DE330308C - Steuerung fuer Lufthaemmer mit besonderem Druckluftbehaelter zur Abgabe von einzelschlaegen - Google Patents

Steuerung fuer Lufthaemmer mit besonderem Druckluftbehaelter zur Abgabe von einzelschlaegen

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DE330308C
DE330308C DE1919330308D DE330308DD DE330308C DE 330308 C DE330308 C DE 330308C DE 1919330308 D DE1919330308 D DE 1919330308D DE 330308D D DE330308D D DE 330308DD DE 330308 C DE330308 C DE 330308C
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    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/22Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers
    • B21J7/24Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers operated by steam, air, or other gaseous pressure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/46Control devices specially adapted to forging hammers, not restricted to one of the preceding subgroups

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Steuerung für Lufthämmer mit besonderem Druckluftbehälter zur Abgabe von Einzelschlägen. Es sind doppeltwirkende Luftdruckhämmer bekannt, die außer der normalen Steuerung dui eh ein oder zwei zwangläufig verbundene Steuerorgane für Hochhalten, Reihenschläge oder Niederpressen noch eine besondere Kammer besitzen, die von einem der beiden Pumpenräume oder aus einem besonderen Zylinder mit Druckluft gefüllt wird, tun dieselbe mit einem Male auf die Oberseite des Bärkolbens unter gleichzeitiger Freigabe eines Auspuffkanals auf seiner unteren Seite wirken zti lassen und so einen kräftigen Einzel- oder Setzschlag zu erzielen. Es sind weiter dampfhanimerähilich ausgeführte Schmiedehämmer finit angebautem Kompressor und Luftbehälter bekannt, wobei der erstere bei Drucküberschreitung selbsttätig auf Leerlauf ein-estellt wird.
  • Die angeführten Luftdruckhänimer sind meist verwickelt in der Handhabung. Das Hochhalten des Bärs während des Aufpuftipens der Druckluftkaminer wird vielfach mit dein Höchstdruck von der unteren Seite des Pumpenzylinders, wobei die obere Seite leer läuft, oder durch Sangen von der oberen Seite betätigt. Beide Verfahren bedingen verhältnismäßig großen Arbeitsaufwand; im ersteren Falle wird außerdem, insbesondere bei Wiederholung des Einzelschlages, der Bär bei unaufmerksamer Bedienung mit großer Wucht nach oben geschleudert, was zur Zertrümmerun,- des7,ylinderdeckels führen kann.
  • Um die Nachteile eines Sicherheitsventiles zu vermeiden, kann die Endspannung durch Anordnung eines passenden schädlichen Rauines begrenzt werden, wie bei Gebläsen üblich; doch wird dann. eine verhältnismäßig große, im praktischen Betriebe unzulässige Anzahl von Hüben zum Auffüllen -erforderlich.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine übersichtliche Steuerung für Luftdruckhämmer, bei der das Hochdrücken und Schwebendlialten des Bärs in der Leerlaufstellung sowohl von der unteren Seite des Pumpenkolbens aus in bekannter Weise, als auch gleichzeitig von der oberen Seite desselben durch Überdruck betätigt wird. Einerseits wird dadurch die Anzahl der zum Hochdrücken bei Anlauf erforderlichen Doppelhübe auf die Hälfte beschränkt, anderseits kann die obere Pumpenseite währ-nd der Füllperiode zum weiteren Hochhalter: des Bärs benutzt werden; der für die Abgabe von Reihenschlägen erforderliche bekannte Druckausgleich in der oberen Totlage mit der äußeren Atmosphäre, welcher den Verlust der während des Pumpenhubes aufge@vendeten Kompressionsarbeit zur Folge hat, wird durch geeignete Ausbildung des oberen Steuerorgans -während des Hochhaltens vermieden, was ebenfalls Gegenstand der Erfindung bildet.
  • Das Aufpumpen der Kammer erfolgt bei dieser Steuerung mit verkleinertem schädlichen Raum; der vorgeschriebene Höchstdruck wird dadurch schneller erreicht, die Vorteile der Rückexpansion bleiben bestehen. hei erreichtem Enddruck wird eine Zusatzkammcr durch Momentauslösung selbsttätig zugeschaltet und der schädliche Raum dadurch auf die denn Höchstdruck entsprechende Größe gebracht Dieser Arbeitsgang ist ebenfalls Ccgenstand der Erfindung, ebenso wie die besondere Ausbildung der Zusatzkammer als Flanschdeckel, durch dessen beliebige Verstärkung nach innen oder Änderung des Volumens desselben sich eine Regelung sowohl des Enddruckes als auch der Auffüllzeit in einfachster Weise erreichen läßt.
  • Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel einen Hammer mit Steuerung durch zwei zwangläufig verbundene Drehschieber, und zwar zeigt Fig. i einen senkrechten Längsschnitt durch Zylinder und Steuerung, Fig. 2 einen wagerechten Schnitt A-B zur Darstellung der Anordnung der verschiedenen Kammern, Fig. 3 eine Seitenansicht mit dem Steuergestänge, Fig. 4 einen senkrechten Schnitt C-D durch das untere Schiebergehäuse und den als Flanschdeckel ausgebildeten Zuschalteraum, Fig. 5 einen wagerechten SchnittE-F durch das obere Schiebergehäuse mit Draufsicht des Drehschiebers in Lage der Fig. 7, Fig. 6 einen wagerechten Schnitt G-F7durch den unteren Schieber in der Lage der Fig. 9, Fig. 7 bis i i die Schieberschnitte X, Y, Z und U, h, W bei verschiedenen Einstellungen entsprechend den in Fig. 3 mit I bis V bezeichneten Lagen des Steuerhebels.
  • Im Arbeitszylinder des Hammers werden (Fig. i) durch) den, Bärkolben a der untere Raum b und der obere Raum c abgegrenzt, die in bekannter Weise durch die Kanäle i, 2, 3 und 18, i9, 2o mit den entsprechenden Räumen e und f verbunden werden können, die der Stufenkolben d im Pumpenzylinder bildet. d erhält auf und nieder gehende Bewegung durch ein Kurbelgetriebe und ist mit einem Schlitz 1a zwischen den paarweise angeordneten vier Kolbenringen, des weiteren mit Schlitzen i im unteren Ende des schwächeren Teiles versehen, der ebenfalls einen Kolbenring trägt, zum luftdichten Abschluß des Raumes e nach unten. Die Zylinderwand der Pumpe ist im unteren Teile mit einer Kanalnut k versehen, im oberen Teil mündet der Kanal 22 ein. Der Schlitz h des Bärkolbens kommt in den Totpünktlagen abwechselnd mit Kanal 22 und Kanalnut k zur Deckung. Dadurch wird bei Reihenschlägen in der oberer. Totpunktlage (Fig. i) der Raum c des Bärzylinders durch Kanal 20 und 22 und Schlitz lz mit der Außenluft in Verbindung gesetzt. Ebenso wird in der unteren Totpunktlage der Raum f des . Pumpenzylinders und damit auch der Raum c des Bärzylinders durch die Kanalnut k und Schlitz lt mit dem Innern des Pumpenkolbens und damit mit der Atmosphäre in Verbindung gebracht. Außerdem sind durch die Schlitze i des Pumpenkolbens in der oberen Totpunktlage mit der Außenluft verbunden der untere Raum e des Pumpenzylinders und der mit ihm durch die Kanäle i, 2, 3 in Verhindung stehende untere Raum b des Bärzylinders. Dadurch -wird bei Reihenschlägen in jeder Totpunktlage die Spannung der in Verbindung stehenden Räume des Pumpen- und Bärzylinders auf Atmosphärendruck gebracht.
  • Wie aus Fig. z ersichtlich, ist das Innere des Hammerkörpers in mehrere Kammern g, p und r abgeteilt. Die Kammer g kann bei entsprechender Schieberstellung dem oberen Raume f des Pumpenzylinders als schädlicher Raum vorgeschaltet werden. So ist z. B. in der Stellung der Fig. 8, U-U, die Kammer b über den oberen Steuerschieber m, die Kanäle 26, 23, 18 mit f, über dem unteren Steuerschieber l durch die Kanäle 13, 14, Ventil 15, Kanäle #16, 17 und 3 mit dem unteren Arbeitsraum b verbunden. Die Kammer dient als Lüftdruckbehälter (Verwendung bei Setzschlägen) mit Einlaß durch die Klappe q aus Raum r, kann aber auch direkt durch die Kanäle 8, 7 und i mit e als schädlicher Raum verbunden werden (rig. g, Z-Z). Von r- führt Kanal 5 zum Schieber L und von da aus über die Kanäle 4, -2 und i (Fig. io, Y-Y) nach e. Der Zusatzraum v (Fig. 4) ist von r durch den Steuerkolben n abgesperrt; u wird von Hand mittels Gestänge zer (Fig. 3) aufwärts verstellt und durch die Klinke t in dieser Lage festgehalten. Der Steuerkolben s verschiel)t sich infolge des Druckes in p gegen einstellbare Feder nach außen und bringt t außer Eingriff, so daß ic herabfällt und der Raum v augenblicklich zugeschaltet wird.
  • Das Überströmen der Druckluft bei Einzelschlägen aus p in den oberen Arbeitsraum c erfolgt durch die Kanäle 27, 28 und 29 (Fig. i i) : 28 ist zwecks rascher Öffnung oder Verkleinerung des Steuerwegs als Kanal mit doppelter Eröffnung ausgebildet. Ebenso ist der Kanal i i im Schieber l ausgeführt, rler die unter dein Bärkolben befindliche Luft im Augenblick des Einzelschlages durch io und 12 in das Innere des Ständers entweichen läßt. Der Kanal i i steht außerdem mittels Kanal 9 und Ventil 6 mit Kanalraum 7 im Schieber l in Verbindung, wodurch Druckluft zum Hochhalten nach b gelangen kann (Fig.9, Z-7_). Beide Ventile 15 und 16 sind mit ihren Führungsbüchsen in zylindrischen, zur Längsachse parallelen Bohrungen des Schiebers l untergebracht. Der obere Schieber in besitzt noch einen Ausschnitt 23, der die Verbindung von c mit der Außenluft durch 2o und a4 bewerkstelligt.
  • Beide Drehschieber sind in Schieberbüchsen n und o gelagert (Fig. i) und werden mittels Ritzel und senkrechter Zahnstange in bekannter Weise durch das Segment am Hebel :r gemeinsam betätigt (Fig. 3). Die einzelnen Hebelstellungen sind in Fig.3 durch die Ziffern I bis V gekennzeichnet; der Hebel x. kann durch eine Sperrklinke bekannter Ausführung in Rasten festgestellt werden. An der hinteren Seite ist eine Zunge y mit Beinselben gelenkig verbunden, die bei Bewegung von III nach IV über den Anschlag z hinweggleitet, bei Rückbewegung von V nach IV jedoch ein unbeabsichtigtes Überfahren der Stellung IV verhindert.
  • Die Wirkungsweise der Steuerung geht aus den einzelnen Schieberschnitten der Fig.7 bis i i hervor.
  • Reihenschläge: Die Schieber, befinden sich in Stellung I gemäß Fig. 7 entsprechend der Lage des Steuerhebels in I. Der Raum eist mit b durch Kanal i, ^. 3, Raum f mit c durch i8, i9, 2o in ungehinderter Verbindung, a bewegt sich also in bekannter Weise gegenläufig zu d. Der Druckausgleich mit der Außenluft in der oberen Totlage des Pumpenkolbens vollzieht sich über i9, 21, 22 und h, bzw. über 3, 2, 1 und i. In der unteren Totpunktlage erfolgt der Ausgleich über h und h. Die Regelung der Schlagstärke erfolgt durch Führung des Hebels x in der Richtung I-II. In der Fig. e ist eine beliebige Einstellung -für mittlere Schlagstärke dargestellt. Die Hauptkanäle :: und i9 sind etwas gedrosselt, in demselben Maße dagegen die Kanalräume 7 und 25 eröffnet, so daß ein Teil der in e und f verdichteten Luft durch 8 und 26 in die Kammern p und g treten kann, die Wirkung der Pumpe auf den. Barkolben a also verringert. wird. In der gezeichneteil Stellung beginnt erade die doppelte Eröffnung des Kanals r i nach Kanal io (Schnitt Z-Z, Fig. 8), so daß nunmehr Druckluft aus 7 durch Ventil 6 und Kanäle 9 und i i unter den Barkolben nach b tritt und demselben eine zusätzliche Aufwärtsbeschleunigung erteilt sowie -ihn beim Niedergang als Luftkissen auffängt und so die Schlagwirkung abschwächt.
  • Bei weiterer Drehung der Schieber-im bezeichneten Sinne werden die Hauptkanäle allmählich ganz abgeschlossen, der Bär beginnt zu schweben.
  • Anlaufstellung und Hochhalten im Leerlauf.
  • Fig. 9 gibt die eigentliche Leerlaufstei-, lang III wieder, Fig. 6 einen Zeagerechten Schnitt durch 1. Hier tritt sowohl Druckluft in der soeben beschriebenen Weise aus e nach b als auch aus der Kammer j durch 13, den nunmehr eröffneten Schieberkanal i-., Ventil 15 sowie Kanäle 17, 16 und 3 nach b über; das Hochdrücken des Bärs wird also von beiden Seiten des Pumpenzylinders (e und f) aus in kürzester Zeit bewirkt. Der obere Schieberin, läßt mittels Ausschnitt 23 die Luft durch 24 aus c frei entweichen. Gleichzeitig wird der Ausgleichkana122 abgedeckt, die aufgewandte Kompressionsarbeit auf der oberen Seite des Pumpenkolbens wird durch Rückexpansion wieder nutzbar gemacht.
  • Füllen der Druckluftkammer p. Wie Für Schieberstellung IV aus Fig. io ersichtlich, tritt die verdichtete Luft aus dem unteren Pumpenzylinder e durch die Kanäle i, 2, 4 und 5 nach der Kammer r, von da aus durch die Klappe q nach p (Fig. 2). Der Rauminhalt von r bestimmt die Höhe des Verdichtungsdruckes, würde aber; weit kleiner gewählt als ursprünglich erforderlich, schließlich einen höheren Druck ergeben. Die verlangte Spannung wird deshalb rasch erreicht, worauf in der vorbeschriebenen Weise mittels Steuerkolbens .s, Klinke t und Kolben ac der Raum v hinzugeschaltet wird. Der Flanschdeckel v läßt sich nun beliebig ändern, um den verschiedenen Ansprüchen des Schmiedebetriebs zu genügen, ohne am Hammergestell selbst kostspielige Veränderungen vornehmen zu müssen. Es wird sich im-allgemeinen um eine einmalige Festlegung des Enddruckes und der Auffüllzeit handeln, durch passende Verstärkung des in die Kammer v hineintretenden Teiles oder gleichzeitige Volumenänderung: doch sind auch Einrichtungen möglich, die diese Größen im Betriebe nach Wahl einstellbar machen.
  • Während des Auffüllens wird der Bär noch immer von f aus über Kanal i8, 25, 26, Kammer g, Kanal 13, 14, Ventil 15, Kanal 16, 17 und -. ,; hochgehalten. Der obere Schieber m hält den Entluftungskanal 24 über 2o und 23 noch offen, den Ausgleichkanal 22 noch weiter geschlossen.
  • Setzschlag und Niederpressen. Je nachdem der Hebel a- rasch oder lan-sain von IV nach V bewegt wird, kommt ein wuchtiger Einzelschlag oder ein sanftes Aufsetzen des Bärs zustande. Fig. i i zeigt die Schiebereinstellung in der Endstellung V. Aus e wird Druckluft in die Kammer p bis zum Höchstdruck nachgefördert, wie oben beschrieben: p ist durch -a7, 28 und 29 mit c, f. über i8, 25 und 26 mit - in Verbindung. Der Kanal 14 ist abgeschaltet.
  • Soll der Bär wieder in die Hochlage zurückkehren, so wird Hebel i nach IV zurückgeführt. Überfahren dieser Stellung würde vorzeitige Eröffnung von Kanal 8, also Entweichen der Druckluft aus p, zur Folge haben und wird deshalb, wie beschrieben, durch die Zunge t, und Anschlag-- verhindert.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuerung für Lufthämmer finit besonderem Druckluftbehälter (P) zur Al)-gabe von Einzelschlägen, dadurch gekeaazeichnet, daß das Hochdrücken und Schwebendhalten des Bärs in der Leerlaufstellung sowohl von der unteren Seite (e) des Pumpenkolbens aus in bekannter "eise, als auch gleichzeitig von der oberen Seite (f) desselben durch Druckwirkung betätigt wird, indem bei einer bestimmten Stellung der Steuerorgane (Fig. 9) mit Hilfe eines besonderen Luftbehälters (g) eine Verbindung zwischen dein oberen Teil des Pumpenzylinders (i) und dem unteren Teile des @ärzvlinders (b) bewerkstelligt wird, die allein zum weiteren Hochhalten des Bärs dient, wenn das Aufpumpen des zur Abgabe von Einzelschlägen bestimmten Druckluftbehälters von der unteren Pumpenlcolbenseite (e) aus erfolgt.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch i mit zwei zwangläufig verbundenen Drehschiebern, dadurch gekennzeichnet, daßr der untere (1) zwei Ventilbohrungen besitzt (Fig. 6), deren eine t6) durch den Auspuffkanal (i i') den unteren Bärraum (b) mit denn unteren Pumpenraum (c) in dein :4laße in Verbindung bringt, als der in bekannter Weise zum Schlagen dienende Hauptkanal (2) gedrosselt wird, während die andere (i5) Druckluft aus der finit dein oberen Pumpenraum verbundenen Kaituner (g) durch den hinteren Teil (3) des Hauptkanales ebenfalls nach dein unteren Bärraum (b) treten läßt, sobald die F_instelhing zuni Leerlauf oder Füllen vorgenomüien wird.
  3. 3. Steuerung nach Anspruch i und mit: zwei zwangläufig verbundenen Drehschiebern, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Schieber (rn) den zur Erzielung atmosphärischer Spannung vom Drch-7chiebergehäuse abzweigenden Kanal (2:2), der in der oberen Totlage des Pumpenkolbens mit einem Auslaßschlitz (1c) des Pumpenkolbens in Verbindung steht, nur dann freigibt, wenn der Schieber für Reihenschläge eingestellt ist, in den übrigen Einstellun;;en aber abdeckt und damit die Verbindung mit dein oberen Punipenrauin (f) unterbricht, wodurch der Gewinn der Rückexpansion eintritt.
  4. Einrichtung nach Anspruch i und -2 zur Regelung des Verdichtungsdruckes im Druckluftbehälter durch Anordnung eines schädlichen Raumes, dadurch gekenizeichnet, claß der Ständig mit dem unteren Pumpeurauin verbundene sehädlicheRauin (.r-) zur Beschränkung der zum Aufpumpen benötigten Hubzahl kleiner gewählt ist, als dein durch den vorgeschriebenen Enddruck bestimmten Kompressionsverhältnis entspricht, bei Erreichung desselben aber ver-rößert wird, indem durch den Kompressionsdruck ein Steuerkolben (u) freigegeben wird, der eine Erweiterung des schädlichen Raumes (v) zuschaltet.
  5. 5. Ausführungsform des Zusatzraumes nach Anspruch 4. als Flanschdeckel, der durch Anbringen von Verstärkungen auf der inneren Seite oder Änderung seines Rauminhaltes eine genaue Einstellung des Enddruckes und der Auffüllzeit bei sonst unveränderten Konstruktionsverhältnissen gestattet.
  6. 6. Steuerung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beim Zurückführen des Steuerhebels (x) nach vollendetem Einzelschlag oder Niederpressen das unbeabsichtigte Überschreiten der Füllstellun; (IV) für den zur Abgabe von: 1--Einzelschlägen bestimmten Druckluftbehälter (p) dadurch verhindert wird, daß eine gelenkig mit dem Steuerhebel verbundene Zunge (1,) sich gegen einen Anschlag (ü) des Rastenbügels legt, dagegen beim Übergang von der Leerlaufstellung (III) zur Füllstellung (IV) frei über den Anschla- hinweggleitet.
DE1919330308D 1919-04-30 1919-04-30 Steuerung fuer Lufthaemmer mit besonderem Druckluftbehaelter zur Abgabe von einzelschlaegen Expired DE330308C (de)

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