DE3307347C2 - - Google Patents

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DE3307347C2
DE3307347C2 DE19833307347 DE3307347A DE3307347C2 DE 3307347 C2 DE3307347 C2 DE 3307347C2 DE 19833307347 DE19833307347 DE 19833307347 DE 3307347 A DE3307347 A DE 3307347A DE 3307347 C2 DE3307347 C2 DE 3307347C2
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/22Arrangements for supervision, monitoring or testing
    • H04M3/24Arrangements for supervision, monitoring or testing with provision for checking the normal operation
    • H04M3/244Arrangements for supervision, monitoring or testing with provision for checking the normal operation for multiplex systems
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/22Arrangements for supervision, monitoring or testing
    • H04M3/26Arrangements for supervision, monitoring or testing with means for applying test signals or for measuring
    • H04M3/28Automatic routine testing ; Fault testing; Installation testing; Test methods, test equipment or test arrangements therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für PCM-Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere PCM- Fernsprechanlagen, in denen Prüfeinrichtungen zur Funktionsprüfung von im Zuge durchgeschalteter Verbindungen belegten Schalteinrichtungen vorgesehen sind, die zur Durchschaltung von Nachrichtenkanälen und zur Übertragung der jeweils jenen individuell zugeordneten Leitungszeichen dienen, und in denen die Prüfeinrichtungen an PCM-Leitungen anschaltbar sind und Schaltmittel sowohl zum Aufsynchronisieren auf den jeweiligen Leitungs-Impulstakt als auch zur Auswahl eines beliebigen der auf einer PCM-Leitung zusammengefaßten Kanäle und zum Empfang der kanalindividuellen PCM-Signale aufweisen.
Durch die deutschen Offenlegungsschriften 31 05 960, 31 39 726 und 31 39 729 ist es bereits bekannt, an Zeitmultiplex-Fernmeldeanlagen Prüfeinrichtungen mit Sende- und Empfangseinrichtungen für Nachrichtensignale und Leitungszeichen anzuschalten.
Gemäß der ersten der drei zuvor genannten Offenlegungsschriften sind Vorkehrungen zum Prüfen der Verbindungsanordnung für die Teilnehmer in einem Zeitmultiplex-Fernsprechvermittlungssystem getroffen. Hierfür sind Umschaltvorrichtungen vorgesehen, mit denen jede Teilnehmerschaltung mit der Teilnehmerleitung oder mit einer Dienstleitung oder auch die Dienstleitung mit der Teilnehmerleitung verbunden werden kann. An die Dienstleitung können mehrere Prüfeinheiten angeschlossen werden, von denen wenigstens einige für einen Signalaustausch mit anderen Prüfeinheiten bestimmt sind, die mit der Haupt-Verbindungsleitung der Verbindungsanordnung koppelbar sind. In diesem Zusammenhang ist besonders auf die Aussagen in den Patentansprüchen 1 bis 3 dieser Patentschrift zu verweisen.
In der zweiten der drei obengenannten deutschen Offenlegungsschriften enthält ein von einer Befehlszentrale gesteuertes Durchgangsnetz zwei Durchgangskontrolleinheiten, sowie zwei synchron arbeitende gleiche Abschnitte eines Durchschaltnetzes mit Zeit-Raum-Zeit-Struktur, sowie eine Anzahl von Leitungseinheiten, die jeweils als Schnittstelle zwischen der Befehlszentrale und angeschlossenen PCM-Systemen dienen. Es ist eine Kontrolle der räumlich-zeitlichen Kontinuität der dynamischen Verbindungen eines solchen Durchgangsnetzes vorgesehen. Hierzu dient eine Sendeeinheit und eine Empfangseinheit, welcher Eingangs- Ausgangs-Zeitdurchschaltgruppen in den erwähnten Durchschaltabschnitten zugeordnet sind. Zur Kontinuitätskontrolle werden durch diese Einheiten numerische Diagnose-Abtastproben eingeführt bzw. empfangen. Informationen über das Ergebnis der Kontrolle werden der Befehlszentrale gesendet. Im weiteren ist auf die Angaben in den Patentansprüchen 1 und 2 in dieser Offenlegungsschrift zu verweisen.
Die dritte der obengenannten drei Offenlegungsschriften beschreibt ein Durchgangsnetz in einer Fernmelde-Durchgangsvermittlungsstelle, das aus einer Anzahl von als Schnittstelle mit je einem PCM-System dienenden Leitungseinheiten besteht. Ein Durchschaltnetz mit Zeit- Raum-Zeit-Struktur enthält in zwei gleichen Abschnitten eine bestimmte Anzahl von Eingangs- und Ausgangs-Zeitdurchschaltgruppen, die mit Gruppenidentifizierkreisen auf mehrere Module des Durchgangsnetzes verteilt sind. Ferner sind als Schnittstelle mit einer Befehlszentrale sowie zur Vorverarbeitung von Alarmmeldungen dienende Durchgangskontrolleinheiten vorgesehen. Es werden Alarm- und Antwortmeldungen der Module, der von der Befehlszentrale zu den Modulen führenden Kanäle, der Durchgangskontrolleinheiten, der Raum-Durchschaltstufe sowie einer Takteinrichtung verarbeitet. Im einzelnen ist ferner auf die Merkmale im Patentanspruch 1 dieser Offenlegungsschrift zu verweisen. Durch diese Offenlegungsschrift ist es darüber hinaus bekannt, zusätzlich eine Raum-Durchschaltestufe vorzusehen. Es sind nämlich zwei Sendewege der Daten bezüglich der an das Durchgangsnetz angeschlossenen Kanäle zur Verbindung zwischen den Eingangs- bzw. den Ausgangsdurchschaltgruppen des betreffenden Moduls und der Raum-Durchschaltstufe vorgesehen, sowie mindestens ein Kanal für von jeder Durchgangskontrolleinheit zu der Raum-Durchschaltstufe zu sendenden Befehle. Im einzelnen dient ein Verarbeitungsschaltwerk zur Vorverarbeitung der über einen Kanal von der Befehlszentrale gelieferten Nachrichten, bevor sie über einen entsprechenden Kanal zu dem Modul gesendet werden, für den sie bestimmt sind. Ferner ist ein Verarbeitungsschaltwerk vorgesehen, das die über andere Kanäle übertragenen Alarm- und Antwortmeldungen des Moduls, die Internalarmmeldungen bezüglich der Durchgangskontrolleinheiten sowie diejenigen Alarmmeldungen verarbeitet, die von dem Raum-Durchschaltnetz einer zugehörigen Kontrolleinheit kommen. Aufgrund der Alarm- und Antwortmeldungen erzeugt das Verarbeitungsschaltwerk eine Nachricht, die es über einen Kanal der Befehlszentrale sendet.
Bei bekannten Schaltungsanordnungen der eingangs angegebenen Art besteht das Problem, daß die Prüfung einer bestehenden Verbindung einen den laufenden Betrieb der auf eine PCM-Leitung zusammengefaßten Kanäle störenden Eingriff in diese Kanäle erforderlich macht, um kanalindividuell Nachrichtensignale sowie Leitungszeichen außer empfangen auch senden zu können. Unter Nachrichtensignalen sind alle diejenigen Signale zu verstehen, um derentwillen eine Verbindung hergestellt wird. Unter Leitungszeichen sind alle diejenigen Zeichen zu verstehen, die zur Herstellung, zur Aufrechterhaltung und zur Auslösung einer Verbindung, sowie für weitere Zwecke, z. B. der Gebührenzählung, in individueller Zuordnung zu der jeweiligen Verbindung übertragen werden, und zwar in Verbindungsaufbaurichtung und in entgegengesetzter Richtung. Eine solche Prüfung einer bestehenden Verbindung dient in der Regel zur Eingrenzung und Auffindung einer Fehlerursache. Um eine solche zu lokalisieren, ist es erforderlich, an beliebigen Stellen des Verlaufes Nachrichtensignale sowie Leitungszeichen nicht nur zu empfangen, sondern auch solche gezielt einzuspeisen. Hierzu ist es erforderlich, in bestehende Verbindungen beliebig einzugreifen, d. h. sich mit einem Prüfgerät einzuschleifen, gegebenenfalls unter vorübergehender Auftrennung der jeweils bestehenden Verbindung, was auch auf die Nachrichtensignale oder die Leitungszeichen beschränkt sein kann. Solche Prüfmaßnahmen werfen nun bei über PCM-Leitungen durchgeschalteten Verbindungen das Problem auf, daß andere Kanäle auf der jeweils betreffenden PCM-Leitung gestört werden können.
Für die Erfindung besteht die Aufgabe, ein Einschleifen von Prüfeinrichtungen in einzelne Kanäle von PCM-Verbindungen so zu ermöglichen, daß davon alle anderen über PCM- Kanäle durchgeschalteten Verbindungen unberührt bleiben, und daß außer einem Empfang von kanalindividuellen PCM-Nachrichtensignalen und von zugeordneten Leitungszeichen entsprechenden Signalkanal-PCM-Signalen auch eine entsprechende Einspeisung derselben in bestehende Verbindungen an beliebigen Stellen ermöglicht wird.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß in eine PCM-Leitung einschleifbare und von einer Prüfeinrichtung steuerbare Anschaltmittel einen Trennkontakt zur Unterbrechung der Direktverbindung zwischen dem bei der Einschleifstelle ankommenden Ende und dem von ihr weiterführenden Ende der betreffenden PCM- Leitung, und Anschaltekontakte zur Anschaltung einer Prüfeinrichtung einzeln an diese beiden Enden aufweisen, und daß diese Prüfeinrichtung sowohl Empfangsschaltmittel zum selektiven Empfang einerseits von PCM- Signalen jeweils nur eines Kanales und andererseits der diesem Kanal entsprechenden und die ihm zugeordneten Leitungszeichen signalisierenden Anteile der Signalkanalinformation aufweist als auch Sendeschaltmittel zur Aussendung einerseits von PCM-Signalen jeweils nur für diesen einen Kanal und andererseits von ihm entsprechenden Signalkanalinformationen, die ihm zugeordnete Leitungszeichen signalisieren, aufweist, als auch Raumkoppelschaltmittel aufweist, die die beiden Enden der PCM-Leitung nur während der Zeitlagen sowohl aller übrigen Nachrichtenkanäle als auch innerhalb des Signalkanales aller derjenigen Anteile der Signalkanalinformationen miteinander verbinden, die diesen übrigen Kanälen zugeordnet sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung nur in wesentlich zu ihrem Verständnis beitragenden Bestandteilen dargestellt, worauf sie jedoch keineswegs beschränkt ist.
Im oberen Teil der Zeichnung ist von einer Fernsprechvermittlungsanlage eine Anschlußgruppe LTGC mit ihrem der Steuerung der Vermittlungsvorgänge dienenden Prozessor GP dargestellt. Diese Anschlußgruppe ist in an sich bekannter Weise (vergleiche DE 31 06 903 A1) mit einem PCM-Koppelfeld L verbunden. Eingangsseitig an die Anschlußgruppe LTGC sind über Mini-Verteiler x PCM-30F-Geräte zum Anschluß von Analogverbindungsleitungen angeschlossen, sowie Einrichtungen LE zum Anschluß von PCM-Leitungen. Diese Analog-Verbindungsleitungen sowie PCM-Leitungen sind gemeinsam mit "k" bezeichnet, soweit diese Verbindungsleitungen bzw. die entsprechenden Kanäle für ankommenden Verbindungsaufbau vorgesehen sind; entsprechendes gilt für Analogverbindungsleitungen sowie PCM-Leitungen für abgehenden Verkehr, die gemeinsam mit "g" bezeichnet sind. Den PCM-Leitungen sind Leitungseinrichtungen LE zugeordnet. - Anschlußgruppen zum Anschluß von Analogverbindungsleitungen und zum Anschluß von PCM-Leitungen sind im einzelnen von Borger, Rudolf und Hlawa, Fritz: Periphere Anschlußgruppen im System EWSD. In: telcom-report, 1981, H. 4, Beiheft, S. 19 bis 27, beschrieben.
Die genannten Analog-Verbindungsleitungen sowie die einzelnen Kanäle der genannten PCM-Leitungen können in an sich bekannter Weise zur Herstellung einzelner Verbindungen belegt werden, und zwar im Zusammenhang mit abgehenden und ankommenden Ortsverbindungen sowie Fernverbindungen und im Zusammenhang mit Durchgangsverbindungen (ebenfalls Orts- sowie Fernverbindungen). In der genannten Zeitschrift "telcom report" ist im einzelnen beschrieben, welche Arten von Leitungen, Übertragungsstrecken, Übertragungsverfahren, Zeichengabeverfahren usw. praktisch in Anwendung kommen. Für jede durchgeschaltete Verbindung sind über die in ihrem Zuge belegten Leitungen und PCM-Kanäle sowohl Nachrichtensignale als auch Leitungszeichen zu übertragen. Die Nachrichtensignale sind z. B. bei Fernsprechverbindungen diejenigen Signale oder Zeichen, die das jeweils zu übertragende Fernsprech-Frequenzgemisch zu signalisieren haben. Leitungszeichen sind alle diejenigen begleitenden Schaltkennzeichen pro Verbindung, die zur Herstellung, zur Aufrechterhaltung und zur Auslösung einer Verbindung, sowie für weitere Zwecke, z. B. Gebührenzählinformationen, vorgesehen sind. Diese Zeichen sind z. B. das Beginnzeichen, das Schlußzeichen, das Wahlendekennzeichen, das Meldekennzeichen, Gebührenzählimpulse usw. Diese Leitungszeichen sind in Zuordnung jeweils zu einer durchgeschalteten Verbindung zu übertragen. Diese Übertragung erfolgt bei Analogverbindungsleitungen über diesen Leitungen jeweils individuell zugeordnete zusätzliche Stromkreise oder über jeweils einem Bündel von Verbindungsleitungen gemeinsam zugeordnete Zeichenkanäle. Bei PCM-Leitungen erfolgt die Übertragung der Leitungszeichen in bekannter Weise über den Zeichenkanal, der gemeinsam für eine Anzahl von in einem PCM-System zusammengefaßten PCM-Kanälen vorgesehen ist.
Mit Hilfe einer erfindungsgemäß ausgestalteten Prüfeinrichtung, wie sie im mittleren und unteren Teil der Zeichnung dargestellt ist, lassen sich nun durchgeschaltete Verbindungen auf ihre Funktionsfähigkeit überprüfen. Dabei geht es um die Funktionsfähigkeit hinsichtlich der Übertragung von Nachrichtensignalen sowie hinsichtlich der Übertragung von Leitungszeichen, ferner auch um die Funktionsfähigkeit hinsichtlich der vermittlungstechnischen Schaltvorgänge jeweils innerhalb der Vermittlungsanlagen (Koppelfelder und deren Steuerungen). Die in der Zeichnung dargestellte Prüfeinrichtung ist mit Hilfe eines Steckers y an jede der PCM-Leitungen, sowie an jede der Analog- Verbindungsleitungen anschaltbar. Dies geschieht in an sich bekannter Weise dadurch, daß der Stecker y an der jeweils betreffenden Stelle im Mini-Verteiler zwischen die betreffenden Kontakte eingeführt wird. An der jeweiligen Stelle wird also der Direktkontakt aufgehoben, und das an dieser Stelle ankommende Leitungsende ist mit dem an dieser Stelle weiterführenden Leitungsende nunmehr über die Anschlußschnur y′ und den geschlossenen Ruhekontakt 2 y verbunden. Diese Anschlußschnur ist in der Zeichnung einadrig (je einmal für die beiden genannten Leitungsenden) dargestellt. Tatsächlich handelt es sich in der Regel jedoch um zweiadrige Leitungen; die hier gewählte einadrige Darstellung dient lediglich der zeichnerischen Vereinfachung. - Die in der Zeichnung dargestellte Prüfeinrichtung P weist nun bei 1 P Anschaltmittel 1 y, 2 y und 3 y auf. Der Ruhekontakt 2 y, der als Trennkontakt dient, bewirkt bei seiner Betätigung eine Unterbrechung der Direktverbindung zwischen dem bei der Einschleifstelle ankommenden Ende und dem von ihr weiterführenden Ende der betreffenden PCM-Leitung oder Analogverbindungsleitung. Anschaltekontakte 1 y und 3 y dienen zur Anschaltung der Prüfeinrichtung 2 P einzeln an diese beiden Enden der jeweiligen Leitung.
Die Prüfeinrichtung 2 P weist sowohl Empfangsschaltmittel E zum selektiven Empfang von PCM-Signalen jeweils nur eines Kanales auf. Ferner dienen diese Empfangsschaltmittel auch noch zum Empfang der dem betreffenden Kanal entsprechenden und ihm zugeordneten Leitungszeichen, d. h. der sie signalisierenden Anteile der Signalkanalinformation. Die Empfangsschaltmittel E sind hierzu über einen Prozessor M steuerbar. Dieser ist wiederum mit Hilfe eines Wahlschalters W jeweils auf einen bestimmten der betreffenden PCM-Kanäle einstellbar. Der Prozessor M steuert also aufgrund der über den Wahlschalter W ihm gegebenen Information die Empfangsschaltmittel E so, daß sie aus der Gesamtheit der über die betreffende PCM-Leitung übertragenden PCM-Signale nur diejenigen herausgreifen, die einen mit Hilfe des Wahlschalters W jeweils bezeichneten und dadurch ausgewählten Kanal betreffen, und zwar sowohl die betreffenden Nachrichtensignale als auch diejenigen Anteile der Signalkanalinformationen, die den diesem Kanal zugeordneten Leitungszeichen entsprechen.
Die mit Hilfe der Empfangsschaltmittel aufgenommenen kanalindividuellen Nachrichtensignale und Signalkanalinformations- Anteile werden einer Toneinrichtung T zugeführt, der ein Fernhörer und eine Sprechgarnitur zugeordnet ist, sowie Tonempfänger und Tonsender zum Aufnehmen und zur Abgabe von Prüftonzeichen. - die genannten Signalkanalinformations-Anteile werden einer Aufnahemeinrichtung K zugeführt, von der die betreffenden Leitungszeichen gespeichert und wiedergegeben werden können.
In entsprechender Weise sind auch Sendeschaltmittel H vorgesehen, die zur Aussendung einerseits von PCM- Signalen jeweils nur für den einen mittels des Wahlschalters W bezeichneten Kanal und andererseits von ihm entsprechenden Signalkanalinformationsanteilen, die ihm zugeordnete Leitungszeichen signalisieren, vorgesehen. Diese Sendeschaltmittel erhalten von der Toneinrichtung T Nachrichtensignale im Sprachfrequenzbereich, sowie Leitungszeichen von einem Geber G. In diesem Geber können Leitungszeichen eingegeben werden, die für den einer Prüfung zu unterziehenden jeweiligen Kanal zu übertragen sind. Die Sendeschaltmittel A nehmen also entsprechende Informationen sowohl von der Toneinrichtung T als auch vom Geber G auf und bilden in an sich bekannter Weise anhand dieser Informationen entsprechende PCM-Signale. Diese Signale kommen, soweit sie die Nachrichtensignale betreffen, über den jeweils mit Hilfe des Wahlschalters W bezeichneten Kanal zur Aussendung; soweit diese Information die dem betreffenden Kanal entsprechenden Leitungszeichen betreffen, kommen diese PCM-Signale innerhalb des Signalkanales in der jeweils erforderlichen Zeitlage zur Aussendung.
Es werden also sowohl die Empfangsschaltmittel E als auch die Sendeschaltmittel H mit Hilfe des Prozessors M gesteuert. Darüber hinaus aber sind auch Raumkoppelschaltmittel R vorgesehen, die die beiden Enden der jeweiligen PCM-Leitung nur während der Zeitlagen sowohl aller übrigen Nachrichtenkanäle als auch innerhalb des Signalkanales aller derjenigen Anteile der Signalkanalinformationen miteinander verbinden, die diesen übrigen Kanälen zugeordnet sind. Diese Raumkoppelschaltmittel werden also nicht für einen Kanal geschlossen, sondern werden für einen Kanal aufgetrennt und für alle übrigen Kanäle geschlossen. Entsprechendes gilt für die zugeordneten Anteile der Signalkanalinformationen.
Es ist auch noch auf die Reihenfolge der Betätigung der Anschaltemittel hinzuweisen. Zunächst ist der Trennkontakt 2 y geschlossen. Ferner ist auch der als Ruhekontakt ausgebildete Anschaltekontakt 1 y geschlossen. Wird nun der Steckkontakt y unter Auftrennung einer PCM-Leitung bei x eingeführt, so verläuft der weitere Durchschalteweg für diese PCM-Leitung - wie bereits ausgeführt - über den Trennkontakt 2 y. Dadurch wird die betreffende PCM-Leitung nicht unterbrochen. - Über den Kontakt 1 y sind nun die Empfangsschaltmittel E bereits mit der PCM-Leitung verbunden. Der Prozessor M empfängt nun über den Weg m die PCM-Signale von der betreffenden PCM-Leitung. Anhand der empfangenen PCM-Signale synchronisiert er sich in an sich bekannter Weise auf den Rhythmus der betreffenden PCM-Leitung auf. Dadurch sind innerhalb des Prozessors M die einzelnen Zeitlagen der einzelnen Kanäle der betreffenden PCM-Leitung innerhalb der kontinuierlich wiederkehrenden Pulsrahmen bekannt. Wird nun mit Hilfe des Wahlschalters W ein bestimmter Kanal markiert, so setzt der Prozessor M diese Markierung um in eine Zeitlage, die dem jeweiligen Kanal individuell zugeordnet ist. Außerdem ermittelt der Prozessor M aus dieser Markierung die Zeitlage desjenigen Anteiles der Signalkanalinformationen, die zur Übertragung der Leitungszeichen ebenfalls diesem Kanal zugeordnet ist. Eine entsprechende Information erhalten auch die Raumkoppelschaltmittel, die die beiden Enden der betreffenden PCM-Leitung nur während der Zeitlagen sowohl aller übrigen Nachrichtenkanäle als auch innerhalb des Signalkanales aller derjenigen Anteile der Signalkanalinformationen miteinander verbinden, die diesen übrigen Kanälen zugeordnet sind. Nunmehr wird von der Prüfeinrichtung 2 P in nicht im einzelnen dargestellter Weise der Anschaltekontakt 3 y betätigt. Anschließend wird der Trennkontakt 2 y aufgetrennt. Dadurch verläuft nun die Verbindung für die betreffende PCM-Leitung über die Prüfeinrichtung 2 T. Dadurch werden alle über die betreffende PCM-Leitung übertragenen PCM-Signale numehr über die Prüfeinrichtung 2 P geführt. Ohne Einfluß ist das auf alle Kanäle mit Ausnahme des einen Kanales, der einer Prüfung unterzogen wird. Alle den übrigen Kanälen zugeordneten Nachrichtensignale sowie Anteile der Signalkanalinformationen werden über die Raumkoppeleinrichtung R weitergeleitet. Lediglich die Signale des einer Prüfung unterzogenen Kanales werden mit Hilfe der Empfangsschaltmittel E empfangen und mit Hilfe der Sendeschaltmittel H abgegeben, bzw. weitergegeben. Es ist möglich, die über den einer Prüfung unterzogenen Kanal übertragenen PCM-Signale (Nachrichtensignale sowie Leitungszeichen) weiterzuleiten, ebensogut aber auch, diese abzufangen und durch andere zu ersetzen. Die Weiterleitung kann dadurch in einfacher Weise gesteuert werden, daß der Kontakt 2 y wieder geschlossen wird. Ebensogut ist es aber auch möglich, eine Verbindung zwischen den Empfangsschaltmitteln E und den Sendeschaltmitteln H wirksam zu schalten (bei eh).
Es sei auch noch erwähnt, daß die Prüfeinrichtung zum Empfang und Senden sowohl von PCM-Signalen als auch von Analog-Signalen, also auch Nachrichtensignalen einerseits und Leitungszeichen andererseits, eingerichtet ist, und daß ihre Sendeschaltmittel und Empfangsschaltmittel entsprechend umschaltbar ausgestaltet sind. Die Empfangsschaltmittel E und die Sendeschaltmittel H können also außer PCM-Signalen auch Analog-Signale empfangen und senden. Dies ist von Bedeutung bei einer Prüfung von Analog-Verbindungsleitungen, wobei also die Prüfeinrichtung immer nur mit einer für eine einzige Verbindung vorgesehenen Verbindungsleitung verbunden wird.
Es sei auch noch darauf hingewiesen, daß es zur Fehlereingrenzung zweckmäßig ist, mit mehr als einer Prüfeinrichtung zu arbeiten. Über eine erste Prüfeinrichtung können dann kanalindividuell Nachrichtensignale zu Prüfzwecken bzw. entsprechende Leitungszeichen zur Aussendung gebracht werden, die über eine aufgebaute Verbindung dann an anderer Stelle von einer zweiten Prüfeinrichtung empfangen werden. Dabei können auch die vermittlungstechnischen Funktionen dazwischenliegender Vermittlungsstellen mitüberprüft werden. Es ist in diesem Zusammenhang auch möglich, eine Prüfeinrichtung oder mehr als eine Prüfeinrichtung an zentraler Stelle oder ortsgebunden vorzusehen, so daß von jeder Stelle in einer größeren Vermittlungsanlage bzw. in einem Netz von mehreren Vermittlungsanlagen eine zentralisierte oder ortsgebundene Prüfeinrichtung angesteuert werden kann und umgekehrt.

Claims (3)

1. Schaltungsanordnung für PCM-Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere PCM-Fernsprechanlagen, in denen Prüfeinrichtungen zur Funktionsprüfung von im Zuge durchgeschalteter Verbindungen belegten Schalteinrichtungen vorgesehen sind, die zur Durchschaltung von Nachrichtenkanälen und zur Übertragung der jeweils jenen individuell zugeordneten Leitungszeichen dienen, und in denen die Prüfeinrichtungen an PCM-Leitungen anschaltbar sind und Schaltmittel sowohl zum Aufsynchronisieren auf dem jeweiligen Leitungs-Impulstakt als auch zur Auswahl eines beliebigen der auf einer PCM-Leitung zusammengefaßten Kanäle und zum Empfang der kanalindividuellen PCM-Signale aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß in eine PCM-Leitung (g, k) einschleifbare und von einer Prüfeinrichtung (P) steuerbare Anschaltmittel (y, y′, 1 P) einen Trennkontakt (2 y) zur Unterbrechung der Direktverbindung zwischen dem bei der Einschleifstelle (x) ankommenden Ende und dem von ihr weiterführenden Ende der betreffenden PCM-Leitung (g, k), und Anschaltekontakte (1 y, 3 y) zur Anschaltung einer Prüfeinrichtung (P) einzeln an diese beiden Enden aufweisen, und daß diese Prüfeinrichtung (P) sowohl Empfangsschaltmittel (E) zum selektiven Empfang einerseits von PCM-Signalen jeweils nur eines Kanales und andererseits der diesem Kanal entsprechenden und die ihm zugeordneten Leitungszeichen signalisierenden Anteile der Signalkanalinformation aufweist als auch Sendeschaltmittel (H) zur Aussendung einerseits von PCM-Signalen jeweils nur für diesen einen Kanal und andererseits von ihm entsprechenden Signalkanalinformationen, die ihm zugeordnete Leitungszeichen signalisieren, aufweist, als auch Raumkoppelschaltmittel (R) aufweist, die die beiden Enden der PCM-Leitung (g, k) nur während der Zeitlagen sowohl aller übrigen Nachrichtenkanäle als auch innerhalb des Signalkanales aller derjenigen Anteile der Signalkanalinformationen miteinander verbinden, die diesen übrigen Kanälen zugeordnet sind.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfeinrichtungen (P) zum Empfang und Senden sowohl von PCM-Signalen als auch von Analogsignalen, also Nachrichtensignalen einerseits und Leitungszeichen andererseits, eingerichtet sind, und daß ihre Sendeschaltmittel (H) und Empfangsschaltmittel (E) entsprechend umschaltbar ausgestattet sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach einem Einschleifen einer Prüfeinrichtung (P) in einer PCM-Leitung (g, k) zunächst eine Aufsynchronisierung innerhalb der Prüfeinrichtung (P) auf den Pulsrahmen-Takt der PCM-Leitung erfolgt, daß anschließend Anschaltekontakte (1 y, 3 y) zur Verbindung der Eingangsseite als auch der Ausgangsseite der Raumkoppelschaltmittel (R) mit den beiden Enden der geprüften PCM-Leitung (g, k) geschlossen werden und daß anschließend der Trennkontakt (2 y) geöffnet wird.
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