DE3303375C2 - - Google Patents

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DE3303375C2
DE3303375C2 DE19833303375 DE3303375A DE3303375C2 DE 3303375 C2 DE3303375 C2 DE 3303375C2 DE 19833303375 DE19833303375 DE 19833303375 DE 3303375 A DE3303375 A DE 3303375A DE 3303375 C2 DE3303375 C2 DE 3303375C2
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DE
Germany
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signal
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Expired
Application number
DE19833303375
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English (en)
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DE3303375A1 (de
Inventor
Theodor Tobias Dipl.-Phys. 8056 Neufahrn De Bossert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Institut fuer Rundfunktechnik GmbH
Original Assignee
Institut fuer Rundfunktechnik GmbH
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D3/00Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations
    • H03D3/001Details of arrangements applicable to more than one type of frequency demodulator
    • H03D3/002Modifications of demodulators to reduce interference by undesired signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Noise Elimination (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie auf eine Schal­ tungsanordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 2.
Bei Mehrwegeausbreitung von FM-Signalen mit langen Um­ wegen werden von einem fahrenden Kraftfahrzeug Stellen durchfahren, bei denen die Amplitude der direkt empfange­ nen Welle und die Amplitude der indirekt, d. h., über Mehrwegeausbreitung empfangenen Welle nahezu gleich groß sind. Da die beiden frequenzmodulierten Wellen wegen ihrer Laufzeitdifferenz nicht kohärent sind, tritt an derartigen Stellen selektive Totalauslöschung auf, d. h., daß die Hüllkurve des resultierenden Summen­ signals Nullstellen bzw. tiefe Minima besitzt. Diese Nullstellen bzw. Minima bringen im allgemeinen Phasen­ sprünge von 180° mit sich, welche im frequenzdemodu­ lierten NF-Signal Störspitzen hervorrufen. Ferner ist im Bereich derartiger Nullstellen bzw. Minima die dem Empfänger momentan zu Verfügung stehende Eingangs­ leistung sehr gering. Bei Empfängern mit hoher Empfind­ lichkeit, wie dies bei Heimempfängern typisch ist, wer­ den hierdurch erhebliche Rauschanteile im NF-Signal hörbar. Aus diesem Grund werden Kraftfahrzeug-Empfän­ ger üblicherweise mit geringerer Empfindlichkeit aus­ gebildet, wodurch jedoch das NF-Signal im Bereich der erwähnten Nullstellen bzw. Minima in seiner Amplitude zurückgenommen wird. Anstelle der Rausch­ anteile im NF-Signal tritt deshalb bei Empfängern mit geringerer Empfindlichkeit im Falle der erwähnten Nullstellen bzw. Minima kurzzeitig der Spannungswert "Null" auf. Dies ist der Spannungswert am Demodula­ tor-Ausgang, der sich ohne HF-Signal am Empfänger einstellt. Bei korrekter Abstimmung ist dieser Spannungswert identisch mit demjenigen Spannungswert, welcher ohne Modulation vorhanden ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Mög­ lichkeit anzugeben, wie die erwähnten Empfangsbe­ einträchtigungen aufgrund der Mehrwegeausbreitung bei Heim- oder Kraftfahrzeug-Empfängern vermieden werden können.
Die verfahrenstechnische Lösung dieser Aufgabe ergibt sich durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1, während die schaltungstechnische Lösung dieser Aufgabe im Kennzeichen des Anspruchs 2 ange­ geben ist.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 ist in dem Anspruch 3 angegeben.
Die Erfindung beruht auf der Auswertung der Hüllkurve des HF- bzw. ZF-Signals, um die Bandbreite des demodu­ lierten NF-Signals in Abhängigkeit von der Modulation der Hüllkurve des HF-Signals zu regeln. Im Normalbe­ trieb eines nach dem erfindungsgemäßen Verfahren arbei­ tenden Empfängers folgt das demodulierte NF-Signal unmittelbar dem Ausgangssignal des Demodulators. Im Bereich einer Nullstelle bzw. eines tiefen Minimums der HF- bzw. ZF-Hüllkurve (welche eine Folge der durch Mehrwegeausbereitung hervorgerufenen, unerwünschten Amplitudenmodulation ist) folgt das NF-Signal dem Demodulator-Ausgangssignal nur noch langsam, so daß nur geringfügige Abweichungen vom Sollverlauf des NF-Signals auftreten. Anschließend geht der Empfänger wieder in den Normalbetrieb über, bei dem das NF-Signal auch wieder schnellen Änderungen des Demodulator-Aus­ gangssignals folgt. Die subjektiv besten Ergebnisse werden erzielt, wenn die Steuerung der NF-Bandbreite gleitend vor sich geht.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel für einen nach dem erfindungsgemäßen Verfahren arbeitenden FM-Empfänger im Blockschaltbild, und
Fig. 2A bis C Zeitverläufe des NF-Signals eines Heimempfängers (Fig. 2A), eines Kraftfahrzeug- Empfängers (Fig. 2B) und eines Empfängers nach Fig. 1 (Fig. 2C), und
Fig. 2D den Zeitverlauf der zu den Zeitverläufen gemäß Fig. 2A bis 2C zugehörigen Hüllkurve des HF- bzw. ZF-Signals.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, umfaßt der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren arbeitende FM-Empfänger 10 in üblicher Weise einen mit der Antenne 11 verbundenen Tuner 12, dem ein ZF-Filter 13 nachgeschaltet ist. Das gefilterte ZF-Signal am Ausgang des ZF-Filters 13 wird in einem ZF-Begrenzerverstärker mit FM-Demodulator 14 verstärkt und demoduliert. Das NF-Signal am Ausgang des Demodulators 14 gelangt über einen steuerbaren Tiefpaß 15, im dargestellten Beispielsfalle ein RC-Glied mit elektronisch steuerbarem Widerstand, zu einem NF-Verstärker 16, an dessen Ausgang ein Laut­ sprecher 17 angeschlossen ist.
Zur Steuerung des steuerbaren Tiefpasses 15 ist dessen Steuereingang 18 mit einem in üblichen ZF-Verstärkern vorhandenen Ausgang 19 verbunden, welcher den Momentan­ wert der Hüllkurve des ZF-Signals und damit des HF-Eingangssignals an 11 liefert. Damit wird die Grenz­ frequenz des Tiefpasses 15 in Abhängigkeit von der Modulation der HF-Hüllkurve gesteuert.
Die Funktionsweise des Empfängers nach Fig. 1 ergibt sich aus einem Vergleich des Zeitverlaufs des NF-Si­ gnals am Ausgang von 15 gemäß Fig. 2C mit den Zeit­ verläufen der NF-Signale eines herkömmlichen Heim-FM- Empfängers gemäß Fig. 2A und eines üblichen Kraftfahr­ zeug-FM-Empfängers gemäß Fig. 2B für den Fall der in Fig. 2D dargestellten HF-Hüllkurve. Im Bereich jeder Nullstelle bzw. jedes tiefen Minimums der Hüllkurve gemäß Fig. 2D treten beim Heimempfänger Rauschbursts auf, wie aus Fig. 2A deutlich erkennbar ist. Infolge seiner gegenüber dem Heimempfänger geringeren Empfind­ lichkeit reagiert ein Kraftfahrzeug-Empfänger auf die Nullstellen bzw. Minima der HF-Hüllkurve gemäß Fig. 2D mit einem kurzzeitigen Zurückgehen der NF-Spannung auf den Wert "Null" (Fig. 2B). Demgegenüber treten bei dem FM-Empfänger gemäß Fig. 1 an den Einbruchstellen der HF-Hüllkurve gemäß Fig. 2D nur geringfügige Abweichungen vom Sollverlauf des NF-Signals auf (Fig. 2C), welche praktisch unhörbar sind, wie eingehende Versuche gezeigt haben.

Claims (3)

1. Verfahren zur empfängerseitigen Unterdrückung von Störungen auf FM-Signalen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandbreite des demodulierten FM-Signals in Abhängigkeit von der Modulation der Hüllkurve des FM-Signals derart gesteuert wird, daß im Bereich von Nullstellen oder tiefen Minima der Hüllkurve des FM-Signals die Bandbreite wesentlich verringert wird.
2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, welche einen Tiefpaß mit steuer­ barer Grenzfrequenz aufweist, dessen Steuereingang mit dem aus der Hüllkurve des zu demodulierenden FM-Signals gewonnenen Steuersignal beaufschlagt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Tiefpaß (15) einem FM-Demodulator (14) nachgeschaltet ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Tiefpaß (15) ein RC-Glied mit elektronisch steuerbarem Widerstand vorge­ sehen ist.
DE19833303375 1983-02-02 1983-02-02 Verfahren und schaltungsanordnung zum demodulieren eines frequenzmodulierten hochfrequenzsignals Granted DE3303375A1 (de)

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DE19833303375 DE3303375A1 (de) 1983-02-02 1983-02-02 Verfahren und schaltungsanordnung zum demodulieren eines frequenzmodulierten hochfrequenzsignals
JP58054962A JPS59142990A (ja) 1983-02-02 1983-03-30 熱負荷をうける横形容器を支持する装置

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DE3303375A1 DE3303375A1 (de) 1984-08-09
DE3303375C2 true DE3303375C2 (de) 1987-07-23

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2351300A1 (de) * 1973-10-12 1975-04-17 Blaupunkt Werke Gmbh Schaltungsanordnung zur unterdrueckung amplitudenmodulierter stoerungen
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Also Published As

Publication number Publication date
JPS59142990A (ja) 1984-08-16
DE3303375A1 (de) 1984-08-09

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