DE330468C - Azetylenentwickler mit unter Druck stehendem Entwicklungswasser - Google Patents
Azetylenentwickler mit unter Druck stehendem EntwicklungswasserInfo
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- DE330468C DE330468C DE1919330468D DE330468DD DE330468C DE 330468 C DE330468 C DE 330468C DE 1919330468 D DE1919330468 D DE 1919330468D DE 330468D D DE330468D D DE 330468DD DE 330468 C DE330468 C DE 330468C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10H—PRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
- C10H13/00—Acetylene gas generation with combined dipping and drop-by-drop system
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Pipeline Systems (AREA)
Description
- Azetylenentwickler mit unter Druck stehendem Entwicklungswasser. Azetylenentwickler, bei welchen das Entwicklungswasser unter dem Druck des entwickelten Gases dem Karbid zugeführt wird, sind bekannt. Diese Azetylenentwickler haben den Nachteil, daß der Druck des Entwicklungswassers eng begrenzt ist, so daß auch der Gasdruck nicht beliebig hoch gesteigert werden kann.
- Ferner muß zwecks Einleitung der Gasentwicklung das Entwicklerwasser stets künstlich, z. B. mittels Druckluft, in den Kärbidbehälter gedrückt werden, da es in diesem nicht von selbst hochsteigen kann.
- Die vorliegende Erfindung betrifft demgegenüber einen Azetylenentwickler, der diese Nachteile dadurch beseitigt, daß das Entwicklungswasser unmittelbar als Druckwasser zugeführt wird. Hierzu ist gemäß der Erfindung eine in den Karbidbehälter führende -Druckwasserzuleitung mit einem Rücksch_ lagventil versehen, das bei Gasüberdruck durch ihn nach Zurückdrängen des Entwicklungswassers geschlossen wird, um die Wasserzufuhr bis zur entsprechenden Verringerung des Gasdruckes zu hemmen.
- In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes im Höhenschnitt dargestellt.
- In einem dicht verschlossenen Kessel a ist der Karbidbehälter b eingesetzt, welcher in der Mitte das durchbrochene Wasserverteilungsrohr c besitzt und mit Hilfe einer unter dem Behälterboden angebrachten Glocke d auf einem Kegel e so aufsitzt, daß er hier durch sein Eigengewicht gas- und wasserdicht abdichtet, Der Kegel e ist mit einer Bohrung f versehen, also als Düse ausgestaltet, die an die ein Rückschlagventil h enthaltende Druckwasserleitung g angeschlossen ist und den Durchtritt des Entwicklungsdruckwassers in das Rohr c bzw. in den Karbidbehälter vermittelt.
- Das Druckwasser, das z. B. Wasserleitungsdruck haben, im Bedarfsfalle aber durch Pumpen o. dgl. auf höheren Druck gebracht werden kann, durchströmt kurz vor dem Eintritt in den Kessel a das Rückschlagventil h und bewirkt im Kessel a die Vergasung, und zwar so lange, bis'der Gasdruck etwas höher ist als der Wasserdruck. Ist dies eingetreten, so drückt das Gas das Wasser im Rohr c zurück und schließt das Rückschlagventil h, so daß die Wasserzufuhr selbsttätig so lange abgesperrt ist, bis der Gasdruck unter den Wasserdruck gesunken ist. Das entwickelte Gas strömt durch die mit Sicherheitsventil k und Manometer l versehene Leitung in in den Reinigungs- und Vorratskessel n, dem es durch die mit Reduzierventil o ausgestattete Gebrauchsleitung p entnommen werden kann. Um das Übertreten des Druckwassers bei verbrauchter Karbidfüllung in die Leitung in zu verhindern,. ist in bekannter Weise eine elektrische Signalglocke t vorgesehen, deren Leitungsdrähte s in das Innere des Karbidbehälters b reichen, so daß die Glocke ertönt, sobald das Wasser den Stromkreis schließt. Gasleitung nz und Wasserleitung g werden sodann abgesperrt, der Kessel a geöffnet und die Kärbidfüllung erneuert, wobei Gas während dieser Zeit dem Vorratskessel et entnommen werden kann. Der Betrieb braucht daher nicht unterbrochen zu werden, was zwar an sich bekannt ist, aber bisher nur mit Hilfe eines Fünfweghahnes möglich war.
Claims (2)
- PA'i'EPTT-ANSPRüeHE: r. _ Azetylenentwickler mit unter Druck stehendem Entwicklungswasser und einem die ununterbrochene Entnahme gestattenden Gasbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß eine in den Karbidbehälter (b) führende Druckwasserzuleitung (g) ein Rückschlagventil (h) enthält, das bei Gasüberdruck durch ihn nach Zurückdrängen.' des Entwicklungswassers geschlossen wird, um die Wasserzufuhr bis zur entsprechenden Verringerung des Gasdruckes zu hemmen.
- 2. Azetylenentwickler nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwasseizuleitung (g) eine in das Wasserverteilungsrohr (c) mündende Düse (e, f) bil-. det, auf welcher der Karbidbehälter (b) mittels einer Glocke (d) abdichtend aufsitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE330468T | 1919-12-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE330468C true DE330468C (de) | 1920-12-16 |
Family
ID=6190572
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919330468D Expired DE330468C (de) | 1919-12-23 | 1919-12-23 | Azetylenentwickler mit unter Druck stehendem Entwicklungswasser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE330468C (de) |
-
1919
- 1919-12-23 DE DE1919330468D patent/DE330468C/de not_active Expired
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