DE330201C - Elektrische Alarmvorrichtung fuer Laeuterfaesser der Fellbearbeitung - Google Patents
Elektrische Alarmvorrichtung fuer Laeuterfaesser der FellbearbeitungInfo
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B1/00—Manufacture of leather; Machines or devices therefor
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B2700/00—Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
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Description
- Elektrische Alarmvorrichtung für Läuterfässer der -Fellbearbeitung. Bekanntlich werden die Felle zur Herstellung von Pelzwaren zwecks Entfaltung und Haltbarmachung im Läuterfaß einer Behandlung unterzogen, wobei das Faß über einer Feuerstelle umläuft. Dieses Umlaufen des Fasses erfolgt meistens durch Riemenantrieb von einem Motor aus auf ein mit dem Faß verbundenes, Vorgelege. Versagt der Antrieb, z. B. durch Kurzschluß im Motor, Abrutschen des Treibriemens von der Festscheibe auf die Leerscheibe o. dgl., so wird das Faß in seinem Umlauf unterbrochen und dadurch nunmehr einseitig der Feuerstelle ausgesetzt. Infolgedessen tritt an der feuerbestrahlten Faßstelle baldigst eine derartige starke Hitze auf, daß durch diese,die im Faßinnern liegenden Felle schwer beschädigt und vielfach vollständig unbrauchbar werden. Dieses bedeutet für den Kürschner einen sehr hohen Schaden.
- Diesem fühlbaren übelstand soll mittels der Erfindung in sicherster Weise abgeholfen werden, und zwar durch eine Alarmvorrichtung, welche bei Versagen des' Triebwerkes eine Glocke einschaltet und durch ihr Läuten auf die Gefahr aufmerksam macht. Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführung des Erfindungsgegenstandes; es zeigen: Fig. i eine Ansicht der Alarmvorrichtung, Fig: 2 eine Seitenansicht von Fig. i, Fig. 3 einen Grundriß von Fig. i und Fig. q. und 5 die Alarmvorrichtung in Verbindung mit einem Läuterfaßantrieb.
- Auf dem aus nichtleitendem Stoff bestehenden Lagerbock i ist die mittels Metallstützen 2 gehaltene Metallscheibe 3 befestigt, in welcher der aus nichtleitendem Stoff bestehende Kern q. sitzt. Durch den Kern ¢ führt die Welle 5, die auf einer Hartplatte 6 im Bock i stehend gelagert ist. Im Bock i ist die Ausnehmung 7 vorgesehen zur Aufnahme einer auf der Welle 5 aufgekeilten Schnurscheibe B. Oberhalb des Bockes i und unterhalb des Kernes q. trägt die Welle 5 den Schleifring 9, an den sich mittels der Schleiffeder to der .Stromschlußknopf i i anlegt. Die Feder io wird durch den Steg 12 am Bock i gehalten. Auf dem Wellenende 5 sitzt der mit Schlitz 13 versehene Stellarm 14., der durch eine Scheibe und eine Mutter 15 auf dem Wellenende 5 in seiner jeweiligen Lage befestigt wird. An dem dem Schlitz 13 entgegengesetzten Ende 16 ist der Gewichtshebel 17 drehbar angelenkt, dessen Gewicht 18 auf dem Hebel 17 ,mittels: Schraube ig verstellbar befestigt ist. Die Leitungsdrähte 30 werden mittels der Stromschlußschrauben 2o, 21 bef estig t.
- Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Das Läuterfaß 22 (Fig. q.) wird durch die Zahnräder 23 und 2q. in Umlauf versetzt. - Zu diesem Zwecke ist neben dem Zahnrad 2q. auf gleicher Achse 25 das aus, einer Festscheibe 26 und, einer Leerlaufscheibe 27 bestehende Vorgelege angeordnet. Neben der Festscheibe 26 ist auf der Achse 25 die Schnurscheibe 28 befestigt. Vor dieser Schnurscheibe 28 wird die beschriebene Alarmvorrichtung eingebaut. Hierauf werden die Schnurscheiben 8 und 28 durch eine Treibschnur @29 verbunden. Von den gtromschlußsch.rauben 2o und 21 werden alsdann die Leitungsdrähte 30 zu dem Element 31 und der Alarmglocke 32 in bekannter Weise gelegt. Nachdem die Feuerstelle 33 unterhalb des die Felle aufnehmendenFasses22 gefahrenworden ist, wird letzteres durch Umschalten des Riemenantriebes von der Leerlaufscheibe 27 auf die Festscheibe 26 in Umlauf versetzt. Infolgedessen dreht sich auch die Schnurscheibe 28, welche wiederum durch die Treibschnur 29 die Schnurscheibe 8 antreibt. Diese Schnurscheibe 8 nimmt nunmehr die Welle 5 mit und diese den Gewichtshebel 17 mit Gewicht 18. Naturgemäß sind hierbei der Gewichtshebel 17 und das Gewicht 18 der auftretend'enFliehkraft unterworfen und heben sich von der Metallscheibe 3 ab.
- Tritt eine Störung im Antrieb des Läuterfasses 22 ein, wodurch sein Stillstand herbeigeführt wird, so kommt auch die Schnurscheibe 8 mit den angeschlossenen Gliedern zum Stillstand und der Gewichtshebel 17 mit seinem Gewicht 18 fällt auf die Scheibe 3 zurück. Da der elektrische Strom vom Element 31 einerseits durch die Schraube 2o, Metallstütze 2 in die Scheibe 3 geleitet wird und anderseits durch die Schraube 21, Steg 12, Feder io, Schleifknopf i i, Schleifring 9 in die Welle 5 und von hieraus durch den Stellarm 1,4 in den Gewichtshebel 17, 18 geführt wird, wobei der nichtleitende Kern q. eine Stromverbindung zwischen Seheibe 3 und Welle 5 verhindert, so tritt ein Stromschluß zum Läutewerk mit dem Augenblick -ein, in dem der Gewichtshebel 17,18 auf die Scheibe 3 fällt. Hierdurch tritt das Läutewerk 32 sofort in Tätigkeit und macht auf die Gefahr aufmerksam; so daß dieser durch entsprechendes Eingreifen begegnet werden kann.
- Um beim Außerbetrieb des Läuterfasses ein Ausschalten des Läutewerkes herbeizuführen, genügt ein Zurücklegen des Gewichtsliebels 17,18 auf den Stellarm 1q.. Jedoch kann nach Belieben auch in der Leitung 30 noch ein Schalter angeschlossen werden.
- Beim Vorhandensein mehrerer Läuterfässer können ihre Alarmvorrichtungen in einer Tafel vereinigt werden. Die auftretende Gefahr wird dann durch Signal und Sichtbarwerden der Läuterfaßnummer auf der Tafel gemeldet. Statt des Läutewerkes kann auch ein Lichtsignal vorgesehen werden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUcH: Elektrische Alarmvorrichtung für Läuterfässer der Fellbearbeitung, dadurch gekehnzeichnet, d'aß von der Antriebswelle (25) des Läuterfasses (22) aus durch Schnurscheibentrieb (8, 28, 29) eine mit einem angelenkten Gewichtshebel (17, 18) versehene nichtleitend gelagerte Welle (5) angetrieben wird', die einerseits durch Schleifstücke (9, io, 11, 12) und anderseits durch eine Scheibe (3) und Stützen (2) mit einer Signalvorrichtung stromleitend verbunden ist, und zwar derart, daß beim Stillstand der Welle(5) der Gewichtshebel (17, 18) infolge Aufliegens auf der Scheibe (3) den Strom schließt und die Signalvorrichtung in Tätigkeit setzt, während beim Umlauf der Welle (5) der Gewichtshebel (17, 18) infolge der Fliehkraft von der Scheibe (3) abgehoben wird und! dadurch den Strom zur Signalvorrichtung unterbricht. ''
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE330201T | 1920-05-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE330201C true DE330201C (de) | 1920-12-09 |
Family
ID=6188892
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920330201D Expired DE330201C (de) | 1920-05-15 | 1920-05-15 | Elektrische Alarmvorrichtung fuer Laeuterfaesser der Fellbearbeitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE330201C (de) |
-
1920
- 1920-05-15 DE DE1920330201D patent/DE330201C/de not_active Expired
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