes Wasser Sammelflächen oder Sammel­ räume (152) bilden, die eine Verzögerung des Wasserab­ laufs zur Traufe hin bewirken.
2. Dach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil der Unterkonstruktion durch eine treppenförmige Schalung (12) gebildet ist, auf deren im wesentlichen parallel zur Traufe verlaufenden, waagerecht liegenden Abschnitten (14) die Rasenstücke (29) waagerecht liegend verlegt sind.
3. Dach nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Wurzeln des Rasens aufnehmende Bodenschicht (42) der Rasenstücke (29) eine Dicke aufweist, die zumindest der Höhe des firstseitig benachbarten vertikalen Schalungs­ abschnitts (16) entspricht.
4. Dach nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß Lüftungsöffnungen (34) als Durchbrechungen in einem oder mehreren vertikalen Schalungsabschnitten (16) ausgebildet sind.
5. Dach nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeich­ net, daß die die Dachhaut bildenden Dichtungsbahnen (20) im Bereich der vertikalen Schalungsabschnitte (16) einander überlappend befestigt sind.
6. Dach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil der Unterkonstruktion durch eine ebene, der Dachneigung entsprechend geneigte Schalung gebildet ist, auf deren Ober­ seite die parallel dazu verlaufenden Rasenstücke (129) in einen Abstand voneinander aufweisenden, etwa parallel zur Traufe verlaufenden Streifen verlegt sind.
7. Dach nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die traufseitigen Ränder der durch die Rasenstücke (129) ge­ bildeten Streifen jeweils durch eine auf der Unterkonstruktion festgelegte Halterung (154) umgriffen sind.
8. Dach nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß in der die Wurzeln des Rasens aufnehmenden Bodenschicht (42; 142) der Rasenstücke (29; 129) ein Be­ wässerungsrohr, z. B. ein biegsamer Kunststoffschlauch (46), mit in die Bodenschicht (42; 142) mündenden Wasserdurch­ trittsöffnungen vorgesehen ist.
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