DE3309472C2 - - Google Patents
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-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M3/00—Automatic or semi-automatic exchanges
- H04M3/42—Systems providing special services or facilities to subscribers
- H04M3/58—Arrangements for transferring received calls from one subscriber to another; Arrangements affording interim conversations between either the calling or the called party and a third party
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren für eine zur Amtsan
lage hin nicht abgeriegelte Nebenstellenanlage mit Nach
wahlmöglichkeit auf Amtsverbindungen, wobei in der Neben
stellenanlage Schleifenrelais zum Überwachen der Amtslei
tungen, Halterelais, Teilnehmerrelais, eine interne Teil
nehmerspeisung und eine Schleifenstromüberwachung für in
terne Leitungen vorgesehen sind.
Nebenstellenanlagen (Hausanlagen) haben normalerweise zur
Amtslage hin abgeriegelte Verbindungsleitungen. Dies
bedeutet, daß bei einer Wahl von der Fernsprechstation
der Nebenstellenanlage zur Amtsanlage die Nummer des
Amtsteilnehmers zuerst in der Nebenstellenanlage gespei
chert wird, um dann umgesetzt und über einen Übertrager
zur Amtsanlage weitergesendet zu werden. Will man bei be
stehender Amtsverbindung beispielsweise eine interne
Rückfrage oder eine Weiterleitung einer anstehenden
Verbindung vornehmen oder will man über die Amtsverbin
dung eine Nachwahl in der Amtslage vornehmen, dann sind
entsprechende Kenziffern zu wählen, die ebenfalls ge
speichert und von der Nebenstellenanlage entsprechend
ausgewertet werden.
Auch ist für kleine Nebenstellenanlagen bekannt, durch
ein Rückfragekennzeichen und nach Ablauf einer bestimmten
Verzögerungszeit eine interne Rückfrageverbindung herzu
stellen, bzw. nach Wahl einer besonderen Kennziffer
innerhalb der Verzögerungszeit eine Weiterwahl in der
fernen Anlage über z. B. die bestehende Amtsverbindung
vorzunehmen (DE-PS 30 43 938).
Um eine solche Nebenstellenanlage möglichst kosten
günstig zu erstellen, hat man auf die Übertrager und die
Speicher sowie die Umsetzeinrichtungen weitgehend ver
zichtet (nicht abgeriegelte kleine Nebenstellenanlage
FeAp 85/89 der Deutschen Bundespost).
Die Aufgabe der Erfindung soll jetzt darin bestehen, bei
einer solchen Nebenstellenanlage ohne Verriegelung der
Verbindungsleitungen zum Amt trotzdem eine Nachwahl in
der Nebenstellenanlage und eine Nachwahl im Amt vornehmen
zu können und außerdem zu erreichen, daß ungewollt auf
die Verbindungsleitung auftretende Störimpulse unschäd
lich bleiben.
Dies wird dadurch erreicht, daß bei Vorliegen einer Amts
verbindung und Auftreten einer ersten kurzen Amtsschleifen
unterbrechung durch einen ersten Impuls einer Nachwahl
oder durch Umkoppelvorgänge in der Amtsschleife (in der
Amtsanlage oder in der Nebenstellenanlage) ein Umschalt
vorgang erfolgt, indem das Schleifenrelais irrtümlich
(gleich der Wirkung eines Störimpulses) auf Unterbrechung
erkennt, die Amtsverbindung auf "Halten" schaltet und die
Teilnehmerstation der Nebenstellenanlage an die in
terne Teilnehmerspeisung anschaltet, wonach alle von
der Teilnehmerstation abgegebenen Wählimpulse zur Wahl
einer anderen internen Teilnehmerstation führen (Rück
frage), daß bei Ausbleiben von weiteren eine Wahl an
zeigenden Impulsen nach dem ersten Impuls (z. B.
Koppelimpuls oder Störimpuls) die Amtsverbindung wieder
auf die Teilnehmerstation geschaltet wird und daß nach
Wählen einer besonderen, bei den Adressen der anderen
Teilnehmer an erster Stelle nicht auftretenden Ziffer
(z. B. 7) der Umschaltvorgang nur kurzzeitig anfällt,
sofort rückgängig gemacht und bis zur vollständigen Wahl
blockiert wird.
Hieraus ergibt sich der Vorteil, daß auch bei einer nicht
verriegelten Anlage eine Nachwahl im Amt und eine interne
Rückfrage oder Gesprächsweiterleitung möglich ist, daß
der ferne Amtsteilnehmer nicht durch interne Wahlvorgänge
belästigt wird und daß grundsätzlich zwischen einer echten
Wahl und z. B. zufällig auftretenden Impulsen automatisch
unterschieden werden kann.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird anhand einer Figur
erläutert. Die Figur besteht aus einer Teilnehmerstation
TS, einem Mikroprozessor P, einem die Amtsleitung (a/b)
überwachenden Schleifenrelais S mit dem Kontakt s, einer
Schleifenstromüberwachung SI für Internleitungen, einem
Halterelais H mit dem Kontakt h, einem Teilnehmerrelais T
mit dem Kontakt t, dem Haltewiderstand R und der Speise
drossel D.
Nachfolgend wird das erfindungsgemäße Verfahren anhand
der Figur erläutert.
Die angedeutete Teilnehmerstation TS gehört zu einer
Fernsprechnebenstellenanlage, die im einfachsten Fall
eine kleine Hausanlage sein soll. Um die Anlage möglichst
preiswert zu erstellen, wurde sie gegenüber Amtsleitungen
nicht verriegelt. Man hat also Leitungsübertrager,
Speicher und Wahlumsetzeinrichtungen eingespart.
Bei abgeriegelten Amtsleitungen ist gewährleistet, daß
Wahlvorgänge, die Steuerungen im Internverkehr dienen,
nicht auf die Amtsleitung gelangen und dort hörbar
werden. Außerdem ist z. B. eine Nachwahl in der Amtsan
lage oder ein Rückruf in der Nebenstellenanlage oder eine
Weiterleitung eines rufendes Teilnehmers ohne weiteres
durch Wahl einer Kennziffer durch deren Umsetzung in
den gewünschten Teilnehmerdienst möglich.
Bei einer nicht verriegelten Anlage wird zunächst ein
störendes Wählgeräusch auf die Amtsleitung bei z. B. einer
Rückfrage eines mit der Amtsleitung verbundenen Neben
stellenteilnehmers dadurch unterbunden, daß der erste Im
puls einer solchen Wahl bzw. bereits der erste Teil des
Impulses als Schleifenunterbrechung durch das Schleifen
relais S registriert wird und daß der Kontakt s des
Schleifenrelais S über den Mikrocomputer P ein Anziehen
der Relais H (Halterelais) und T (Teilnehmerrelais)
bewirkt. Dadurch werden die Kontakte h und t in ihre
Arbeitslage gebracht. Der Kontakt h bewirkt das Halten
der Amtsverbindung über den Haltewiderstand R und der
Kontakt t schließt die Teilnehmerstation TS über die
Speisedrossel D an die interne Teilnehmerspeisung an.
Die Schleifenstromüberwachung SI für interne Leitungen
prüft jetzt, ob es sich bei dem die Amtsleitung in Warte
zustand versetzenden Impuls um den ersten Impuls einer
internen Wahlserie oder um einen zufällig über die Amts
leitung ankommenden Störimpuls gehandelt hat. War der
Impuls nur ein Störimpuls, so werden gesteuert über die
Schleifenstromüberwachung SI und den Mikrokomputer P die
Relais H und T wieder in ihre Ruhelage gebracht und damit
die Speisung vom Amt an die Teilnehmerstation angeschal
tet. Handelt es sich um eine Impulsserie, ausgesendet von
der Teilnehmerstation, dann registriert die Schleifen
stromüberwachung SI weitere Impulse, die schließlich zur
Wahl eines internen Teilnehmers oder eines Teilnehmer
dienstes führen. Dabei hört der an der Amtsverbindung an
geschlossene Teilnehmer lediglich den ersten Wahlimpuls.
Nun kann es vorkommen, daß ein Teilnehmer der Neben
stellenanlage einen Amtsteilnehmer (z. B. unter einer
Sammelnummer) gewählt hat und im Amt noch weiterwählen
will (einen speziellen Teilnehmer der Sammelnummer). Dazu
muß er eine besondere Ziffer (z. B. 7) wählen. Die Amts
leitung wird jetzt zwar zunächst auch in Wartezustand
gebracht und die interne Speisung wird angeschaltet. Aber
anhand der besonderen Ziffer erkennt der Mikrokomputer P,
daß die Betätigung der Relais H und T ab sofort für die
Dauer des Inbetriebseins der Teilnehmerstation
unterbunden werden soll. Die Relais H und T fallen also
wieder ab und eine jetzt erfolgende Wahl an der Teil
nehmerstation TS geht über die Ruhelagen der Kontakte h
und t zur Amtsanlage, um die entsprechende Teilnehmer
station dort anzuschalten. Auf diese Weise ist es
möglich mit einfachen Mitteln ohne Verriegelung der
Amtsverbindungen sowohl eine Rückfrage oder Weiterver
bindung in der Nebenstellenanlage als auch eine Nachwahl
in der Amtsanlage vorzunehmen.
Claims (1)
- Verfahren für eine zur Amtsanlage hin nicht abgeriegelte Nebenstellenanlage mit Nachwahlmöglichkeit auf Amtsver bindungen, wobei in der Nebenstellenanlage Schleifenre lais zur Überwachung der Amtsleitung, Halterelais, Teil nehmerrelais, eine interne Teilnehmerspeisung und eine Schleifenstromüberwachung für Internleitungen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vorliegen einer Amtsverbindung und Auftreten einer ersten kurzen Amtsschleifenunterbrechung durch einen ersten Impuls einer Nachwahl oder durch Umkoppel vorgänge in der Amtsschleife (in der Amtsanlage oder in der Nebenstellenanlage) ein Umschaltvorgang erfolgt, indem das Schleifenrelais (S) irrtümlich (gleich der Wirkung eines Störimpulses) auf Unterbrechung erkennt, die Amtsverbindung auf "Halten" schaltet und die Teil nehmerstation (TS) der Nebenstellenanlage an die interne Teilnehmerspeisung anschaltet, wonach alle von der Teil nehmerstation (TS) abgegebenen Wählimpulse zur Wahl einer anderen internen Teilnehmerstation führen (Rück frage), daß bei Ausbleiben von weiteren eine Wahl anzei genden Impulsen nach dem ersten Impuls (z. B. Koppelimpuls oder Störimpuls) die Amtsverbindung wieder auf die Teil nehmerstation (TS) geschaltet wird und daß nach Wählen einer besonderen, bei den Adressen der anderen Teilnehmer an erster Stelle nicht auftretenden Ziffer (z. B. 7) der Umschaltvorgang nur kurzzeitig anfällt, sofort rückgängig gemacht und bis zur vollständigen Wahl blockiert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833309472 DE3309472A1 (de) | 1983-03-16 | 1983-03-16 | Verfahren fuer eine zur amtsanlage hin nicht abgeriegelte nebenstellenanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833309472 DE3309472A1 (de) | 1983-03-16 | 1983-03-16 | Verfahren fuer eine zur amtsanlage hin nicht abgeriegelte nebenstellenanlage |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3309472A1 DE3309472A1 (de) | 1984-09-20 |
| DE3309472C2 true DE3309472C2 (de) | 1988-09-08 |
Family
ID=6193679
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833309472 Granted DE3309472A1 (de) | 1983-03-16 | 1983-03-16 | Verfahren fuer eine zur amtsanlage hin nicht abgeriegelte nebenstellenanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3309472A1 (de) |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2723633A1 (de) * | 1977-05-25 | 1978-11-30 | Siemens Ag | Verfahren zur uebertragung von durch teilnehmer einer fernsprechanlage, insbesondere fernsprechnebenstellenanlage, mit tastwahl ohne begleitzeichen, gewaehlten wahlkennzeichen ueber amtsleitungen |
| DE2914661A1 (de) * | 1979-04-11 | 1980-10-16 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Schaltungsanordnung zur herstellung von amtsverbindungen und rueckfrageverbindungen in fernsprechnebenstellenanlagen |
| DE3043938C2 (de) * | 1980-11-21 | 1982-11-25 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Schaltungsanordnung für eine kleine Fernsprechnebenstellenanlage mit interner und externer Rückfrage |
-
1983
- 1983-03-16 DE DE19833309472 patent/DE3309472A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3309472A1 (de) | 1984-09-20 |
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