DE331002C - Vorrichtung zum Beschicken und Entleeren von Gluehoefen mittels in den Ofen einzufuehrenden Gluehwagens - Google Patents
Vorrichtung zum Beschicken und Entleeren von Gluehoefen mittels in den Ofen einzufuehrenden GluehwagensInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B9/00—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
- F27B9/30—Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
- F27B9/38—Arrangements of devices for charging
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Description
- Vorrichtung zum Beschicken und Entleeren -von Glühöfen mittels in den _Ofeneinzuführenden Glühwagens. Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Beschicken und Entleeren von Glühöfen, bei denen ein in den Ofen einzuführender Glühwagen mit Laufschienen an seiner Unterseite auf Rollbahnen ruht, die längs auf einem Fahrgestell und entsprechend fest. im Ofen angeordnet sind.
- Mit den bekannten Vorrichtungen und Einrichtungen dieser Art ist die Arbeit außerordentlich beschwerlich. Man braucht dazu stets fünf bis sechs kräftige Leute. Außerdem sind die bekannten Einrichtungen derart kompliziert und kostspielig in der Herstellung-und im Betriebe, daß - sie sich Eingang nicht verschaffen konnten. Die Ursachen dieser Mängel waren einmal die der leichten Beweglichkeit ungünstige Anordnung der . Rollen der Rollbahnen, die auf den Böden von rasch verschmutzenden Kanälen liefen und ;das andere Mal die Unnachgiebigkeit des Glühwagens und die starre Verbindung der Laufschienen mit ihm, die den Übergang des Glühreagens vom Fahrgestell auf die Rollbahnen im Ofen schwierig gestalteten. Außerdem waren die Laufschienen in keiner Weise gegen Springen gesichert und im Falle des Springens der Laufschienen war kein Zusammenhalt des Ganzen mehr gegeben, was das Herausbringen des Glühwagens aus dem Ofen dann außerordentlich erschwerte.
- Diese Nachteile vermeidet die Erfindung dadurch, daß die Laufschienen aus Gußeisen an der Unterseite des Glühwagens auf frei drehbar im Fahrgestell und im Ofen gelagerten Rollen der -Rollbahnen -laufen und durch längs durchgehende schmiedeeiserne Flachschienen verstärkt sind, welche mit ihnen und dem Glühwagen durch Ouerbolzen fest verankert -sind. Weiterhin sind gemäß der Erfindung die Laufschienen und deren Verstärkungsschienen mehrteilig und ihre Teile gelenkig miteinander verbunden, um Nachgiebigkeit in der Höhenrichtung zum Ausgleichen von Höhenunterschieden zwischen den Rollbahnen im Ofen und auf dem Fahrgesteh zu erreichen.
- Die neue Einrichtung zum Beschicken und Entleeren von Glühöfen ist einfach und stellt sich auch im Betriebe billig, weil zu ihrer Bedienung höchstens die Hälfte der bisher erforderlichen Leute notwendig sind. Sie macht -sich infolgedessen bald bezahlt. Außerdem -bedarf es keiner besonderen Anstrengungen der Bedienungsmannschaft, uni die jeweilige Beschickung oder Entleerung des Glühofens mit der Einrichtung vorzunehmen. Beschickung 'und Entleerung gehen außerordentlich rasch vonstatten, so daß der Glühofen nur kurze Zeit offen gehalten wird und infolgedessen auch die bisher unvermeidlichen, außerordentlich großen Wärmeverluste vermieden sind'. .
- In der Zeichnung ist in den Fig. I bi-s j beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht des Glühwagens mit dem Fahrgestell vor dein Ofen, der in Fig. a in der Ansicht dargestellt ist, während ' Fig. Veine Draufsicht des. Glühwagens mit dem Fahrgestell, ebenfalls vor deml Ofen, der in Fig. a im wagerechten Schnitt dargestellt ist, zeigt, während Fig. 5 ein Schnitt nach Linie A-B der Fig. r ist.
- Das Fahrgestell besitzt zwei Achsen mit gewöhnlichen oder Eisenbahnrädern. Auf den Achsen sind Läng§trägerpaare a. aus U-Eisen befestigt, die das eigentliche Gestell bilden und noch durch Querverbindungen fest nüteinander verankert sein können. Auf ihnen ruhen die Rollbahnen b, welche auch im. Querschnitt U-förmigen Lagerschienen für die Bahnrollen c bestehen. Diese sind frei lind lose drehbar auf Bolzen gelagert. Einzelne der Rollenbolzen können zur Verankerung durchgehen;" wie die Fig. 3 in der Mitte es zeigt. Auf diesen Rollbahnen b; c ruht d!er Glühwagen d mit den Laufschienen e an seiner Unterseite. Diese Laufschienen bestehen aus Gußeisen und, sind mittels- durchgehender Flacheisenschienen f verstärkt, so daß etwaige Brüche der Laufschienen das Herausbringen des ganzen Wagens aus dem Ofen nicht gefährden. Durch durchgehende Bolzen S sind die Flachschienen f finit den Laufschienen und dein GlühN@agen d verankert. Der - Glühwagenboden wird durch die Rösterplatten gebildet, wie Fi:g. z und 3 es zeigen: In dem Ofen befinden sich, fest angeordnet, zwei Rollbahnen i. Die Rollen r sind auch hier frei drehbar, und zwar indem sie finit -ihren Achsen in den Flanschen von Schienen in U-förmigen Querschnittes gelagert sind. Die Lager in- den Flanschen sind offen, um leichtes Auswechseln der Rollen zu ermöglichen. Zur Bewegung des Glüwageiis kann ein Zähnstangentrieb oder wie in der Zeichnung, ein Windwerk (1i, h', i; h, k') in an sich bekannter Weise vorgesehen sein. Die Flacheisensclzienen f zur Verstärkung der Laufschienen e können gleich diesen mehrteilig und ihre Teile gelenkig miteinander verbunden sein, um 1'@achgiebigkeit des Glfiliwagens in der Höhenrichtung zu erzielen, falls ,die Höhe der Rollbahn ini Ofen nicht mit der Höhe der Rollbahn auf dein Fährgestell genau übereinstimmt.
- Ein besonderer Vorteil des Erfitichnigsgegenstandes besteht darin,. d'aß für jerlen Betrieb ein bis zwei@.vön den schweren Unterwagen -ausreichen, . während inan früher 30 bis 40 solcher Wagen bedurfte. Bei der neuen Einrichtung wird der Oberwagen', zuni Abkühlen des darauf befindlichen Gliilikörpers, sowie vor 1n4 hinter den Walzen auf Rollbahnen abgefahren, .die entsprechend ortsfest angeordnet sind. Das erleichtert den Transport und vereinfacht den Betrieb außerordentlich.
Claims (1)
- PATEN T- ANSPRÜCHE: i. ` Vorrichtung zum Beschicken und Entleeren von- Glühöfen mittels in dien Ofen einzuführenden Glühwagens, der mit Laufschienen -an der Unterseite auf Rollbahnen läuft, die längs auf dem Fahrgestell des Glühwagens- und im Ofen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Lauf schienen (e) aus Gußeisenan der Unterseite des Glühwagens auf frei drehbar im Fahrgestell und im Ofen gelagerten Rollen der Rollbahnen laufen und .durch längs durchgehende schmiedeeiserne Flachschienen (f) verstärkt sind, welche ini!t ihnen und dem Glühwagen durch Querbolzen (g) fest verankert sind. a. Vorrichtung nach Anspruch z, da= durch gekennzeichnet, daß die Laufschienen (e) und deren Verstärktitigsschienen.(f) mehrteiliä und ihre Teile gelenkig miteinander verbünden sind, uni Nachgiebigkeit in der Höhenrichtung zum Ausgleichen von Höhenunterschieden zwischen den Rollbahnen im Ofen und auf dem Fahrgestell zu erreichen:
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE331002T | 1915-09-02 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE331002C true DE331002C (de) | 1920-12-23 |
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|---|---|---|---|
| DE1915331002D Expired DE331002C (de) | 1915-09-02 | 1915-09-02 | Vorrichtung zum Beschicken und Entleeren von Gluehoefen mittels in den Ofen einzufuehrenden Gluehwagens |
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1915
- 1915-09-02 DE DE1915331002D patent/DE331002C/de not_active Expired
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