DE3302425A1 - Einrichtung zum verstellen des schaerblattes einer schaermaschine entsprechend dem schaerbandauftrag - Google Patents

Einrichtung zum verstellen des schaerblattes einer schaermaschine entsprechend dem schaerbandauftrag

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DE3302425A1
DE3302425A1 DE19833302425 DE3302425A DE3302425A1 DE 3302425 A1 DE3302425 A1 DE 3302425A1 DE 19833302425 DE19833302425 DE 19833302425 DE 3302425 A DE3302425 A DE 3302425A DE 3302425 A1 DE3302425 A1 DE 3302425A1
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    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02HWARPING, BEAMING OR LEASING
    • D02H13/00Details of machines of the preceding groups
    • D02H13/16Reeds, combs, or other devices for determining the spacing of threads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Warping, Beaming, Or Leasing (AREA)

Description

  • EINRICHTUNG ZUM VERSTELLEN DES SCHÄRBLATTES EINER
  • SCHÄRMASCHINE ENTSPRECHEND DEM SCHÄRBANDAUFTRAG' EINRICHTUNG ZUM VERSTELLEN DES SCHÄRBLATTES EINER SCHÄRMASCHINE ENTSPRECHEND DEM SCHÄRBANDAUFTRAG Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Verstellen des vom Schärschlitten einer Schärmaschine getragenen Schärblattes beim Schären eines Wickels entsprechend dem Schärbandauftrag, bei welcher das Schärblatt am freien Ende eines Schwenkarmes angeordnet ist, dessen anderes Ende um eine im Schärschlitten gelagerte Achse schwenkbar ist und welchem ein Getriebe eine auf den Zuwachs des Schärbandauftrags abgestimmte Schwenkbewegung etwa radial zur Wickelachse erteilt.
  • Beim Schären werden die für eine bestimmte Webkette benötigten Fäden in Form nebeneinanderliegender Schärbänder auf die Schärtrommel einer Schärmaschine aufgewickelt, um anschliessend in voller Breite gleichzeitig auf einen Kettbaum umgebäumt oder der Schlichtmaschine vorgelegt werden zu können. Hierbei werden die von Spulen eines Spulengatters abgezogenen Fäden einem Schärblatt zugeleitet. Dieses ordnet die Fäden in der gewünschten Schärbandbreite und Schärdichte und bewirkt durch ihm erteilte kontinuierliche und stufenweise Verschiebungen in Längsrichtung der Schärtrommel einerseits das Versetzen der Ablage der Schärbandlagen auf der Wickeltrommel entsprechend dem Vorschub beim Wickeln und anders seits die Verschiebung des Ansatzes der Schärbänder um jeweils eine Schärbandbreite auf der Schärtrommel nach Erreichen des gewünschten Schärbandauftrages. Die Steuerung der Ablage der Schärbandlagen auf der Wickeltrommel schräg entlang dem Konus bzw. der freien Seitenfläche des vorhergehend geschärten Bandes erfolgt in der Regel über ein verstellbares Wechselgetriebe, das die Drehung der Wickeltrommel auf eine Schärschlittenverschiebespindel überträgt. In das Gewinde dieser Spindel greift ein Schärschlitten, welcher das Schärblatt trägt und durch die Drehung der Spindel in Längsrichtung der Wickeltrommelachse verschoben wird.
  • Beim Erzeugen des Wickels ist ausserdem dafür zu sorgen, dass der Abstand zwischen der Auflaufstelle der Fäden eines Schärbandes auf den entstehenden Wickel und dem Schärblatt möglichst konstant und möglichst gering ist.
  • Das Schärblatt muss zu diesem Zweck entsprechend dem wachsenden Schärbandauftrag auf der Wiokeltrommel verstellt werden können.
  • Einrichtungen die eine solche Verstellung des Schärblattes ermöglichen sind beispielsweise aus den DE-OS 25 10 517 und 25 11 954 oder aus der CH-PS 292 373 bekannt. Das Schärblatt sitzt dabei am freien Ende eines Armes, dessen anderes Ende um eine im Schärschlitten gelagerte Achse schwenkbar ist.
  • Bei der Anordnung nach der DE-OS 25 10 517 tastet eine Fühlwalze den jeweiligen Schärbandauftrag auf der Wickeltrommel ab und verschwenkt über eine Kurvenscheibe, einen Kurbeltrieb und ein Gestänge den Schwenkarm in der Weise, dass der Abstand zwischen dem Schärblatt und dem Auflaufpunkt der Fäden auf dem wachsenden Wickel konstant bleibt.
  • Bei der Ausführung nach der DE-OS 25 11 954 ist zwischen den Enden des Schwenkarmes an diesem eine Zahnstange angelenkt, in welche ein Ritzel eingreift. Beim Schärvorgang wird dieses Ritzel so angetrieben, dass es, über die von ihm linear verschobene Zahnstange, eine Verschwenkung des Schwenkarmes und damit eine Verstellung des Schärblattes konform mit dem wachsenden Schärbandauftrag auf der Wickeltrommel erzeugt.
  • Bei der Anordnung nach der CH-PS 292 373 schliesslich ist im Mittelbereich des Schwenkarmes ein Bügel längsverstellbar befestigt, dessen freie Schenkelenden je in einer am Schärschlitten angeordneten Kulisse geführt sind. Diese Kulissen werden beim Wickelvorgang durch eine Steuerwelle verschwenkt und verschwenken ihrerseits über den Bügel den das Schärblatt tragenden Schwenkarm um seine Schwenkachse, sodass auch hier wieder der jeweilige Abstand zwischen dem Schärblatt und dem Auflaufpunkt der Fäden auf dem wachsenden Wickel angenähert konstant bleibt.
  • Während diese bekannten Ausführungen sogenannter Schärblattabhebeeinrichtungen ihre Aufgabe, den Abstand zwischen Fadenauflaufstelle und möglichst nahe an diese angeordnetem Schärblatt möglichst konstant zu halten erfüllen können, hat sich im Gebrauch solcher Einrichtungen gezeigt, dass hierbei die Fäden des Schärbandes länger dauernd auf unveränderter Höhe durch das Schärblatt laufen und durch das ständige Reiben an der gleichen Stelle der Schärblattzähne diese angreifen und beschädigen können. Die Folgen davon sind vermehrt auftretende Fadenbrüche oder aufgerissene Fadenfibrillen, sowieeine verkürzte Lebensdauer der Schärblätter infolge dieser lokalen Abnützungserscheinungen.
  • Mit der Erfindung wird die Aufgabe gelöst, die vorerwähnten Nachteile der bekannten Schärblattabhebeeinrichtungen zu vermeiden, ohne dass hierzu etwa das Schärblatt in einem grösseren Abstand von der Auflaufstelle der Fäden auf die Wickeltrommel angeordnet werden müsste und insbesondere auch ohne die Primärfunktion dieser Abhebeeinrichtungen, nämlich die Konstanthaltung des Abstandes zwischen Fadenauflaufstelle und Schärblatt zu beeinträchtigen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemässe Einrichtung dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, die dieser Schwenkbewegung eine oszillierende Zusatzbewegung überlagern, welche das Schärblatt angenähert in seiner Ebene in eine Schwingung versetzt, deren Amplitude kleiner als die Schärblatthöhe ist.
  • Wie ohne weiteres verständlich, wird durch die dauernde Schwingung des Schärblattes jegliches Einschneiden von Fäden in die Zähne des Schärblattes durch ständiges Reiben an der gleichen Zahnstelle verunmöglicht was einerseits die Lebensdauer des Schärblattes erheblich erhöht und anderseits durch den Wegfall von Zahnschäden auch Fadenbeschädigungen durch das Schärblatt vermeidet. Dabei wird der Fadenlauf durch das Schärblatt in keiner Weise beeinflusst.
  • Zweckmässig ist es hierbei, wenn die genannten Mittel die Zusatzbew.gung unabhängig von der Schwenkbewegung des Schwenkarmes erzeugen.
  • Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform erteilen die genannten Mittel der Schwenkachse des Schwenkarmes eine oszillierende Bewegung, wobei hierzu die Schwenkachse des Schwenkarmes als angetriebene Exzenterwelle ausgebildet sein kann. Dadurch können die Mittel zur Erzeugung der Zusatzbewegung vom näheren Bereich des Schärblattes ferngehalten werden.
  • Zur Anpassung an verschiedene Betriebsbedingungen ist es ausserdem zweckmässig, wenn die Amplitude der Zusatzbewegung zwischen 0 und einem Höchstwert verstellbar ist und/oder wenn die Frequenz der oszillierenden Zusatzbewegung einstellbar ist.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert.
  • Es zeigt: Fig. 1 die zur Erläuterung der Vorgänge beim Schären erforderlichen Teile einer Konusschärmaschine in Draufsicht, Fig. 2 eine entsprechende Seitenansicht; Fig. 3a, 3b, 3c schematisch verschiedene Betriebsstellungen der Abhebeeinrichtung und, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 1.
  • In den Fig. 1 und 2 ist mit 1 eine Schärtrommel herkömmlicher Bauart bezeichnet, die in bekannter Weise beiderends in Lagern eines Maschinengestells 3 gelagert und durch einen Motor drehantreibbar ist.
  • Die Schärtrommel 1 weist einerends in bekannter Weise einen meist durch Konuslatten gebildeten verstellbaren Konus 2 auf, der die entsprechend der Konusneigung schräg aufeinander aufgewickelten Lagen des ersten ge- wickelten Schärbandes abstützt. Jedes Schärband besteht aus einer Vielzahl einzelner Fäden F, (Fig. 2), welche von Spulen, die auf einem Schärgatter aufgesteckt sind, abgezogen und in einer bestimmten Reihenfolge und Zahl zur Bildung des Schärbandes durch ein Schärblatt 11 geführt werden, welches die gewünschte Schärbandbreite und die Schärbanddichte erzeugt.
  • Zu Beginn eines Schärprozesses wird das erste Schärband an der Schärtrommel 1 befestigt. Danach wird die Schärtrommel 1 in Rotation versetzt und das erste Schärband in der gewünschten Kettlänge aufgewickelt. Die Steuerung der versetzten Ablage der einzelnen Schärbandlagen entlang dem Konus 2 erfolgt in Abhängigkeit der Trommeldrehung über ein Wechselgetriebe. Dieses treibt eine Schärschlittenverschiebespindel 5, in deren Gewinde der Schärschlitten 4 eingreift, der am Ende eines Schwenkarmes 9 das Schärblatt 11 trägt.
  • Die Drehung der Trommel 1 in Wickelrichtung bewirkt über das Wechselgetriebe eine Drehung der Spindel 5 und damit ein kontinuierliches Verschieben des Schärschlittens 4 und über diesen des Schärblattes 11, welches das Schärband führt, in Richtung des Pfeiles 7 in Fig. 1 in der Weise, dass das Schärband schräg entlang dem Konus 2 gewickelt wird.
  • Nach Erreichen der gewünschten Länge der zu schärenden Kette wird die Trommel 1 stillgesetzt. Für das Schären des nächsten Schärbandes neben dem soeben fertiggestellten ersten Schärband, wird der Schärschlitten 4 mit dem Schärblatt 11 in eine neue Ausgangsstellung verschoben, welche sicherstellt, dass der konusseitig erste Faden des nun zu wickelnden zweiten Bandes in einem der Schärdichte genau entsprechendem Abstand vom letzten Faden des bereits geschärten ersten Bandes auf die Trommel zu liegen kommt. Danach wird in gleicher Weise wie das erste Schärband und anschliessend an dieses, das zweite Schärband bis zur gleichen Länge auf die Trommel 1 geschärt und der Vorgang mit weiteren Schärbändern wiederholt bis die Kette in ihrer vollen gewünschten Breite auf die Trommel 1 geschärt ist.
  • Um eine einwandfreie Ablage des Schärbandes auf der Trommel 1 zu gewährleisten sollte das Schärblatt 11 möglichst nahe an der Trommel 1 angeordnet werden können, d.h. der Abstand zwischen dem Schärblatt 11 und dem Auflaufpunkt P (Fig. 2) auf der Trommel 1 sollte möglichst klein und zudem während des Wickelprozesses möglichst konstant bleiben. Dies ist nur möglich, wenn das Schärband 11 während des Schärvorganges entsprechend dem wachsenden Wickel auf der Trommel 1 etwa radial von der Trommelachse abgehoben wird. Solche Abhebeeinrichtungen sind, wie erwähnt,bekannt.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Abhebeeinrichtung entspricht derjenigen, welche in der eingangs genannten CH-PS 292 373 der gleichen Anmelderin beschrieben ist, weshalb sie hier nur grob erläutert wird. Am Schlitten 4 ist das eine Ende des Schwenkarmes 9 um eine Schwenkachse 8 als Drehachse schwenkbar gelagert. An seinem entgegengesetzten Ende trägt der Schwenkarm 9 eine Tragvorrichtung 10 für das Schärblatt 11. Auf den Schwenkarm 9 ist ein Bügel 12 aufgeschoben, welcher mit Hilfe einer seinen Steg durchsetzenden Stellschraube 12a auf dem Schwenkarm 9 verstellbar fixiert ist. An den freien Enden der beiden Schenkel des Bügels 12 sind auf Bolzen 12b Rollen gelagert, welche je in einer Kulisse 13a geführt sind. Die Kulissen 13a sind seitlich an je einem Arm 13 angeordnet. Die beiden Arme 13 sitzen auf den Enden einer im Schlitten 4 gelagerten Steuerwelle 14.
  • In der in der vorgenannten CH-PS 292 373 beschriebenen Weise werden die Steuerwelle 14 und über sie die beiden Arme 13 und damit die Kulissen 13a nach Massgabe des wachsenden Wickels auf die Trommel 1 während des Schärvorganges verschwenkt. Die Verschwenkung der Kulissen 13a hat ihrerseits über den Bügel 12 eine Verschwenkung des Schwenkarmes 9 und mit ihm des Schärblattes 11 um die Schwenkachse 8 zur Folge, durch welche der Abstand zwischen Schärblatt 11 und dem jeweiligen Auflaufpunkt der Fäden F auf die Trommel 1 konstant gehalten wird.
  • In den Fig. 3a und 3b ist schematisch die Lage der wesentlichen Elemente der soeben beschriebenen Abhebeeinrichtung zu Beginn des Schärvorganges (Fig. 3a) und gegen Ende des Schärvorganges (Fig. 3b) veranschaulicht.
  • Dabei entspricht die Lage der Elemente in Fig. 3a derjenigen in Fig. 2. In Fig. 3b bezeichnet W den zu berücksichtigenden Schärbandauftrag.
  • Die Fig. 3a und 3b lassen erkennen, dass sich zufolge der Lageveränderungen des Schärblattes in Richtung des Pfeiles Q (Fig. 3b) im Verlauf des Schärens auch die Berührungspunkte der durch das Schärblatt 11 laufenden Fäden an den Zähnen des Schärblattes jeweils etwas verschieben. Es hat sich aber gezeigt, dass diese geringen Verschiebungen nicht genügen um Beschädigungen der Schärblattzähne und, in Wechselwirkung dazu, der Fäden sicher zu vermeiden. Besonders beim Schären von Ketten mit kleinem Auftrag pro Trommeldrehung, dann also, wenn nur geringe Schärbandauftragsdicken auf der Trommel entstehen, können die Fäden längere Zeit an der gleichen Zahnstelle reiben und dadurch die Zähne lokal angreifen und beschädigen. Um diese Erscheinung mit Sicherheit zu vermeiden sind Massnahmen getroffen, um der durch die Steuerwelle 14 bewirkten Schwenkbewegung des Schwenkarmes 9 zur Berücksichtigung des Schärbandauftrags und unabhängig von dieser eine oszillierende Zusatzbewegung zu überlagern, welche das Schärblatt in eine schnelle Schwingung etwa in seiner Ebene versetzt, deren Amplitude natürlich kleiner sein muss, als die Schärblatthöhe.
  • Durch diese fortwährende, in Fig. 3c durch Pfeil S angedeutete Schwingung, wird ein länger dauerndes Reiben der Fäden an der gleichen Stelle des Schärblattes verunmöglicht ohne dass dabei der Fadendurchlauf durch das Schärblatt in irgendeiner Weise gestört wird.
  • Wie aus der Fig. 4 ersichtlich ist, wird diese Zusatzbewegung auf einfachste Weise dadurch erhalten, dass der Schwenkachse 8 des Schwenkarmes 9 eine oszillierende Bewegung erteilt wird. Zu diesem Zweck ist die Schwenkachse 8 des Schwenkarmes 9 als Exzenterwelle ausgebildet. Das betreffende Ende des Schwenkarmes 9 trägt einen Ring 15, mittels welchem er drehbar auf einer einstellbaren Exzenterbüchse 16 gelagert ist. Die Exzenterbüchse 16 ist auf der Schwenkachse 8 mittels einer Stellschraube17 dreheinstellbar. Die Exzenterbüchse 16 ist so ausgebildet, dass, je nach ihrer Einstellung auf der Achse 8, eine Drehung einer Exzenterantriebswelle 18 dem Bügel 9 eine oszillierende Schwingung mit einer Amplitude zwischen 0 und einem maximalen Wert vermittelt, die dem Schärblatt 11 über die Bügelbolzen 12b als Drehpunkt die gewünschte oszillierende Zusatzbewegung in seiner Ebene erteilt. Die Bewegungsbahn der Schwenkachse 8 ist in Fig. 3c veranschaulicht, aus welcher die soeben erläuterte Erzeugung der zusätzlichen Bewegung des Schärblattes entnommen werden kann.
  • Wie wiederum aus der Fig. 4 ersichtlich, ist die Exzenterantriebswelle 18 in Lagern des Gehäuses des Schlittens 4 drehbar gelagert und trägt an ihrem dem Exzenter entgegengesetzten Ende ein Kettenrad 19 das Ubr eine Kette 20 von einem nicht näher dargestellten Antrieb dauernd angetrieben ist. Der Antrieb des Kettenrades 19 und damit des Exzenters kann beispielsweise über entsprechende Getriebe direkt vom Antrieb der Schärmaschine abgenommen werden, oder es kann hierfür ein separater Motor vorgesehen werden.
  • Die gewünschte zwischen 0 und einem Höchstwert kleiner als die Schärblatthöhe verstellbare Amplitude der Zusatzbewegung des Schärblattes, kann am Exzenter eingestellt werden, wozu zweckmässig eine Skala als Einstellhilfe vorgesehen wird. Zweckmässig wird auch eine Verstellbarkeit der Frequenz der durch die Exzenteranordnung erzeugten Schwingung des Schärblattes vorgesehen. Dies kann entweder durch ein dem Antrieb der -Exzenterantriebswelle 18 vorgeschaltetes Schaltgetriebe oder, im Falle des Antriebes der Welle 18 durch einen separaten Motor durch Veränderung der Drehgeschwindigkeit dieses Motors erreicht werden.
  • Wie die vorstehende Beschreibung der Mittel für die Erzeugung einer der Abhebebewegung des Schwenkarmes 9 überlagerten oszillierenden Zusatzbewegung des Schärblattes 11 erkennen lassen, hängt diese Zusatzbewegung weder zeitlich noch mechanisch mit der Abhebewegung zusammen. Die Zusatzbewegung ist auch gewährleistet, wenn die Abhebevorrichtung wirkungslos ist und umgekehrt ist es auch möglich, für bestimmte Anwendungsfälle durch Verstellung des Exzenters auf Amplitude 0, oder durch Stillsetzen des Antriebes der Exzenterantriebswelle 18 auf die Zusatzbewegung zu verzichten.
  • Ausser der Exzenteranordnung und deren Antrieb sind auch keinerlei zusätzlichen Aenderungen oder Teile erforderlich, sodass auch ein nachträglicher Einbau in bestehende Maschinen auf einfachste Art und mit wenigen Mitteln möglich ist.
  • Wichtig ist, wie ebenfalls erkennbar, dass die Mittel zur Erzeugung der zusätzlichen Bewegung weder die Seitenverschiebung des Schlittens 4 behindern, noch in den näheren Bereich des Schärblattes 11 ragen, wo enge Platzverhältnisse herrschen und eine bestmögliche Zugänglichkeit und optische Kontrolle erwünscht sind.
  • Selbstverständlich sind anstelle der beschriebenen Erzeugung der Zusatzbewegung durch eine kreisende Bewegung der Schwenkarmachse eine Reihe von weiteren Möglichkeiten denkbar um der Schärblattbewegung durch die Anhebeeinrichtung eine oszillierende Zusatzbewegung zu überlagern. So ist auch eine Hubbewegung mittels Kraftzylinder denkbar, die ebenfalls auf die Schwenkachse des Schwenkarmes oder aber auf einen anderen Bereich des Schwenkarmes einwirkt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Einrichtung zum Verstellen des vom Schärschlitten einer Schärmaschine getragenen Schärblattes beim Schären eines Wickels entsprechend dem Schärbandauftrag, bei welcher das Schärblatt am freien Ende eines Schwenkarmes angeordnet ist, dessen anderes Ende um eine im Schärschlitten gelagerte Achse schwenkbar ist und welchem ein Getriebe eine auf den Zuwachs des Schärbandauftrages abgestimmte Schwenkbewegung etwa radial zur Wickelachse erteilt, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (15,16,18) vorhanden sind, die dieser Schwenkbewegung eine oszillierende Zusatzbewegung überlagern, welche das Schärblatt (11) angenähert in seiner Ebene in eine Schwingung versetzt, deren Amplitude kleiner als die Schärblatthöhe ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch die genannten Mittel (15,16,18)die Zusatzbewegung unabhängig von der Schwenkbewegung des Schwenkarmes (9) erzeugbar ist.
  3. 3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Mittel der Schwenkachse (8) des Schwenkarmes (9) eine oszillierende Bewegung erteilen.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (8) des Schwenkarmes (9) als angetriebene Exzenterwelle ausgebildet ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das schwenkachsenseitige Ende des Bügels (9) als Exzenterring (15) ausgebildet ist, welcher auf einer Exzenterhülse (16) sitzt die verstellbar auf der Exzenterwelle (8) fixierbar ist.
  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Amplitude der Zusatzbewegung zwischen 0 und einem Höchstwert verstellbar ist.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenz der Zusatzbewegung einstellbar ist.
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH38789A (de) * 1906-09-05 1907-12-15 Friedrich Schorn Kettenschermaschine
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