DE330846C - Schablonenwicklung fuer eine Mehrphasenmaschine, bestehend aus Spulen gleicher Form - Google Patents
Schablonenwicklung fuer eine Mehrphasenmaschine, bestehend aus Spulen gleicher FormInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K3/00—Details of windings
- H02K3/04—Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
- H02K3/28—Layout of windings or of connections between windings
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Description
- Schablonenwicklung für eine lytehrphasenmaschine, bestehend aus Spulen gleicher Form. Die üblichen Schablonenwicklungen werden in der Regel auf die Weise hergestellt, daß zunächst die gleichartig ausgeführten Schablonenspulen in die Nuten eingelegt werden, und daß dann die Verbindungen zwischen den einzelnen Spulen hergestellt werden. Die Wicklungsenden treten dabei bei sämtlichen Spulen einer Maschine an den gleichen Stellen jeder Spule heraus. Ein Bild der Wicklung nebst den Endverbindungen, wie sie auf diese Weise zustande kommen, ist beispielsweise in Fig. i dargestellt. Es handelt sich dort um eine Dreiphasenwicklung. Die einzelnen Phasen sind durch verschiedene Strichart angedeutet.
- Es ist bei diesem Schema angenommen; daß die in einer Nut liegenden Bündel der Schablonenspule die Nut völlig ausfüllen. Die Verhältnisse liegen aber ähnlich, wenn dies nicht der Fall ist, . sondern. das Nutenbündel einer Schablone beispielsweise . die Oberlage bildet, während die Unterlage durch das Nutenbündel einer zweiten Schablonenspule gebildet wird. Werden nun die einzelnen Spulen miteinander verbunden, wie es durch a, b, c usw. veranschaulicht ist, so ergibt sich nach dem gewählten Beispiel eine Wicklungsverteilung, wonach die Nutenbündel x, 2, 3 einen Pol der ersten Phase, die Nutenbündel 4, 5, 6 einen Pol einer zweiten Phase und schließlich die Bündel 7; 8, g den Pol einer dritten Phase bilden.
- Die Herstellung der Endverbindungen a, b, c erfordert nun einerseits sorgfältige Innehaltung eines vorgeschriebenen Schemas, andererseits zahlreiche Durchkreuzungen der einzelnen Wicklungen und somit sorgfältige Isolation, um Überschläge zu vermeiden. All dies verlangt geübtes Personal, bedingt somit eine teuere Herstellung.
- Diese Nachteile können nun der Eifindung gemäß vermieden wLrden, indem man die Schablonenwicklung für eine Mehrphasenmaschine, die aus Spulen gleicher Form bestehen, so herstellt, daß zwar für alle Spulen die gliche Wickelform beibehalten wird, jedoch die einzelnen Spulen in bezug auf ihre Wicklungsenden nach drei Arten hergestellt werden, derart, daß bei den einzelnen Arten die Wicklungsenden in verschiedener Weise aus den Spulen herausgeführt sind. -Das Schema der Fig. 2 diene ztir Erläuterung der Verhälthisse. Es ist hier die gleiche Wicklngsanordnung gewählt wie bei Fig. _, jedoch- werden die nach der gleichen Schablone gewickelten Spulen nunmehr in bezug auf ihre Wicklungsenden verschieden hergestellt. So liegt der Spule, die sich über die Nuten r, ro erstreckt, eine Schablone a (Fig. 3) zugrunde; bei der der Wicklungsanfang durch geradlinige Verlängerung eines Leiter; eines Nutenbündels entsteht. Das Wicklungsende ist aus dem Stirnbündel abgebogen, und zwar so, daß Anfang und Endes nahezu eine völlig geschlossene Schleife bilden.
- Auf die Spule x, io folgt im Wicklungszuge die Spule 3, 12, und zwar ist hier eine Schablone B verwendet. Diese entsteht dadurch, daß aus jedem Nutenbündel je ein Leiter nach -der gleichen Richtung hin geradlinig verlängert wird. Im Wicklungszuge folgt.nun die Spule ix, 2o, die nach dem Schema C der Fig. 3 Bewickelt ist. Es werden hierbei zwei Stirnleiter aus dem Nutenbündel abgebogen, und zwar nachdem sie eine geschlossene Schleife gebildet haben. Aus diesen drei Schablonen läßt sich nun die ganze Wicklung herstellen, und es zeigt sich, daß bei geeigneter Wahl dieser Schablonen das Wicklungsende der einen Spule unmittelbar neben dem Wicklungsanfang der im Wicklungszuge auf sie folgenden Spule liegt, so daß die Verbindungen einmal denkbar kurz ausfallen, andererseits die zu verbindenden Enden bereits bei Herstellung der Wicklung unmittelbar nebeneinanderliegen, so daß Irrtümer bei der Verbindung der einzelnen Spulen von ,vornherein ausgeschlossen sind. Die beiden nebeneinanderliegenden Enden brauchen nur durch eine überzuschiebende Hülse miteinander verbunden zu werden. Besondere Isolationsschwierigkeiten treten überhaupt nicht auf, denn alle Über- und Unterkreuzungen längerer Verbindungsleitungen der Schablonen untereinander sind vermieden.
- In dem Schema der Fig. - sind die Verbindungen durch Pfeile angedeutet. Es ist ohne weiteres ersichtlich, in wie einfacher Weise sich das -gesamte Verbindungsschema nunmehr gestaltet. Es ist aus dem Schema weiter zu ersehen, daß tatsächlich die drei Schablonenspulen A, B, C ausreichen, daß weitere Schablonenformen nicht erforderlich sind. Eine'Untersuchung zeigt auch, daß für alle Wicklungsverhältnisse, bei denen sich überhaupt Schablonenspulen verwenden lassen, man immer mit diesen drei Schablonenspulen alle erforderlichen Verbindungen in einfachster Weise herstellen kann.
- In bezug auf die Fabrikation bietet die Bereithaltung dreier Schablonen statt einer nicht die mindeste Schwierigkeit. Auch für Reparaturen ergeben sich keine Schwierigkeiten, da man dann nur eine Schablone bereit zu halten braucht; die beiden anderen lassen sich ohne Schwierigkeit im Bedarfsfalle aus dieser Schablone herstellen.
Claims (3)
- PATT,NT-ANSPRÜcFIE: r. Schablonenwicklung für eine Mehrphasenmaschine, bestehend aus Spulen gleicher Form, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung kürzester Verbindungen ztvischen den einzelnen Spulen die Spulen in bezug auf ihre Wicklungsenden nach drei Arten hergestellt werden, derart, daß bei den einzelnen Arten die Wicklungsenden- in verschiedener Weise aus den Spulen herausgeführt sind.
- 2. Schablonenwicklung nach Anspruch =, gekennzeichnet durch folgende Schablonen: x. Als Anfang und Ende dienen je ein geradlinig aus den Nutenbündeln nach der gleichen Richtung hin verlängerter Leiter (B, Fig. 3). a: Als Anfang und Ende dienen ein geradlinig aus einem Nutenbündel verlängerter Leiter und ein aus dem Stirnbündel abgebogener Stirnleiter, der mit dem ersten Leiter zusammen eine nahezu geschlossene Schleife bildet (A, Fig. 3).
- 3. Als Anfang und Ende dienen zwei Stirnleiter - eines Bündels, die, nachdem sie eine geschlossene Schleife gebildet haben, aus dem Stirnbündel abgebogen sind (C, Fig. 3).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE330846T | 1917-01-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE330846C true DE330846C (de) | 1920-12-24 |
Family
ID=6193030
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1917330846D Expired DE330846C (de) | 1917-01-26 | 1917-01-26 | Schablonenwicklung fuer eine Mehrphasenmaschine, bestehend aus Spulen gleicher Form |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE330846C (de) |
-
1917
- 1917-01-26 DE DE1917330846D patent/DE330846C/de not_active Expired
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