DE330242C - Anordnung von Fahrleitungen elektrischer Bahnen - Google Patents

Anordnung von Fahrleitungen elektrischer Bahnen

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DE330242C
DE330242C DE1918330242D DE330242DD DE330242C DE 330242 C DE330242 C DE 330242C DE 1918330242 D DE1918330242 D DE 1918330242D DE 330242D D DE330242D D DE 330242DD DE 330242 C DE330242 C DE 330242C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/02Details
    • B60M1/06Arrangements along the power lines for reducing interference in nearby communication lines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)

Description

  • Anordnung von Fahrleitungen elektrischer Bahnen. Die Erfindung betrifft eine Fahrleitung für elektrkche Bahnen, bei der zwei Fahrdrähte wechselweise auf den nacheinanderfolgenden Masten oder Befestigungsstellen angebracht sind und deren untere durchhängende Teile jeweils mittels Drähte oder Stäbe an den darüber befindlichen Teilen des anderen Drahtes angehängt sind. Gemäß der Erfindung sind die einzelnen zwischen zwei Befestigungsstellen durchhängenden Teile des Fahrdrahtes voneinander isoliert, und jeder Teil für sich wird von der Speiseleitung gespeist. Dementsprechend müssen auch .in die Aufhängedrähte, die zwei Fahrdrähte miteinander verbinden, Isolatoren eingebaut werden. Es ist möglich, parallel zu den Speiseleitungen auch die Rückleitungen zu führen in solcher Nähe, daß sich die Induktionswirkungen der beiden Leitungen nahezu aufheben und dadurch Störungen in benachbarten Telephonleitungen vermieden werden. Die großen Schleifen, die sonst durch die Fahrdrähte zwischen zwei Streckenunterbrechungen und die Schienen als Stromrückleitung gebildet wurden, werden bei der Anordnung nach der Erfindung ebenfalls vermieden.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Fig. x in der Ansicht von der Seite, in Fig. 2 in der Ansicht von oben. i, 2 sind die Fahrdrähte, die abwechselnd an aufeinanderfolgenden Befestigungspunkten aufgehängt sind. Dementsprechend- ist der Fahrdraht i an den Tragisolatoren q. und 5 und der Fahrdraht 2 an dem mittleren -Tragisolator b befestigt. Jeder der Fahrdrahtabschnitte zwischen zwei Aufhängepunkten ist von dem darauffolgenden Abschnitt durch einen besonders eingebauten Isolator 7, ß, g getrennt. Um eine Berührung der Fahrdrähte zu verhindern, sind an den Überschneidungsstellen Schnallenisolatoren io eingebaut, welche die Fahrdrähte im Abstand voneinander halten. In die Hängeorgane i=, durch welche der untere Fahrdraht an dein darüberhängenden befestigt ist, sind ebenfalls Isolatoren 12 eingebaut, so daß eine vollkommene elektrische Trennung der einzelnen Fahrdrahtabschnitte gewährleistet ist. -In dem Ausführungsbeispiel ist der Abstand der einzelnen Fahrdrahtabschnitte noch dadurch besonders gesichert, daß in der Mitte zwischen zwei Befestigungsstellen besondere Abzüge 13 angeordnet sind. 1q. ist eine Speiseleitung, von der besondere Stromzuführungenzujedem Fahrdrahtabschnittzwischen zwei Befestigungsstellen geführt sind. 15. ist die Stromrückführung, die zweckmäßig in solcher Nähe zur Speiseleitung =q. liegt, daß störende Induktionserscheinungen bei benachbarten Anlagen vermieden werden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Anordnung von Fahrleitungen elektrischer Bahnen, bei der zwei Drähte wechselweise an nacheinanderfolgenden Befestigungsstellen angebracht sind und der unten durchhängende Teil des einen Drahtes jeweilig an dem entsprechenden darüber befindlichen Teil des anderen Drahtes angehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder zwischen zwei Befestigungsstellen liegende Fahrdralitteil von den anderen Fahrdrahtteilen elektrisch isoliert ist und von einer gemeinsamen Speiseleitung getrennt gespeist wird, zu der zweckmäßig die Stromrückleitung in solcher Nähe parallel geführt ist, daß störende Induktionserscheinungen bei benachbarten Anlagen vermieden werden.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch z, gekennzeichnet durch Schnallenisolatoren (Zo) o. dgl. zur räumlichen Trennung der einzelnen Fahrdrahtabschnitte voneinander.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch x oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Trennung der einzelnen Fahrdrahtabschnitte voneinander besondere Abzüge (z3) angeordnet sind, die zweckmäßig in der Mitte zwischen zwei Befestigungsstellen angreifen.
DE1918330242D 1918-11-29 1918-11-29 Anordnung von Fahrleitungen elektrischer Bahnen Expired DE330242C (de)

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