DE3303368C2 - - Google Patents

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DE3303368C2
DE3303368C2 DE19833303368 DE3303368A DE3303368C2 DE 3303368 C2 DE3303368 C2 DE 3303368C2 DE 19833303368 DE19833303368 DE 19833303368 DE 3303368 A DE3303368 A DE 3303368A DE 3303368 C2 DE3303368 C2 DE 3303368C2
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Karl Dipl.-Ing. Putsch
Ralf 5600 Wuppertal De Putsch
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KNIPEX-WERK C GUSTAV PUTSCH 5600 WUPPERTAL DE
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KNIPEX-WERK C GUSTAV PUTSCH 5600 WUPPERTAL DE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING, OR HOLDING
    • B25B7/00Pliers; Other hand-held gripping tools with jaws on pivoted limbs; Details applicable generally to pivoted-limb hand tools
    • B25B7/06Joints
    • B25B7/10Joints with adjustable fulcrum

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Wasserpumpenzange mit zwei kreuzend zueinander liegenden, vom Zangengelenkbolzen miteinander verbundenen Zangenschenkeln, welche oberhalb des Kreuzungsbereichs das Zangenmaul und unterhalb des Kreuzungsbereichs Griffabschnitte bilden, und bei welcher der eine, zur Veränderung der Größe des Zangenmaules im Kreu­ zungsbereich relativ zum anderen Zangenschenkel stufenweise verstellbare Zangenschenkel einen Freiraum des anderen Zangenschenkels durchsetzt.
Eine Wasserpumpenzange dieser Art ist durch das DE-GM 73 06 900 be­ kannt. Bei dieser Bauform tritt der griffbildende Abschnitt des verstell­ baren Zangenschenkels im wesentlichen fluchtend bzw. nur unter leichter Biegung aus dem anderen Zangenschenkel aus. Dies führt zu einem ver­ hältnismäßig breiten Zangenkopf, was sich nachteilig für die Erreichung des Einsatzortes und die Beweglichkeit des Werkzeugs überhaupt aus­ wirkt.
Aufgabe der Erfindung ist es, hier Abhilfe zu schaffen und eine gat­ tungsgemäße Wasserpumpenzange in herstellungstechnisch einfacher, gebrauchsvorteilhafterer Weise so auszubilden, daß, ohne Schwächung der Zangenschenkel, bei allen Maulgrößen ein schlanker Zangenkopf vorliegt.
Gelöst ist diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung.
Die Unteransprüche sind vorteilhafte Weiterbildungen des Gegenstandes der Erfindung.
Durch den entsprechenden Winkelverlauf erstreckt sich der griffseitig an den Zangengelenkbolzen anschließende, also auf der dem Zangenmaul abgekehrten Seite liegende Abschnitt des einen Zangenschenkels gleich­ laufend mit dem des anderen Zangenschenkels. Dies führt zu einem schmalen Zangenhals unter Bildung einer Kehle. Letztere kann am durch­ setzenden oder durchsetzten Zangenschenkel realisiert sein. Am durch­ setzten Zangenschenkel verwirklicht, ergibt sich der Vorteil einer großen Eintauchtiefe für die den Freiraum schaffende Fräserachse; die Fräsung kann so, ohne Umwenden des Werkstücks, von der Kehlenseite her durchgehend erfolgen. Aber auch der Gebrauchswert einer solchen Zange ist erhöht: Bspw. bei eng parallel geführten Rohrleitungen bringt die Kehle den Vorteil eines vergrößerten nutzbaren Schwenkbereichs. Eine baulich vorteilhafte Ausgestaltung wird dadurch erreicht, daß die Rückenkante des kehleneinwärts verlaufende Schenkelabschnitts etwa parallel zur Außenrandkante des Freiraumes des durchsetzten Zangen­ schenkels verläuft, und die Rückenkante des kehlenauswärts verlaufenden Schenkelabschnitts stumpfwinklig zu dieser Außenrandkante liegt. Dabei kann der Freiraum als Schlitz oder auch als seitlich offene Ausnehmung gestaltet sein. Weiter ist es von Vorteil, daß die obere Querkante des als Schlitz ausgebildeten Freiraumes bei geöffnetem Zangenmaul in die Kehle einschwenkt. Dies führt zu einem vergrößerten Maul-Öffnungswinkel und ist auch in Bezug auf die weitere Ausgestaltung von Vorteil, gemäß welcher der Freiraum des durchsetzten Zangenschenkels in der kleinsten Maulstellung kurz oberhalb des Zangengelenkbolzens endet und die sich daran anschließende, in Richtung der Zangenmaul-Backe erstreckende Rückenflanke der Zange als Hammerkopf-Fläche ausgebildet ist.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand zweier zeichnerisch veranschaulichter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die Wasserpumpenzange gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel in Seitenansicht,
Fig. 2 die Rückansicht hierzu,
Fig. 3 diese Wasserpumpenzange bei geöffnetem Zangenmaul,
Fig. 4 die Wasserpumpenzange gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel in Seitenansicht und
Fig. 5 die Rückansicht hierzu.
Die Wasserpumpenzange beider Ausführungsbeispiele besitzt zwei kreuzend zueinander liegende Zangenschenkel 1 und 2. Letztere sind im Kreu­ zungsbereich über einen Zangengelenkbolzen 3 untereinander verbunden.
Die Zangenschenkel 1 und 2 bilden unter Berücksichtigung der in der Zeichnung wiedergegebenen Lage oberhalb des Kreuzungsbereichs je eine Zangenbacke 4 bzw. 5 und unterhalb des Kreuzungsbereichs je einen Griffabschnitt 6 bzw. 7. Die Maulfuge steht schräg zu den Griffab­ schnitten.
Zur Veränderung der Größe des Zangenmaules M läßt sich der eine Zan­ genschenkel im Kreuzungsbereich relativ zum anderen Zangenschenkel 2 stufenweise verstellen. Hierzu ist der Zangengelenkbolzen 3 mit dem einen Zangenschenkel 1 drehfest verbunden. Ein Teilabschnitt des Zan­ gengelenkbolzens 3 weist eine mit dem anderen Zangenschenkel 2 zusam­ menwirkende Abflachung 3′ auf. Der einen entsprechenden Freiraum F des anderen Zangenschenkels 2 durchsetzende Zangenschenkel 1 ragt mit dem oder den abgeflachten Abschnitten 3′ in ein Langloch 8 des anderen Zangenschenkels. Die Längskanten des Langloches 8 verlaufen wellen­ förmig derart, daß die Wellentäler der Krümmung des ansonsten zylin­ drischen Zangengelenkbolzens 3 entspricht. Der Abstand zwischen den Wellenspitzen ist etwas größer gehalten als die sich über die Abflachung 3′ des Zangengelenkbolzens 3 erhebende Höhe. In die Stellung nach Fig. 3 gebracht, kann der bewegliche Zangenschenkel 1 folglich zur Veränderung der Größe des Zangenmaules verlagert werden. In die Beiklappstellung gebracht, hält sich der Zangengelenkbolzen 3 in der gewünschten Bohrungskontur fest.
Beim ersten Ausführungsbeispiel (Fig. 1 bis 3) ist der Freiraum F als in der Gewerbeebene liegender Schlitz 9 gestaltet. Die dortigen Schenkel­ längswände weisen also zwei deckungsgleich liegende Langlöcher 8 auf. Beim zweiten Ausführungsbeispiel wird der Freiraum F von einer der Schlitzgröße entsprechenden Schenkelvertiefung 9′ gebildet. Die diesbe­ zügliche Vertiefung umfaßt etwa die Hälfte der Dicke des Zangenschenkels 2. Um bezüglich des Zangenschenkels 1 einen Überstand zu vermeiden, ist dieser Zangenschenkel in einem vergleichbaren Bereich ebenfalls auf die halbe Dicke gebracht. Es kommt zu der aus Fig. 5 deutlich hervor­ gehenden Ineinanderfügung.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel ist der Zangengelenkbolzen 3 durch eine Schraubverbindung verwirklicht.
Der den Freiraum F durchsetzende Zangenschenkel 1 formt zufolge zweier winklig zueinander stehender Schenkelabschnitte a und b eine griffseitig des Zangengelenkbolzens 3 liegende Kehle K. Die Ausgestaltung ist dabei so getroffen, daß die Rückkante 10 des kehleneinwärts verlaufenden Schenkelabschnitts a etwa parallel zur Außenrandkante 11 des Freiraumes F des durchsetzten Zangenschenkels 2 verläuft. Dabei erstreckt sich die Rückkante 12 des kehlenauswärts verlaufenden Schenkelabschnitts b in einem Winkel alpha stumpfwinklig zur Außenrandkante 11. Der Winkel alpha beträgt ca. 120°. Die Kehle nimmt im Scheitelbereich einen konkav gerundeten Verlauf.
Zufolge dieser Ausgestaltung nimmt der im Freiraum F liegende Schenkel­ abschnitt a sowohl bei kleinster Maulstellung als auch bei größter Maul­ stellung einen gleichgerichteten Verlauf zum das Langloch 8 aufweisenden Schenkelabschnitt b des anderen Zangenschenkels 2. Der diesbezügliche Schenkelabschnitt ist aus der im wesentlichen gestreckten Ausrichtung um ca. 40° abgewinkelt und dann unter Bildung der Backe 5 in Gegenrich­ tung etwa um 45° abgewinkelt. Einen entsprechenden Verlauf nimmt auch die andere Zangenbacke 4, die aber nicht, wie beim Gegenstand der erläuterten Gebrauchsmusterschrift, sich dann unter Abwinklung oder unter Ausbildung einer gewissen Rundung in den sich parallel zum Griff­ abschnitt 7 erstreckenden Griffabschnitt 6 fortsetzt, sondern im Anschluß an den Zangengelenkbolzen 3 erst in eine entgegengesetzt gerichtete Einwinklung, wie erläutert, übergeht. Die Kehle K ist so placiert, daß die obere Querkante 13 des als Schlitz 9 oder Vertiefung 9′ ausgebildeten Freiraumes F bei geöffnetem Zangenmaul M in die Kehle K einschwenkt, und zwar im Bereich der kleineren Maulgrößen.
Wie ersichtlich, endet der Freiraum F des durchsetzten Zangenschenkels 2 in der kleinsten Maulstellung (Fig. 2 bzw. Fig. 4) kurz oberhalb des Zangengelenkbolzens 3. Die gesamte sich daran anschließende, in Rich­ tung der Zangenmaulbacke 5 erstreckende Rückenflanke 14 der Zange ist so als geschlossene, als Hammerkopf zu benutzende Fläche H ausgebildet. Es kann folglich nicht zur Zerstörung der dortigen Randzone des vom Schlitz oder der Vertiefung gebildeten Freiraumes kommen. Die Zange bleibt trotz Benutzung als hammerartiges Werkzeug leichtgängig. Außer­ dem setzt sich die Backe 5 in ihrer Erstreckungsrichtung als Vollmaterial- Zone fort. Dies führt zu einer vergrößerten Stabilität des Zangenkopfes insgesamt.
Die auf der maulabgewandten Seite realisierte Kehle K führt zu einem schlankeren Werkzeugkopf. Das Zangenmaul M läßt sich vom Benutzenden daher bequemer positionieren. Auch wird der Schwenkfreiraum für den Zangenkopf größer, da benachbarte Rohrleitungen beim Schwenken in die Kehle K eintauchen können.
Alle in der Beschreibung erwähnten und in der Zeichnung dargestellten neuen Merkmale sind erfindungswesentlich, auch soweit sie in den An­ sprüchen nicht ausdrücklich beansprucht sind.

Claims (5)

1. Wasserpumpenzange mit zwei kreuzend zueinander liegenden, von einem Gelenkbolzen untereinander verbundenen Zangenschenkeln, welche ober­ halb des Kreuzungsbereichs das Zangenmaul und unterhalb des Kreuzungs­ bereichs Griffabschnitte bilden, und bei welcher der eine, zur Verän­ derung der Größe des Zangenmaules im Kreuzungsbereich relativ zum anderen Zangenschenkel stufenweise verstellbare Zangenschenkel einen Freiraum des anderen Zangenschenkels durchsetzt, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der eine, auf der dem Zangenmaul (M) abgekehrten Seite liegende Zangenschenkel (1) zufolge zweier winklig zueinander stehender Schenkelabschnitte (a, b) eine griffseitig des Zangengelenkbolzens (3) liegende Kehle (K) formt.
2. Wasserpumpenzange nach Anspruch, daß dadurch gekennzeichnet, daß der durchsetzende Zangenschenkel (1) die Kehle (K) formt.
3. Wasserpumpenzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenkante (10) des kehleneinwärts verlaufenden Schenkelabschnitts (a) etwa parallel zur Außenrandkante (11) des Freiraumes (F) des durch­ setzten Zangenschenkels (2) verläuft, und die Rückenkante (12) des kehlenauswärts verlaufenden Schenkelabschnitts (b) stumpfwinklig (Winkel alpha) zu dieser Außenrandkante (11) liegt.
4. Wasserpumpenzange nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die obere Querkante (13) des als Schlitz (9) ausgebildeten Freiraumes (F) bei geöffnetem Zangenmaul (in den kleineren Maulstellun­ gen) in die Kehle (K) einschwenkt.
5. Wasserpumpenzange nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Freiraum (F) des durchsetzten Zangenschenkels (2) in der kleinsten Maulstellung kurz oberhalb des Zangengelenkbolzens (3) endet und die sich daran anschließende, in Richtung der Zangenmaul-Backe (5) er­ streckende Rückenflanke (14) der Zange als Hammerkopf-Fläche (H) ausgebildet ist.
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